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"Warteschleife" nach Impfung

  • Josi
  • 12. Dezember 2005 um 21:51
  • Josi
    Morula
    Beiträge
    596
    • 12. Dezember 2005 um 21:51
    • #1

    Hallo Ihr Lieben,


    hat jemand von euch schon Masern/Mumps/Röteln geimpft?

    und da es ja Lebendimpfstoffe sind, kann es sein, lt. KiArzt, das nach der Inkubationszeit von ca. 10 Tagen Ausschläge und/oder Fieber auftreten. Naja da sind wir halt mal gespannt und halten sorgfältig Ausschau am Kinde ;-).....


    Und sonst hatten wir am WE schon wieder ein hochrotes Zahnungsbäckchen, scheint wieder ein Backenzahn im Anmarsch zu sein.....Ja, Baby sein ist schwer ;-).....

  • Valerie
    Eizelle
    Beiträge
    12
    • 1. Januar 2006 um 22:56
    • #2

    Re: "Warteschleife" nach Impfung

    Hallo Josie,

    bei dem Wort Spritzchen bekomme ich eine Gänsehaut, weil nach meiner Überzeugung eine Impfspritze einer Keule gleichkommt.

    Ich habe einen erwachsenen Sohn und dank Eizellspende eine süße 16 Monate alte Tochter. Meine Tochter lasse ich überhaupt nicht impfen. Trotzdem, oder gerade deswegen strotzt sie vor Gesundheit und hat noch nie Antibiotika oder Fieberzäpfchen gebraucht.

    Mein Sohn hatte alle üblichen Impfungen bekommen. Er wurde im Laufe seines Lebens eigentlich immer kränker. Es fing als Kleinkind mit Pseudokrupp, leichten motorischen Störungen, Wackeln und Zappeln an und setzte sich kurz vor der Pupertät mit ersten Krampfanfällen fort und dann kam noch eine Autoimmunkrankheit dazu. Ich hatte immer überlegt, warum er gesundheitlich so angeschlagen ist und was ich vielleicht falsch gemacht haben könnte.

    Als bei meiner Tochter das Impfen anstand, kam es mir in den Sinn, seine Krankheiten sind Impfschäden.

    Wer interessiert ist, findet unter http://www.Impfschutzverband.de viel Info. Ich würde mir wünschen, dass alle im Forum die Beipackzettel lesen, bevor sie ihr Kind impfen lassen und dass sie sich zum Thema Impfen auch mal nicht schulmedizinische Meinungen einholen.

    Beste Grüße
    Valerie

  • Josi
    Morula
    Beiträge
    596
    • 2. Januar 2006 um 22:21
    • #3

    Re: "Warteschleife" nach Impfung

    Hallo Valerie,

    Jedes Jahr behalten Kinder in Deutschland schwere Behinderungen nach einer Masernerkrankung zurück.
    Babys werden taub, blind oder mit anderen schlimmen Fehlbildungen geboren, weil sie im Mutterleib an Röteln oder Windpocken erkrankten, hilflos angesteckt .
    Mumps ist einer der häufigsten Ursachen für dauerhafte Hörschäden bei Kindern. Vor Einführung der Impfungen war Mumps die häufigste Ursache für virale Hirnhautentzündungen.
    Bei Jungen kann eine Mumpserkrankung zur Sterilität führen, das heißt, der ganze spätere Lebensweg ist beeinträchtigt.

    Nach Angaben der WHO sterben jedes Jahr weltweit fast eine Million Kinder an den Folgen einer Masernerkrankung.
    Noch 1998 gab es über 300.000 tote Säuglinge durch Keuchhusten, davon war auch DE nicht ausgenommen.
    In DE gab es auch erst 1997 noch dreißig Fälle von Diphterie, von denen drei tödlich endeten. ( Früher wurde diese Krankheit "Würgeengel der Kinder" genannt, man kann sich vielleicht vorstellen, warum??)
    Noch in 2002 gab es im Coburger Raum eine große Masern-Epidemie mit über 1000 erkrankten Kindern, kranken Erwachsenen, und einigen Folgeschäden, gottseidank keine Todesfälle.
    In Süditalien begann ebenfalls 2002 eine Masernepidemie, bei der drei Kinder sterben mußten.

