1. Forum
    1. Unerledigte Themen
  2. Dashboard
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Kalender
    1. Termine
  5. Lexikon
  6. News-System
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • News
  • News Update
  • Erweiterte Suche
  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
  2. Archiv
  3. Abschied vom Kinderwunsch

...die hoffnung stirbt zuletzt....

  • puuhla
  • 1. Oktober 2003 um 21:37
  • puuhla
    Eizelle
    Beiträge
    15
    • 1. Oktober 2003 um 21:37
    • #1

    hallo, wir finden das thema "abschied vom kinderwunsch" gehört genauso dazu wie der dringende wunsch nach kindern. als wir uns nach div. neg. versuchen plus einer ezs dazu entschlossen haben, voraussichtlich nicht mehr weiterzumachen (das ist so bitter!!), hätten wir uns gerne mit gleichgesinnten darüber ausgetauscht. wir wollen uns nicht total abhängig machen, unser leben nur noch von diesem einen gedanken beherrschen lassen; manchmal haben wir den eindruck, daß viele gar nicht mehr anders können, als weiterzumachen.
    wie seht ihr das? wie geht es euch dabei?

    viele liebe grüße von einer sonst nicht negativen
    puuhla

  • 8-Zeller
    Beiträge
    88
    • 2. Oktober 2003 um 15:46
    • #2

    Abschied vom KiWu

    Hi Puuhla,

    nun, Du hast wirklich wirklich recht, was das angeht.
    Vielfach ist es einfach ein Verdrängen, das da greift, jedoch auch z.T. von den Ärzten unterstützt wird.

    Will sagen: Wenn man einmal so weit gegangen ist, daß man bei EZS angekommen ist, dann hat man oft eine Odyssee von mehreren Jahren Behandlung incl. Eingriffe, IVF's, etc. hinter sich und denkt sich: bis hierher sind wir gegangen, warum nicht noch einen Schritt weiter und noch einen, ....

    Man überlegt einfach zu wenig und läßt sich von der Dynamik der Situation selbst immer weitertragen. Der Punkt jedoch ist, daß die Ärzte selbst offenbar nicht wissen, wann sie einem Patienten empfehlen sollten keine weiteren Behandlungsschritte mehr zu unternehmen. Es scheint als wüssten Sie immer warum der letzte Versuch nicht geklappt hat und der nächste klappen müsste, obwohl er das dann auch nicht tut.

    Geht es also um's Aufhören, hat man keine Unterstützung, sondern ist auf sich selbst angewiesen. Natürlich sind die Ärzte auch aus finanziellen Gründen nicht daran interessiert derartige Empfehlungen auszusprechen.
    Auf diese Art gibt es z.B. Patientinnen, die mehr als 10 ICSIs hinter sich bringen (einige wenige schaffen's sogar), jedoch in der Regel ist es vergebene Liebesmüh', denn das Potential derartiger Behandlungen ist üblicherweise nach 4-5 Versuchen ausgeschöpft. Alles was danach kommt sind statistische Ausreisser.

    Abschied zu nehmen heißt vor allem: stark sein zu müssen, weil man - so scheints - allein ist: kein Arzt empfiehlt es und die Patienten verdrängen es. Keiner spricht offen darüber.

    Nur eines: Abschied nehmen bedeutet hier für mich: Abschied nehmen von den Behandlungen - nicht vom Kinderwunsch!! Das ist einfach nicht dasselbe. Es gibt auch die Möglichkeit einer Adoption - das darf nicht vergessen werden. Die Frage ist einfach: Ist es der Kinderwunsch, der mich treibt, oder der Wunsch nach einem leiblichen Kind (da wir bei EZ-Spende sind vermeide ich das Wort "genetisch eigenen").

    Meine Frau und ich haben festgestellt (nachdem wir etwas Abstand gewonnen hatten), daß uns der Wunsch nach einem Kind generell bewegt, uns jedoch die Behandlungen mehr belasten, als das dienlich wäre und sind so zu dem Schluss gekommen, daß wir mit Adoption besser dran wären. Wir haben uns auch sofort daran gemacht, dies zu verwirklichen.

    Ich kann gar nicht sagen, was für eine Befreiung das für uns war, zu diesem Entschluss gekommen zu sein, denn im Bewusstsein dieser neuen Möglichkeit, die wir zuvor durch die diversen Behandlungen schon völlig verdrängt hatten, erschienen uns die Mühen, die wir zuvor auf uns genommen hatten wiederum völlig absurd. Wir hatten plötzlich wieder einen vollkommen klaren Blick, Hoffnung und ein Ziel.

