Marienkaefer : Ich hatte dann von Vagisan die MilchsäureBakterien verwendet! Bis 2 Tage nach Transfer!
Beiträge von bubble
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Molly73 : Ich hatte bei 2 EZS-Transfer Zyklen auch Antibiotika drin! 6 Tage a 200 mg Doxycyclin. Ich habe dann nach einem Tag Pause mit Östrogenen begonnen die Schleimhaut aufzubauen. Bei mir war die Anwendung indiziert, weil ich davor mal Plasmazellen in einer Endometriums-Biopsie erhöht hatte!
Bei Transfer Nr 3 hatte man dann das Antibiotikum weg gelassen!
Bisher alle Transfers negativ!
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FrauL. :
Vielen Dank für Deinen Reisebericht!
Ich habe auch Diphereline und Ovitrelle Mitte Feburar aus CZ mitgebracht!
Transport war kein Problem bei Raumtemperatur! Danach habe ich die Sachen bis zu Anwendung, auf Anweisung von der Krankenschwester im Kühlschrank gelagert!
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Liebe Tulpe80
Das tut mir leid, dass Du so eine doofe Erfahrung machen musstest! Es alles schon so schwierig genug und dann noch so einen doofen Arzt zu haben ist richtig Kacke!
Bitte lass Dich nicht davon entmutigen! Es ist Dein Leben und Du kämpfst für Deinen Traum! Das ist ganz allein Deine Sache und Deine Entscheidung. Darüber sollte sich eigentlich keiner ein Urteil erlauben und schon gar nicht ein Arzt, der Dich gerade zum ersten Mal (und auch letzten ?) vor sich sitzen hat!
Wegen den Ergebnissen von der HSK kann da eigentlich nix negativ oder positiv ausgelegt werden. Lass Dir am besten die Fotos davon geben, und dann gibst Du sie so an Deine KiWu Klinik und die EZS Klinik weiter. Da gibt es eigentlich keine Spielraum auf Interpretation. Also sollte es kein Problem sein, die Hysteroskopie dort in der Praxis (wenn auch von einem anderen Doc?) machen zu lassen. Die machen ja nur die Aufnahmen.
Wann hast Du denn den Termin? Ich drücke die Daumen, dass alles gut läuft! Ich hatte selbst eine im Februar! Habe mir die Fotos mit dem Arzt anschließend gemeinsam angeguckt! Es gab ne kleine 'Kante' zu sehen, aber sollte wohl keine Probleme bei der Einnistung machen! Bin gespannt, was das Jahr noch bringt

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Hallo ihr Lieben,
Ich bin schon seit geraumer Zeit im absoluten Gefühls- und Gedankenchaos und weiß nicht was ich machen soll. Da viele von Euch wahrscheinlich ähnliches erleben oder erlebt haben, wäre es mir wichtig Eure Meinung zu erfahren. Vielleicht hilft mir das weiter…
Meine Geschichte:
Wir sind nun beide fast 45 Jahre alt.
Seit wir 36 waren, haben wir aktiv versucht ein Kind zu bekommen. Nachdem sich kein Erfolg einstellen wollte, haben wir uns an eine Kinderwunschklinik gewandt und die üblichen Untersuchungen durchlaufen, mit dem Ergebnis "beide ohne gesundheitliche Probleme".
Wir haben 6 Zyklen mit Clomifen versucht und dann eher zufällig den Befund "verklebte Eileiter" erhalten. Wir haben also eine IVF Behandlung begonnen.
1.IVF Versuch im September 2019: 21 Eizellen, davon konnten 16 befruchtet werden.
3 Transfers (1x Blastozyste – Schwangerschaft und Fehlgeburt in Woche 10; 2 Eizellen an Tag 3 – keine Einnistung; 2 Eizellen an Tag 3 – keine Einnistung)
2.IVF Versuch im August 2020: 12 Eizellen, davon konnten 8 befruchtet werden.
