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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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falsche Diagnose \

  • frowlein
  • 5. Juni 2003 um 14:01
  • frowlein
    Blastozyste
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    714
    • 5. Juni 2003 um 14:01
    • #1

    Diesen Beitrag habe ich auch so schon im Allgemeinen Forum gepostet:

    Hallo, Leute,

    als Betroffene stosse ich immer wieder auf die Bezeichnung "vorzeitige Wechseljahre" (medizin.: climacterium praecox).
    Und ich habe so´n Hals!!! :evil:
    Diese Diagnose ist in den meisten Fällen falsch und irreführend!! Wenn das Gros unserer so super toll ausgebildeten und gottgleichen Gynäkologen und Repromeds endlich mal dazu übergehen würde, sich fortzubilden, dann wüssten sie - und auch die meisten ihrer betroffenen Patientinnen - längst, dass in internationalen Fachkreisen schon seit Jahren eine solche Diagnose frühestens ab dem vollendeteten 45. bzw. 48. Lebensjahr gestellt wird. Die Bezeichnung "climacterium" ist also meist schon schlicht aufgrund des Lebensalters der Frau auszuschließen. Vielmehr spricht man von einer "vorzeitigen Reifestörung der Ovaren" (engl.: Premature Ovarian Failure, abgekürzt: POF). Und an der Aufhebung dieser Reifestörung wird übrigens schon seit längerem sehr intensiv und erfolgversprechend in Kanada geforscht. Mit dem sogenannten In-Vitro-Maturations- Verfahren (IVM) versuchen die Forscher dort, das durch Punktion aus den Eierstöcken entnommene Eizellmaterial (ich nenne sie "meine kleinen Penner") künstlich im Reagenzglas zur Reifung bis zum befruchtungsfähigen Follikel zu stimulieren.

    Nun mag die/der eine oder andere unter Euch sagen: "Was solls, ist ja eh´nur ´ne Definitionsfrage, im Ergebnis bedeutet es für mich doch dasselbe.". Nicht ganz. Es bedeutet nämlich, dass sich der "restliche" Körper keineswegs in den Wechseljahren befindet (also eben nicht vorzeitig gealtert ist!!) und Medikationen bezüglich Knochenschutz und Herzprophylaxe sogar eher kontraindikativ sein können... aber das nur nebenbei (ist ausserdem auch eher eine Frage des Oestrogenspiegels..und sowieso höchst umstritten).
    Für viele Frauen liegt der "Wert" dieser Erkenntnis eher in der Feststellung, nun doch "keine alte Frau" zu sein! Für sie ist es eine ganz erhebliche psychologische Unterstützung - auch im Hinblick auf die Entscheidung für die verschiedenen Möglichkeiten einer zukünftigen Elternschaft - sich sagen zu können: "Ich bin nicht (zu) alt, nur meine Eierstöcke spinnen!" :razz:
    Die Symptomatik ist zwar vergleichbar der in den Wechseljahren (Nachtschweiss, Schlafstörungen, Hitzewallungen, depressive Verstimmungen etc.), aber es sind nicht die Wechseljahre - weder vorzeitige noch sonst irgendwelche!! Ihr seid noch jung, nur die Ovaren haben eine Funktionsstörung!!!
    Der grösste Unterschied zwischen POF und Climacterium liegt wohl darin, dass eine Frau mit POF sehr wohl noch ausreichend eigene (und -demnächst, haha, s.oben-stimulierbare und "einsatzfähige") Eizellen (hier:Penner) besitzen kann, wohingegen in den Wechseljahren die Funktion nicht gestört ist, sondern eingestellt wird.

    So, das musste mal raus!! Sonst wäre ich geplatzt! :wink:

    Es gibt übrigens auch deutsche Ärzte, die das Thema richtig angehen - meiner zum Beispiel..

    Eine tolle site mit umfassenden und aktuellen Informationen ist
    http://www.pofsupport.org
    Das sog. POFer-board auf dieser site bietet darüberhinaus die Möglichkeit, sich mit ganz vielen betroffenen und tollen Frauen weltweit auszutauschen! Natürlich sind auch ´ne Menge EZ-Kandidatinnen und EZ-Mütter darunter...

    frowlein
    41, POF-Diagnose 1/1999, 1.EZ-Transfer in Valencia Ostern 2000: neg., 2. EZ-Transfer Okt. 2000: Zwillinge!!, geplante nächste Runde: Okt.2003

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --> Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • Kerstin
    Morula
    Beiträge
    181
    • 6. Juni 2003 um 08:11
    • #2

    falsche Diagnose "Wechseljahre"

    Hallo frowlein!

