Wir haben die Meningokken B jetzt erst mit 13 Monaten impfen lassen, dann sind auch nur zwei statt drei Impfungen erforderlich. Ob Beihilfe und Privatkasse übernehmen, weiß ich noch nicht. Falls nicht, zahlen wir eben selbst. B ist häufiger, aber wohl nicht ganz so schlimm (?), daher wohl keine Empfehlung von der Stiko. Wir wollten die Risiken verringern. Ich kenne einige Fälle von Meningokokken im Bekanntenkreis, davon einen tödlichen im Kleinkindalter.
Beiträge von Chance20
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Nachtrag: Ich hatte viele Jahre lang mehr Bedenken, überhaupt Mutter zu werden, als nach drei Jahren unerfülltem Kinderwunsch dann Mutter durch EZS zu werden. Heute denke ich, dass meine vielen Bedenken problematischer waren als die tatsächlich aufgetreten Probleme
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Hallo Sandrita,
mein Sohn ist jetzt 14 Monate alt und erst heute wurde mir wieder mal gesagt wie ähnlich er mir sieht, obwohl ich persönlich viel mehr den Vater wieder erkenne
. Ich denke mir dann meinen Teil bzw. finde es amüsant. Charakterlich ähnelt er mir m.E. eher. Es gibt zwar die genetische Mutter, aber es ist nicht omnipräsent. Ich bin ihr einfach nur dankbar für dieses tolle, aufgeweckte, fröhliche und supersüße Kind, dessen Mutter ich sein darf. Auch bei mir war der steinige Weg gut, um überhaupt zu erkennen, wie sehr ich doch ein Kind haben möchte (und wie unwichtig viele andere Dinge sind). Und ohne EZS wäre ich nunmal leider nie Mutter geworden. Ich würde sogar sagen, dass mich dieser Weg insgesamt positiv verändert hat.Alles Weitere wird sich irgendwie fügen, auch die Aufklärung, eigene sowie Reaktionen des Umfeldes usw. (der kleine eingeweihte Teil war einstimmig positiv). In "normalen" Familien gibt es auch oft genug kleine und große Konflikte, die gelöst werden müssen. Und vielleicht wird die Aufklärung auch gar kein riesen Ding?! Teilweise bin ich sogar froh, meine Gene nicht weiter gegeben zu haben, was aber eher an meiner schwierigen Familie liegt.
Alle meine vorherigen Bedenken - teilweise ähnlich zu Deinen- sind seit der Schwangerschaft/Geburt jedenfalls weg. Es ist zu 100 % mein Sohn, wir haben eine super enge Bindung und ich bin fest davon überzeugt, dass ein so sehr gewünschtes Kind damit gut wird umgehen können, eine andere genetische Mutter zu haben. Es gibt so viele aufgeklärte adoptierte, gepflegte und durch Samenspende entstandene Kinder, die das auch können, warum also nicht unsere EZS-Kinder (und wir Eltern)?! Klar gibt es auch Negativ-Beispiele, aber ich persönlich bin da positiv eingestellt. Falls es anders kommen sollte, werde ich damit leben müssen und irgendwann auch können.
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Erstmal herzlichen Glückwunsch zum 1. Geburtstag von Justus 🎂.
Ich kenne etliche Fälle, meist haben sich die Babys gar nicht angesteckt und wenn doch, hatten sie einen milden Verlauf. Den Eltern ging es häufig schlechter. Also erst mal abwarten, mehr kannst Du eh nicht tun. Gute Besserung/einen milden Verlauf für Deinen Mann 🍀.