3 Transfers (3 Eizellen an Tag 3 – Schwangerschaft und Fehlgeburt in Woche 8; 2 Eizellen an Tag 3 – keine Einnistung; 2 Eizellen an Tag 3 – keine Einnistung)
Mein AMH ist bei 9, also ich produziere weiterhin fröhlich Eizellen, aber wie die Ärzte oft sagen "Quantität ist nicht gleich Qualität".
Mein aktuelles Gefühls- und Gedankenchaos:
Mein letzter Transferversuch ist jetzt 2 Wochen her und nun stehe ich vor der Entscheidung noch einen letzten IVF-Versuch in Deutschland zu unternehmen oder zur Eizellspende ins Ausland zu gehen.
Irgendwie ist da emotional immer noch der kleine Funken Hoffnung auf ein genetisch eigenes Kind, obwohl mir die Wahrscheinlichkeit was anderes sagt (5% Schwangerschaft & 1% Geburt in meinem Alter). Ich glaube ich habe Angst davor, dass ich später damit hadere den Versuch nicht unternommen zu haben.
Andererseits weiß ich nicht, ob ein weiterer IVF Versuch Sinn macht. Wahrscheinlich können wieder viele Eizellen entnommen werden und dann beginnt das Hoffen und Bangen. Eventuell mit demselben Ergebnis einer Schwangerschaft, die dann im ersten Trimester zur "missed abortion" wird. Mit allem was dran hängt. Den Emotionen, den körperlichen Anstrengungen und der Belastung durch die Fehlgeburt etc. Außerdem wird man ja nicht jünger in der Zeit …die beiden vorherigen Versuche haben sich immer fast ein Jahr gezogen.
Mit dem Thema Eizellspende habe ich mich bisher nur theoretisch befasst, also mir Gedanken gemacht ob ich das Kind auch wirklich lieben kann oder immer im Hinterkopf haben werde, dass es genetisch ja nicht meines ist. Wie ich damit umgehe, wenn Fremde Ähnlichkeiten oder auch nicht feststellen. Ob ich das Thema offen in meiner Familie, dem Kind gegenüber kommunizieren würde etc. Darüber denke ich schon lange und viel nach.
Praktisch weiß ich noch viel zu wenig über das Thema, weder wo man das machen sollte noch wie das dann konkret abläuft. Noch bin ich IVF Experte

Ich denke über Tschechien und Spanien nach. Ich tendiere zu Spanien, weil ich viel Bezug zu dem Land habe, die Sprache spreche und auch dort gewohnt habe. (was vielleicht aber auch Quatsch ist!).
- Was gibt es für Vor- und Nachteile bei Tschechien / Spanien?
- Wie oft muß man vor Ort sein für eine Eizellspende?
- Ich höre auch oft dass der Zyklus von Spenderin und Empfängerin angeglichen werden muß. Mein Zyklus ist sehr regelmässig und irgendwie fühlt es sich falsch an, diesen irgendwie anzupassen. Kann man nicht die befruchteten Eizellen im Kryozyklus einsetzen lassen, würde das nicht mehr Sinn machen? Bitte entschuldigt, falls die Frage naiv ist, aber ich weiß wie gesagt noch gar nichts zu dem Thema.
- Welche Medikamente muss man nehmen und warum muss man scheinbar bis Woche 12 Medikamente nehmen?
Könnt ihr mir bitte sagen, was ihr denkt über meine Themen:
- Letzter IVF Versuch in Deutschland oder Eizellspende?
- Eizellspende in Tschechien oder Spanien und wenn ja in welcher Klinik?
Ich danke Euch schon jetzt für Euer Feedback und wünsche Euch ein Frohes Osterfest!

Liebe NL06** ,
Herzlich willkommen im Forum!
Es kommt immer auf die ganz persönliche Situation an und jede Entscheidung hier ist ganz individuell!
