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EZS nach Hormonabhängigem Brustkrebs

  • Lotti
  • 1. April 2021 um 15:23
  • Erledigt
1. offizieller Beitrag
  • Lotti
    4-Zeller
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    • 1. April 2021 um 15:23
    • #1

    Hallo,

    Ich hatte 2018 hormonabhängigen Brustkrebs 95%ER 80%PR, bin nach Chemotherapie und Bestrahlung wieder geheilt und fit. Ich hatte außerdem bis Letzten Sommer 2 Jahre Antihormontherapie, welche ich dann ausgesetzt habe um schwanger zu werden. Leider kam meine Regel nicht zurück (hatte sie das letzte mal 05/2018, da aber regelmäßig). Jetzt wurden meine Hormonwerte bestimmt, Fsh ist >80, Est2 <0,05, Ich bin also leider faktisch in den Wechseljahren. Ich bin jetzt 38, 2016 habe ich mein 1. Kind geboren (komplikationslose Schwangerschaft & einfache Geburt) und hätte gern noch ein weiteres.
    Einzige Möglichkeit ist jetzt eine EZS im Ausland.
    ich habe dazu ein paar Fragen:

    Da ich keine Menstruation habe, wie läuft die Stimulation mit Medikamenten ab? Welche Medikamente muss man wie lange nehmen? Wieviel Zyklen braucht es wahrscheinlich damit die SH dick genug ist? Und wie ist das mit der Hormongabe im Bezug zu meinem hormonell bedingten Krebs zu sehen? Ich glaube mein Onkologe sieht es sehr kritisch, ich würde es aber gern nochmal besprechen.

    Gibt es Kliniken welche auf ehemalige Krebspatientinnen spezialisiert sind?

    Außerdem wurde beim letzten Bluttest eine beginnende Schilddrüsen Unterfunktion festgestellt (TSH 7,5. T3 & T4 in Norm) - Termin beim endokrinologen steht noch aus, was bedeutet das für den Kinderwunsch? Hatte vorher nie Probleme mit der Schilddrüse.

    Ich würde mich sehr über Antwort freuen.

    Lotti

    Jahrgang 1983

    2016 spontane Schwangerschaft & Geburt eines Glückskindes

    2018 Brustkrebs, deshalb Chemotherapie

    Wunsch nach einem weiteren Kind, aber Chemo bedingt leider vorzeitige Wechseljahre, AMH 0,04

    14.09.21 1. SET in Prag IVF Cube

    26.09.21 positiver SS Test 🤩 ET 02.06.22

  • Gartenfee79
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    • 1. April 2021 um 15:38
    • #2

    Liebe Lotti

    Herzlich Willkommen im Forum. Es tut mir leid, dass Du an Krebs erkrankt warst, es freut mich, dass Du nun geheilt bist.
    Stehst Du schon in Kontakt mit einer Klinik?
    Alles Liebe Gartenfee79

    Geburt eines wundervollen Kindes April 2013:red_heart::breast_feeding_medium_light_skin_tone: (spontane Schwangerschaft)

    Kinderwunsch für ein zweites Kind 2016:baby_light_skin_tone:

    Stimulationen/ IUI 2018/2019 ICSI 2019/2020

    1. Transfer IVF Spain 09.2020, POSITIV (HCG TF+10) 209, US 6+1 Herzschlag:red_heart:, US 7+1 MA :rainbow::glowing_star::candle::loudly_crying_face:

    2. Transfer 04/2021 BS

    3. Transfer 05/2021, Geburt unseres Sohnes am 9. Januar 22

  • Honey123
    Blastozyste
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    • 1. April 2021 um 18:39
    • #3

    Hallo Lotti und herzlich willkommen! Zu erst einmal herzlichen Glückwunsch, dass Du den Sch... besiegt hast! Ich kann Dir leider nicht sagen, welche Kliniken auf Fälle wie Deinen spezialisiert sind. Vielleicht ist die KIWU-Onlinemesse eine Möglichkeit das herauszufinden?