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Das klingt sehr vielversprechend, Pinky
. Ich habe vorher nicht getestet, erst danach, weil ich einmal in meinem Leben einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand halten wollte und natürlich fürs Fotoalbum
. Der Test zeigt immer noch positiv an. -
Ich kann mich nur anschließen
. Das ist alles hoch emotional und die Hormone tun ihr übrigres. Es geht bei jedem Transfer quasi um Alles oder Nichts. Es könnte Dein Leben für immer ändern oder Dich erst mal wieder zurück werfen (ich drücke natürlich die Daumen für Ersteres!) Ich bin nach meinem Transfer viel Spazieren gegangen, habe gelesen, ausgiebig und gut gekocht usw., Hauptsache Ablenkung. Ich hatte ab Transfer immer ein gutes Gefühl, fühlte mich direkt schwanger (ohne konkrete Anzeichen). Als das dann telefonisch bestätigt wurde, bin ich mitten auf einem Weg im Naturschutzgebiet vor anderen Leuten in Tränen ausgebrochen und habe dann meinen Mann angerufen und weiter geheult vor Freude. Die Stelle ist noch heute ein magischer Ort für mich
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JetztAber75: ich wünsche Euch alles Gute, wie auch immer es für Euch weitergehen wird
. Wir waren auch mal an dem Punkt, an dem wir gesagt haben: bald muss es mal definitiv rechts oder links weitergehen, sonst gehen wir an dem dauernden Schwebezustand, der kein richtiges Leben mehr ist, in dem wir uns auf Dauer verlieren würden, kaputt (wir haben uns damals ein weiteres Jahr als Frist gesetzt). Schon diese Entscheidung hat uns geholfen, obwohl wir damals natürlich noch nicht wussten, auf welchen weiteren Lebensweg wir dann final abbiegen würden. Fühlt Euch gedrückt
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Alles Gute für Freitag, Pinky
, es wird bestimmt alles gut klappen und Dein Wunsch wird sich hoffentlich bald erfüllen! -
IVI hat mir jetzt Folgendes zurück gemeldet: Spendersperma wird mehreren Tests unterzogen, Sperma von Partnern für EZS dagegen nicht. Deshalb ist aufgrund der neuen Bestimmungen keine Embryonen-Spende mehr möglich (auch nicht, obwohl wir einen Gen-Kompatibilitäts-Test haben durchführen lassen). Das betrifft dann aber nicht nur uns, sondern tatsächlich alle EZS-Paare mit übrigen Blastos, die keine weiteren Kinder haben wollen und gerne spenden würden
.Falls eine von Euch andere Informationen aus Spanien bekommen sollte, würde mich das sehr interessieren. Ich muss die Info jetzt mal so glauben und habe gerade nicht die Zeit und Muße, das nach zu recherchieren.
Unser Eisbärchen wird also demnächst vernichtet werden
. Was für eine teure, zudem nicht nachhaltige Verschwendung, wo es doch so viele potentielle Eltern gäbe... -
Gute Besserung, Tulpe80 🍀
Sunny82: ich war auch bei IVI bei demselben Arzt, den ich sehr schätze. Musste anhand der Werte auch nach und nach Ausschleichen (ich glaube, ich war in Woche 10 fertig). Das ist alles richtig so. Wieso sollte man sonst die Werte messen? Viele Kliniken messen gar nicht und schleichen nach Schema F aus (klappt aber auch
). So ersparst Du Deinem Körper unnötige Medis. -
Vielleicht müssen aber auch mindestens zwei Embryonen übrig bleiben, was jetzt reine Spekulation von mir ist. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
680 € für ein Jahr unnötig weiter einfrieren, macht jedenfalls keinen Sinn, dafür kann ich reichlich Windeln, Nahrung usw. kaufen.
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Ich habe keine Ahnung. Weil geschrieben wurde, "in diesem Fall ist keine Spende möglich ", habe ich nochmal nachgefragt, ob das individuelle Gründe hat (z.B., weil mein Mann die strengen Kriterien nicht erfüllt?), oder generell nicht mehr geht. Habe aber noch keine Antwort erhalten.
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Heparin wird, wenn ich es richtig in Erinnerung habe (war nicht betroffen), bei nachweislich festgestellten Gerinnungsstörungen gegeben, ASS vorsorglich gegen Präklampsie.
Fahrrad bin ich nicht mehr gefahren, weil ich keinen Sturz (wegen dem Blutungsrisiko) riskieren wollte. Verboten war es definitiv nicht. Wollte dahingehend einfach alles Riskante vermeiden. Und im Haushalt war ich sehr vorsichtig, wenn ich zum Beispiel auf eine Leiter steigen musste. Sowas habe ich nie in Eile erledigt. Halt rein sturz-profilaktisch. Auch sehr achtsam Auto fahren usw.
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Lieben Dank an Euch alle!
Tulpe80, ich wünsche Dir ganz doll, dass alles weiterin gut bleibt bei Dir
.Ich persönlich fand die Präklampsie-vorbeugende Wirkung beruhigender als das theoretische Blutungsrisiko bei gering dosierter ASS-Einnahme. Nur Fahrrad bin ich nicht mehr gefahren.
Ich kenne das auch nur so, dass Heparin nur bei entsprechender Indikation gespritzt werden soll.
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Leider habe ich heute die Nachricht bekommen dass die Bestimmungen in Spanien sich kürzlich geändert haben und die Embryonen-Spende nun doch leider nicht möglich ist. Ist schon ein bisschen traurig 😢.