Ich kann nur sagen, was ich machen würde, wenn ich einen AMH mit 9,0 hätte! Ich würde es auf alle Fälle mit meinen eigenen Eizellen probieren! Aber nicht in Deutschland! Das Gesetz erlaubt zum einen keine genetische Untersuchung der Embryonen und außerdem dürfen meines Wissens ja nur 3 befruchtete Eizellen bis zu Blastozysten-Stadium sich entwickeln.
Darf ich Dich fragen, was mit den 16 befruchteten Eizellen bei Deiner ersten IVF passiert ist? Also wieviele wurden tatsächlich in Kultur gelassen, eingefroren, transferriert?
Wie ist denn das Spermiogramm? Bei guter Qualität, gibt es da noch eine Chance auf ein Kind mit den eigenen Eizellen.
Es ist natürlich aber auch eine finanzielle Frage. Ich würde es aber auf alle Fälle einen Zyklus probieren, wahrscheinlich in Spanien. Es müssen aber alle Blastozyten am Tag 5 genetisch untersucht werden! Wenn sich darunter kein genetisch gesunder Embryo befindet, dann lohnt es sich nicht weiter, aber dann hast Du der Sache die letzte Chance gegeben. Vielleicht gibt es aber auch ein oder zwei gesunde Blastozysten und allein dafür würde ich es probieren. Ich glaube, dass die Ärzte Dich da ganz gut beraten können. Vor allen Dingen wird auf Grund Deines Alters da schon auch gesundheitlich bestimmt einiges abgecheckt!
Informiere Dich doch nochmal in Richtung Schwangerschaft über 40 mit eigenen Eizellen. Es gibt auch viele Webinare zu dem Thema Präimplantations-Tests und IVF mit eigenen Eizellen über 40!
Ich empfehle Dir auch, die etwas zu beeilen, ohne Stress aufzubauen. Das Alter ist definitiv nicht gut für die Qualität der Eizellen. Bei Eizellenspende kommt es aber nicht auf ein paar Monate an. Du kannst das später dann immer noch probieren!
Ich wünsche Dir auf alle Fälle alles gute für Deinen Weg!

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WirwerdeneineFamilie : Ich hatte das auch mal, dass ich länger, als geplant auf den Start meiner Blutung warten musste! Das war super stressig damals! Ich empfehle Dir Deine Klinik auf dem laufenden zu halten und zu sehen was die für eine Empfehlung haben.
Mir wurde damals ein Ultraschall empfohlen, wenn die Schleimhaut noch dünn gewesen wäre, hätte man dann gleich mit Aufbau beginnen können! Meine Schleimhaut war natürlich schon drüber und ich musste noch 2 Tage auf die Blutung warten.Mach Dir keine allzu dollen Sorgen. Im schlechtesten Fall müssen die gewonnen Blastozysten eingefroren werden und es wird dann etwas später ein Kryo-Transfer. Es kann ja immer mal passieren, dass sich die Schleimhaut nicht gut aufbaut, oder sogar etwas mit der Anreise schief läuft, dann ist das auch nicht das Ende.
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KaSu Meine Daumen sind auch alle gedrükt!!! Und vielen lieben Dank für den Bericht

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Gerade mal wieder ne Nachricht von einer Freundin erhalten, dass sie mit dem zweiten Kind in der 14 Woche schwanger ist-ein Mädchen- wie schön
. Juhu! Eigentlich wollten sie ja nicht noch ein Kind
. Schön für sie aber es zieht mich gerade wieder so runter und am liebsten hätte ich es einfach nicht gewusst. Ständig diese Nachrichten. Wieder ein Stich in den Magen. Wie soll man denn da abschalten??Musste mich mal bei Euch auskotzen, weil Ihr es versteht. Ich habe echt mega Angst, dass es nicht mehr klappt und dann noch diese verdammte Corona Warterei. Man muss sich immer wieder selbst positiv zureden- das funktioniert aber nicht immer gut und gerade dann nicht, wenn man gefühlt mit diesen verdammten Nachrichten ständig bombadiert wird. Da denkt man wieder, man ist der Idiot, der sich "stets bemüht" hat aber immer auf die Nase fällt.
