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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von maria

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • maria
    • 9. März 2007 um 12:24

    Re: Meranerinnen II der neue Ordner

    liebe tina,
    der ordner hier heißt "meranerinnen" wahrscheinlich aus sentimentalen gründen, denn in italien ist seit einiger zeit ezs verboten. das meraner team arbeitet aber zusammen mit der zech-klinik in pilsen. korrekterweise sollte man sich eigentlich pilsnerinnen nennen, was aber ein wenig nach bekennenden alkoholikerinnen klingt (zumindest für meine ausländischen ohren).
    die preise in pilsen sind horribel (ca. 10.000 euro), die betreung sehr gut, die sorgfalt in der auswahl der spenderinnen (dr.netzbandt, mein "behandelnder arzt" in pilsen, sagte mir, sie würden genetisch untersucht) ebenso. die erfolgschancen, wer weiß..., wahrscheinlich vergleichbar mit anderen kliniken (dasselbe gilt, den berichten von frauen aus anderen zentren nach, für die anderen merkmale auch).
    ich habe einen einzigen ezs-versuch bis jetzt gehabt, in pilsen, und er war sofort erfolgsreich (zufall? glück? kompetenz? keiner kann es im nachhinein sagen), so kann ich über andere kliniken nichts kompetentes sagen.

    liebe grüße an dich
    und viele daumendrücke für die zitternden im forum!
    maria

  • Erfahrungen mit EZS um die 50

    • maria
    • 3. März 2007 um 13:04

    Re: Erfahrungen mit EZS um die 50

    ob ich dazu geeignet bin, in meinem jungen alter (werde ende des jahres 48!) hier zu posten?
    scherz beiseite, ich habe mich auch von verschiedenen ärzten bestätigen lassen, daß es ende vierzig kein problem ist, noch ein kind zu bekommen und tatsächlich scheint es medizinisch vertretbar zu sein.
    ich habe bereits eine kleine ezs-tochter und denke nur, sie soll nicht allein unter greisen groß werden und plane deshalb, ihr gesellschaft anzubieten.
    die ex-frau meines mannes hat durch embryospende problemlos mit 52 (!!) ein mädchen bekommen, dazu als alleinerziehende. die kleine ist jetzt drei. beide sind sehr glücklich.
    wenn du, wie josi sagt, die kraft hast, dich über die kommentare der umwelt hinwegzusetzen (die halten aber auch nicht lange...), dann solltest du unbedingt probieren!
    67, wie die zwillingsspanierin, fände ich allerdings bedenklich...
    liebe grüße und viel glück!
    maria

  • Endlich da!

    • maria
    • 1. März 2007 um 21:44

    Re: Endlich da!

    liebe anna,

    tausendfach auguri für die geburt deiner tochter!
    ich kenne deine gefühle davor und danach, glaube ich, sehr gut. ich habe zwar nie in diesen ordner gepostet, aber eigentlich gehöre ich ganz dazu (bei einem partner, der einmal im monat für eine nacht kommt, nie eine windel gewechselt etc.) ich bin sowohl faktisch als auch auf dem papier alleinerziehnd.
    wenn du hilfe brauchst, melde dich mal!
    seid fest umarmt
    maria

  • 47, zweite geburt nach sectio. risiko?

    • maria
    • 28. Februar 2007 um 11:32

    lieber herr doktor,
    habe nur ein paar banale fragen.
    ich bin 47 jahre alt und die geburt meiner ezstochter liegt 18 monate zurück. es war eine absolut unkomplizierte schwangerschaft mit einem "dramatischen" notkaiserschnitt. meine tochter war zudem sehr klein (2300), kam aber nicht früher als geplant und war vollkommen gesund.
    ich bin dünn und habe in der ss wenig zukenommen.
    ich plane jetzt ein 2. kind und hier meine fragen:
    bringt ein zweiter kaiserschnitt ein erhöhtes risiko mit sich?
    muß ich damit rechnen, daß auch bei der 2. ss das kind "unterernährt" sein wird?
    ich bin 2005 bei dem ersten versuch schwanger geworden. ist das medizinisch ein gutes "omen", daß es sofort wieder klappt, oder ist es ein lottospiel, und man kann aus dieser tatsache gar keine schlüße ziehen?
    alle ärzte (internist, kardiologe, frauenarzt) attestieren mir gute gesundheit, kein anzeichen von menopause (fsh 4,5) und alle sonstige hormone im normbereich.
    ist es medizinisch vertretbar, mit 48 (so weit wird es sein) zu gebären?
    tausend dank für ihre antwort!
    maria

