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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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ü40: Schlussstrich ziehen oder doch noch nicht?

  • Chaill
  • 23. September 2020 um 08:14
1. offizieller Beitrag
  • Chaill
    Eizelle
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    • 23. September 2020 um 08:14
    • #1

    Hallöchen,

    nachdem ich regelmäßig in Kinderwunschforen "surfe", bin ich mit einem Fuß schon im Abschiedsprozess......irgendwie komisch und alles nicht so einfach.

    Wir, mittlerweile 42 und 43, haben im letzten Jahr unsere KiWu-Behandlung begonnen. Nach einem Versuch GVnP sind wir gleich mit einer ISCI gestartet (bei mir alles soweit ok -außer niedriger AMH (aber wer hat den nicht in diesem Alter)- und bei meinem Freund Parvisemie). Erster Versuch Ende Mai. Von 6 Follies 3 wieder zurück. Leider negativ. Im August dann gleich der nächste Versuch, auch wieder negativ. Dann der Vorschlag vom KiWu-Arzt noch einige Untersuchungen durchführen zu lassen. Genetische Untersuchung, DNA-Fragmentierung und Gebärmutterspiegelung alles ok. Im November dann der dritte Versuch in Verbindung mit TCM. Von vier Follies leider nur einer befruchtet, aber 8 Zeller mit A-Quali. Nach erhöhtem hcg-Wert von 17 an PU+14 ist er dann gefallen. Also auch negativ.

    Im Moment weiß ich gar nicht, wie´s weitergehen soll: evtl. doch eine Eizellspende, ich weiß so gar nicht. Unser KiWu arbeitet da mit einem Institut in Spanien zusammen.

    Und dann macht es mir wieder Mut, wenn ich hier lese, dass die eine oder andere von Euch noch älter ist und noch weitere Versuche starteten.

    Das mit dem "Schlussstrichziehen" fällt mir doch ganz schön schwer, hmmmmm....oder vielleicht soll es einfach nicht sein. Alles sch.....

    Grüße,

    Chaill

  • Spaeti
    Morula
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    • 23. September 2020 um 09:26
    • #2

    Hallo Chaill, vom Alter her ist bei euch doch noch ganz viel möglich! Und wenn sogar deine Kiwu mit einer in Spanien zusammen arbeitet, sind das doch die besten Vorraussichten!

    Aber das muss natürlich jeder für sich entscheiden, wie groß der Wunsch wirklich ist, ob das Alter persönlich passt, ob man mit EZS klar kommt, wie wichtig die eigene Genetik für einen ist, ob Epigenetik auch reicht, usw... Lg

  • Gartenfee79
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    • 23. September 2020 um 10:31
    • #3

    Hi Chaill

    Es tut mir leid, dass Deine bisherigen Versuche leider erfolglos waren.

    Grundsätzlich musst Du das für Dich entscheiden, ob Du Dich zu alt fühlst. Man darf sich von der Zahl „alleine“ auch nicht abschrecken lassen, das Alter ist relativ und man ist immer so alt wie man sich fühlt ?. Wenn es Dein Herzenswunsch ist, dann lass Dich von so einer Zahl nicht entmutigen.

    Was empfiehlt denn Dein KiWu?
    LG Gartenfee79

    Geburt eines wundervollen Kindes April 2013:red_heart::breast_feeding_medium_light_skin_tone: (spontane Schwangerschaft)

    Kinderwunsch für ein zweites Kind 2016:baby_light_skin_tone:

    Stimulationen/ IUI 2018/2019 ICSI 2019/2020

    1. Transfer IVF Spain 09.2020, POSITIV (HCG TF+10) 209, US 6+1 Herzschlag:red_heart:, US 7+1 MA :rainbow::glowing_star::candle::loudly_crying_face:

    2. Transfer 04/2021 BS

    3. Transfer 05/2021, Geburt unseres Sohnes am 9. Januar 22

  • Endi
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    • 23. September 2020 um 13:11
    • #4