    14-16: 2x IUI, 1x IVF, 10x ICSI in D alle neg.
    05/16: Erstvisite IVFSpain
    10/16: Transfer von 1 hatching A-Blasto nach PGS (6 von 6 gesund!)
    POSITIV (HCG TF+10: 574)
    US an 5+5: Herzschlag ❤
    06/17: Geburt unseres perfekten kleinen Wunders in SSW 39+5

    11/20: TF von 1 5AA-Blasto,

    POSITIV (HCG TF+10: 286)

    US an 6+5: Herzschlag ❤

    07/21: Nr. 2 ist da 🥰

  • Tulpe80
    Blastozyste
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    • 1. April 2021 um 20:22
    • #4
    Zitat von Lotti

    ch hatte 2018 hormonabhängigen Brustkrebs 95%ER 80%PR, bin nach Chemotherapie und Bestrahlung wieder geheilt und fit.

    Liebe Lotti

    es tut mir leid, dass Du so eine schlimme Krankheit hattest.

    Zitat von Lotti

    Welche Medikamente muss man wie lange nehmen?

    ich glaube das ist sehr unterschiedlich.

    Bei war das bisher Zoladex bzw. Decaptyl

    Dann waren es immer ca. 10 Tage Progynova

    Dann kommt Ultraschall und man schaut, dass es mind. 7mm hoch ist

    Und anschließend ging es bei mir immer nochmal ca. 5 Tage mit Progynova und Agolutin (Progesteron) weiter.

    Dann Transfer und danach weiter mit Progynova und Agolutin

    Die Dosis hängt wohl auch davon ab, wie sich die Schleimhaut aufbaut.

    LG

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

    04/2022 - es wird ein ... :male_sign:

    10/2022 - Baby ist da! <3

  • Endi
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    • 1. April 2021 um 22:31
    • #5

    Willkommen im Forum Lotti und herzlichen Glückwunsch dass du den Krebs besiegt hast 💐

    Deine Schilddrüsenwerte müssen erst auf ein normales Maß gebracht werden.

    Zu den Wechseljahren bzw Stimulation bei Wechseljahren kann ich leider nichts sagen. Aber die online KiWu Messe wäre sicher die beste Option für dich, um mit Fachleuten zu sprechen

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • Loooo
    Morula
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    • 7. April 2021 um 15:47
    • #6

    Hallo Lotti,


    schön, dass du wieder fit bist 😃


    Mein Behandlungsplan (auch EZS wegen Wechseljahren) sieht so aus:


    Vorzyklus:

    Tag 1-14: Estrofem

    Tag 15-24: Estrofem + Progesteron

    Tag 25: beides absetzen, nach 2-4 Tagen Periode (Abbruchblutung?)


    Behandlungszyklus:
    ab 1. Tag Regelblutung: Estrofem

    Tag 9-12: Ultraschall beim Gyn wegen SH-Dicke

    ab Eizellentnahme bei Spenderin: Estrofem +Progesteron


    Der Vorzyklus startet wohl synchron mit dem Zyklus der Spenderin, wir sind ja flexibler als die mit Zyklus 😉

    Ich persönlich werde wohl einen Sicherheits-US im Vorzyklus machen lassen, würde schon gerne vor dem Transferzyklus wissen, ob meine SH reagiert. 😊

    Ich kann dir aber leider nicht sagen, ob das bei dir ähnlich sein wird. Durch den Hormonrezeptor-positiven Brustkrebs könnten deine Bedingungen ganz anders sein, die zusätzliche Gabe von Progesteron ist ja nicht ganz ungefährlich 😕


    Ich drücke dir auf jeden Fall dir Daumen, und gib bitte mal ein Update, was die Kliniken dir empfehlen 😃

    Jahrgang 1988


    2018 Beginn KiWu

    10/19 Diagnose Wechseljahre - direkte Empfehlungen EZS

    03/21 Erstkontakt Prag

    04/21 Passende Spenderin gefunden

    05/21 Erstvisite, Spermakryo nicht möglich

    06/21 2 Eizellen gewonnen und befruchtet

    08/21 Kryotransfer von 2 Blastos 🍀🍀

    09/21 4+3 HCG 590,8 🥰

    09/21 5+1 2 Fruchthöhlen im US

    09/21 5+3 1 Embryo 1,2mm SSL, 2. FH zu klein

    09/21 5+5 mit Blutungen ins KH, HCG 18570

    09/21 6+1 1 Herzschlag im US 💗

  • Clinica Tambre
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    • 8. April 2021 um 15:36
    • #7
    Zitat von Lotti