Liebe Hope2021 ,
Auch ich kann Dich gut verstehen! Mir ging es sehr oft wie Dir gestern/vorgestern. Es war jedes Mal wieder aufs neue unendlich schmerzhaft von neuen Schwangerschaften zu erfahren!
Teilweise war es auch so unendlich verletzend, wie diese Nachrichten bei einem angekommen sind! Ich habe mehr als einmal ein Ultraschallbild per WhatsApp bekommen. Und das einmal am Abend vor einer Eizell-Entnahme! Mehr brauche ich glaub ich nicht zu sagen,...
Ich musste lernen zum einen damit umzugehen und es zum anderen nicht an mich ran zu lassen! Ich habe dann einen etwas krassen Schritt gemacht und mich zurück gezogen von vielen Menschen! Meine engsten Freunde sind noch da, waren immer da und werden auch immer da sein! Sie wissen auch bescheid, wie es mir ganz drinnen geht und was ich erlebe. Wenn Menschen bescheid wissen, was ich durch mache, dann ist es es für mich auch ok, wenn ich zb Geschichten aus dem Kindergarten zu hören bekomme. Ich glaube einfach, weil meine Sorgen und Nöte auch einen Raum haben in dieser Freundschaft und ich keinem was vor machen muss.
Am Ende ist es so, dass ich mich sehr glücklich schätzen kann! Ich habe einen Partner, der mich über alles liebt und einen frechen kleinen Hund, der uns täglich zum Lachen bringt! Ich habe verstanden, dass Kinder nicht der Schlüssel zum Glück sind! Obwohl ich eigentlich ein zufriedener Mensch bin, so kämpfe ich trotzdem dafür eines Tages unsere Familie zu vergrößern! Mehr in mich gekehrt zu sein und weniger Einflüsse von außen an mich ran zu lassen hat mir dabei geholfen mein Ziel klarer ins Auge zu fassen.
Tulpe80 : Ich habe das Buch "Ungestillte Sehnsucht" auch gelesen und kann es auch jedem hier empfehlen!
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Hi @alle,
Bin gerade auf dem Sprung aber ich dachte ich poste Mal die gute Nachricht und hoffe dass es jemandem hilft:
Tschechien ist ab 28.3. kein Virus Varianten Gebiet mehr, d.h. das sollte die Rückreise nach Deutschland wieder einfacher machen wg. der Quarantäne.
Unten der Link vom Auswärtigen Amt
Liebe Grüße
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSic…cherheit/210456
Super! Das sind ja gute Nachrichten! Vielen lieben Dank

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super auch dafür vielen lieben Dank

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Ich hatte 3 erfolglose EZS Transfers, jeweils mit 3,75 mg Decapeptyl-Depot im Medikamenten-Plan!
Ich hatte im Anschluss an die Behandlung (nach dem negativen bhCG-Test) mit Nebenwirkungen zu kämpfen. Mein Zyklus war sehr lange (40-50Tage) und ich hatte viele schlaflose Nächte, wegen sehr schlimmen Hitzewallungen. Außerdem hatte auch meine Stimmung ein bisschen gelitten. Das waren genau die Wechseljahr-Symptome, von denen man immer hört! Ich hoffe das wird in Wirklichkeit nicht so schlimm! Was etwas komisch ist, ist dass diese Nebenwirkung erst nach dem 3. Mal aufgetreten bin. Beim 2. Mal war es August und sowieso sehr heiß vom Wetter her- habe es vielleicht deshalb nicht gemerkt! Beim 1.Mal hatte ich im Folgezyklus ERA-Test und war also wieder mit Östrogen und Progesteron substituiert und deshalb keine Probleme.
