Das Kind der Anderen - interessante Reportage auf zdf info
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Antw:Das Kind der Anderen - interessante Reportage auf zdf info
Liebe cholita!
Den Beitrag hatte ich vor kurzem unter "Fernsehberichte" veröffentlicht. Wie fandest du den Bericht?
LG,
Ellis
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Antw:Das Kind der Anderen - interessante Reportage auf zdf info
Hallo Mädels,
ich habe die Sendung bereits vor zwei Wochen gesehen, dank der Info hier im Forum.
Ich fand allein schon den Titel "Das Kind der Anderen" provokant.
Außerdem fand ich es schade, dass in der Dokumentation zwei Fälle begleitet wurden, in denen die Frauen als altersgründen die EZS in Anspruch nehmen mussten, und es wurde auch mehrmals betont. (Wobei ich fand die eine Frau mit Ende dreißig gar nicht alt.
Die andere Frau (übrigens sehr mutig und souverän) hat mit 50 ihr Kind durch eine offene Spende bekommen. (na und??? - würde ich sagen, viele sehen es aber wahrscheinlich nicht so).
Die Spenderin (hat selber Kinder), die Mutter und Kind regelmäßig sieht, hat es übrigens erwähnt, dass sie das Kind, nicht als das eigene betrachtet. Sie liebt das Kind, aber nicht wie die eigenen, nicht mit Mutterliebe. So viel zum Titel.Es ist eine Tatsache, dass viele, die die EZS in Anspruch nehmen, eher (Mitt)vierziger sind. Viele (von uns) haben aber eine lange KiWu-Karriere hinter sich, und sind praktisch mit Kinderwunsch "alt" geworden.
Ich fand es schade, dass dieser Aspekt in der Reportage außer Acht gelassen (bzw. am Rande erwänht) wurde.
Ich hätte es mir noch gewünscht, dass die Filmemacher auch ein Paar begleiten, wo die Frau aus Krankheitsgründen oder/und nach längerer KiWu-Karriere den Weg der EZS "gehen" muss. (Kann gut sein, dass sie auch gesucht haben, jedoch keine gefunden haben, die sich bereit erklärt hätten mitzumachen. Ich persönlich hätte auch nicht den Mut gehabt.) Falls es doch so war, schade, dass es nicht erwähnt wurde.(Sehr)Positiv fand ich, die Thematisierung der EZS in einer öffentlich-rechtilichen Sendung.
Lg.
H. mit IHREM süßen heißgeliebten Sohn -
Antw:Das Kind der Anderen - interessante Reportage auf zdf info
Hallo,
also ich bin beim googlen eher zufällig auf den Bericht gestoßen.
Klar, der Titel ist provokant, aber eigentlich fand ich den Bericht gar nicht so schlecht. Er versuchte relativ neutral zu sein, zeigte die Gefühlssituation der betroffenen Paare auf, widmete sich der Ethikerin und zeigte auch wie andere Gesellschaften mit dem Thema umgehen (Spanien, obwohl da natürlich auch das Profitthema der Kliniken besonders betont wurde. Als ob hier Reproduktionskliniken ehrenamtlich arbeiten und keinen Profit machen wollen).
Ich vermisste bei dem Thema wie Heedi schon angesprochen hat, das Thema "Erkrankung". Klar sind die meisten Frauen "älter". Aber manche wären nicht so alt, wenn man in Deutschland endlich modernere Methoden der künstlichen Befruchtung grundsätzlich anwenden würde? In der Regel machen wir ja Jahre vorher rum. Könnte man abkürzen, wenn man die Besten auswählt oder ggf. PID anwendet anstatt immer Lotto zu spielen. Insofern gäbe es bestimmt noch einen Prozentsatz, der ein leibliches Kind bekommen würde, wenn man erfolgsversprechendere Methoden in Deutschland anwenden würde. Bei mir lagen zwischen Kinderwunsch und Geburt 4 Jahre. Und damit war ich von der schnellen Sorte, weil ich wußte ich darf nicht lange warten.
Auch habe ich leider keine Antworten zu dem Thema Aufklärung bekommen. Einerseits das Spenderkind das auf der Suche ist, andererseits die Problematik wenn die Lebenslüge durch Zufall rauskommt. Egal wie, es ist ein schwieriges Thema.
Gruß
Choli