Re: Eizellspende und Psyche
Liebe Mango,
ich bin durch meinen ersten Versuch einer Eizellpende schwanger geworden. Der fand 1998 in Griechenland statt. Der Arzt sagte, er hätte 5 gute Embryonen für mich . Ich bekam einen Schreck und hatte das Gefühl, es könnten mir 5 Monster eingesetzt werden. Ich weigerte mich, alle zu nehmen. Also wurde einer kryokonserviert. Zwei waren angewachsen. Ich habe sie sofort gemocht. Leider habe ich sie in der achten Woche verloren. Bis heute habe ich das Gefühl, dass ich mit ihren Seelchen eine familiäre Bindung habe, auch wenn sie mich gleich wieder verlassen haben.
Dann musste ich über Jahre so viele Versuche machen, dass ich sie nicht mehr zählen möchte. Ende 2003 hatte ich aber nochmal Glück. Natürlich war jeder Ultraschall aufregend. Von jedem Arztbesuch kam ich nach Hause und konnte meinem Mann berichten "es ist alles in bester Ordnung". Ich bin wie auf Wolken gegangen. Es war für mich einfach eine schöne Schwangerschaft. Ein Gefühl von Fremdheit dem Kind gegenüber hatte ich nie.
Meine Isi-Maus ist jetzt 2 3/4 Jahre alt und gesund und frech. Sie sieht meinem Mann ähnlich. Mir überhaupt nicht. Ihre Augen sind viel dunkler als meine und die meines Mannes. An ihren Augen könnte ein aufmerksamer Betrachter zu der Schlusssfolgerung kommen, dass da eine andere genetische Mutter ist. Mit einer Frage oder Andeutung dahingehend bin ich aber nie konfrontiert worden.
Das macht mir aber überhaupt nichts aus. Irgendwann hören die Leute auf, sich zu wundern. Dann ist alles normal.
Ich glaube, man kann dazu beitragen, dass sich ein Kind prächtig entwickelt, indem man selbst gesund lebt und das Kind gut ernährt und ihm viel Liebe und Körperkontakt zukommen lässt.
Ich bin überzeugt, dass viele Krankheiten wie ADS, Legasthenie, Augenfehlstellungen oder Autoimmunkrankheiten von chemischen Nahrungszusätzen und Umweltgiften und auch chemischen Arzneimitteln wie u.a. Impfungen verursacht sind. Also versuche ich unsere Tochter von Umweltgiften fernzuhalten und kaufe im leider etwas teuereren Bioladen ein. Bisher hat sich das ausgezahlt. Meine Tochter hat einen tollen Wortschatz und eine fortgeschrittene Grammatik und auch motorisch ist sie sehr gut drauf. Alles, was sie bisher an Krankheiten hatte, waren leichtere Infekte, die nie länger als drei Tage dauerten und nie über 38,5 Fieber brachten. Sie kennt keine Fieberzäpfchen und keine Antibiotika.
Jetzt muss ich mich aber wieder losreissen.
Viel Glück und liebe Grüße
Valerie