Kostenpunkt der Spritze waren ca 240 Euro!
Wollte diese Spritze in der neuen Klinik nun eigentlich weg lassen, aber hab mich nun doch wieder dafür entschieden. Damit wird alles planbarer! Die andere Alternative kann trotz U/S dazu führen, dass man den Transfer dann am Ende absagen muss, und das ist mir zu riskant. Einerseits, habe ich dann die Kosten für Arztbesuche/Meds umsonst ausgegeben und andererseits ist es mental wieder eine Herausforderung.
Wenn der Transfer nichts wird, dann frage ich meinen Arzt, ob er mir einfach 1-2 Monate Cycloprogynova verordnen kann! Damit durchlebt der Körper dank Östrogen und Progesteron einen Monats-Zyklus (ohne Eisprung). Bis dahin sollte dann auch die Wirkung der Depot-Spritze vorüber sein!
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Ach nein, ganz ganz ganz bestimm nicht! Versuche sowas am besten nicht zu denken!
Viele Menschen haben auch mal schlechte Gedanken, das ist ganz normal, dafür wird aber keiner bestraft!
Ich denke, es gibt viele Mütter, die natürlich schwanger werden, und unbeeindruckt davon sind. Ich hatte mal ne Bekannte, die war sogar richtig unglücklich über die Schwangerschaft! Sie war zu dem Zeitpunkt frisch verheiratet und hatte auch nicht mehr verhütet! Trotzdem kam die Schwangerschaft wie ein Schock! Ich bin damals nicht so ganz auf den Grund ihrer Angst gekommen. Aber sie hatte auch in Frage gestellt, ob sie das Baby jemals mögen würde! Sie hatte später auch ein 2. Kind bekommen!
Das ganze ist lange her (15 Jahre), heute würde ich solche Gespräche psychisch nicht mehr durch stehen

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HexeClari : Ok, ich habs jetzt glaub ich kapiert
Bei der Kryo-Embryonen-Spende ist ja die Befruchtung schon abgeschlossen, und man bekommt das, was am besten passen könnte!Danke
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Ich finde alle Gedanken zum Grund für den Kinderwunsch hier von Euch total interessant!
Es tut gut, sich auch mal Zeit zu nehmen, das ein bisschen zu analysieren und darüber nach zu denken. Es ist wirklich schwierig darauf eine Antwort zu finden, es steckt einfach so tief in einem drin, das Gefühl!
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Bei dem FISH Test war es eben so, dass wir mit dem Fenner Lab in HH in Kontakt getreten sind und die haben uns dann einen Rückumschlag und ein Probengefäß zukommen lassen.
Mein Mann hat das dann gefüllt zurück geschickt! Ich denke das war über DHL, kann aber auch UPS gewesen sein!
Jedenfalls ist für diese Analyse kein frisches Ejakulat nötig!
Hier wurden Chromosomen 13,18,21 und X und Y untersucht und keine Aneuploidie (=Über oder Unterzahl von Chromosomen) fest gestellt werden. Unsere Klinik in Spanien hatte den Test empfohlen, weil das Spermiogramm meines Mannes eingeschränkt war (keine schnellen Schwimmer und 3-4% normale Formen)! Die Erkenntnis war, dass wir die Spermien meines Mannes überhaupt benutzen können!
Heute würde ich den Test nicht mehr machen, weil ich mittlerweile gelernt habe, dass Aneuplodien bei Spermien äußerst selten sind! Das hängt damit zusammen, dass diese alle 2-3 Monate neu produziert werden. Bei Eizellen ist das anders, die sind ja mindestens so alte wie die Frau, deshalb spielt hier die Aneuploidie eine Rolle.
Ich hänge mal einen Ausschnitt von dem Ergebnis an, vielleicht hilft das weiter?
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Bei der kryokonservierten Embryonen-Spende wird also der Embryo nach der Herkunft der Gameten angepasst?