    Fazit: Ohne Immunität lebt man als Kind gefährlich, als Erwachsener aber auch. Grade vermeintliche Kinderkrankheiten können Erwachsene besonders schwer treffen. Und man denke nur nochmals an die Schwangeren mit den völlig ungeschützen Babys im Bauch.


    Nur dank konsequenten Impfverhaltens sind in den letzten Jahrzehnten die gefährlichsten Kinderkrankheiten weitestgehend zurückgedrängt worden.

    Erst seit Ende Juni 2002 ist Europa weitestgehend frei von Kinderlähmung. Das wurde aber nur erreicht, weil seit 1961 konsequent massengeimpft wurde. ( Vielleicht erinnert sich noch jemand an den Slogan: Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung ist grausam , hieß das, glaube ich ).
    Und von dieser damaligen Impfbereitschaft profitieren wir heute alle, a u c h deine Kinder!!
    Impfungen sind nicht nur für den Schutz des eigenen Kindes wichtig, sondern für die allgemeine Gesundheit. Wenn ich dran denke, das von den 11 Kindern meiner Oma 4 an Typhus gestorben sind.....Typhus ist heute gottseidank ausgerottet.

    In den USA, die ja wegen ihrer Einwanderungspolitik einige Erfahrung mit Seuchen und Epidemien haben, bekommt ein Kind, das nicht die erforderlichen Impfungen aufweisen kann, keinen Kindergartenplatz. Bei uns sind Impfungen ja sowieso freiwillig. Aber wer nicht impft, verhält sich meiner Meinung nach unsozial ( siehe Kinderlähmung )
    .
    Deine persönlicher Erfahrungsschatz mit zwei Kindern ja in allen Ehren, aber du solltest das schon etwas globaler sehen. Sei doch lieber froh, das dein Töchterchen anscheinend gesunde Gene geerbt hat.
    (Ein Zusammenhang von Impfungen und Allergien konnte nicht nachgewiesen werden. Die Bürger der ehemaligen DDR litten trotz einer Durchimpfungsrate von fast 99% weit weniger unter Allergien als die damaligen Bürger der BRD )

    Gottseidank m u ß heute kein Kind mehr an einer "Kinderkrankheit" sterben, aber diese Impfignoranten wie du gefährden alle anderen und sind vor allem bis jetzt selber nur geschützt, w e i l die anderen Kinder geimpft sind. Das wirst du spätestens im Kindergartenalter merken.

    Oder glaubst du, es ist lustig, ein mit Masern krankes glühendes Kind mit 41 Grad Fieber zu haben ? Oder einen Jungen mit Mumps, der seine spätere Zeugungsfähigkeit einbüßt ? Oder eine Lungenentzündung, hervorgerufen durch Keuchhusten? Tritt übrigens besonders häufig bei 2- 4 jährigen auf. Oderoderoder...da gibt es 1000 Beispiele.

    Grade weil weniger geimpft wird, müssen verstärkt Antibiotika bei den auftretenden Krankheiten eingesetzt werden, wobei wieder schnell die Gefahr der Antibiotikaresistenz auftritt. Und dann spricht das Kind mit Hirnhautentzündung plötzlich auf kein Medikament mehr an, was dann? Dann hilft nur noch beten.....( den Fall gabs in unserer Kinderarztpraxis, das kleine Mädchen wurde gottseidank wieder gesund, lag aber 4 Wochen im Krankenhaus.

    Übrigens Vorsicht: Das Tetanusbakterium findet sich draußen praktisch überall - grade Kinder, die im Freien spielen, sind gefährdet.
    Auch auf Reisen ist mit einem ungeimpften Kind Vorsicht geboten: Erst 1996 sind in der Türkei und Griechenland Poliomyelitisfälle aufgetreten, in verschiedenen Ländern Asiens auch heute noch.

    Keule....das ist ein nicht fundierter Gemeinplatz . Das Immunsystem hat täglich Kontakt mit einer viel größeren Anzahl Antigene, als in der 6-fach-Impfung insgesamt enthalten sind. Da sind abgeschwächte bzw. abgetötete Erreger enthalten, es werden Antikörper produziert, ohne dabei die häufig auftretenden Komplikationen der Krankheit selbst zu durchleiden.

    Übrigens: Meine Kleine strotzt auch vor Gesundheit und war bis heute nicht einen Tag ernsthaft krank ( und wir haben viel Kontakt nach außen und sie ist ständig mit anderen Kindern zusammen ) - obwohl sie alle empfohlenen Impfungen bekommen hat. Ich bin froh, das sie wenigstens vor diesen vermeidbaren Erkrankungen geschützt ist. Zumindest den Schutz kann ich ihr ins Leben mitgeben.

