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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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  3. Eure Behandlungsgeschichte

Eizellspende und die emotionen

  • minibaby
  • 27. September 2005 um 04:09
  • Moni68
    Gast
    • 29. November 2006 um 21:37
    • #61

    IVI Bilbao...

    Hallo Tapabo,

    vielen Dank für deine schnelle Antwort und die informativen Berichte von dir. :gut: Mein Arzt von der KiWu-Praxis hat Verbindung zu dem IVI in Bilbao. Wo ist denn der Hauptsitz ? :nixweiss:

    Der Weg zur werdenden Mutter hört sich ja recht spektakulär an.

    Ich hätte da noch einige Fragen auf dem Herzen, die da wären: :help:

    1. Ist man gezwungen eine Fremdsprache (englisch) zu können, um sich mit ihnen zu unterhalten oder kann man sicher sein, dass diese Assistentin, die deutsch spricht, auch immer anwesend ist ?
    2. Welche Medikamente muss man einnehmen und wie lange (Tage, Wochen) ??
    3. Wofür nimmt man diese Medis ein ??
    4. Bespricht man mit dem Arzt, welche Spenderin für uns die geeignetste ist. Wenn ja, was wird besprochen ??
    5. Darf ich fragen, warum du auf natürlichem Wege keine Kinder bekommst ?? :oops:
    6. Was passiert, wenn alle Eizellen der Spenderin nichts werden. Wird das schon als Behandlung berechnet und müssen die immensen Kosten dafür bezahlt werden ??

    Meine größte Frage stellt sich, woran es liegt, dass die einen Frauen schwanger werden und die anderen nicht. Welche Probleme liegen vor ?? Es kann ja nicht nur am Alter liegen, oder ?? :confused:

    Übrigens, ich gratuliere dir, dass du zu den glücklich werdenden Mütter gehörst und wünsche dir eine unbeschwerte Schwangerschaft... :kleeblatt:

    ...LG Moni

  • Tapabo06
    8-Zeller
    Beiträge
    121
    • 30. November 2006 um 15:55
    • #62

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo Moni,

    das Stammhaus des IVI ist in Valencia. Unter http://www.ivi.es kannst du dir ein gutes Bild über die Personalausstattung der einzelnen IVI Kliniken machen.

    Das Procedere innerhalb der IVI Gruppe ist eigentlich überall gleich. Um die Medikamenteneinnahme geht es insbesondere auf der ersten Seite des folgendes Threads:
    http://www.eizellspende.de/forum/index.php?topic=3143.0

    Beim IVI stimulieren sie immer eine Reihe passender Spenderinnen für einen kleinen Pool von Patientinnen. Du bekommst also garantiert mindestens 6 Eizellen von einer Spenderin. Wenn der Versuch bei dieser fehlschlägt, weichen sie auf eine andere Spenderin aus. Ich habe den Eindruck, dass die Stimulationen sehr verantwortungsvoll durchgeführt werden, um Überstimulationen und somit gesundheitliche Risiken bei den Spenderinnen zu vermeiden. Meine Spenderinnen hatten einmal 8 und einmal 9 Eizellen. Dazu mehr:
    http://www.eizellspende.de/forum/index.ph…g25861#msg25861
    Man füllt einen Fragebogen aus, in dem beide Partner ihren Phänotyp beschreiben - Haare (glatt, wellig, lockig, blond, dunkelblond, rot, brau, schwarz), Größe, Figur (schlank, normal, dick), Hauttyp (hell, mittel, olive, dunkel), Blutgruppe - und das war's. Über die Spenderin darf man dir nach spanischem Gesetz nichts außer dem Alter und der Blutgruppe sagen.

    In diesem Sommer hatten sie in Bilbao die eine deutschsprachige Assistentin. Während meines Kryoversuchs war sie in Urlaub, aber das wusste ich vorher bereits und hatte eigentlich die wesentlichen Punkte vorher mit ihr abgesprochen. Außerdem spreche ich gut englisch, konnte mich also auch mit dem Arzt während des Transfers unterhalten.

