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Ein kleiner wissenschaftlicher Hoffnungsschimmer

  • Ines + Chris
  • 26. November 2003 um 20:47
  • Ines + Chris
    Blastozyste
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    1
    Beiträge
    1.339
    • 26. November 2003 um 20:47
    • #1

    Scientist creates embryo 'Velcro'
    17 October 2003

    A young Auckland scientist has created a biological "Velcro" that makes an embryo stick to the sides of its mother's womb.


    Inventor Debbie Blake said so far it had been proven only in fertile mice. But if it works in women who have difficulty in getting pregnant naturally, it could lift the success rate of implanting "test-tube" babies from 30 per cent to around 50 per cent.

    The bond works for just long enough to get the embryo attached to the womb – about three days – and then dissolves naturally, leaving no lasting effects on the baby.

    Dr Blake was the first person to enrol for a doctorate when the former Auckland Institute of Technology became the Auckland University of Technology (AUT) in January 2000. Today she becomes its first doctoral graduate.

    The "Velcro" is a microscopic layer of molecules that attaches to the embryo like a coat of paint and helps it to connect to the wall of the womb.

    Richard Fisher of Auckland's Fertility Associates, said other "glues" to connect the embryo to the womb were available on the market, but Dr Blake's system appeared to be different. He could not comment further until details were published.

    Dr Blake said it was a rare genuine breakthrough in science that came from bringing together two completely separate fields – her own specialty of in-vitro fertilisation (IVF), and the science of blood groups, the field of her supervisor, Professor Steve Henry.

    Dr Blake turned down offers to do her doctorate in top universities in Europe, the United States and Australia, after Prof Henry convinced her that his method of creating a skin of molecules around blood cells could also work for a human embryo.

    At the time, AUT was still a technical institute, had no expertise in fertility, and had no suitable laboratory. In her first year, Dr Blake worked in a garage at Prof Henry's home in Howick.

    "You can imagine me standing in there in the middle of winter with a little one-bar heater saying, 'I could be in Sweden with state-of-the art equipment surrounding me'," she said.

    "For the first year, I was a bit worried. At one point I said to my husband, `I don't know whether this is going to work. Should I keep going?'

    "He said, 'yes, keep going.' He has been a great support. My mother has been my unpaid lab technician for the last three years. I've had unbelievable support."

    When the new process first succeeded in creating a sticky skin around a living cell, towards the end of her first year on the project, Dr Blake could hardly believe it.

    "I was shocked. It was like, get away – it does work!" she said.

    "In the third year of my PhD I was still thinking, 'God, it is really working, isn't it? I'm not kidding myself, am I?'"

    Prof Henry is an expert on a rare blood type found in Maori and other Polynesian people, where molecules from the colourless fluid part of blood can cross into the membrane of red blood cells.

    "I thought, maybe we could make those molecules do a whole new job," he said.

    He developed a system which Dr Blake used with embryos that were only a few days old and about a quarter of the size of the fullstop at the end of this sentence.

    She lifted them with a pencil-sharp suction device and placed them in a solution for about one hour at room temperature – just long enough for some molecules from the solution to attach themselves to the embryo.

    Dr Blake planned to test the technique on mice that had not been able to get pregnant naturally.

    Prof Henry was now looking for another doctoral student to work with Dr Blake and others, to produce a system that could be licensed for use in animals by 2007.

    It would take several more years beyond that to carry out trials in human volunteers, before the system could be made available for widespread use in IVF clinics

  • marisa
    4-Zeller
    Beiträge
    40
    • 26. November 2003 um 22:01
    • #2

    Ein kleiner wissenschaftlicher Hoffnungsschimmer

    Hallo ihr Lieben,
    ich wäre demjenigen, der das übersetzen könnte, sehr dankbar.
    Sicher bin ich mit dieser Bitte nicht allein.

    Ich danke schon im Voraus.
    LG
    Marisa

  • Homa
    4-Zeller
    Beiträge
    71
    • 27. November 2003 um 16:02
    • #3

    Ein kleiner wissenschaftlicher Hoffnungsschimmer

    Ein junger Wissenschaftler aus Auckland hat einen biologischen „Superkleber“ entwickelt, der dazu führt, dass ein Embryo an der Seitenwand der Gebärmutter kleben bleibt.

    Die Erfinderin Debbie Blake sagt, dass er bisher nur in fertilen Mäusen erprobt wurde. Aber wenn er auch bei Frauen funktioniert, die Schwierigkeiten haben auf natürlichem Weg schwanger zu werden, könnte er die Erfolgsrate der Einnistung bei „Reagenzglas“ – Babies von 30 auf 50 Prozent anheben.

    Der Kleber hält gerade lange genug damit sich der Embryo anhaften kann – ungefähr 3 Tage – und löst sich dann auf natürlichem Weg auf, so dass keine negativen Folgen für das Baby bleiben.