    Hallo,

    Ich hatte 2018 hormonabhängigen Brustkrebs 95%ER 80%PR, bin nach Chemotherapie und Bestrahlung wieder geheilt und fit. Ich hatte außerdem bis Letzten Sommer 2 Jahre Antihormontherapie, welche ich dann ausgesetzt habe um schwanger zu werden. Leider kam meine Regel nicht zurück (hatte sie das letzte mal 05/2018, da aber regelmäßig). Jetzt wurden meine Hormonwerte bestimmt, Fsh ist >80, Est2 <0,05, Ich bin also leider faktisch in den Wechseljahren. Ich bin jetzt 38, 2016 habe ich mein 1. Kind geboren (komplikationslose Schwangerschaft & einfache Geburt) und hätte gern noch ein weiteres.
    Einzige Möglichkeit ist jetzt eine EZS im Ausland.
    ich habe dazu ein paar Fragen:

    Da ich keine Menstruation habe, wie läuft die Stimulation mit Medikamenten ab? Welche Medikamente muss man wie lange nehmen? Wieviel Zyklen braucht es wahrscheinlich damit die SH dick genug ist? Und wie ist das mit der Hormongabe im Bezug zu meinem hormonell bedingten Krebs zu sehen? Ich glaube mein Onkologe sieht es sehr kritisch, ich würde es aber gern nochmal besprechen.

    Gibt es Kliniken welche auf ehemalige Krebspatientinnen spezialisiert sind?

    Außerdem wurde beim letzten Bluttest eine beginnende Schilddrüsen Unterfunktion festgestellt (TSH 7,5. T3 & T4 in Norm) - Termin beim endokrinologen steht noch aus, was bedeutet das für den Kinderwunsch? Hatte vorher nie Probleme mit der Schilddrüse.

    Ich würde mich sehr über Antwort freuen.

    Lotti

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    Liebe Lotti,

    ich freue mich dass Sie den Brustkrebs besiegt haben. Es ist sinnvoll gewesen 2 Jahre nach der Behandlung abzuwarten und die antihormonelle Therapie durchzuführen. Besprechen Sie auch mit Ihrem Frauenarzt ob sie die antihormonelle Therapie nach der Schwangerschaft fortführen sollen (in der Regel wird empfohlen die Therapie insgesamt über 5 Jahre zu machen).

    Bei der Eizellspende übernimmt die Spenderin der Part der ovariellen Stimulation. Bei Ihnen muss lediglich die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut werden, dies geschieht mit Estradiol-Präparaten (Tabletten oder Pflaster). Da Sie keinen Menstruationszyklus haben, kann der Schleimhautaufbau Zyklusunabhängig begonnen werden, es sollte jedoch zu Beginn immer eine Ultraschalluntersuchung stattfinden. Bis zum Transfer wird die Schleimhaut über 2-3 Wochen aufgebaut, kurz vor dem Transfer nehmen Sie zusätzlich ein Progesteron-Präparat ein (in der Regel vaginal). Beide Medikamente werden bis zur 10. Schwangerschaftswoche weiter eingenommen.

    Natürlich besteht grade bei einem hormonabhängigen Brustkrebs ein Risiko für ein Rezidiv unter der Hormontherapie, dieses Risiko besteht jedoch auch unter der folgenden Schwangerschaft, bei der Estradiol- und Progesteron-Werte nochmal deutlich und über viele Monate ansteigen. Wichtig ist daher vor allem die regelmäßige Vorsorge bei Ihrem Frauenarzt und sicher auch eine Mammographie+Ultraschall der Brust vor Beginn der Behandlung.

    Vielleicht wird Ihr Onkologe Ihnen auch dazu raten, zunächst 3 weitere Jahre die antihormonelle Therapie fortzuführen, natürlich kommt es auf Ihr Alter an und im Endeffekt ist es eine Risikoabwägung.

    Eine Schilddrüsenunterfunktion ist für den Kinderwunsch ungünstig, kann aber einfach mit Medikamenten (z.B. Eutirox, L-Thyroxin) eingestellt werden. Für eine Kinderwunschbehandlung streben wir einen TSH-Wert von maximal 2,5 an, je höher der TSH-Wert, desto höher die Unterfunktion. Bei einem TSH-Wert von 7,5 kann das Risiko für eine Fehlgeburt erhöht sein, zudem steigt der TSH-Wert in der Regel in der Schwangerschaft an. Den Wert kann man sicher innerhalb von 1-2 Monaten gut medikamentös einstellen.

    Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen.

    Herzliche Grüsse aus Madrid

    Ihr Clinica Tambre Team <3

  • Lotti
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    • 9. April 2021 um 19:23
    • #8

    Hallo Zusammen, ganz herzlichen Dank für die Antworten. Langsam bekomme ich einen kleinen Überblick wie es ungefähr ablaufen könnte.

    Clinica Tambre vielen dank für die detaillierten Informationen. Ich werde die Details auf jeden Fall mit meinem Onkologen besprechen, mein jährliches Nachsorge MRT mach ich auch bevor ich anfangen sollte. Und ja die Antihormontherapie würde ich auf jeden Fall danach fortsetzen.

    Aktuelle Studien zeigen ja dass Schwangerschaft nach Brustkrebs die Rückfallrate nicht erhöht, also scheint der damit verbundene natürliche Hormonanstieg kein Problem zu sein. Wie sind denn die Hormonpräparate damit vergleichbar? Also nimmt man in etwas soviel Östrogen und Progesteron bei Schleimhaut Aufbau zu sich, wie der Körper unter normalen Umständen selber bilden würde? Dann müsste da ja eigentlich nichts dagegen sprechen.. oder sind die Dosen höher? Und wenn das Progesteron vaginal genommen wird, geht es trotzdem genauso in den Blutkreislauf? Und wozu muss man das Progesteron noch bis zur 10.ssw weiter nehmen?


    Welche Untersuchungen bzw. Dokumente außer einem Ultraschall braucht man denn noch bevor man anfangen kann? Sollte meine Gyn noch irgendetwas untersuchen?

    Bezüglich dem TSH wert hoffe ich dass dieser mit dem Endokrinologen schnell eingestellt werden kann, hab den Termin leider erst in zwei Wochen.

    Liebe Grüße, Lotti

    Jahrgang 1983

    2016 spontane Schwangerschaft & Geburt eines Glückskindes

    2018 Brustkrebs, deshalb Chemotherapie

    Wunsch nach einem weiteren Kind, aber Chemo bedingt leider vorzeitige Wechseljahre, AMH 0,04

    14.09.21 1. SET in Prag IVF Cube

    26.09.21 positiver SS Test 🤩 ET 02.06.22

  • Endi
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    • 9. April 2021 um 19:43
    • #9

    Lotti du solltest am 17./18. an der KiWu Messe teilnehmen und deine Fragen da stellen 👍

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • C+C_Schmid
    Administrator
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    • 10. April 2021 um 16:50
    • Offizieller Beitrag
    • #10
    Zitat von Endi

    Lotti du solltest am 17./18. an der KiWu Messe teilnehmen und deine Fragen da stellen 👍

    :thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up::thumbs_up:

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  • Clinica Tambre
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    • 18. April 2021 um 15:22
    • #11
    Zitat von Lotti

    Hallo Zusammen, ganz herzlichen Dank für die Antworten. Langsam bekomme ich einen kleinen Überblick wie es ungefähr ablaufen könnte.

    Clinica Tambre vielen dank für die detaillierten Informationen. Ich werde die Details auf jeden Fall mit meinem Onkologen besprechen, mein jährliches Nachsorge MRT mach ich auch bevor ich anfangen sollte. Und ja die Antihormontherapie würde ich auf jeden Fall danach fortsetzen.

    Aktuelle Studien zeigen ja dass Schwangerschaft nach Brustkrebs die Rückfallrate nicht erhöht, also scheint der damit verbundene natürliche Hormonanstieg kein Problem zu sein. Wie sind denn die Hormonpräparate damit vergleichbar? Also nimmt man in etwas soviel Östrogen und Progesteron bei Schleimhaut Aufbau zu sich, wie der Körper unter normalen Umständen selber bilden würde? Dann müsste da ja eigentlich nichts dagegen sprechen.. oder sind die Dosen höher? Und wenn das Progesteron vaginal genommen wird, geht es trotzdem genauso in den Blutkreislauf? Und wozu muss man das Progesteron noch bis zur 10.ssw weiter nehmen?