    Um die deutschsprachige Assistentin ans Telefon zu kriegen, reicht es, wenn du "il departamento international, por favor" oder etwas ähnliches in den Hörer stammelst.

    Ansonsten lies doch mal im Ordner Kliniken/Westeuropa die Threads zu Valencia. Ich denke, die Biologen und Ärzte an den einzelnen IVI-Kliniken haben alle einen ähnlich guten Standard. Vielleicht macht man es sich unnötig kompliziert, wenn man eine Niederlassung wählt, die auf ein internationales Publikum noch nicht so richtig eingestellt ist. Ok, die Wartezeit kann vielleicht einen Monat kürzer sein, dafür sind beispielsweise die Flugverbundungen nach Valencia besser als nach Bilbao.

    Versteh mich nicht falsch, Bilbao war gut für mich, aber ich hätte vielleicht doch ebenso gut wieder nach Valencia gehen können. Bei meinem ersten Versuch fand ich es auf jeden Fall angenehm, mich mit dem Arzt auf deutsch unterhalten zu können und nach Bilbao war ich ja gegangen, weil der damals behandelnde Arzt aus Valencia die Niederlassung gewechselt hatte (ist nun nicht mehr dort).

    Als ich begonnen habe, schwanger werden zu wollen, war ich 36 und hatte 20 Jahre lang geraucht, ich denke, das war nicht so richtig gut für die Eizellen. Andere organische Gründe konnten nicht gefunden werden (wurde in Deutschland zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Versuche untersucht).

    Danke für die guten Wünsche,
    Tapabo

    ------------------------------------------------------------
    2 Kinder durch EZS - Tochter 01/05, Sohn 05/07

  • minibaby
    2-Zeller
    Beiträge
    38
    • 26. Februar 2007 um 01:58
    • #63

    Re: Eizellspende und die emotionen

    so ihr lieben, ich bin ja wirklich erstaunt und gluecklich wieviele leserinnen und leser meine anfrage berueht. deshalb will ich heute nocheinmal ein update geben.

    unser "eizellspenden" baby ist nun schon 5 1/2 monate und ist ein total liebes und glueckliches baby. sie schlaeft gerade in meinem arm, daher die kleinbuchsatben.

    also, ich wuerde diesen weg jederzeit wieder gehen! ABER ich muss auch eingestehen das ich manchmal daran denke das unsere tochter keine gesichtszuege oder aehnliches von mir haben wird. doch sie wird sicher mein verhalten annehmen.......bis jetzt sieht sie ihrem papi sehr aehnlich. Die andere Frage die mich manchmal beschaeftig ist, ob und wann wir ihr die "wahrheit" sagen. das ist noch immer eine frage die im raum steht. bis jetzt weiss noch keiner wie sie "entstanden" ist. Es ist nicht immer einfach und macht mich manchmal traurig, wenn meine eltern sagen ob sie schon dies oder das vom mir hat.
    aber alles in allem bin ich die gluecklichste mama (ich weiss, ich weiss natuerlich gibt es all die anderen mamas die diesen weg gegangen sind..... :gut:.
    Ja manchmal denke ich ob sie wie "sie" aussieht, aber mein mann sagt dann, sie (unsere tochter) hat ihr eigenes aussehen und es ist doch ganz egal.

    So, an alle die noch diesen weg vorhaben und/oder darueber nachdenken, kann ich nur sagen: Wenn ihr den wunsch nach einem baby habt und ihr eine gute klinik gefunden habt, MACHT es. Nehmt euch Zeit die gefuehle gut zu erforschen und sammelt so viele wie moegliche infos (dieses forum ist super dafuer).