    Es ist nicht so, daß ich hier "Werbung" für Adoption machen sollte, aber es ist einfach so, daß dies eine oft verdrängte Möglichkeit ist und tw. auch mit Ammenmärchen abgetan wird (Schwierigkeiten es dem Kind zu sagen, oder daß adoptierte Kinder irgendwie anders wären als andere Kinder, ...). Ich fühle mich verpflichtet, diese Möglichkeit mehr ins Bewusstsein zu rücken, denn sie ist absolut realisierbar.

    Wohl wissend, dass es u.U. keine Möglichkeit gibt, lokal ein zu adoptierendes Kind zugesprochen zu bekommen, sollte auch Auslandsadoption in Betracht gezogen werden. Sicherlich: das kostet Geld, jedoch sicher nicht mehr, als die meisten derer, die hier schreiben, bereits für die KiWu-Behandlung ausgegeben haben.

    So gesehen: Kopf hoch, ein Abschied kann auch ein neuer Anfang sein!

    meint Euer
    Bussibär

  • manda
    Blastozyste
    Beiträge
    790
    • 2. Oktober 2003 um 16:50
    • #3

    ...die hoffnung stirbt zuletzt....

    Liebe puuhla,

    wir haben uns zwar nicht endgültig vom KiWu verabschiedet, da wir noch eine zweite und für uns letzte EZS machen wollen. Wenn das nicht klappt, hören wir auf.

    Allerdings haben wir uns wie Bussibär nicht vom Kinderwunsch per se verabschiedet, sondern haben als letzte Möglichkeit vor einem Jahr noch zwei Adoptionsanträge hier in Deutschland gestellt. Die Aussichten sind zwar nicht gut, aber es ist auch nicht aussichtslos.
    Auslandsadoption kommt für uns wegen der horrenden Preise nicht in Frage. Dabei geht es uns nicht primär ums Geld, sondern vielmehr darum, dass bei solch immensen Summen oft Kinderhandel im Spiel ist - auch bei "renommierten" Organisationen. Und wir haben für uns beschlossen, dass wir kein Kind möchten, das evtl. seiner Mutter weggenommen wurde.

  • puuhla
    Eizelle
    Beiträge
    15
    • 2. Oktober 2003 um 17:00
    • #4

    adoption ist großartig....

    lieber bussibär, liebe manda, ihr habt ja so recht!!!!

    adoption ist eine großartige sache. wir selbst hatten die entscheidung für adoption vor unsere entscheidung mit eizellspende etc. gestellt. denn so kann man ja noch dazu "was gutes" tun...aber es ist nicht so einfach, wie ihr ja auch wisst, ein kind zu adoptieren. ich persönlich bekomme einfach die unterlagen nicht zusammen, die man benötigt, um ein kind zu adoptieren. als ich 34 jahre war, wurde ich krank. super therapie erhalten u. wieder gesund, aber: in einem jahr erst, gelte ich "offiziell" als geheilt und erst dann bekomme ich (vielleicht) ein notwendiges "gesundheitszeugnis". dann bin ich 40 jahre alt... als ich bei diversen adoptionsstellen zu ehrlich! war (überlegt euch gut, was ihr sagt!!) habe ich mich selbst ins "aus" katapultiert. also: euer vorhaben ist grandios. [size=18px]das wichtigste ist, für die kinder die richtigen eltern zu finden[/size]. dabei wünsche ich euch alles erdenklich gute und viel erfolg.

    liebe grüße
    puuhla

    ps: ich wollte bestimmt nicht destruktiv klingen. je mehr wir uns wieder mit dem forum beschäftigen, desto eher tendieren wir wieder dazu, es evtl. doch noch mal zu probieren..... mit ezs "die hoffnung stirbt halt doch zuletzt..."