    Auch eine Eizellspende ist nicht immer sofort positiv. Die Frage ist, wieviel Leidensweg du noch ertragen kannst, ob eine EZS für dich in Frage kommt. Ich war 2018 auf einer KiWu Messe in Köln und habe mit Ärzten vor Ort gesprochen. Das hat mich dazu gebracht, in mich zu gehen und zu horchen, ob meine Gene wirklich wichtig sind. Sie sind es nicht ? Aber da müsst ihr euch einig sein. Hier Mal etwas zum nachlesen:

    https://www.schwangerschaft-eizellspende.com/ablauf

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • Wildflower
    Blastozyste
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    • 23. September 2020 um 14:19
    • #5
    Zitat von Chaill

    Hallöchen,

    nachdem ich regelmäßig in Kinderwunschforen "surfe", bin ich mit einem Fuß schon im Abschiedsprozess......irgendwie komisch und alles nicht so einfach.

    Wir, mittlerweile 42 und 43, haben im letzten Jahr unsere KiWu-Behandlung begonnen. Nach einem Versuch GVnP sind wir gleich mit einer ISCI gestartet (bei mir alles soweit ok -außer niedriger AMH (aber wer hat den nicht in diesem Alter)- und bei meinem Freund Parvisemie). Erster Versuch Ende Mai. Von 6 Follies 3 wieder zurück. Leider negativ. Im August dann gleich der nächste Versuch, auch wieder negativ. Dann der Vorschlag vom KiWu-Arzt noch einige Untersuchungen durchführen zu lassen. Genetische Untersuchung, DNA-Fragmentierung und Gebärmutterspiegelung alles ok. Im November dann der dritte Versuch in Verbindung mit TCM. Von vier Follies leider nur einer befruchtet, aber 8 Zeller mit A-Quali. Nach erhöhtem hcg-Wert von 17 an PU+14 ist er dann gefallen. Also auch negativ.

    Im Moment weiß ich gar nicht, wie´s weitergehen soll: evtl. doch eine Eizellspende, ich weiß so gar nicht. Unser KiWu arbeitet da mit einem Institut in Spanien zusammen.

    Und dann macht es mir wieder Mut, wenn ich hier lese, dass die eine oder andere von Euch noch älter ist und noch weitere Versuche starteten.

    Das mit dem "Schlussstrichziehen" fällt mir doch ganz schön schwer, hmmmmm....oder vielleicht soll es einfach nicht sein. Alles sch.....

    Grüße,

    Chaill

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    Liebe Chaill,

    deine Kiwu Historie erinnert mich an meine eigene. Mit 41 die erste ICSI danach folgten weitere 5. Bis Ende 43.

    Mit dem Wissen von heute, hätte ich mir die Hälfte sparen können denn bei einem geringen AMH Wert ist es wie ein 6er mit Zusatzzahl noch eine gesunde Eizelle zu gewinnen. Die meisten Eizellen sind in unserem Alter leider schon defekt.

    Ich habe anfangs immer gesagt, dass ich einige Versuche mache aber sowas wie EZS nie für mich in Frage kommt.

    Mein Doc hat mir dann aber den Impuls gegeben, mich mit Epigenetik zu beschäftigen und dass meine Prägung und Erziehung viel wichtiger sind als alle Gene zusammen. Ich bewundere an der Stelle in solchen Situationen meinen Mann. Der kann für sich sofort abwägen ob er damit leben kann oder nicht. Er war sofort der EZS zugewandt.

    Ich musste trotzdem erst viel lesen und vor allem mir selbst die Frage stellen ob ich zwingend meine Gene weitergeben will oder einen kleinen Mensch haben möchte, dem ich meine Liebe schenken kann. Dass die EZS nie die erste Wahl ist, ist klar. Da ich den Kinderwunsch einfach viel zu spät entwickelt habe, bleibt halt nur diese Möglichkeit. Und darüber bin ich froh denn wenn ich mir vorstelle, dass ich an dieser Stelle aufhören müsste.... Nein danke! Trotzdem gibt es ja auch Paare, die ohne Kinder total happy sind. Ich habe einfach das Gefühl, das mein Leben eine totale Bereicherung erfahren würde.

    Das kannst du dir nur selbst beantworten.

