Sehr geehrter Herr Dr. K:
bei einem Ultraschall in der 19 SSW stellte meine Frauenärztin heute fest, dass das Kind dicker sein könnte und dass das Fruchtwasser zwar noch ausreichend, aber wenig ist. Den nächsten Termin habe ich in 10 Tagen. Auf meine Frage ob ich mir nun Sorgen machen müsse, hieß es: "Im Moment noch nicht"
Ich habe nunmehr seit 4 Wochen mit Migräne zu kämpfen, davon die letzten zwei Wochen ohne Unterbrechung. Nach Absprache mit dem Neurologen und der Gynäkologin habe ich Sumatriptan, vereinzelt Ibuprofen und während eines Zeitraumes von 8 Tagen Prednisolon (50mg) verordnet bekommen. Darüber hinhaus hat meine Gynäkologin das Clexane abgesetzt, das mir ja vom KiWuArzt wegen des Bicornus prophylaktisch verordnet worden war. Außerdem ist mein PRG-Wert gemessen worden, der seit Absetzen des Utrogest in der 13/14SSW etwa von ca. 40 auf 21 gefallen war. Ich bekomme seit ein paar Tagen 200 mg Utrogest allabendlich vaginal und obwohl ich weiß, dass augenscheinlich weder meine Frauenärztin noch der Neurologe bestätigen kann, dass hier ein Zusammenhang mit der Migräne besteht, habe ich den Eindruck, dass dies hilft, heute habe ich nach langen Tagen eine spürbare Erleichterung.
Meine Fragen:
1) Raten Sie mir wegen des Fruchtwassers ins KH zu gehen, um das genau überprüfen zu lassen? Ich bin inzwischen sehr ängstlich, möchte aber auch nicht unnötig die Pferde scheu machen.
2) Könnten Sie sich vorstellen, dass zwischen dem gesunkenen PRG-Wert und der Migräne ein Zusammenhang besteht? Kann ich unbedenklich 200 mg Progesteron/Tag einnehmen, obw. ich im 2. Trimenon bin?
Danke für Ihre Einschätzung
Elina
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