Also die Eizelle sozusagen auf Dich und das Spermium auf Deinen Mann? Verstehst Du was ich meine?
Wir hatten auch schon Zyklen in Spanien mit doppelter Gameten Spende. Dabei wurde die Spenderin nach meinen Eigenschaften ausgesucht und die Spender-Spermien nach den Eigenschaften meines Partners.
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Vielen Dank für die Information! Das ist super hilfreich!
Weißt Du, ob für DNA Fragmentation die Probe vor Ort 'frisch' abgegeben werden muss, oder kann man die versenden?
Wir haben 2019 FISH Test im Fenner Lab in HH gemacht: http://www.fennerlabor.de
Wir konnten dafür die Spermien-Probe per Post hin senden. Kosten lagen damals bei: 431,22 €
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Liebe bubble
ja, das kann ich voll nachvollziehen. Ich wünsche Dir dass Deine Wünsche in Erfüllung gehen und dass der nächste Versuch ein Volltreffer wird!
Vielen Dank für Deine besten Wünsche! Es ist schön, dass man hier so viel positiven Zuspruch findet

als ich vor ein paar Jahren in den Kinderwunsch gestartet bin dacht ich: jetzt Jobwechsel wäre blöd. Erst Kind, dann Kindergarten und dann such ich mir was tolles.
Aber naja wie Woody Allen mal sagte:
Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, erzähle ihm von Deinen Plänen.
Jedes Jahr dachte ich dann - ok nächstes Jahr klappt es und danach Plan wie gehabt.
Im Rückblick hätte ich mir vor 6 Jahren was cooles neues suchen können. Hab ich leider nicht getan.
So hatte ich das natürlich nicht gemeint, mein Kommentar bezüglich Job! ABER Du hast auch wieder recht damit, dass ich eigentlich nicht urteilen sollte über die Situation anderer, und dass sie daran nix ändern. Man kann den Leuten ja nur vor den Kopf gucken und manches Mal kennt man einfach nicht alle Gründe und die gesamte Story als Außenstehender.
Das mit den Plänen kenne ich auch! Als wir 2017 im Frühling die Verhütung weg gelassen haben, habe ich mich schon gefragt, ob ich unseren Weihnachtsurlaub absagen muss, weil ich dann nicht mehr fliegen darf,..... Heute kann ich da (fast) drüber lachen!
Ich weiß nicht, ob es eine gute Argumentation ist. Aber ich denke, dass dieser Wunsch tief in uns verwurzelt ist. Wenn "kein Kinderwunsch" ein Evolutionsvorteil gewesen wäre, dann wäre ja relativ schnell Schluss gewesen mit der Menschheit

Für mich selbst habe ich festgestellt, dass es auch eine Form von Selbstbezug ist. Man will irgendwas nützliches von sich selbst weitergeben in eine neue Generation. Und man sieht mit dem Nichterfüllen des Kinderwunschs dem eigenen Tod und der eigenen Endlichkeit für einen Augenblick zu lange in die Augen.
Denn das eigene Ende ist auch auch das Ende der eigenen Werte und Ideen.
Ein Mensch ist erst dann tot, wenn man auch nicht mehr über ihn spricht, das ist auch so eine Geschichte die ich vor 20 Jahren mal gelernt habe. Wer spricht über mich, wenn ich tot bin?
Ich habe keine Geschwister mehr (alle beide tot). Wenn ich also nicht mehr bin, und wenn auch kein Kind da ist, dann bin ich sowas wie das letzte Einhorn in meiner Familie.
Das mit der Evolution macht Sinn, bei mir wirkt sie auf alle Fälle
Und auch an dem Selbstbezug ist bestimmt was dran.Aber ich denke auch, dass Du ja in einer Gemeinschaft lebst und Menschen (Freunde, Familie, Arbeitskollegen, Nachbarn etc) um Dich rum hast! Auch hier bist Du ein wertvolles Mitglied und kannst Deinen Fußabdruck hinterlassen und Werte und Ideen weiter geben.