    Viel Glueck fuer Euch alle :jump:

    Ihr koennt mir auch ruhig eine PN schicken wenn ihr mehr info braucht.

    minibaby :kleeblatt:

  • maria
    8-Zeller
    Beiträge
    108
    • 27. Februar 2007 um 11:20
    • #64

    Re: Eizellspende und die emotionen

    schon sehr lange möchte ich hier über ein problem schreiben, das - wie es mir scheint - keine von euch/uns berührt... auf das risiko hin für verrückt gehalten zu werden, schreibe ich doch mal kurz darüber...
    eigentlich war es für mich nie eine frage, ob ich ein nicht genetisches kind als mein "eigenes" betrachten würde und manchmel bin ich sogar sehr froh darüber, daß ich von der last befreit bin, bei meiner tochter ständig zu kontrollieren, ob sie meine "macken" und schlechte eigenschaften übernommen hat. zuviel ähnlichkeit kann auch aggressiv machen (ich kenne es sehr gut von meiner mutter, die an mir das nicht ertragen kann, was sie an sich selbst stark erinnert...). nur selten habe ich mich gefragt, wie sie wäre oder hätte sein können...
    meine angst von anfang an war viel eher, SIE würde mich als mutter nicht anerkennen, aus einer dunklen oder instinktiven ahnung heraus...
    es kommt wahrscheinlich alles daher, daß sie ein schreikind war, daß ihr kindermädchen viel besser beruhigen konnte als ich, daß sie jetzt ein ungewöhnlich selbstständiges kind ist und das einzige im kindergarten (wo sie - sehr gerne - hingeht, seitdem sie 12 monate ist - also seit 6 monaten), das nicht weint, wenn ich gehe, und nicht jubelt, wenn ich komme.
    ihr erstes wort war übrigens den (zugegebenermaßen sehr einfachen) namen ihre betreuerin! "mama" ist für sie ein universelles wort, das alles bedeutet, was wunschenwertes ist...

    natürlich versuche ich immer, mein mutternarzißmus zurückzustecken und daran zu denken, das wichtigste ist, sie ist glücklich. und das stimmt auf jeden fall. sie ist ein aktives, soziales, fröhliches, neugieriges kind, der "sonnenschein" der kita (so die anderen eltern), grüßt jeden auf der strasse und nimmt jeden besucher an der hand, damit er/sie ihr bücher vorliest.
    von "kuscheln" hält sie halt nicht besonders viel...

    gibt es hier im forum noch eine mutter, die ähnliche gefühle hat?
    oder halt ihr mich für vollkommen paranoid?

    liebe grüße an alle
    maria

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 27. Februar 2007 um 12:01
    • #65

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Nein, Maria, das halte ich nicht. Aus deiner Darstellung hört man, dass du das gut beobachtest hast und ohne Vorwurf. Obwohl deine eigenen Gefühle sicher vehement sind.
    Ich hoffe, es findet sich hier jemand, der dazu etwas weiß. Ich würde erst mal fragen wollen, wie der positive Teil eurer Beziehung ist. Was ist schön zwischen dir und deiner Kleinen?
    Und ich würde fragen, wie die Zeit unmittelbar nach der Geburt war.

    Ich glaube aber nicht, dass dies an der EZS liegt. Ich weiß aber, dass es solche Konstellationen gibt, von einer Freundin, die Pekip-Ausbilderinnen ausbildet und viele Eltern erlebt.

    Minibaby, diese kleinen Nadelstiche kenne ich auch. Da sind wir beide sicher nicht die einzigen. Man muss sich nichts vormachen; niemand macht freiwillig EZS.
    Aber ich denke wie Maria, die fehlende Ähnlichkeit kann auch entlasten. Und wir haben doch die Möglichkeit, unsere Kinder zu prägen. Ich bin davon überzeugt, dass wir das schon mit der Schwangerschaft tun. Und in der frühen Kindheit üben wir einen ungeheuren Einfluss auf sie aus. Meine ganzen Wegmarken im Leben, ob gewollt oder ungewollt, haben meine Eltern mir mitgegeben. Das ist auch ein großer Einfluss.