  • Eizellspende und die emotionen

    • maria
    • 27. Februar 2007 um 11:20

    Re: Eizellspende und die emotionen

    schon sehr lange möchte ich hier über ein problem schreiben, das - wie es mir scheint - keine von euch/uns berührt... auf das risiko hin für verrückt gehalten zu werden, schreibe ich doch mal kurz darüber...
    eigentlich war es für mich nie eine frage, ob ich ein nicht genetisches kind als mein "eigenes" betrachten würde und manchmel bin ich sogar sehr froh darüber, daß ich von der last befreit bin, bei meiner tochter ständig zu kontrollieren, ob sie meine "macken" und schlechte eigenschaften übernommen hat. zuviel ähnlichkeit kann auch aggressiv machen (ich kenne es sehr gut von meiner mutter, die an mir das nicht ertragen kann, was sie an sich selbst stark erinnert...). nur selten habe ich mich gefragt, wie sie wäre oder hätte sein können...
    meine angst von anfang an war viel eher, SIE würde mich als mutter nicht anerkennen, aus einer dunklen oder instinktiven ahnung heraus...
    es kommt wahrscheinlich alles daher, daß sie ein schreikind war, daß ihr kindermädchen viel besser beruhigen konnte als ich, daß sie jetzt ein ungewöhnlich selbstständiges kind ist und das einzige im kindergarten (wo sie - sehr gerne - hingeht, seitdem sie 12 monate ist - also seit 6 monaten), das nicht weint, wenn ich gehe, und nicht jubelt, wenn ich komme.
    ihr erstes wort war übrigens den (zugegebenermaßen sehr einfachen) namen ihre betreuerin! "mama" ist für sie ein universelles wort, das alles bedeutet, was wunschenwertes ist...

    natürlich versuche ich immer, mein mutternarzißmus zurückzustecken und daran zu denken, das wichtigste ist, sie ist glücklich. und das stimmt auf jeden fall. sie ist ein aktives, soziales, fröhliches, neugieriges kind, der "sonnenschein" der kita (so die anderen eltern), grüßt jeden auf der strasse und nimmt jeden besucher an der hand, damit er/sie ihr bücher vorliest.
    von "kuscheln" hält sie halt nicht besonders viel...

    gibt es hier im forum noch eine mutter, die ähnliche gefühle hat?
    oder halt ihr mich für vollkommen paranoid?

    liebe grüße an alle
    maria

  • 45 und älter : Chancen bei IVF

    • maria
    • 14. Februar 2007 um 22:52

    Re: 45 und älter : Chancen bei IVF

    IHR LIEBEN,

    endlich habe ich wieder den ordner gefunden, in dem ich auch mal antworten wollte...
    das sprichwort der durchs dorf getriebenen sau ist inzwischen zu meinem motto geworden (vielleicht weil ich tatsächlich aus einem sehr kleinen dorf stamme wo gerne - jetzt metaphorisch, früher tatsächlich - säue getrieben werden). selbst mein mann, der von einem zweiten kind partout nichts wissen möchte (und ich frage mich, mit welchem recht, da er seine tochter vielleicht einmal im monat sieht und ich ohnehin die verantwortung für beide kinder tragen würde...), mußte bei dem spruch schmunzeln...

    josi, die idee der eingefrorenen wesen hatte ich auch und bereits ein solches vorhaben meiner familie und einigen freunden gegenüber geäußert. das problem ist eigentlich das arbeitsumfeld, wo niemand von meinen repro-behanfdlungen wußte, wo schon ein kind außergewöhnlich ist, geschweige dann zwei und in meinem alter. das macht mir tatsächlich zu schaffen.
    aber wahrscheinlich werde ich auch diese restangst bald überwinden.
    das problem ist eigentlich jetzt mein mann mit seinem ewigen jain... und mit 47 zählen schon die wochen ...
    ich hoffe, bald den start der behandlung hier ankündigen zu können!

    liebe grüße und viel glück an alle!
    maria

    ps. evchen und elke sind durch ezs schwanger geworden.