    Und auch wenn ich mich für die Spende entschieden habe, gebe ich trotzdem zu, dass ich hin und wieder Bedenken habe. Was ist wenn das Kind total anders aussieht, was ist wenn ich vom Kind irgendwann Vorwürfe bekomme usw.

    Ich glaube diese Gedanken sind aber auch normal und einigen hier bekannt. Ich möchte mich auch gern dem Netz anschließen wenn es denn klappen sollte, um mich mit anderen Eltern treffen zu können.

    5x ICSI negativ

    4x EZS negativ

    Wechsel der Spenderin

    Frischtransfer einer 4AA Blastozyste

    Positiv (HCG an TF+9 bei 134, HCG an TF+16 bei 2.930) :love:

  • ToppyPoppy
    Eizelle
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    • 24. September 2020 um 07:25
    • #6

    Hallo Chaill,

    bei uns kam der Versuch eines Abschieds sehr früh, und schon am Anfang unser KiWu Behandlung mussten wir uns vom Wunsch nach einem leiblichen Kind meines Mannes verabschieden.

    Dann haben wir uns aber für Samenspende entschieden. Nach 5x IuI´s mit Spendersamen, 1xH-IVF, 1x Kryo und 1x H-ICSI, mit einer FG und einer Eileiterschwangerschaft, ging uns das Geld aus (da wir auch Selbstzahler sind) und ich wollte keine ICSI mehr da ich immer starke Schmerzen nach PU und auch einmal Überstimu hatte.

    Und da war ich fix und fertig, mit 27 Jahren und er mit 32 Jahren vom Kinderwunsch verabschieden? Wir haben uns über Ado informiert, aber dies ist ja kein Ersatz. Und dann habe ich mal im HI Forum über EMS (Embryonenspende) gelesen und nun sind wir in Prag in Behandlung. Im Juni/Juli gehts los. Die Chancen sind prozentual sogar höher wie bei der ICSI.

    LG,

    ToppyPoppy

  • Schuo-Schuo
    Eizelle
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    • 24. September 2020 um 07:28
    • #7

    Hallo Chaill

    Ich kann einfach nicht abhaken, ich denke das hat auch nicht viel mit dem Alter zu tun, es ist ein Wunsch und ob man jetzt Mitte 20 ist oder Anfang 40.

    Der Wunsch holt einem immer ein, bei uns ist es so das viele Paare um uns rum schon am 2. Kind arbeiten.

    Was ist wenn die Kinder dann selber Kinder bekommen und unsere Freunde dann stolz von den Enkeln schwärmen...es würde nie aufhören.

    Klar es mag Paare geben denen es leichter fällt aber zu denen gehören wir nicht. Unser Leben haben wir voll auf Kinder ausgerichtet...

    Ich finde die Idee von der EZ Spende gut, die Kosten sind aber auch ähnlich wie die der ICSI. Da hatte ich mich auch mal informiert wobei es bei uns ja auch da nur mit Spendersamen gehen würde aber es wäre ein "Frischversuch". Aber die EMS ist halt deutlich günstiger.

    LG,

    ShuoShuo

  • MariescheM
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    • 24. September 2020 um 07:30
    • #8

    Hallo Chaill,

    also das mit den alten Eizellen kann ich bestätigen. Die haben es wirklich schwer sich einzunisten, egal wie gut sie sind. Ich habe meine Geschichte im Thread Abschied vom Geschwisterkind schon beschrieben.

    Natürlich kann es auch noch klappen und jeder Körper ist auch unterschiedlich. Bei uns ist es so, dass die Frau eines Freundes sogar mit 42 nochmal schwanger geworden ist und vor kurzem ihr 2. Kind bekommen hat. Das erste hat sie mit 40 bekommen. In der Zeit, in der sie 3x schwanger war, habe ich 5 ICSis hinter mich gebracht und nicht ein Hauch von Schwangerschaft. Das habe ich auch als ungerecht empfunden. Wir sind mit unserem 1. Kind gleichzeitig schwanger gewesen und der Kinderwunsch für das 2. war also bei beiden zum gleichen Zeitpunkt vorhanden.

