Ich habe meinem Mann erzählt, dass mich diese Nachricht runterzieht und er hat mich auch nicht wirklich verstanden. Er fühlt es einfach nicht so sehr wie ich und ist auch manchmal überfordert von meiner Laune deswegen
Liebe Hope2021
Das Thema kenne ich auch. Meinen Mann nimmt das zwar auch mit - aber irgendwie nochmal ganz anders. Manchmal glaube ich, dass er mehr davon mitgenommen ist, wenn ich weinen muss.... Er will, dass ich glücklich bin, aber er kann meine Gefühle nicht so nachvollziehen, wie es hier im Forum einige können.
Viele verstehen es aber trotzdem nicht. Man müsste da wahrscheinlich ehrlicher sein aber ich will auch nicht jedem meine Geschichte erzählen.
Das denke ich zwar auch. Aber mit Offenheit habe ich auch jetzt schon ein paar mal nicht so erfreuliche Erfahrungen gemacht. Es macht halt nochmal verletzlicher, wenn man drüber spricht. Aus Selbstschutz muss man wohl sehr selektiv sein...
Mir hilft es, hier im Forum zu schreiben. Bzw. ich schreibe auch so eine Art Tagebuch, einfach um Sachen "loszuwerden".
ch finde auch, dass die Frauenärzte einen früher aufklären müssten. Früher hat man sich doch gar keinen Kopf darüber gemacht. Bei mir hat die erste Frauenärztin immer gesagt " Bleiben Sie entspannt- bei manchen dauert es etwas länger- das wird schon". Im Endeffekt vergeudete Zeit:-(
Auch das kenne ich nur zu gut. Als mit Anfang 30 meine Periode plötzlich ganz schwach wurde, hieß es nur: "machen Sie sich keine Sorgen, bei der Pille kommt das schon mal vor. " Also machte ich mir darüber keinen Kopf.
Und selbst als mit 37 ein nicht mehr messbarer AHM festgestellt wurde, hieß es seitens Frauenärztin, dass das noch gar nichts bedeuten müsse.
Ich bin der Ansicht, dass mit 30 der AHM-Wert verpflichtend erhoben werden sollte.
Einfach um es wenigstens zu merken, dass "die Uhr tickt".
Rückblickend habe ich draus gelernt, dass man bei Ärzten wesentlich mehr hinterfragen muss.
Vorgestern war auch wieder so ein Moment. Ich wollte, dass meine Kiwu-Klinik nochmal ein paar Blutwerte erhebt. Mehr zufällig habe ich dann erfahren, dass es bei bestimmten Blutwerten auch die Kasse zahlt.
Also so als Tipp in die Runde:
Schilddrüsenwerte kann man auch ab 40 im Rahmen der GKV erheben lassen. Vitamin D allerdings nicht.
Das sind alles Infos, die man erst mal rausfinden muss. Auf diese Weise geht wahnsinnig viel Zeit verloren. Wo Zeit ohnehin fast das wertvollste ist, was man hat.
*fühle dich gedrückt*