  • 8-Zeller
    Beiträge
    88
    • 3. Oktober 2003 um 12:41
    • #5

    ad manda

    Hi manda,

    ...nur wegen der Preise für Auslandsadoption:
    Es ist klar, daß da einiges an Geld draufgeht (wofür eigentlich nicht?). Insbesondere, da Beglaubigungskosten, Reisekosten (Flüge, Visa, ...), Kosten für Übersetzungen, etc. anfallen. In der Regel wird man aber auch - so man sich einer Agentur bedient - wirklich gut versorgt (mit Infos) und gemanagt (Hotels, Termine, Amtswege, ...).
    Je nachdem, wieviel man selbst in die Hand nimmt gibt es dann auch die entsprechenden Kosten. Ich persönlich würde die konfessionellen Agenturen bevorzugen - es gibt davon einige in Deutschland (von Klöstern o.ä. ausgehend), die über diese Schiene versuchen, Kindern in anderen Ländern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Selbige sind preislich auch bei weitem nicht mehr "horrend".
    Bezüglich Kinderhandel hilft ein kurzer Blick in die Liste jener Staaten, die bereits das Haager Abkommen ratifiziert haben. Ein Teil dieses Abkommens beschäftigt sich damit, Mechanismen zu institutionalisieren, die Kinderhandel verhindern sollen (obgleich auch ohne Haager Abkommen einige Länder noch strengere Auflagen implementiert haben, dies zu verhindern). Aber grundsätzlich gebe ich Dir hier schon recht: Nur eine wirklich gute Kostentransparenz bei dem, was man bezahlt hilft, auch das besser zu sehen, was eine Agentur tut (gleiche Transparenz würde man sich ja auch bei diversen Ärzten wünschen ;-)) und das schafft natürlich auch Vertrauen. In diesem Sinne ist es schon richtig, mit Geld sparsam umzugehen und nicht jemanden zu markieren, der nur darauf wartet geschröpft zu werden.

    In diesem Sinne
    Alles Gute für Euch!

    Bussibär

  • manda
    Blastozyste
    Beiträge
    790
    • 3. Oktober 2003 um 14:46
    • #6

    ...die hoffnung stirbt zuletzt....

    Lieber Bussibär,

    danke für die Infos.
    Du schreibst, dass Auslandsadoption in Deutschland auch von z.B. Klöstern ausgehend möglich ist. Ehrlich gesagt habe ich davon noch nie etwas gehört. Kannst Du mir vielleicht sagen, wie man an solche Adressen rankommt?

    Vielen Dank,

    manda.

  • 8-Zeller
    Beiträge
    88
    • 6. Oktober 2003 um 13:57
    • #7

    ad manda

    Hi nochmals,
    ein Beispiel dafür wären die Missionarinnen der Nächstenliebe (Mutter Theresa's Orden). Ich weiß aber, daß es mehrere solche gibt. Daneben auch konfessionell orientierte, nicht gewinnorientiert arbeitende Vereine, etc.
    Woher man eine Übersicht bekommt - am besten bei Eurer lokalen Adoptionsstelle (Jeder Verein, der das macht braucht eine Art Zulassung und wird behördlich registriert. Ich denke, beim Jugendamt sollten die wissen, was es alles gibt resp. zumindest wissen, wo man diese Infos bekommt.) Du bist jedoch nicht an Vereine oder Gesellschaften Deines Haimatlandes gebunden, Du kannst Dich auch z.B. einer amerikanischen Agentur bedienen oder einer österreichischen (Hilfe gibt's da z.B. bei family4you)
    Und schließlich: auch auf eigene Faust kann man's versuchen (auch schon gesehen: aus Russland - ohne Sprachkenntnisse) - ist aber zeiaufwändig.

    Wie auch immer: Wege gibt's hunderte und davon sind viele korrekt und möglich. Wende Dich an die öffentlichen Stellen, lies nach in einschlägigen Diskussionforen am Netz, wenn es Treffen von Adoptiveltern in Deiner Umgebung gibt, versuch' mal daran teilzunehmen - get involved!
    Überall dort ist man sicher gern bereit Euch zu helfen - auch wir haben diesbezüglich eigentlich ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Das war so eine angenehme Abwechslung von der ganzen Medizin - ich kann's gar nicht sagen!

    Hoffe, daß es Euch ebenso positiv ergeht...
    Bussibär

  • ReZa
    4-Zeller
    Beiträge
    54
    • 15. Oktober 2003 um 07:26
    • #8

    ...die hoffnung stirbt zuletzt....

    hallo zusammen,
    hier ein link der wie ich meine, sich mit dem thema adoption gut auseinander setzt.
    http://www.adoption.de
    grüße ReZa

  • manda
    Blastozyste
    Beiträge
    790
    • 15. Oktober 2003 um 08:20
    • #9

    ...die hoffnung stirbt zuletzt....