  • Valerie
    Eizelle
    Beiträge
    12
    • 4. Januar 2006 um 21:10
    • #4

    Re: "Warteschleife" nach Impfung

    Hallo Josi,

    dies ist ein Auszug aus dem Schreiben einer Mutter, deren Tochter mit Down-Syndrom zur Welt kam: "Wirklich überzeugt wurde ich in der Behindertenschule, wo ich meine Tochter zur Frühförderung angemeldet habe und zu Elterngesprächen eingelanden wurde. Die Eltern, deren Kinder nicht von Geburt an behindert waren, können sich nicht erklären, woher und warum ihre Kinder plötzlich behindert sind. Dies machte mir Angst und mein Entschluss, meine Kinder nicht impfen zu lassen, war sicher."

    Masern sind erst gefährlich geworden, seit dagegen geimpft wird. Früher hatten die Babys von ihren nicht geimpften Müttern einen Nestschutz mitbekommen. Den haben die heutigen, geimpften Mütter nicht mehr und ihre Kinder sind von Geburt an bis zur Impfung durch Masern gefährdet. Und nach der Impfung können sie sie auch bekommen. Von den Coburger 1166 Fällen waren 52 geimpft! Und wenn man als Kind geimpft wurde, kann man die Masern als Erwachsener bekommen, dann mit wirklich mit fatalen Folgen. Es entsteht eine lebenslange Abhängigkeit von immer neuen Impfungen und der Schutz der Impfungen ist, wie man im Fall Coburg sieht, nicht 100%ig. Ich verstehe die Eltern sehr gut, die ihre Kinder auf Masern- und Windpockenparties schicken, damit sie die Krankheit in der Zeit durchmachen können, in der sie sie auch gut überstehen, vielleicht dadurch sogar einen Entwicklungsschub bekommen und dann wirklich fürs Leben geschützt sind.

    Es würde mich interessieren, ob du einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Beginn der massenhaften Masernimpfungen und dem gleichzeitigen epidemischen Anstieg des Autismus siehst? Kannst du diesen Zusammenhang 100% sicher ausschließen?

    Was sagst du zu den 35 Todesfällen nach der jetzt - zwar mit ganz anderer Begründung - zurückgezogenen Sechsfachimpfung?

    Kinderlähmung - Es ist bekannt, dass alle in Deutschland aufgetretenen Erkrankungen von den Impfungen herrührten. Die "süße" Schluckimpfung wurde von den Impflingen wieder ausgeschieden und steckte die übrigen Familienmitglieder an.

    Deine Ausführungen "jedes Jahr behalten... " ist sehr unkonkret. Ich kenne weder ein Kind, das nach einer Masernerkrankung behindert zurückblieb, noch eines, das nach Mumps einen Hörschaden oder Hirnhautentzündung hatte. Von den 1166 Coburger Fällen ist kein einziger bleibender Schaden gemeldet worden. Aber ich weiß von meiner Hebamme und meiner Schwiegermutter, einer Arztwitwe, und von mehreren anderen Personen, dass Kinder durch Impfungen schwachsinnig geworden sind. Auf den Beipackzetteln steht schließlich auch, dass das passieren kann.

    Röteln habe ich z.B. im Alter von 14 ganz von selbst bekommen, so dass meine Kinder nie gefährdet waren. Selbstverständlich sollte man jedoch bei Frauen in einem bestimmten Alter sicherstellen, dass sie gegen Röteln geschützt sind. Aber nur dann. Für ein Baby ist eine Röteln-Impfung eine unnötige Belastung.

    Ich kenne auch keinen Säugling, der nach Keuchhusten gestorben ist. Wohl habe ich aber gelesen, dass der Körper nach der Keuchhustenimpfung, die übrigens heutzutage nicht mehr (wegen der vielen Nebenwirkungen) empfohlen wird, ein anderes Ventil findet, den Pseudokrupp. Es leuchtet mir auch ein. Als ich Kind war, kannte ich niemanden, der je an Pseudokrupp litt, Heutige Pseudokruppfälle könnte ich reihenweise aufzählen. Ich hatte jedoch damals eine Klassenkameradin, die Keuchhusten durchleben musste. Das war bestimmt nicht einfach, aber sie hat es gut überlebt.
    Deine 300.000 toten Säuglinge durch Keuchhusten in 1998 können nicht stimmen. Überleg doch mal, das ist eine mittlere Stadt. Da müsste jeder von uns viele Fälle kennen. Ich kenne keinen.

