Liebe Community,
durch eine Frage in einer PN kam ich drauf, meine Fallgeschichte zur Diskussion zu stellen.
Ich bin 39, hatte immer eine regelmäßige Periode mit Eisprung (jahrelang mit Temperaturmessung verhütet, oder zumindest angenommen, damit verhütet zu haben); bei der Bauchspiegelung wurden keine Anomalien festgestellt. Wir versuchen seit Sommer 2000 Jahren, ein Kind zu bekommen. Im Dezember 2000 hatte ich einen Abort in der 7. Woche, danach hat es nicht noch einmal geklappt. Bislang haben wir es 2mal mit Insemination und einmal mit IVF probiert. Das Spermiogramm zeigt normale Ergebnisse. Nachdem bei der IVF sich von 8 Eizellen zwar 3 hatten befruchten lassen, aber keine sich weiter geteilt hat, dachte ich eigentlich „Danke, das war’s jetzt“. Da ich bis 2000 fast 20 Jahre lang geraucht habe, gewann ich die Überzeugung, dass meine Eizellen so geschädigt sind, dass sich weitere Fertililsationsversuche erübrigen. Die Ärztin in der Reproduktionsmedizinischen Praxis meinte allerdings, es müsse nicht an den Eizellen liegen. Obwohl die Spermien normal motil gewesen seien, hätten sie sich wenig motiviert gezeigt, die Eizellen zu befruchten. Daher empfehle sie ICSI.
Hat von Euch schonmal jemand von einer solchen Indikation gehört? Ich bin ziemlich skeptisch und frage mich, ob wir es nicht gleich mit der Eizellspende probieren sollten.
Liebe Grüße,
Tapabo