    Minibaby, ich stelle fest, dass die Trauer nachlässt, auch je mehr das Kind als Individuum sichtbar wird.

    Und: das könnte dir genauso passieren, wenn du ein genetisches Kind hättest. Ich kenne einige Frauen, von denen nichts, aber auch rein gar nichts in ihren genetischen Kindern sichtbar ist. Auch bei genetischen Kindern gibt es alles zwischen "der Mama wie aus dem Gesicht geschnitten" und totaler Unähnlichkeit. Ich habe mit meiner Tochter etwa dieselbe Ähnlichkeit wie mit meiner Mutter - eine Übereinstimmung im Typ ohne dass sich konkrete Formen wiederholen.

    Aber trotzdem gehört diese Trauer einfach zu den großen Themen der EZS. Es ist so, und wir müssen damit fertigwerden auf eine gute Art.

    Viele Grüße
    Romy

  • Tapabo06
    8-Zeller
    Beiträge
    121
    • 27. Februar 2007 um 16:20
    • #66

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Liebe Maria,

    wie Romy glaube ich nicht, dass deine Tochter deshalb so selbständig ist, weil sie nicht deine Gene in sich trägt; die Offenheit für andere ist, wie du selbst schreibst, ja auch etwas sehr positives. Ich beobachte bei meiner Tochter (erheblich älter, nämlich 2 ;-)) auch Phasen, in denen sie mehr oder weniger an mir hängt. Und dass sie das Kindermädchen so sehr als Bezugsperson ansieht - hierzu hatten mein Mann und ich neulich auch ein Erlebnis:

    Neulich abends saß die Kleine schon mit ihrer Babysitterin am Küchentisch, wo die beiden vor dem Abendessen noch kneten wollten. Während wir noch ein bisschen rumbrasselten um auszugehen, hörten wir, wie unsere Tochter jubelte und sich schlapplachte über das, was sie da knetete. Wir lachen schon auch viel zusammen, aber in dieser Ausdauer und Intensität hatten wir das beide noch nicht gehört. Wenn die Babysitterin da ist, ist das immer etwas Besonderes, sie muss nicht noch nebenbei Essen machen, telefonieren, erziehen, etc., sondern kann sich ganz aufs Kinderprogramm konzentrieren. Mein Mann meinte "Was machen wir denn da?". Ich meinte, man könne nur hoffen, dass unsere Babysitterin uns noch so lange erhalten bleibt, bis die Phase anfängt, an der das spätere Erinnerungsvermögen einsetzt. Ich hatte eine ganz liebe Oma die starb als ich 4 war und ich bin wirklich froh darüber, dass ich so schöne Erinnerungen an sie habe. Und ich fände es schön, wenn auch meine Tochter sich später daran erinnern kann, dass es Situationen gibt, in denen man mit anderen Menschen so ausgelassen fröhlich sein kann.

    Und mein Mann und ich geben ihr anderes, Verstandensein, Geborgenheit, Verlässlichkeit.

    Was instinktive Ahnungen angeht, da bin ich aber auch verwundbar. Meine Eltern haben mir nie gesagt, dass ich adoptiert bin, ich habe dies mit Anfang 30 selbst herausgefunden und war alles andere als überrascht. Aber ich glaube weder, dass die Beziehung zu meiner leiblichen Mutter unproblematischer gewesen wäre, noch, dass meine Adoptivmutter es mit einem eigenen Kind einfacher gehabt hätte. Ich denke nur, dass es für meine Adoptivmutter schwierig war, das Geheimnis wahren zu müssen und nicht die Möglichkeit zu haben, sich mit der Bitterkeit, kein eigenes Kind bekommen zu haben auseinandersetzen zu können.