  • 45 und älter : Chancen bei IVF

    • maria
    • 27. Januar 2007 um 16:00

    Re: 45 und älter : Chancen bei IVF

    liebe josi,
    darf ich fragen, wie alt du bist?
    ich hatte meine piccola mit 45 jahren nach haargenau dem selben lebenslauf wie wolke (10 versuche zwischen 41 und 44, beim 2.versuch mit 41 schwanger und es folgte die "übliche" fehlgeburt.
    jetzt plane ich ein zweites kind, allerdings - unter den vielen anderen bedenken - plagt mich auch ein wenig die "schamgrenze", zumal ich nicht vor habe, öffentlich zu der ezs "zu stehen".
    ich müßte mich also als wunder der natur ausgeben (was ich auf dem papier - und nur auf dem papier - bin, bei einem fsh wert von 4,5), was mir nicht so leicht fällt...

    ich weiß von elke und evchen aus diesem forum, daß sie mit 47 bzw. 48 problemlos geschwister auf die welt gebracht haben. es sind aber die einzigen mir bekannten fälle.

    gibt es noch ein paar "fruchtbarkeitsorchideen"?

    liebe liebe grüße
    maria

  • Kommt euch die "Diät für Zweijährige" bekannt vor ;-) ?

    • maria
    • 20. Januar 2007 um 22:27

    Re: Kommt euch die "Diät für Zweijährige" bekannt vor ;) ?

    liebe josi,

    habe heute morgen den beitrag gelesen und soviel gelacht, daß ich mich ernsthaft fragte, ob ich soweit regrediert bin, daß ich inzwischen nur auf elternhumor reagiere...
    deshalb habe ich mehreren (kinderlosen und kinderreichen) freunden die seite weitergegeben. selbst mein humorloser mann fand es sehr witzig.
    und immer wieder muß ich wieder daran denken und lachen.

    ein trost auch, daß - zumindest was das eßverhalten meiner tochter angeht - der beitrag absolut realistisch und kein bißchen übertrieben ist.
    bis jetzt dachte ich, ich sei die einzige, die dazu verurteilt ist, mit einem unerziehbaren 17 monatigen ferkel zusammenzuleben...

    also, tausend dank für den geretteten samstag!

    liebe grüße
    maria

  • Hilfe.....

    • maria
    • 1. November 2006 um 21:08

    Re: Hilfe.....

    hallo,

    dr. netzband arbeitet (auch) am Institut in Pilsen mit dr. Uher zusammen. dort ist es möglich, eine eigene spenderin "mitzubringen". (zumindest erzählte mir dr. netzband vor einem jahr von einem solchen fall. ich nehme an, es hat sich nichts geändert.
    also ab nach pilsen!

    ich wäre neugirig zu wissen, wieviel eine solche behandlung in pilsen kostet, denn dann könnte man in erfahrung bringen, wieviel die spenderinnen tatsächlich bekommen! es heißt immer "üppig", aber glauben tue ich es nicht so recht...

    im übrigen gehöre ich zu der fraktion, die meint, spenderinnen sollten das meiste geld bekommen!

    liebe grüße und viel glück
    maria

  • Endlich auch zu Hause mit allen DREIEN!!!

    • maria
    • 22. Oktober 2006 um 21:54

    Re: Endlich auch zu Hause mit allen DREIEN!!!

    liebe jean, allesalles gute und schöne der welt für dich und deine kleinen!

    ich frage mich, wie du es wohl schaffst. ich war sehr oft mit einem (einer) überfordert und habe immer wieder die mütter beneidet, die alles mit der linken schaffen während ich drei rechten gebraucht hätte...
    es muß wunderbar sein, auf einmal drei piccolini zu haben (und wahrscheinlich nicht mehr an die frage geschwister ja oder nein denken zu müssen)!
    machst du alles allein? oder hast du auch "fremde hilfe" engagiert?

    übrigens meine topolina wurde mit 2200 gr. entlassenund hat dann schnell viel zugelegt.

    seid alle fest (aber vorsichtig) umarmt
    von
    maria

  • Mal eine ganz andere Frage.........?