    Zwischen Allergien und Impfungen konnte sehr wohl ein Zusammenhang ermittelt werden. Viele Kinderärzte impfen heute nicht mehr, wenn die Eltern mit Allergien kämpfen. Es gibt in Salzburg eine Erhebung von über 600 nicht geimpften Kindern. Kein einziges dieser Kinder hat Asthma, obwohl statistisch 60 Astmafälle dabei sein müssten, weil in Salzburg 10 von 100 Kindern Asthma haben.

    Todesfälle durch Tetanus gibt es in Deutschland jedes Jahr weniger als 5. Und es handelt sich dabei ausschließlich um Personen über 60. Und gegen Tetanus kann man auch noch impfen, wenn man schon verletzt ist und sich durch Tetanus gefährdet sieht. Bei einer so minimalen Gefährdung lasse ich doch meinem Kind nicht das Tetanusgift einspritzen. Übrigens Spritzen. In der Natur bildet der Körper mit Schleimhäuten einen Wall gegen eindringende Erreger. Wenn die Erreger mittels Impfspritze direkt ins Blut kommen, kann der Köper sich mit Schleimhäuten nicht wehren. Das ist u.a. eine Erklärung, warum es heute so viele Autoimmunkrankheiten gibt, bei denen sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper wendet.

    Was ich auch empörend finde, ist, dass Impfschäden von den Behörden höchst selten als solche anerkannt werden. Da müssen betroffene Eltern trotz objektiver Schäden das erst vor Gericht durchboxen. Sowieso werden Schäden nur als solche anerkannt, wenn sie unmittelbar nach der Impfung auftreten. Viele Schäden werden aber erst viel später sichtbar. Meinem Sohn sagten die Ärzte, das könne schon sein, dass Impfungen für seine Leiden ursächlich seien, aber man solle doch nicht in der Vergangenheit wühlen, sondern besser in die Zukunft blicken.

    Impfungen verursachen neurologische Störungen. Die äussern sich durch alles mögliche z.B. verzögerte Entwicklung, Rückschritte in der Entwicklung, Apathie, AHDS, Schlaflosigkeit, Agressivität, zwanghaften Bewegungen, motorischen Störungen, Bettnässen, Ängsten, Krämpfen, Schielen, Legasthenie, Diabethes, häufigen Infekten, im späteren Leben mit Unfruchtbarkeit, Allergien, Depressionen Autoimmunkrankheiten. Wenn diese Störungen auftreten, denkt man meist nicht mehr an die einst erhaltenen Impfungen. Deswegen bringt fast niemand diese Leiden mit Impfungen in Zusammenhang. Die Pharmaindustrie ergründet die Zusammenhänge tunlichst nicht. Die ständige Impfkommission ist befangen. Es gibt auch keine Beweise dafür, dass Impfungen Krankheiten in ihrer Häufigkeit zurückgedrängt haben. Viele der Krankheiten, gegen die geimpft wird, sind Armutskrankheiten, die während Kriegszeiten gehäuft auftreten und in Friedenszeiten zurückgehen. Frage doch mal nach Erhebungen. Es gibt keine.

    Für mich sind Impfungen wie eine Flussregulierung, nämlich ein Eingriff in die Natur, der sich früher oder später rächt. Ich glaube, so wie irgendwann breite Schichten registrierten, dass z.B. Asbest oder schnurloseTelefone sehr schädlich sind, wird man irgendwann plötzlich Impfungen als gefährlich erkennen. Bis dahin wird die Pharmaindustrie neue Einnahmefelder gefunden haben.

    Nochmal zu MMR: Auf http://www.chem.cmu.edu/wakefield/ gibt es Vorträge von Ärzten über den Zusammenhang von MMR-Impfungen und Autismus. Dabei kommen auch 2 Ärztinnen zu Wort, die ihre Kinder impfen ließen und das heute bitter bereuen, weil ihre Kinder an Autismus erkrankt sind, verursacht durch Masernimpfviren.

    Sollte ich jemanden durch meinen Beitrag nachdenklich gemacht haben, würde mich das sehr freuen.