    Dr. Blake war die erste Person, die sich für eine Promotion eingeschrieben hat, als im Januar 2000 aus dem ehemaligen Auckland Technologie - Institut die Auckland Universität für Technologie wurde. Heute wird sie als erste die Promotion erwerben.

    Der „Superkleber“ besteht aus einer mikroskopischen Schicht von Molekülen, die sich am Embryo anheften wie eine Farbschicht und ihm helfen, sich mit der Gebärmutterwand zu verbinden (an der Gebärmutterwand anzuheften).

    Richard Fisher von Auckland’s Fertility Associates sagt, dass es auch andere „Kleber“ am Markt gibt um das Embryo an der Gebärmutter zu fixieren, aber Dr Blake’s System scheint anders zu sein. Er kann nicht weiter kommentieren, bevor nicht weitere Details veröffentlicht worden sind.

    Dr Blake sagt es wäre ein seltener echter wissenschaftlicher Durchbruch, der entsteht, wenn zwei komplett unterschiedliche Bereiche, ihre eigene Spezialität: IVF und die ihres Vorgesetzten, Prof. Steve Henry: die Wissenschaft der Blutgruppen, zusammengeführt würden.

    Dr Blake hat Angebote zum Promotionsstudium an Top Unis in Europa, USA und Australien abgelehnt, nachdem Prof. Henry sie überzeugt hat, dass seine Methode eine Haut von Molekülen um Blutzellen zu legen auch am menschlichen Embryo funktionieren kann.

    Zu dieser Zeit war AUT noch ein technisches Institut, hatte keine Expertise zur Fruchtbarkeit und besaß kein adäquates Labor. In ihrem ersten Jahr arbeitete Dr. Blake in Prof. Henry’s Garage in Howick.

    „Sie können sich vorstellen, wie ich dort Stand in der Mitte vom Winter mit einem kleinen Heizöfchen und mir gesagt habe: Ich könnte jetzt auch in Schweden sein und mit einer fabelhaften Ausrüstung arbeiten.“ sagt sie.

    „Im ersten Jahr war ich etwas beunruhigt. Ich sagte zu meinem Mann, „Ich weiss nicht, ob das klappt, soll ich weitermachen?“

    Er sagte: ja, mach weiter“ Er hat mich sehr unterstützt. Meine Mutter war die letzten 3 Jahre meine unbezahlte Labormitarbeiterin. Ich hatte unglaubliche Unterstützung.“

    Als das neue Verfahren zum ersten Mal erfolgreich eine klebrige Haut um eine lebende Zelle gelegt hat, gegen Ende des ersten Projektjahres, konnte Dr. Blake es kaum glauben.

    „Ich war schockiert. Es war ein: Komm’ geh’ fort – es geht ja doch!“

    „Selbst im 3. Jahr meiner Promotion dachte ich noch: Oh Gott, es funktioniert wirklich, ich mach mir doch wohl nichts vor?“

    Prof. Henry ist ein Experte auf dem Gebiet einer seltenen Blutgruppe, die bei Maori und anderen polynesischen Völkern vorkommt, bei der Moleküle des farblosen Blutbestandteils in die Membran der roten Blutkörperchen eindringen können.

    „Ich dachte, vielleicht können wir diese Moleküle dazu bringen eine ganz andere Aufgabe zu übernehmen“, sagt er.

    ER entwickelte ein System, welches Dr. Blake an Embryonen angewandt hat, die nur ein paar Tage alt waren und etwa ein Viertel so groß wie der Punkt am ende des Satzes.

    Sie hob sie mit einem bleistiftspitzen Ansauggerät und legte sie ca eine Stunde bei Zimmertemperatur in eine Lösung – gerade lange genug, damit einige der Moleküle aus der Lösung sich an das Embryo anheften konnten.

    Dr. Blake plante das Verfahren an unfruchtbaren Mäusen zu testen.

    Prof. Henry suchte jetzt nach einem weiteren Promotionswilligen, der mit Dr. Blake und anderen arbeiten konnte, um ein Verfahren zu entwickeln, das für Tiere bis 2007 zugelassen werden kann.

    Es würde noch mehrere Jahre darüber hinaus dauern, um Versuche an menschlichen freiwilligen durchzuführen, bevor das Verfahren breitgefächert den IVF Kliniken zur Verfügung steht.


    Tolle Sache, leider noch Zukunftsmusik.

    Grüße,
    Homa

  • SunnySunshine
    Morula
    Beiträge
    236
    • 27. November 2003 um 18:05
    • #4

    Ein kleiner wissenschaftlicher Hoffnungsschimmer

    Hallo Homa,

    ja, wirklich schade, dass es noch Zukunftsmusik ist. Aber dir vielen vielen Dank für die Übersetzung. Liest sich doch gleich viel einfacher :razz:

    Viele Grüße
    Sunny

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