    Bei mir wurde auch die Diagnose mit 27 Jahren gestellt!
    Ich hab mich belesen, auch in amerikanischen Foren um etwas rauszupicken das es vielleicht doch noch Hoffnung gibt und man list ja das es doch noch Erfolge gibt bei einer richtigen Stimulation.
    Ich habe es auch teilweise der Kinderwunschpraxis unterbreitet was ich gelesen habe. Aber man stößt ja hier auf taube Ohren. Für die ist das abgeschlossen und man solle sich abfinden und Hormone nehmen!
    Ist schon traurig!
    Wir gehen nun auch den Weg der Eizellspende und hoffen nun bald richtig loslegen zu können.

    Tschau kerstin

    8x EMS Pronatal davon 2FG
    23.04. EMS Gennet Prag

  • frowlein
    Blastozyste
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    714
    • 6. Juni 2003 um 08:56
    • #3

    falsche Diagnose "Wechseljahre"

    Hallo, Kerstin,

    tja, Du bist leider so einer von diesen falschen Diagnosefällen, die ich meine... :evil: Unfassbar!!
    Übrigens: Es gab auch schon mehrfach POF-Frauen, die zunächst erfolgreich schwanger per EZ-Spende wurden und anschliessend später auf "normalem" Wege noch ein weiteres Kind bekamen!!

    Ich drück´ Dir ganz doll die Daumen für Deinen weiteren Weg! Hast Du schon einen Arzt/Klinik ausgewählt? Mein Tipp: Dr. José Navarro, Leiter der IVI Klinik in Sevilla, ist ein in Harvard ausgebildeter POF-Spezialist..und EZ-Doc! Falls Du mal Kontakt mit ihm aufnehmen möchtest, geh´ doch auf die ivi-site:
    http://www.ivi.es und dort (glaube ich) unter "Team" oder "Kliniken" findest Du ein Bild von ihm. Wenn Du seinen Namen anklickst, hast Du automatisch die email-Verbindung. Sollte das nicht klappen, mail mich an, und ich schick Dir seine mail-Adresse.
    Aufgrund meiner guten Erfahrungen empfehle ich übrigens, die Vorbereitungsphase und die ersten 3 Monate nach Transfer von einem erfahrenen IVF-Repro-Mediziner Deines Vertrauens überwachen zu lassen. Häufig führt die Kombi EZ-Klinik + dtsch. Repromed zu einem erfolgreichem Ergebnis, ausserdem hast Du so auch in Deutschland einen qualitativ vergleichbaren Ansprechpartner. Die Methode ist schlussendlich die gleiche (wenn auch nicht mit Deinen Eizellen) und die "normalen" Gynäkologen haben von dem Thema üblicherweise nicht ganz so viel Ahnung.
    Mein IVF-Endokrinologe hat mir übrigens -zusätzlich zu den Utrogest-Empfehlungen aus Valencia - nach dem Transfer sog. PIO-Shots (progesteron in öl) verpasst.

    Für weitere Fragen kannst Du mich gern auch direkt anmailen.

    Viel Glück!!

    frowlein
    41, POF-Diagnose 1/1999, 1.EZ-Transfer in Valencia Ostern 2000: neg., 2. EZ-Transfer Okt. 2000: Zwillinge!!, geplante nächste Runde: Okt.2003

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --> Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • beate
    Eizelle
    Beiträge
    6
    • 19. Juni 2003 um 15:24
    • #4

    falsche Diagnose "Wechseljahre"