    • maria
    • 21. Oktober 2006 um 22:42

    Re: Mal eine ganz andere Frage.........?

    nur kurz zu beruhigung...

    ich habe minoxidil während der ersten schwangerschaftsmonate noch benutzt, weil sowohl der hautarzt als auch mein frauenarzt nichts dagegen hatten. bei der nackenfaltenmessung riet mich der arzt davon ab, aus dem eiinfachen grund, daß ich möglicherweise ein stark behaartes kind bekommen würde. ich war schon panisch (auch weil der vater ohnehin stark behaart ist) und (alb)träumte von einem kleinen affen. meine tochter kam ohne ein haar (weder auf dem kopf noch sonst wo) auf die welt.

    nach dem starken haarausfall in der stillzeit habe ich es wieder genommen (da stillte ich allerdings nur noch zwei mal am tag).

    ich gehöre zu den übervorsichtigen, die alle beipackzettel fünf mal lesen und dann das gerade gekaufte medikament wegwerfen.

    ich würde einfach den arzt fragen...

    liebe grüße und dichte mähnen
    wünscht allen
    maria

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • maria
    • 8. Oktober 2006 um 21:32

    Re: Meranerinnen II der neue Ordner

    ihr lieben,
    habe schon zweimal hier ohne erfolg gepostet und jetzt komme ich mir ein wenig dumm vor, alles zu wiederholen...

    ich hatte noch eine frage zu einer virtuellen "pilsen-statistik", denn mein eindruck (tatsächlich nur durch blitzschnelles querlesen gewonnen) war, daß in der letzten zeit pilsen mit erfolgsgeschichten ein wenig hinter den anderen instituten steht . stimmt es?

    den glücklichen hier (klara und petra, und wer noch...?) sei alles liebe und gute gewünscht

    den noch nicht so glücklichen ebenso...
    maria

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • maria
    • 3. Oktober 2006 um 13:42

    Re: Meranerinnen II der neue Ordner

    liebe mädchen,
    erstmal begrüße ich alle neuen federn, die dazu gekommen sind und gratuliere herzlich allen neu schwangeren!
    leider habe ich nicht die zeit, um all die versäumten beiträge nachzulesen, deshalb hier eine frage an die alt-meranerinnen:
    kostet eine zweite, sozusagen "geschwister"-runde in pilsen genau so viel? und wie sind zur zeit die preise? kann sich pilsen überhaupt leisten, die teuersten honorare europas zu kassieren? und werden diese jetzt besser begründet als zu meiner zeit (dez.2004)?
    für eine antwort wäre ich sehr dankbar!
    liebe grüße an alle
    maria

  • Mal eine ganz andere Frage.........?

    • maria
    • 30. September 2006 um 21:56

    Re: Mal eine ganz andere Frage.........?

    genau diese frage wollte ich auch mal seinerzeit stellen, denn keine schien von dem problem betroffen zu sein, nach ein paar monaten war dann alles (wie bei jeder und bei dir sicherlich auch) vorbei und ich habe nichtr mehr daran gedacht. ca. 4/5 monate nach der geburt fing meine haarpracht an, sich überall wieder zu finden außer an meinem kopf und ich war richtig verzweifelt. habe vom dermatologen einen cocktail bekommen, der aber sicherlich nur ein plazebo-effekt hatte. er hatte mir aber ausführlich erklärt, wie das phänomen funktioniert und vor allem versichert, daß es völlig normal sei und in 99% aller fälle vorübergehend. natürlich war ich davon überzeugt, ich gehöre wie immer zu dem einprozent...


    die haare sind aber wieder zurückgekehrt. angeblich stabilisiert sich alles ca ein jahr nach der geburt.

    also, keine panik.