    LG,

    Mariesche

  • LonnyMonny
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    • 24. September 2020 um 07:33
    • #9

    Hallo Chaill

    Mit Ü 40 hat man schon einiges an Schwierigkeiten mit der Einnistung. Egal, ob die Blastos super sind oder nicht, egal ob man mit der Polkörperuntersuchung schon einiges an Gendefekten ausgeschlossen hat, was ja auch hin und wieder dazu führen kann, dass es nicht zu einer Schwangerschaft kommt. Die perfekte Eizelle zu finden ist mit Ü40 sehr viel schwieriger, wenn auch nicht ausgeschlossen.

    Es gibt wohl nur 2 Möglichkeiten dem eigenen biologischen Alter zu entgehen a) Leihmutterschaft und b) Eizellspende.

    Letzterer Fall käme für mich nicht in Frage. Aber das ist eine ganz persönliche Sache. Auch Adoption und Pflegschaft lehne ich für mich persönlich ab und a) Leihmutterschaft finde ich auch ziemlich problematisch und außerdem ja eh nicht zulässig, also kommt dies auch nicht in Frage.

    LG,

    LonnyMonny

  • HappyBabyBreathing
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    • 24. September 2020 um 07:35
    • #10

    Morgen Chaill

    In meiner persönlichen Verzweiflung habe ich vor kurzem ohne Anlass des KiWu-Zentrums meine Schilddrüsen untersuchen lassen. Die Ärztin hat mich total entsetzt angeschaut als ich als Grund der Untersuchung den Kinderwunsch angegeben habe. Während der Untersuchung hat sie dann festgestellt, dass bei mir alles o.k. ist und dass ich eine gesunde, junge Frau sei. Ich meinte dann zu ihr, dass mit dem jung sei wohl relativ. Da meinte sie nur, "ja, eben halt nicht mehr für das Kinderkriegen".

    Letztendlich ist es so, dass man mit Ü 40 sehr viel Glück haben muss, dass es noch mal klappt und dass auch keine Behinderung rauskommt. Das ist wie ein 6er im Lotto und dessen Wahrscheinlichkeiten kennen wir ja alle. Persönlich ist mir auch noch kein Lotto-Gewinner begegnet.

    LG,

    HappyBabyBreathing

  • Gartenfee79
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    • 24. September 2020 um 08:20
    • #11

    Guten Morgen zusammen

    Also ganz so schwarz würde ich das mit dem Alter jetzt nicht sehen. Ich habe wirklich einige Verwandte und Bekannte die mit Ü-40 gesunde, eigene Kinder auf die Welt gebracht haben.

    Bei mir klappt es halt nun schon seit 5 Jahren nicht mehr, da war ich 35. Ist natürlich doof für mich, aber ist halt so. Obwohl der Arzt im Kinderwunschzentrum gesagt hat, die Möglichkeit, dass ich auf natürlichem Weg ein gesundes Kind auf die Welt bringen könnte sei nach wie vor nicht ausgeschlossen. Das würden sie auch immer wieder erleben. Wir haben uns jetzt trotzdem für die EZS entschieden, aber das muss jeder für sich entscheiden. Für eine Adoption sind wir zu alt, m.E. sollte da mal das Gesetz angepasst werden. Aber das ist ein anderes Thema...

    Wünsche Euch einen schönen Tag, lieben Gruss Gartenfee79

    Geburt eines wundervollen Kindes April 2013:red_heart::breast_feeding_medium_light_skin_tone: (spontane Schwangerschaft)

    Kinderwunsch für ein zweites Kind 2016:baby_light_skin_tone:

    Stimulationen/ IUI 2018/2019 ICSI 2019/2020

    1. Transfer IVF Spain 09.2020, POSITIV (HCG TF+10) 209, US 6+1 Herzschlag:red_heart:, US 7+1 MA :rainbow::glowing_star::candle::loudly_crying_face:

    2. Transfer 04/2021 BS

    3. Transfer 05/2021, Geburt unseres Sohnes am 9. Januar 22

  • Endi
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    • 24. September 2020 um 09:22
    • #12

    Da muss ich Gartenfee zustimmen. Meine Gyn ist mit 49 auf natürlichem Wege zum dritten Mutter geworden. Klappt bei mir auch nicht, aber eine Einnistung klappt auch mit über 40.