    Hallo Frowlein,
    Deinen Beitrag fand ich sehr spannend. Bei mir wurde vor ca. 1,5 Jahren (da war ich gerade 34 jahre alt) die Diagnose "vorzeitige Wechseljahre" gestellt. Seitdem haben wir diverse Behandlungsversuche durch - erfolglos. Jetzt wollen wir es mit ES versuchen.
    Interessant fand ich Deinen Beitrag deshalb, weil ich - bis auf das Ausbleiben der Periode sowie entsprechenden Hormonwerten, die für vorzeitige Wechseljahre sprachen - keine weiteren Beschwerden wie z.B. Hitzewallungen, depressive Verstimmungen etc. hatte bzw. habe. Ich habe mir jetzt mal Deinen internetlink vorgenommen und werde weiter in diese Richtung recherchieren. Außerdem werde ich meine KiWu-Praxis mal eingehend in diese Richtung befragen. Für mich ist es nämlich innerlich schon belastend, auch weiterhin evt. auf Hormontabletten angewiesen zu sein. Das wird jetzt nichts an unserer Entscheidung ändern, es mit einer ES zu versuchen, aber Du hast sehr richtig geschrieben, daß es für das Selbstbewußtsein sehr wichtig sein kann, sich auch weiterhin als "vollwertige" Frau (... klingt blöd, aber ich hoffe, Du weißt, was ich meine) zu fühlen.
    Viele Grüße,
    Beate

  • Stine
    2-Zeller
    Beiträge
    33
    • 24. Juni 2003 um 21:53
    • #5

    falsche Diagnose "Wechseljahre"

    Hallo frowlein,
    danke für Dein interessantes Posting!
    Bei mir haben Sie das `Kind´ zwar bei einem anderen Namen genannt,aber im Prinzip fühle ich mich genauso angesprochen.
    Die `Götter in Weiß` machen es sich schon oft sehr einfach,leider.Wie wenn die sich mit unserer Situation so leicht und mal eben einfach abfinden würden und es so witzig finden würden,jahrelang Hormone in sich reinzustopfen.
    Da hat BEATE ganz recht,genauso ist es mir auch gegangen:jahrelang habe ich mich auch überhaupt nicht als ´vollwertige` Frau gefühlt.In meinen depressiven Phasen habe ich mir Gedanken gemacht,für was ich dann überhaupt da bin,ich bin mir als Frau total nutzlos vorgekommen.Aber seitdem ich weiß,daß es den Hoffnungsschimmer EZS gibt,sehe ich wieder positiver.Dieser Weg ist zwar auch viel holpriger und schwieriger, als ich anfangs gedacht habe,aber ich werde für ein eigenes Baby kämpfen!
    Stine

  • Nikki
    Eizelle
    Beiträge
    1
    • 2. Juli 2003 um 21:23
    • #6

    falsche Diagnose "Wechseljahre"

    Hallo, ich bin ein völliger Neuling und habe überhaupt keine Ahnung. Ich bin 25 Jahre und mir wurden beide Eierstöcke entfernt. Nun nehme ich Hormone. Mein Mann und ich wünschen uns sehr ein Kind. Was muß ich machen?? Ich hab wirklich null Ahnung,bitte helft mir !!1
    Nikki

  • Ines + Chris
    Blastozyste
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    1
    Beiträge
    1.339
    • 2. Juli 2003 um 21:36
    • #7

    falsche Diagnose "Wechseljahre"

    Hallo Nikki,

    erstmal möchten wir Dir sagen, dass es uns sehr leid tut für Euch. Allerdings hast Du den richtigen Schritt getan. Hier sind soviel nette Frauen und Paare, die Dir gerne helfen.
    Mit Eizellspende kannst Du Dir den Wunsch nach einem Kind bestimmt erfüllen.
    Am besten ist es, wenn Du mal ein paar Kliniken anschreibst und Dein Problem schilderst. Die Kliniken findest Du auf der linken Seite unter "Kliniken". Dort haben wir Kliniken nach Ländern sortiert, die Eizellspende anbieten.
    Momentan sind sehr viele Paare in Meran, Valencia sowie in Südafrika in Behandlung. Die Reihenfolge der Nennung spiegelt keine Wertigkeit wieder.
    Die Kliniken werden Dir bestimmt antworten und helfen Dir/Euch den Wunsch nach einem Kind zu erfüllen.
    Wir wünschen Euch alles Gute

    Ines & Chris

    PS: Wir hatten noch was vergessen, am Samstag um 21.00 Uhr treffen wir uns mit ein paar Frauen/Paaren im Chat. Vielleicht hast Du ja Lust, auch mal zu kommen. Dort können wir Dir bestimmt schon mehr Fragen beantworten.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Ines & Chris am 2003-07-02 21:38 ]</font>

  • Isabel
    Eizelle
    Beiträge
    5
    • 27. Juli 2003 um 12:55
    • #8

    falsche Diagnose "Wechseljahre"

    Hallo frowlein,

    als ich deinen Beitrag gelesen habe, spürte ich einen Funken Hoffnung. Mit 38 J. hat mein Frauenarzt bei mir festgestellt dass ich in den Wechseljahren bin. Ich habe auch die Symptome wie Nachtschwitzen und Herzrasen und bekomme Femoston dafür. Vom Endokrinologen wurde nun festgestellt dass meine Östronwerte extrem hoch seien (über 1100) aber er konnte sonst auch nichts machen.