    Beste Grüße
    Valerie

  • Josi
    Morula
    Beiträge
    596
    • 5. Januar 2006 um 14:16
    • #5

    Re: "Warteschleife" nach Impfung


    Die Zahlen sind von der WHO herausgegeben ( sind die jetzt auch befangen, oder was? ) und beziehen sich selbstverständlich auf die der WHO gemeldeten Fälle, ich schrieb , auch Deutschland wäre von Erkrankungen nicht ausgenommen gewesen.

  • Ines + Chris
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.339
    • 5. Januar 2006 um 15:40
    • #6

    Re: "Warteschleife" nach Impfung

    Hallo Valerie,

    wir geben Dir Recht, dass jede Schutzimpfung auch ihre Risiken birgt.
    Allerdings ist es in unserern Augen ein sträflicher Leichtsinn, wenn man Kinder auf diese Parties schickt, nur damit sie sich dort anstecken und dann die Erkrankung durchmachen, damit sie später dagegen immun sind.
    Ich habe im meinem Job genug Patienten gesehen, die an einer diesen Infektionskrankheiten erkrankt sind und glaube mir es ist zum Teil kein schöner Anblick wie die Patienten leiden. Da ist der gefahrlosere Weg der Impfung auf jeden Fall vorzuziehen.

    Allergien
    Da können wir nicht konform mit Dir gehen. Das Übel der Allergien steht fast in jedem Haushalt in der Küche und/oder Bad. Es sind diese unseglichen Haushaltsreiniger, die das gesamte Haus steril machen. Es ist mit Sicherheit kein leichtes Thema, auf der einen Seite Sauberkeit auf der anderen Seite nicht. Wir haben früher als Kinder im Dreck gewühlt, was viele Kinder heute leidernicht mehr dürfen, man macht sich ja dreckig, das hat uns nicht geschadet, wir haben bis heute keine Allergien, wir haben aber auch jede Impfung bekommen.
    Auf der anderen Seite desinfiziere ich mir jeden Tag zigmal nach einem Einstz die Hände, unsere Dienstbekleidung muss jedem Tag mit einem desinfizierenden Waschmittel gewaschen werden. Ergebnis --> ALLERGIE auf Waschmittel (?)
    Hatte ich vorher nie gehabt, nie Probleme mit solchen Dingen und auf einmal das.
    Daher denke ich, bzw. steht für/uns mich fest, dass der Auslöser solcher Allergien sehr viel im eigenen Haushalt gesucht werden muss. Vielleicht sollten wir uns mal an früher zurückerinnern, wo wir überall gespielt haben und was das Ergebnis war --> meist Gesunde Kinder.

    Sorry, aber wir können solch ein Verhalten nicht verstehen, da versucht man jahrelang ein Kind zu bekommen und dann geht man in unseren Augen "fahrlässig" mit der Gesundheit des Kindes um.

    Grüße und alles Gute

    Ines & Chris

  • Valerie
    Eizelle
    Beiträge
    12
    • 7. Januar 2006 um 20:59
    • #7

    Re: "Warteschleife" nach Impfung

    Josi,

    natürlich sind meine persönlichen Erfahrungen auch wissenschaftlich untermauerbar.

    Sehr ausführliche Quellenangaben zu den meisten von mir genannten Fakten finden sich in "Impfen - Pro & Contra", Dr. Martin Hirte, ISBN 3-426-87242-0. Der Autor ist Kinderarzt und übrigens Impfbefürworter, weist aber ausführlich auf die Risiken hin, gibt Eltern Hilfen zur Abwägung und schlägt einen gegenüber der offiziellen STIKO-Empfehlung erheblich verkleinerten Impfplan vor.

    Um zu dem letzten von Dir genannten Punkt zu kommen: leider ist die WHO tatsächlich befangen.

    Z.B. werden hochrangige Stellen in der WHO von Pharmafirmen gesponsert oder sogar durch Pharmamitarbeiter besetzt. Erhebliche Teile der Aktivitäten der WHO werden von Pharmafirmen finanziert (Quellenangaben in "Impfen - Pro & Contra" von Martin Hirte).

    Weitere Informationen zur systematischen Finanzierung, Beeinflussung und Einvernahme von Behörden, Forschung und Wissenschaft, Ärzten und Presse etc. finden sich in "Der Pharmabluff" von Marcia Angell (ehem. Chefredakteur des New England Journal of Medicine, jetzt Dozentin an der Harvard Medical School), ISBN 3-9806621-9-5, und in dem Bericht des Untersuchungsausschusses des britischen Parlaments vom 22.3.2005 unter http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200405/cm…lth/42/4202.htm.