Zu mir hat mal eine Kollegin, die gewollt kinderlos lebt und anfangs alles hautnah mit bekommen hat gesagt, dass ich nicht denken solle, dass mich meine Kinder mal im Alter versorgen! Das ist es auch gar nicht, worauf ich baue. Ich bin mir bewusst, dass ich noch so eine liebevolle Mutter sein kann und Kinder sich trotzdem abwenden können. Als Eltern kann man vieles beeinflussen, aber am Ende auch nicht alles!
Daher ist Deine Beschreibung, woher der Kinderwunsch rührt doch sehr treffend!
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Das ganze Thema Kinderwunsch ist so wahnsinnig emotional und ich kann hier die Gedanken jeder einzelnen nachvollziehen und hatte diese selbst zum größten Teil schon mal gedacht!
Es ist einfach einet totale Grenzerfahrung. Ich sehe Menschen, die mit ihrer Lebenssituation unzufrieden sind, zb einen Job haben, den sie hassen! Da frage ich mich immer, warum tun die nichts, um wieder glücklicher/zufriedener zu sein!
Und genau das ist es, was es mir manches mal so schwer macht mit dem Kinderwunsch! Ich bin bereit (fast) alles zu tun und zu geben! Ich habe schon mehr Geld investiert als ich wollte, mehr Zeit bei Ärzten verbracht als in meinem ganzen Leben zuvor, meinen Lifestyle umgestellt, mich von Menschen zurück gezogen, die mir nicht mehr gut getan haben, sogar meine Karriere zurück gestellt! Ich würde auch noch 10 erfolglose Behandlungszyklen überstehen, wenn ich wüsste, dass es am Ende klappt! Aber diese Garantie kann mir leider keiner geben!So hart die Zeit ist, so habe ich mittlerweile doch auch etwas gelernt! Zum einen, kann man sich nicht wirklich in die Lage eine anderen versetzten, es sei denn, man hat dieselbe Erfahrung gemacht! Das hat dafür gesorgt, dass ich viel mehr Respekt und Akzeptanz vor der misslichen Lage (jetzt nicht nur KiWu betreffend) meiner Mitmenschen gesorgt!
Und zum anderen sehe ich auch so langsam das Licht am Ende des Tunnels! Das heißt ich kann mir so langsam auch ein Leben ohne Kinder vorstellen. Am Anfang wollte ich das nicht, hab mich mit Händen und Füßen gewehrt! Mittlerweile muss ich aber als Alternative annehmen. Das Bild von diesem Leben liegt zwar noch ziemlich verschwommen vor mir, aber ich kann mich damit anfreunden, dieses Leben auch auszugestalten. Ich sehe doch auch viele Vorteile ein Leben ohne Kinde zu leben. Ohne sich Sorgen um Schulbildung etc zu machen und frei zu sein, alles zu tun und sich alles zu erlauben! Ich habe mich mal mit einer (kinderlosen) Freundin hin gesetzt und die Vor-und Nachteile aufgezählt! Es gab tatsächlich mehr Vorteile bei einem kindelosen Leben! Aber der Kinderwunsch ist trotzdem sooo groß, das hat einfach nicht mit Logik zu tun, sondern sitzt ganz tief in mir drin!
Diese Wunsch motiviert mich jeden Tag, weiter zu machen! Nach einem Rückschlag wieder zu hoffen und zu träumen! Wie lange noch, dass wird sich zeigen! Das einzige was hilft, ist versuchen positiv zu bleiben und sich immer mal wieder auch mit anderen Dingen zu beschäftigen und das Leben trotzdem zu genießen!
*Die Hoffnung stirbt zuletzt* - Eigentlich ein doofer Spruch, aber er trifft bei mir tatsächlich zu!