    Weshalb ich so unglücklich bin ist die Tatsache das ich mir so sehr ein zweites Kind wünsche und einfach nicht glauben kann dass es nicht mehr geht. Mein Frauenarzt sagt dass es keine Hoffnung mehr gibt. Jetzt bin ich nach Tübingen in die frauenärztliche Sprechstunde und dort wurde mir gesagt ich solle für 2 Monate das Femoston absetzen um korrekte Blutwerte zu erhalten.
    Da du dich so super auskennst möchte ich dich folgendes fragen:

    wie können die Ärzte anhand der Blutuntersuchung sehen ob ich noch Eizellen habe?

    Welche Werte müssen sonst noch ausgewogen sein um schwanger zu werden?.

    Oder denkst du wäre es besser wenn ich mich direkt mit anderen Ärzten in Verbindung setze bezüglich meines Kinderwunsches?

    Ich würde die Behandlung natürlich auch selbst bezahlen.

    Ich finde es echt toll dass sich jemand die Mühe macht anderen zu helfen.

    Liebe Grüße

    Isabel

  • Isabel
    Eizelle
    Beiträge
    5
    • 27. Juli 2003 um 12:58
    • #9

    falsche Diagnose "Wechseljahre"

    Hallo frowlein,

    als ich deinen Beitrag gelesen habe, spürte ich einen Funken Hoffnung. Mit 38 J. hat mein Frauenarzt bei mir festgestellt dass ich in den Wechseljahren bin. Ich habe auch die Symptome wie Nachtschwitzen und Herzrasen und bekomme Femoston dafür. Vom Endokrinologen wurde nun festgestellt dass meine Östronwerte extrem hoch seien (über 1100) aber er konnte sonst auch nichts machen.

    Weshalb ich so unglücklich bin ist die Tatsache das ich mir so sehr ein zweites Kind wünsche und einfach nicht glauben kann dass es nicht mehr geht. Mein Frauenarzt sagt dass es keine Hoffnung mehr gibt. Jetzt bin ich nach Tübingen in die frauenärztliche Sprechstunde und dort wurde mir gesagt ich solle für 2 Monate das Femoston absetzen um korrekte Blutwerte zu erhalten.
    Da du dich so super auskennst möchte ich dich folgendes fragen:

    wie können die Ärzte anhand der Blutuntersuchung sehen ob ich noch Eizellen habe?

    Welche Werte müssen sonst noch ausgewogen sein um schwanger zu werden?.

    Oder denkst du wäre es besser wenn ich mich direkt mit anderen Ärzten in Verbindung setze bezüglich meines Kinderwunsches?

    Ich würde die Behandlung natürlich auch selbst bezahlen.

    Ich finde es echt toll dass sich jemand die Mühe macht anderen zu helfen.

    Liebe Grüße

    Isabel

  • Lady
    Eizelle
    Beiträge
    1
    • 28. Juli 2003 um 00:30
    • #10

    falsche Diagnose "Wechseljahre"

    Hallo und danke für die Infos!
    Weiß jemand, wie sich POF im Gegensatz zu vorzeitigen Wechseljahren genau feststellen läßt? Wer kennt Ärzte im Großraum Stuttgart, die sich damit auskennen?
    Wäre dankbar für Infos!

  • Sternschnuppe
    4-Zeller
    Beiträge
    60
    • 30. Juli 2003 um 18:02
    • #11

    falsche Diagnose "Wechseljahre"

    Hallo Lady,

    zu deiner Frage: grundsätzlich kann jeder &quot;normale&quot; Frauenarzt diese Diagnose stellen. Blutabnahmen in mehreren Zyklen sichern die Diagnose - ich würde dir empfehlen das entsprechende Kapitel im &quot;wunschkinder&quot;-Forum zu lesen. Dort findest du in knapper Form alle wichtigen Infos.