    alles liebe
    maria

  • Arbeiten oder zuhause bei dem/den kindern

    • maria
    • 17. Juli 2006 um 23:06

    Re: Arbeiten oder zuhause bei dem/den kindern

    ihr lieben,

    wie schon gesagt...keine minute zeit...deshalb komme ich erst jetzt dazu, eure antworten/diskussion zu lesen. ich war heute .- so zwei mal in der woche - bis halb neun an der uni, danach wollte das kleine luder - wie so oft seitdem es so warm ist - partout nicht einschlafen und jetzt habe ich mir endlich ein wenig zeit am computer gegönnt.
    eigentlich bin ich diejenige, die euch bewundert, für organisationstalent, für das wissen um kinderentwicklung, erziehung, ernährung usw. usw. und schließlich seid ihr eh den ganzen tag mit den kindern allein...
    wenn der gatte da ist (im sommer alle zehn tage für eine oder zwei nächte, im winter viel seltener, denn er arbeitet 4000 km entfernt von hier) merke ich - obwohl seine beschäftigung mit seiner tochter auf das minimum reduziert ist und er in zehn monaten nie eine windel gewechselt hat - wie "leicht" es doch ist, wenn jemand da ist, dem man einfach sagen kann "schau du mal kurz auf sie und ich gehe schnell duschen". aber sonst bin ich so daran gewöhnt, alleine zu sein, daß ich mir nicht einmal vorstellen kann, wie es anders sein könnte. auch kenne ich kaum frauen mit kindern und kaum familien. nur lauter mitte fünfzig-intellektuellen, die meistens allein leben und ganz für ihren beruf existieren (ich glaube... unter anderem um nicht SO zu werden, wollte ich unbedingt ein kind). und bei krabbelgruppen ging mir ähnlich wie manda... ich hatte den eindruck, die krabbelnden seien eher die mütter und die kinder schauten etwas perplex zu.
    seit der geburt meiner tochter hatte ich "fremde hilfe". in den ersten monaten waren es drei stunden am tag, fünf mal in der woche. meistens war ich auch zu hause, oder ich habe die zeit ausgenützt, um einkaufen zu gehen.
    seitdem ich arbeite, wird meine kleine 5 mal die woche für fünf stunden betreut. ab und an kommt auch jemand für ein paar stunden am wochenende (zwei kindermädchen wechseln sich ab). ich fahre meistens ins büro, denn ich habe festgestellt, daß ich zu hause - trotz betreung - nichts schaffe. mit den kindermädchen (keine "offiziellen" tagesmütter oder babysitterinnen) hatte ich großes glück. die eine ist eher mütterlich, die andere eher eine große spielkamaradin. beide lieben meine tochter sehr und ich denke, daß ist die beste "referenz" und die beste grundlage, um vertrauen zu haben. meine piccola hat beide sehr sehr gerne und strampelt immer vor freude in allen richtungen, wenn sie nur ihre schritten auf der treppe hört. so gehe ich mit einem guten gefühl zur uni. natürlich, wird manchmal den schlafanzug falsch aufgeknöpft, oder den falschen badezusatz benutzt, aber ich rege mich gar nicht auf und denke, daß es viel wichtiger ist, daß es meiner tochter mit ihnen sehr gut geht. über erziehungsvorstellungen haben wir nicht gesprochen, es sind aber zwei intelligenten frauen und ich glaube, sie werden keine gravierenden fehler machen. daß ab und zu während der wm die junge lateinamerikanerin vor dem fernseher auf einer decke sich mal ein fußballspiel angeschaut und dabei mit ihr gespielt hat, finde ich auch nicht so tragisch, eher lustig...
    vielleicht hört sich für euch alles sehr rabenmütterlich an und ihr denkt, daß ich mich zu wenig um meine tochter kümmere. aber seit monaten arbeite ich täglich (kind+uni) mehr als 15 stunden am tag ohne pause und wenn ich gegen halb drei ins büro gehe, habe ich das gefühl, mein arbeitstag liegt schon hinter mir (piccola wacht um sieben oder halb sechs auf) und ich würde mich am liebsten hinlegen...
    und ich möchte noch ein zweites kind, mit 46 jahren und ein phantom als vater... bin ich vollkommen verrückt?
    ich möchte aber nicht, daß meine tochter "allein unter greisen" aufwächst und mir sind meine geschwister im leben eine große freude und eine große unterstützung (leider trennen uns mehr als 1000 km)...