    Welche Untersuchungen bzw. Dokumente außer einem Ultraschall braucht man denn noch bevor man anfangen kann? Sollte meine Gyn noch irgendetwas untersuchen?

    Bezüglich dem TSH wert hoffe ich dass dieser mit dem Endokrinologen schnell eingestellt werden kann, hab den Termin leider erst in zwei Wochen.

    Liebe Grüße, Lotti

    Liebe Lotti,


    die Hormon-Dosis (Estradiol und Progesteron) der zugeführten Medikamente ist niedriger als dies dann später in der Schwangerschaft selber produziert wird. Daher ist die medikamentöse Therapie nicht mit höheren Risiken verbunden als die Schwangerschaft selbst.

    Das Progesteron wird normalerweise vom Gelbkörper produziert, später übernimmt die Plazenta die Produktion. Da bei einer Eizellspende kein Eisprung stattfindet und sie somit keinen Gelbkörper haben muss das Progesteron hinzugeführt werden. In der 10. Woche produziert die Plazenta so viel Progesteron dass die Vaginaltabletten abgesetzt werden können. Vaginal geht das Progesteron auch direkt ins Blut über. Der Leberkreislauf wird jedoch im Gegensatz zur oralen Gabe umgangen, was zu weniger Nebenwirkungen führt.

    Herzliche Grüße

    Ihr Clinica Tambre Team <3

  • horni24
    Eizelle
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    • 22. April 2021 um 16:31
    • #12

    welche Hormone bzw. auch wieviel mg Progestoron nimmt man denn bei Stimulation bzw. einsetzen der Eizelle?

    Woher weiß der Körper bei künstlicher Befruchtung daß man ssw ist?

  • Endi
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    • 22. April 2021 um 20:17
    • #13

    Die meisten nehmen zwischen 600-800mg Progesteron vor und nach dem Transfer. Wenn eine Einnistung stattgefunden hat, produziert der Körper HCG. Der Körper und der Embryo kommunizieren miteinander. Daher weiß der Körper wenn er schwanger ist

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • horni24
    Eizelle
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    • 5. Mai 2021 um 20:10
    • #14

    Gibt es starke nebenwirkungen durch hormoneinnahme während einer künstlichen Befruchtung?
    Würdet ihr mit 45 Jahren lieber Eizellspende machen. Auch wenn Ärzte sagen Eierstöcke sehen gut aus?

  • Tulpe80
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    • 5. Mai 2021 um 20:25
    • #15

    hallo horni24

    ob Du Versuche mit eigenen Eizellen machst, würde ich davon abhängig machen, was die eigenen Eizellreserven noch hergeben. Es ist eine sehr schwierige Frage. Bei mir war es relativ eindeutig und klar, dass außer Eizellen nichts mehr geht.

    EZS bedeutet ja nicht nur eine drastisch verbesserte Chance auf eine Schwangerschaft sondern eben auch, dass da ein kleiner Mensch mit Gefühlen und Sehnsüchten entsteht.

    Und dann stellt sich die Frage, ob man diese kleine Wesen über seine Zeugung etc. aufklären möchte oder lieber nicht.

    Ich persönlich musste erst mit meinen eigenen Eizellen abgeschlossen haben, um mich dem Thema EZS zuzuwenden.

    Für mich war die Frage der Aufklärung die Wichtigste. Mittlerweile ist sie etwas in den Hintergrund gerückt, da auch EZS bei mir bislang nicht kappt. Aber für mich musste klar sein, wenn ich mein Kind aufkläre, dann möchte ich nicht damit "hadern", es nicht mit eigenen Eizellen versucht zu haben.

    Ich möchte meinem "Vielleicht-Kind" irgendwann sagen können: wir haben uns das mit der EZS gut überlegt und uns aus diesen und jenen Gründen so entschieden.

    Zitat von horni24

    Gibt es starke nebenwirkungen durch hormoneinnahme während einer künstlichen Befruchtung?

    Die Medikamente für die Empfängerinnen der EZS sind meines Wissens harmloser als die Medikamente zur Gewinnung von Eizellen.

    Die schlimmsten Nebenwirkungen kommen bei mir von Decaptyl, weil das eben Wechseljahrsbeschwerden auslöst.