    Vor diesem Hintergrund kann ich nur dringend davon abraten, Aussagen von interessensgesteuerten Einrichtungen unbesehen zu glauben. Stattdessen möchte ich jedem nochmals ans Herz legen, sich selbst eine Meinung zu bilden.

    Ich wäre selber sehr interessiert an vertiefter Diskussion, z.B. zum Stand der Forschung zum Zusammenhang von MMR-Impfung und Autismus (siehe http://www.chem.cmu.edu/wakefield), ein wirklich nicht einfaches Thema.

    Beste Grüße
    Valerie

  • elke
    8-Zeller
    Beiträge
    135
    • 17. Januar 2006 um 15:35
    • #8

    Re: "Warteschleife" nach Impfung

    Hi Zusammen

    muss auch mal wieder meinen Senf dazugeben. Ich finde es ebenfalls absolut verantwortungslos, sein Kind icht impfen zu lassen. Sollten schwere Reaktionen auftreten, so sind das die totalen Ausnahmen. Viel grösser ist die Gefahr für und durch die nicht-geimpften. Meine beiden (2 1/2 Jahre und 5 Monate) haben alle Impfungen super überstanden. Die Süsse hat am Nachmittag danach bloss länger gepennt.

    Ich möchte nicht verantwortlich sein, wenn mein Sohn zeugungsunfähig wird oder eine Schwangere (vielleicht sogar noch Eizellspende!!!!!!!!!!) ein behindertes Kind durch Rötelninfekt bekommt.

    Unser Hausarzt betreut noch ein Kinderheim für Behinderte, was man dort sieht von Kindern die nicht geimpft wurden...... NEIN DANKE.

    Ich hoffe, dass Deinem Kind nicht etwas Schlechtes durch Deine Entscheidung widerfährt; Du wirst dann wahrscheinlich diejenige sein, die am lautesten jammert Valerie.

    Unverständliche Grüsse Elke

  • Valerie
    Eizelle
    Beiträge
    12
    • 22. Januar 2006 um 14:22
    • #9

    Re: "Warteschleife" nach Impfung


    Liebe Elke,

    ich finde es ganz wunderbar, dass es deinen Kindern gut geht und hoffe, dass es so bleibt.

    Was meinst du , wenn du sagst: "Sollten schwere Reaktionen auftreten, so sind das die totalen Ausnahmen" und auf welche Impfungen beziehst du das?

    Nehmen wir als Beispiel die Masern-Mumps-Röteln-Impfung (MMR). Was sind da deine Zahlen?

    Sind die MMR-geimpften autistischen Kinder in deiner Liste der MMR-Schädigungen dabei? Wahrscheinlich nicht - warum nicht? Kennst du eine wissenschaftliche klinische Studie, die die Impfmasernviren im Körpergewebe dieser armen Kinder (Impfviren, die nicht durch die Immunabwehr abgetötet werden, sondern überleben und sich einnisten) als eine Ursache ihres Autismus ausschließen kann?

    Oder nehmen wir als Beispiel die 6-fach Impfung Hexavac: von wievielen schweren Schadens- und Todesfällen durch diese Impfung gehst Du aus? Was für wissenschaftliche Untersuchungen belegen deine Meinung? (Wie erklärst Du dir die Rücknahme dieses Impfstoffs vom Markt? )

    Es gibt eben auch das Schicksal der durch Impfungen behinderten Kinder zu bedenken, bei denen häufig die Ursache gar nicht erkannt wird oder gar die Anerkennung als Schadensfall verweigert wird.

    Beim Thema Röteln und Schwangerschaft möchte ich dich zusätzlich anregen darüber nachzudenken, ob Schwangere nicht sicherer sind, wenn sie selber die Röteln als Kind durchgemacht und dadurch eine Immunisierung erreicht haben? (Es gibt impfbefürwortende Ärzte, die dies so sehen und deshalb eine Rötelnimpfung bei Mädchen nur vor oder während der Pubertät bei nichtnachweislicher Immunisierung als Möglichkeit empfehlen.)

    Ich bin wirklich gespannt auf deine Antworten.

    Schöne Grüße,

    Valerie

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