    so, ich möchte noch schreiben, aber es wird spät und "gefährlich"

    buona notte
    maria

  • Arbeiten oder zuhause bei dem/den kindern

    • maria
    • 12. Juli 2006 um 22:53

    Re: Arbeiten oder zuhause bei dem/den kindern

    ich arbeite seit april ganztägig, wobei man in der forschung das glück hat, daß man auch zu hause am schreibtisch arbeiten kann. mehr als fünf stunden täglich schaffe ich aber selten. dafür arbeite ich auch am wochenende. ich finde es sehr, sehr anstrengend. seit monaten habe ich keine minute frei und langsam fürchte ich "zusammenzubrechen". man muß dazu sagen, daß ich mich eigentlich in die "single-gruppe" einreihen sollte, selbst wenn ich "offiziell" einen gatten habe. letzterer ist aber so gut wie nie da und wenn ja, mal für 12 stunden.
    ich wußte von anfang an, es würde sich an seinem lebens bzw. arbeitsstil nichts ändern und daß ich die entscheidung für das kind ganz allein tragen würde.
    ich bereue es keine sekunde und würde auch sehr gerne ein zweites kind bekommen, es ist aber - so empfinde ich es zumindest - unglaublich schwer, ein kind ganz allein aufzuziehn! noch dazu MEIN wunderbares kind, das nicht eine sekunde ruhig sitzt und blitzschnell überallhin krabbelt, wo es am gefährlichsten ist.

    liebe grüße
    maria
    und noch eine frage:

    wie sieht es bei euch mit "kinderbetreung" durch "personal"?

  • Einer dieser Momente

    • maria
    • 9. Juli 2006 um 12:40

    Re: Einer dieser Momente

    gestern, ohne daß meine wilde kleine was dafür gemacht hätte, konnte ich auch vor lauter dankbarkeit, daß es sie gibt und ihr gut geht, kaum die tränen unterdrücken...
    denn, bei allen problemen, haben wir alle hier ein solches glück gehabt!
    eine bekannte von mir, auch 45, zum ersten mal schwanger ("insemination" in spanien, ich vermute ezs, habe aber selbstverständlich mir nichts "anmerken lassen") erwartete zwillinge. vor drei tage, in der 24. woche hatte sie einen notkaiserschnitt (fruchtblase gesprungen, infektionsgefahr). ein bub ist sofort gestorben, der zweite (800 gr.) hat zwei tage um sein leben gekämpft. gestern nachmittag dann bekam ich die traurige nachricht: er hat es nicht geschafft.
    es ist unendlich traurig. und es geht mir nicht aus dem kopf...
    ich hoffe sehr, daß meine freundin den mut findet, es wieder zu probieren. ich hoffe sehr, es war eine ezs, und sie weiß, daß es nicht "zu spät" ist und sie doch eine chance hat.
    und ich schaute mir meine piccola an, von der es gar nicht so selbstverständlich ist, daß sie fröhlich überallhin krabbeln kann...

    liebe grüße
    maria

  • ob mir das herz bricht oder nicht, schreit mein kind weiter...

    • maria
    • 23. Juni 2006 um 22:05

    liebe mütter,

    es ist nicht das erste mal, daß mich ein gefühl der befremdheit überkommt, wenn ich lese, wie "andere" eltern und "andere" kinder sich verhalten. auf diesen seiten schwebt eine aura der harmonie und des mutterzaubers, die ich leider in meinem leben vermisse. ihr scheint immer genau zu wissen, was eure kinder brauchen, warum sie weinen (mit all den variationen von zorn, hunger, liebesbedürftigkeit, physisches unwohlsein usw.) und vor allem habt ihr immer die richtige antwort darauf.
    ich lasse "selbstverständlich" meine tochter nie allein weinen, habe es nie getan, auch als sie ein amtlich anerkanntes schreikind war (was eigentlich nicht stimmte, die arme litt einfach unter reflux und koliken und wenn sie das nicht hatte, war sie ein goldiges kind). manchmal denke ich, das tue ich eher meinen ohren zuliebe... jedenfalls ist es mir nie gelungen, durch bloßes in die arme nehmen, kuscheln, spielen usw. sie vom weinen abzuhalten. und oft verstehe ich einfach nicht, was ihr fehlt.
    ein kuschelkind war sie übrigens nie, nicht einmal in den ersten wochen ihres lebens... eher immer ein sehr neugieriges, aktives, nach "außen" orientiertes baby, das schon mit zwei wochen mit dem gesicht "nach vorne" getragen werden wollte...
    ich habe den eindruck, sie ist im forum das absolute einzelfall. und ich mit ihr. denn ich besitze definitiv nicht jene zauberkräfte, die ich bei euch zu erkennen vermute. daß ich neidisch bin, versteht sich von selbst...