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

    04/2022 - es wird ein ... :male_sign:

    10/2022 - Baby ist da! <3

  • Endi
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    • 5. Mai 2021 um 21:39
    • #16
    Zitat von horni24

    Gibt es starke nebenwirkungen durch hormoneinnahme während einer künstlichen Befruchtung?
    Würdet ihr mit 45 Jahren lieber Eizellspende machen. Auch wenn Ärzte sagen Eierstöcke sehen gut aus?

    Jede reagiert anders auf die Hormone. Und bei eigenen Eizellen sind es ja noch einmal andere. Die sind heftiger weil du selbst einige Eizellen reifen lassen sollst. Bei EZS nimmt man eigentlich nur Östrogen und Progesteron. Aber nur eine Untersuchung sagt, wie viel du brauchst.

    Meine Eierstöcke und mein AMH, also eizellreserve, waren mit 45 auch top. Das sagt aber absolut gar nichts über die Qualität der Eizellen und deren befruchtungsfähigkeit aus. Ich habe auf die eigenen Eizellen verzichtet, weil die Wahrscheinlichkeit mit eigenen Eizellen schwanger zu werden unter 5 % liegt. Das Kind dann lebend zu gebären bei unter 2%. Dieses Nervenspiel wollte ich nicht mehr riskieren. Ich brauchte trotzdem ein paar Wochen um mich mit EZS anzufreunden. Und bereue es nicht 😊 unser Sohn wächst in mir und wir werden ihn über seine Entstehung aufklären, wenn er soweit ist. Und er ist ja nicht alleine mit dieser Entstehungsgeschichte. Wenn es das Forum noch gibt, zeige ich es ihm vielleicht 😉

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • Melpro
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    • 6. Mai 2021 um 10:55
    • #17

    Meine IVF mit eigenen Eizellen hatte ich mit 42. Da waren die Erfolgschancen schon sehr gering. Dennoch habe ich es probiert. Nachdem ich immer wieder auf natürlichem Weg schwanger wurde, aber keine Schwangerschaft länger als bis Woche 10 hielt, wollte ich es einfach wissen, ob meine eigenen Eizellen überhaupt noch funktionieren. Die Idee war, wenn viele gewonnen werden können, dann muß doch eine Gute dabei sein. Leider entwickelte sich von 5 Befruchteten keine weiter bis zur Blastozyste. Erst danach entschlossen wir uns zur Eizellspende.

    Die Auswirkungen der Hormone für den Empfang der Spende fand ich deutlich geringer als die Stimulation meiner Eierstöcke. Da mein eigener Zyklus sehr stark ist, hatte ich auch mit der Downregulierung keine Probleme.

    Mittlerweile bin ich in der 27. Ssw und die Hormone der Schwangerschaft beeinflussen meinen Körper stark ;) Ich bin froh, dass wir uns dafür entschieden haben und freue mich sehr auf unseren kleinen Sohn.

  • Chance20
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    • 6. Mai 2021 um 17:31
    • #18

    Die meisten Kliniken in D behandeln Frauen ab 45 wegen der geringen Erfolgsaussichten gar nicht mehr. Bei mir war schon mit 40/41 trotz Höchst-Stimulierung kein Transfer mehr möglich. Ich hatte heftige Nebenwirkungen bei der eigenen Stimulierung, aber fast keine bei der EZS (die Down-Regulierung war nicht ganz so angenehm, aber erträglich). Mit dem Wissen von heute würde ich die Versuche mit eigenen Eizellen ganz klar abkürzen. Aber es ist immer eine individuelle Entscheidung.

    11/18: KiWu-Klinik mit Anfang 40 (Mann 44) nach 1 Jahr natürl. Versuche
    12/18 bis 04/19: 4 Zyklen mit GVNP + Clomifen u. HCG, alle erfolglos, BS unauffällig

    05/19 bis 11/19: 3 IVF-Versuche ohne Transfer, das war´s mit eigenen Eizellen ;(
    01/20: gutes Erstgespräch bei IVI Mallorca
    03/20: EZS geplant, dann Lockdown kurz nach der Deca-Spritze :(

    31.08.20: 1. EZS-Frisch-Transfer (SET), 1 Eisbärchen in Reserve

    09.09.20: positiver Schwangerschaftstest :love:
    09.11.20: Es wird ein Junge (ET 19.05. Geburt 25.05.21<3)

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