    Wie gut, dass wir das Forum haben.
    Liebe Grüße,
    Tapabo

    ------------------------------------------------------------
    2 Kinder durch EZS - Tochter 01/05, Sohn 05/07

  • minibaby
    2-Zeller
    Beiträge
    38
    • 30. März 2007 um 05:34
    • #67

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo Romy,

    wie schoen wieder mal von Dir zu hoeren. :ja: Hatte schon an Dichgedacht und wunderte mich wie es Dir/Euch wohl geht.
    Du hast recht mit der Traurigkeit und das es immer weniger wird. Ich sehe ihre eigene Persoenlichkeit durchkommen. Ich hoffe das wir dieses Forum aufrecht erhalten werden und uns in ein paar Jahren immer noch austauschen koennen wenn der Zeitpunkt der "wahrheit" naeher kommt. Wenn es denn dem Kind mitgeteilt werden soll.

    Maria, ich finde Deine Einstellung recht gut von wegen das es manchmal gar nicht gut ist zuviel genetische aehnlichkeit zu haben. Mein Mann sagt das manchmal ueber seine, nun 18jaehrige, Tochter. Er sagt sie ist ihm manchmal ZU aehnlich!
    Es ist eben so eine neue Sache mit den EZS und den emotionen und wie wir uns damit auseinandersetzen muessen.

    Auch ich denke nicht das die selbstaendigkeit Deiner Tochter mit den Genen zusammenhaengt. ich denke das ist eben ihre Konstellation (Horoskop) und vielleicht Schwangerschaft oder vielleicht sogar allergien als baby (Du erwaehntest sie war ein "schreier"). Es hoert sich aber an als wenn sie ein "gutes" Maedchen ist, das schon recht selbstbewusst und intelligent ist. Ich denke das du bestimmt eine Super Mutti bist. Nachdem was Du alles durchgemacht hast um sie zu haben. Manche Menschen halten eben nicht viel von kuscheln... Ist zwar schade aber ich denke sie wird Dir inden naechsten Jahren sicher noch sehr viel Freude machen.

    Alles liebe

    minibaby :kleeblatt:

  • minibaby
    2-Zeller
    Beiträge
    38
    • 17. August 2007 um 07:04
    • #68

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Da bin ich mal wieder. Unsere Tochter ist nun bald 1 Jahr!! Kann es kaum glauben. Ich wollte mal wieder einen post senden fuer diejenigen die sich immer noch mit der Frage beschaeftigen ob EZS und was danach.

    Ich kann sagen das ich unsere kleine Maus oft ansehe und immer noch ein kleines bischen traurig bin das ich nicht die "biologische" mami bin, aber die REaktionen die ich nun von ihr bekomme wenn sie weint oder mich einfach nur bei sich haben moechte ist unbeschreiblich. Auch sehe ich nun sehr viel das wenn sie auch nicht meine genetische Tochter ist, so ist sie aber meine "geistige und spirituelle" Tochter. Meine Freundin hat ihr ein persoenliches Kosmogram hergestellt, und es ist meinem SEHR aehnlich. Das hat mich doch vom Hocker gehauen.
    Die Frage ob und wann wir es ihr sagen haben wir aber noch nicht weiter diskutiert.

    Ich weiss das dieses Baby das Beste ist was mir je im Leben passiert ist!!! Wenn ich nur nicht so alt waere...... :nixweiss: :)

    Ich wuensche Euch allen sooo viel Erfolg mit Eurer EZS und das irh bald ein kleines Buendelchen habt!!!


    minibaby :kleeblatt:

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 17. August 2007 um 14:08
    • #69