    Hallo Reza,

    danke für den Tip. Die Site fand ich zum Einlesen ganz nett, aber auch nicht mehr. Sie gibt einige Vorab-Infos, allerdings sieht es beim Gespräch mit dem Jugendamt und anderen Ado-Stellen oftmals wieder ganz anders als dort beschrieben. Außerdem gibt es, wenn ich mich nicht irre, auch Links zu anderen Ado-Organisationen, von denen unser örtliches Jugendamt abgeraten hat, obwohl sie auf vielen offiziellen Listen stehen.

    Viele Grüße,

    manda.

  • Anna-Luise
    Eizelle
    Beiträge
    7
    • 14. Januar 2006 um 13:57
    • #10

    Der Sieg der Hoffnung über die Erfahrung ....

    Hallo,

    mitten im - ernstgemeinten ! - Adoptionsverfahren klappte plötzlich die 8. IVF (die 2. mit EZS, in Valenvia, bei IVI).


    Wir sind eigentlich nur noch mal so "zum Abschiednehmen" von dem Thema eigene Kinder nach Valencia geflogen. Lagen danach auf der Bank im Park in der Sonne und redeten über die zukünftigen Kinder, die wir auf jeden Fall haben würden, wenn auch schon 2 oder 3 Jahre alt.

    Mein Mann war schon fast nicht mehr bereit mitzufliegen, weil er die ewigen neuen und dann geplatzten Hoffnungen nicht mehr aushielt. Und heute sagt er, dass Papa sein die Rolle seines Lebens ist.

    Jede muss den Zeitpunkt zum Aufhören selbst bestimmen. Oder er kommt von allein.


    Allen viel Glück, entweder bei einer EZS, einer Adoption oder wie auch immer. Lasst Euch nicht entmutigen, es gibt immer einen Weg. Adoptionen kann man auch dann erfolgreich abschließen, wenn es medizinisch vielleicht wirklich nicht mehr weiter geht. Und das sind dann auch EIGENE Kinder.


    Grüße

    Anna-Luise

  • delila
    4-Zeller
    Beiträge
    87
    • 8. September 2006 um 10:49
    • #11

    Re: ...die hoffnung stirbt zuletzt....

    Hallo miteinander,

    wie ich bereits unter mein Weg beschrieben habe, bin ich durch EZS Mutter geworden. Wir hatten auch das ganze Verfahren für eine Adoption durchgemacht und mußten uns dabei anhören wie unverant-wortlich es doch sei die Kinder bei einer Auslandsadoption nach Deutschland zu holen, aus ihrem Kulturkreis und was weiß ich nicht. Danach sind wir dann doch wieder zur EZS gekommen. Aber ich hatte auch schon beim vierten Versuch Glück, weiß nicht wie viele ich ausgehalten hätte. Kann für mich nur sagen, der erste Fehlversuch war am schlimmsten, dann beim dritten Versuch die Fehlgeburt in der 8. Woche war der Horror, aber ich wußte dann, es kann klappen und habe noch einen weiteren gewagt, zum Glück!
    l.G. Delila

  • Vida Fertility Institute

    mehr erfahren
    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

    mehr erfahren
    Klinik Eugin
  • CRA Barcelona

    mehr erfahren
    CRA Barcelona
  • IVI Valencia

    mehr erfahren
    IVI Valencia
  • Clinica Tambre

    mehr erfahren
    Clinica Tambre
  • Institut Marques

    mehr erfahren
    Institut Marques

Registriere Dich jetzt für unseren kostenlosen Newsletter.

Die Eingabe des Namen ist optional.
Verteilerlisten
Bitte bestätigen Sie die Datenschutzerklärung
Jetzt anmelden

Vielen Dank für Deine Anmeldung!

Du bekommst in wenigen Minuten eine E-Mail mit einem Bestätigungslink.

  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™
💛 Du bist mit deinem Kinderwunsch nicht allein.
Der Weg zum Wunschkind ist oft voller Fragen – und Entscheidungen, die gut überlegt sein wollen.

Welche Klinik ist die richtige? Was, wenn es unterschiedliche ärztliche Meinungen gibt?


Auf www.deine-kinderwunschmanager.de findest du:

✅ Persönliche Begleitung durch erfahrene Kinderwunschberater*innen

✅ Hilfe bei der Auswahl der passenden Klinik – im In- oder Ausland

✅ Vertrauensvolle ärztliche Zweitmeinungen

✅ Ein offenes Ohr für all deine Sorgen


🎯 Buche jetzt dein kostenloses Kennenlerngespräch – und finde heraus, was dir wirklich weiterhilft.

👉 Jetzt entdecken

Jetzt entdecken
Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺 in der WSC-Connect App bei Google Play
Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺 in der WSC-Connect App im App Store
Download