    seid ihr nie (zumindest innerlich) genervt?
    habt ihr nie das gefühl, unzulänglich zu sein?
    freut ihr euch nie auf ein paar stunden allein, mit einer ganz anderen beschäftigung?

    ich gebe zu, ich habe sehr wenig bücher zu kindererziehung, ernährung, entwicklung etc. gelesen. bücher lesen gehört zu meinem beruf; ich kann im moment so wenig zeit für meinen beruf aufbringen, daß ich es vorziehe, mir andere lektüren vorzunehmen...
    und wenn ich mal reingeschaut habe, habe ich feststellen müssen, daß meine tochter anders als dort beschrieben funktioniert. so habe ich es irgendwann gelassen.

    ich finde den beitrag von romy alles andere als empörend. ich kenne das buch nicht, aber eine minute weinen zu lassen (manchmal geht es beim besten willen nicht anders) scheint mir keine todessünde zu sein.

    vielleicht findet sich im forum irgendwo auch eine unvollkommene mutter (und ein unvollkommenes kind), die mir antworten möchte, um mich aus der "isolation zu retten"

    liebe grüße an alle
    maria

    ps. meine tochter ist 10 monate und sie ist einfach ein wunderbares (und fröhliches) wesen...

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • maria
    • 1. Juni 2006 um 22:30

    Re: Meranerinnen II der neue Ordner

    hallo,
    wieder ich, aber mit einer anderen frage...
    habe inzwischen ein wenig durchgelesen, das für und gegen pilsen, die frage der preise usw.
    ich weiß nicht, ob sich etwas geändert hat, oder ob pilsen besser für sich wirbt...
    bei mir jedenfalls wurde das problem des aussehens kaum berücksichtigt und als ich meine "daten" durchgab (augenfarbe, körpergröße usw.) hieß es, das sei nicht so wichtig. genauso wenig wie die blutgruppeüber die ausbildung meiner spenderin weiß ich auch nichts. ein eigenes kind hatte sie jedenfalls nicht.

    ich hatte auch gewisse hemmungen nachzufragen... wenn man sich auf eine ezs einläßt, denke ich, hat man gewisse "biologistische" fragen bereits hinter sich gelassen. die "pseudobiologie" der ähnlichkeit schien mir wie selbstbetrug.

    jetzt sieht es seitens pilsen aus, als wäre das "garantiert".
    wurde nur ich "besonders" behandelt?

    ich will mich auf keinen fall beklagen, denn mein erster versuch war erfolgreich. und doch frage ich mich immer wieder, wodurch der preis gerechtfertigt wird.
    kann mich jemand eines besseren belehren?

    herzlich
    maria

  • Meranerinnen II der neue Ordner

    • maria
    • 1. Juni 2006 um 22:12

    Re: Meranerinnen II der neue Ordner

    ihr lieben,

    nach langer zeit, habe ich es endlich mal geschafft, wieder "vorbeizuschauen" und schon so viele neue "gesichter" gefunden. es freut mich, daß es noch bewegung in unserem ordner gibt (ich dachte schon, die horriblen preisen führen dazu, daß bald niemand mehr nach pilsen will...).
    auch habe ich die wunderschöne nachricht von der kleinen tochter von pumpkin gelesen, die mich ganz besonders gefreut hat! AUGURI!

    ich arbeite wieder "ganz" und so finde ich nie eine minute zeit, um im forum die neugkeiten zu lesen.
    meiner piccola geht es sehr gut. sie ist neun monate, rollt fröhlich, lacht viel und ist ein richtiger forschergeist (vorgestern war sie bereits um acht uhr morgern in das papierkorb hineingekrochen und fand keinen weg mehr raus...). von sprechen oder verstehen ist sie sehr weit entfernt, aber vielleicht kommt es daher, daß sie einfach zu vielen sprachen ausgesetzt wird...

    euch allen liebe liebe grüße
    maria

    (ps. ich denke immer öfter an ein zweites kind. alle (ohne ausnahme) halten mich für vollkommen verrückt...

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