    Man sollte bzgl. Kinderwunsch das Embryonenschutzgesetz und die Adoptionsregeln in Deutschland anpassen. Aber die Lobby ist dafür nicht stark genug. Dabei könnte das Geld in Deutschland bleiben und nicht ins Ausland wandern...

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • Honey123
    Blastozyste
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    • 24. September 2020 um 09:24
    • #13

    Guten Morgen!

    Auch bei mir kam der Kinderwunsch aus verschiedenen Gründen recht spät, Ernsthaft versucht haben wir es erst, da war ich schon 39. Obwohl bei mir alles (AMH, etc.) okay war hat es auch nach 3 Jahren "herumgedoktere" mit dem "vollen Programm" (Insemination, 1 x IVF, 10 x ICSI, Immunisierung, etcpp) nicht klappen wollen. Ein einziges Mal war ich biochemisch für ein paar Tage schwanger mit einem sensationellen HCG von 7. Nach einer Polkörperdiagnostik war klar - mit meinen eigenen Eizellen wird das nix! Die EZS kam für mich vorher auch nie ernsthaft in Frage aber als es dann hieß, entweder so oder gar nicht, habe ich viel darüber gelesen mit verschiedenen Ärzten gesprochen und mich letztendlich dafür entschieden. Mein Mann war sowieso dafür. Es hat sofort geklappt: Unser Sohn ist nun 3 Jahre alt, das absolute Traumkind und sieht meinem Mann ziemlich ähnlich. Aber die Spenderin muss auch eine Granate gewesen sein ;) Und im November holen wir uns eins der 5 verbliebenen Kryos ab. Dann bin ich 48.

    14-16: 2x IUI, 1x IVF, 10x ICSI in D alle neg.
    05/16: Erstvisite IVFSpain
    10/16: Transfer von 1 hatching A-Blasto nach PGS (6 von 6 gesund!)
    POSITIV (HCG TF+10: 574)
    US an 5+5: Herzschlag ❤
    06/17: Geburt unseres perfekten kleinen Wunders in SSW 39+5

    11/20: TF von 1 5AA-Blasto,

    POSITIV (HCG TF+10: 286)

    US an 6+5: Herzschlag ❤

    07/21: Nr. 2 ist da 🥰

  • Maramarella
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    • 26. September 2020 um 07:49
    • #14

    Hi Chaill

    Der Prozess des Abschiednehmens ist unglaublich schwer und dauert, aber man muss wohl auch einsehen, dass man mit den ICSIs das Beste, was derzeit medizinisch überhaupt machbar ist unternommen hat und dass es wie für alles im Leben eine bestimmte Zeit gibt und auch eben auch eine Zeit für das Kinderkriegen. Wenn selbst die ICSIs nicht mehr helfen, dann ist es einfach nicht mehr machbar. Das ist ungerecht und schmerzt, aber auch die Tatsache, der man sich stellen muss.

    Bevor ihr das Thema Eizellspende umsetzt, ist es sicherlich wichtig sich zu informieren, wie groß denn die Wahrscheinlichkeiten mit einer Eizellspende überhaupt ist, wenn man 41 ist.

    Ich will Dich keineswegs davon abhalten es zu tun, aber der Weg ist nicht einfach und daher muss schon mehr für einen Erfolg als für einen Mißerfolg sprechen.

    LG,

    Maramarella

  • Laboile
    Eizelle
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    • 26. September 2020 um 07:53
    • #15

    und klar hat man ab einem gewissen Alter eine höhere Wahrscheinlichkeit dass das Kind nicht gesund ist, was aber bei einer EZ Spende gemindert wird da in einer guten Klinik die Spender genetisch untersucht werden usw. von allen Spendern kommen nur die wenigstens durch diese Tests durch.

    Ich finde nicht dass Petzi jetzt schon aufgeben muss, wie viele bekommen mit 40 noch Kinder, mensch das ist heut zu Tage so...