Aufgrund der Anonymität wären die Chancen auf ein Kennenlernen eher gering, es sei denn beide Kinder (vorausgesetzt aus dem zweiten Embryo würde überhaupt ein Baby entstehen) würden sich bei wohl vorhandenen inoffiziellen Gen-Datenbanken eintragen lassen.
Das bleibt ja nun leider eine Utopie bzw. unser Kleiner ein Unikat
.Da hatten wir auf möglichst viele Blastos für ggf. mehrere Versuche gehofft - die zum Glück nicht nötig waren - und dann landet die Übrige einfach auf dem Müll. Macht mir gerade ein wenig zu schaffen...
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Ah, okay, interessant, vielleicht handhabt das auch jede Klinik anders
. Hauptsache am Ende kommt ein tolles Kind dabei heraus
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Das mit der Trinkschwäche nach Gelbsucht hatten wir auch. Trotz aller Stillversuche musste ich dann weiter abpumpen und habe es sieben Monate durchgehalten, sechs davon ohne Zufüttern. Alles Andere (Schreien, Verdauungsprobleme usw.) hatten wir zum Glück gar nicht. Multi-mam-Produkte kann ich auch sehr empfehlen (Kompressen und Balsam).
Und ja, möglichst ruhig und gelassen bleiben und den Haushalt Haushalt sein lassen, auch, wenn es noch so schwer fällt...irgendwann wird alles besser/ einfacher.
Ich habe zwar noch nie so etwas Anstrengendes in meinem Leben gemacht, aber auch noch nie etwas so Schönes
. Aktuell ist mein Kleiner kurz vorm Loslaufen, er spielt am liebsten Kochen und Verstecken bzw. Fangen und ich werde jeden Tag mit viel Gesabber abgeknutscht
. Alle Anstrengung ist in solchen Momenten vergessen! -
Pinky: wir planen kein Geschwisterchen mehr. Unsere kleine Familie ist perfekt, so wie sie gerade ist
. Wir werden bald 48 und 44 und mit einem Kind sind wir auch sehr gut ausgelastet
. Die übrige Blasto werden wir für eine Embryonen-Spende freigeben (wir müssen das in Kürze entscheiden, weil die 2 Jahre Aufbewahrung bald enden). Vielleicht bekommt unser Kleiner dann irgendwo in Europa ein Geschwisterchen. Ist zumindest eine schöne Vorstellung (jedenfalls deutlich besser als die Blasto vernichten zu lassen).Außer Alter und Blutgruppe erhält man in Spanien keine Informationen, da es eine komplett anonyme Spende ist, womit wir sehr gut leben können. Unser Kind ist also ein Überraschungsei
. Wobei er mir und meinem Mann wirklich sehr ähnlich ist, optisch und auch vom Verhalten her. -
Hallo Ihr Lieben,
ich wollte Dich nicht erschrecken, Pinky, bei Dir geht bestimmt alles gut
! Es schadet aber auch sicher nicht, von den Risiken zu wissen, um dann gut handeln zu können, wenn es nötig ist
. Mit dem Wissen von heute, hätte ich einiges anders angehen können, aber so ist es ja oft im Leben
.Ich komme zwar meist nur zum Mitlesen, aber ich freue mich über jede Erfolgsgeschichte (z.B. die tolle Entwicklung von Greta, oder dass Du, Tulpe80, nun auch bald Mutter sein wirst) und leide bei jedem Fehlschlag mit.
Ich danke Euch sehr für die vielen Daumen für meine Freundin! Die Kleine musste zwar leider schon am Montag Ende der 28. Woche per kurzfristig geplanten KS geholt werden, weil die Plazenta kurz vorm Kollabieren war. Bis jetzt ist die Kleine aber zum Glück stabil und entwickelt sich hoffentlich gut weiter
. Beide sind zum Glück in einer der besten Kliniken für soche Fälle untergebracht (UK Bonn). -
Unsere Spenderin ist in 2020 22 Jahre alt gewesen und es hat im 1. Frischversuch (mit Gen-Kompatibilitäts-Test zu meinem Mann) geklappt, eine top Blasto auf Eis. Von 8 Eizellen waren 2 generiert und 3 wurden befruchtet, 2 top Blastos am Ende. Ich denke auch, dass es eher zwischen Eizelle und Sperma passen muss.
Alter und Blutgruppe haben wir erst nach positivem Test erfahren (IVI Mallorca, in Spanien gibt es generell nicht mehr Infos)