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Minibaby, schön, noch mal von dir zu hören... auch schon ein Jahr, dein Mädchen! Mensch. Meine ist nun anderthalb geworden.
    Gelegentlich, vor allem, wenn ich erschöpft bin, fühle ich auch noch einen Piekser. Aber das ist immer weniger geworden im Laufe der gemeinsamen Zeit. Und ich sehe auch, dass sie viel von mir hat. Diese enzymatisch-hormonelle Beeinflussung während der Schwangerschaft scheint nicht ohne zu sein. Und natrülich prägt man das Kind auch im täglichen Umgang. Und minibaby, auch wenn sie dein genetisches Kind wäre, ist das keine Garantie, dass du irgendwas von dir wiederfindest in dem Kind! Drei gute Freundinnen von mir haben in ihren Kindern zumindest optisch 0 Spuren hinterlassen. Und in der Krabbelgruppe, in der ich war, haderten alle Mütter damit, dass ihre Kinder ihnen kaum ähnlich waren...

    Gruß Romy

  • minibaby
    2-Zeller
    Beiträge
    38
    • 28. August 2007 um 05:03
    • #70

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Romy, ist aber schoen auch von Dir nochmal zu hoeren. Ich glaube du hast mir das schon einmal letztes Jahr geschrieben mit dem "nicht aehnlich sehen, obwohl genetische Mutti", und wenn es Du nicht warst, hat es mir jemand anders geschrieben.

    Habt ihr denn schon einen "Plan" bezueglich der "Aufklaerung"? Es waere schon wenn es einen Thread hier gebe wo man das mal diskutieren kann und Erfahrungen von anderen lesen kann. (Well, vielleicht sollte ich mich mal aufmachen und sehen ob ich was finde und wenn nicht das Thema anfangen).

    Alles Liebe und schoen das Du auch noch manchmal "reinschaust".


    minibaby :kleeblatt:

  • gaensebomber
    Morula
    Beiträge
    562
    • 28. August 2007 um 23:44
    • #71

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo Minibaby,
    wir haben einen kleinen Sohn,der zu 100 % von uns beiden abstamt. Er hat nichts,rein gar nichts vom Papa. Alle sagen er sehe mir total ähnlich. Auch wir wollen es jetzt mit einer EZS versuchen,da meine Eier offensichtlich nichts mehr taugen ,hatte gerade wieder eine FG,die dritte in zwei Jahren,plus dieverse positive Test,wo die Mens ein bis zwei Tage später doch kam,das nur nebenbei. Wir wollen auf jedem Fall ein Geschwisterkind zu unserem Kleinem. Ich habe ganz bewußt um eine Spenderin gebeten,die optisch eher meinem Mann gleicht . Wir sind total unterschiedlich. Er der dunkle Typ ,ich der helle Typ. Ich will wenn es geht gar nicht erst versuchen etwas in dem Baby zu finden was mir gleicht. Vielleicht haben wir Glück und es heißt nacher .... der Große kommt voll nach der Mama und das Kleine ist ganz der Papa..... ich denke das wäre das optimum. Letztendlich ist mir eigentlich egal ob es nach mir oder meinem Mann kommt,wenn es nur einfach zu uns kommt.
    LG,
    Silvia

  • dtift
    Morula
    Beiträge
    347
    • 18. Oktober 2007 um 08:28
    • #72

    Re: Eizellspende und die emotionen

    gelöscht

    Bin nur hin und wieder hier.

    Habe eine Tochter Ende 2008 dank Eizellspende bekommen.

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 18. Oktober 2007 um 14:53
    • #73

    Re: Eizellspende und die emotionen

    dtift, stell dir die Frage vielleicht erst mal anders... OB du es dem Kind (wenn es denn klappt) es erklären solltest.

    Meiner Meinung nach sollte man es lassen, wenn man selber unsicher ist. Ich glaube, man bringt das nur gut rüber, wenn die EZS für einen selbst kein Problem ist und man das entsprechend locker vermitteln kann.

    Gut, mal von einer leiblichen Mutter zu hören, dass auch ein genetisches Kind keine Garantie ist, etwas von sich selber wiederzufinden... ist auch meine Beobachtung.

    Gruß Romy

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