    Die Entscheidung zum Spenderei oder ähnlichem muss gut überlegt sein da gibts kein wenn und aber, aber ich seh das nicht so chancenlos...

    Und es ist auch eine Sache sich generell vom Kinderwunsch abzufinden zu müssen oder auf ein Geschwisterkind, nicht böse verstehen, unerfüllter Kinderwunsch ist schlimm so oder so, aber wenn ich einen Zwerg zuhause hätte, wäre es erträglicher....

    LG,

    Laboile

  • LonnyMonny
    Eizelle
    Beiträge
    14
    • 26. September 2020 um 07:55
    • #16

    Hallo Laboile,


    Es kann immer noch klappen, sonst hätte ich ja das Beispiel nicht von der Bekannten gebracht. Es hat nur die gleichen Chancen, wie ein Lottogewinn, wenn man die Ü 40 überschritten hat. Und mit Anfang 40 noch schwanger zu werden, ist auf jeden Fall erfolgreicher als mit 42 oder 43. Wenn aber auch 4 ICSIs nichts gebracht haben, muss man auch einen langen Atem haben und ich glaube mittlerweile, dass man eher zwischen a) wir machen so lange weiter bis es endlich klappt oder b) wir entscheiden uns für Plan B entscheiden muss. Wenn das die Eizellspende ist, dann ist das ein Weg. Was ich zum Ausdruck bringen wollte, ist das Emmy sich mal erkundigt, ob eine gespendete Eizelle wirklich eine größere Einnistungschance hat, wenn man 41 oder 42 ist.

    LG,

    LonnyMonny

  • Pitufo
    Eizelle
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    • 26. September 2020 um 07:57
    • #17

    Hi Chaill

    Denn selbst toll aussehende Eizellen, verhelfen nicht zum Erfolg, weil sich einfach nichts einnistet, warum das so ist, habe ich bisher noch nicht herausgefunden. Obwohl die Gebärmutterschleimhaut perfekt ist, funktioniert es bei Ü40 Frauen schwieriger als bei einer jüngeren Frau. Deshalb gehen zumindest in den USA, wo die Leihmutterschaft ja auch zulässig ist (ich meine auch in Belgien), ja viel mehr Frauen den Weg, dass sie die Leihmutterschaft nehmen. Also eigene noch gute Eizellen, werden einer jüngeren Frau übertragen. Das ist wohl erfolgsversprechender. Aber es hat natürlich auch damit zu tun, ob man unbedingt ein Kind mit eigenem Genmaterial haben will oder nicht.

    Was das Thema angeht, unerfüllter Kinderwunsch oder ein Kind zuhause, da will ich gar keine Vergleiche anstellen. Beides ist schlimm. Es ist in jedem Fall schmerzhaft, nur anders und ich kann Dir sagen, gerade, wenn man ein Kind zuhause hat und dann vor einem unerfüllten weiteren Kinderwunsch steht, dann haut es einen ebenfalls um, denn der lebende Beweis lässt, lässt einen ja nicht zum Frieden kommen und die Fragerei eines Kindes, wann es endlich Geschwister bekommt, stellt einen emotional auf eine extrem harte Probe.

    Aber mit einem Kind, kann es sein, dass der Schmerz irgendwann einfach nachlässt, wenn man sich erst einmal davon lösen konnte. Genau so könnte es aber auch sein, wenn man gar keine Kinder hat (aber da bin ich ja keine Expertin).

    LG,

    Pitufo

  • Mannarini
    Eizelle
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    • 26. September 2020 um 08:00
    • #18

    Hallo Emmy,

    habe grad Deinen Beitrag gelesen...schwierige Entscheidungen, die man da zu treffen hat...ich weiß selbst, wie die Zeit wegrennen kann..Bin selbst 41 und wir versuchen seit einem Jahr, an einem Geschwisterchen zu basteln. Bin letzten Sommer sofort ss geworden, aber leider FG. VOR meinem Sohn (Geb. 2008) hatte ich bereits 2 FGs nach jeweils einem Jahr Üben. Haben ALLES untersuchen lassen (außer Immunologie), werde aber jetzt nichts mehr unternehmen. Wir probieren jetzt noch genau 1 Jahr, dann lässt sich mein Mann sterilisieren und ich will dann auch nicht mehr. Immerhin können wir auf natürlichem Wege probieren, was eine Menge Stress erspart. Vielleicht wären meine Chancen mit einer IVF jetzt auch größer, überhaupt nochmal ss zu werden, will diesen Weg aber nicht gehen. Was aber nur daran liegt, dass ich bereits einen Sohn habe. Wäre dies nicht der Fall, würde ich wohl sofort eine IVF o.ä. machen, um keine Zeit zu verlieren, klar.

    LG,

    Mannarini

  • Gartenfee79
    Blastozyste
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    • 26. September 2020 um 09:04
    • #19

    Hallo zusammen

    Ich glaube eher, dass der Boom der Leihmutterschaft eher damit zusammenhängt, dass es Frauen gibt, die die Schwangerschaft bewusst outsourcen, da sie keine Lust auf Dehnungsstreifen, Übelkeit und die Geburt haben. Aber ich kann mich auch täuschen.

    Ich hatte die Ärzte so verstanden, dass die Möglichkeit zur Einnistung nicht so rapide abnimmt wie die Qualität der Eizellen. Will heissen, mit Ü-40 sind die Chancen schlechter als mit 30, aber nicht signifikant. Aber vielleicht habe ich das auch falsch verstanden.
    Ich jedenfalls glaube fest daran mit der Eizellspende zu einem gesunden Baby zu kommen.
    Die Chance mit Ü-40 auf natürlichem Weg noch ein gesundes Kind auf die Welt zu bringen sind m.E. höher als einen Lottogewinn. Aus dem Stegreif fallen mit 7 Bekannte/ Verwandte ein, die alle mit Ü-40 auf natürlichem Weg gesunde Kinder bekommen haben. Eine davon hat sogar drei Kinder mit Ü-40 bekommen. Können natürlich alles Einzelfälle sein, aber ich glaube nicht, dass die sich dann ausgerechnet in meinem Bekanntenkreis alle tummeln.
    Wie auch immer Du Dich entscheidest liebe Chaill - höre auf Dein Herz. Du musst mit Deiner Entscheidung leben können, was die anderen denken ist doch egal ?.

    Ich wünsche allen ein schönes Wochenende, lieben Gruss

    Gartenfee79

    Geburt eines wundervollen Kindes April 2013:red_heart::breast_feeding_medium_light_skin_tone: (spontane Schwangerschaft)

    Kinderwunsch für ein zweites Kind 2016:baby_light_skin_tone:

    Stimulationen/ IUI 2018/2019 ICSI 2019/2020

    1. Transfer IVF Spain 09.2020, POSITIV (HCG TF+10) 209, US 6+1 Herzschlag:red_heart:, US 7+1 MA :rainbow::glowing_star::candle::loudly_crying_face:

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  • ChocolateGod
    Eizelle
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    • 26. September 2020 um 10:04
    • #20

    Hallo Chaill

    Das einzige, was ich jetzt noch mache: Nehme täglich Omega-Fettsäuren 1000 mg (ist auch etwas DHEA dabei)- soll evtl. Antikörper (die evtl. der Grund sein KÖNNTEN) etwas minimieren und die Einnistung fördern. DANN habe ich mir Coenzym Q10 600mg bestellt, täglich 1 Tablette. Es soll eine Studie geben, die ergeben hat, dass Q10 in dieser Dosierung tatsächlich die EZ-Qualität verbessern soll- Wie genau das funktioniert, weiß ich nicht genau. Überdosieren kann man das wohl nicht, von daher soll diese hohe Dosis unbedenklich sein. Wie gesagt kann ich das aber nicht 100% bestätigen, werde diesen Versuch aber noch unternehmen. Ich denke auch, dass es einfach am Alter liegt...

    DHEA soll wohl nachweislich den AMH-Wert steigern und einige Kiwu-Praxen verordnen es, aber es soll auch Nebenwirkungen haben, deswegen nehme ich es nicht. Baue jetzt voll und ganz auf dieses Coenzym Q10.

    Gruß und alles Gute,

    ChocolateGod

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