    Wenn es dir darum geht, evtl. doch noch (mit deinen eigenen Eizellen) deinen Kinderwunsch zu realisieren, bist du wahrscheinlich in einer Kinderwunschpraxis besser aufgehoben. Vielleicht gibt es ja bei dir noch die Möglichkeit, in &quot;guten&quot; Zyklen mit einer mäßigen Hormon-Stimulation ein oder mehr Eizellen zu &quot;züchten&quot;.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück.

    Narzisse

  • SunnySunshine
    Morula
    Beiträge
    236
    • 9. Februar 2004 um 14:27
    • #12

    falsche Diagnose "Wechseljahre"

    Hallo liebe POF'lerinnen,

    frage mich schon seit längerem, ob ihr hier auch alle jeden und jeden Zyklus Hormonersatzpräparate einnehmt. Bei mir tritt oftmals trotz der Präparate keine Abbruchblutung ein. Wie ist das denn bei euch? Oder ist es auch o.k., wenn die GMS nicht abblutet?

    Wie wirken sich die Medis auf euer Gewicht aus?

    Viele Grüße
    SunnySunshine

  • Jane
    2-Zeller
    Beiträge
    21
    • 10. Februar 2004 um 22:14
    • #13

    falsche Diagnose "Wechseljahre"

    Hallo Sunny Sunshine!

    Ich bin jetzt 28 Jahre alt und bei mir wurde auch die Diagnose POF gestellt. Meine Gyn hat mir auch wieder die Antibabypille verschrieben, ich bekomme aber regelmäßig meine Abbruchblutung. Ich weis nicht ob das OK ist wenn die GMS nicht abblutet. Frage doch mal deine Gyn.
    Mit der Pille die ich jetzt nehme, NOVIAL, bin ich sehr zufrieden, mein Gewicht ist so geblieben. Denn ich hatte zuvor schon eine andere Pille, bei der ich gleich über 5 Kilo zunahm und bis jetzt von den Kilos nicht wieder runter kam. Die andere Pille hieß LEION und zuvor hatte ich schon die ganzen Jahre TRISISTON. Das sind alles Pillen, dreiphasige, die laut Gyn die richtige Dosis an Hormonen hat die ich brauch. Ich solle die Pille nehmen bis ich ca. 50 Jahre bin, wegen dem POF.
    Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen.

    Liebe Grüße

    Jane

    Bj.75, POF dx 11/2003,

  • SunnySunshine
    Morula
    Beiträge
    236
    • 10. Februar 2004 um 22:37
    • #14

    falsche Diagnose "Wechseljahre"

    Hallo Jane,

    lieben Dank für deine Antwort. Du schreibst, dass du wieder die Pille nimmst. Hastu du sie auch vor der Diagnose über längere Zeit genommen? Bei mir war es so. Überlege, ob unsere Diagnose vielleicht an der langen Pillen-Einnahme liegt.

    Unter Pillen-Einnahme habe ich auch eine regelmäßige Abbruchblutung, aber nicht unter niedrig dosierter Hormonersatztherapie.

    Hast du nun durch die neue Pille die 5 kg wieder abnehmen können? Habe deine Antwort nicht richtig verstanden.

    Liebe Grüße
    SunnySunshine

  • SUSAN
    2-Zeller
    Beiträge
    29
    • 11. Februar 2004 um 21:50
    • #15

    POF

    Hallo an Alle...,

    nun muß ich auch mal zu diesem Thema etwas sagen. Bei diesem Thema wird es mir schon ganz schlecht.
    Bei mir war die Periode eigentlich immer ganz normal (alle 32-34 Tage). Dann bekam ich im Jahr 2001 laufend riesige Cysten. Bei einer ansich kleinen Routinebauchspiegelung zum Entfernen der Cyste kam es zu einer unstillbaren Blutung und ein Teil eines Ovars wurde mitamputiert.
    Danach blieben meine Tage aus. Diagnose &quot;Wechseljahre&quot;. Ich war gerade 39 geworden. Und das bei Kinderwunsch. Nun habe ich noch manchmal meine Tage, aber immer unregelmäßiger und produziere natürlich keine Eizellen mehr.


    Susan

  • Jane
    2-Zeller
    Beiträge
    21
    • 11. Februar 2004 um 22:12
    • #16

    falsche Diagnose "Wechseljahre"

    Liebe Suny Sunnshine!


    Also ich nehme die Pille schon seit ich 16 Jahre alt bin, wurde mir damals als Therapie verordnet, da ich damals schon keine natürliche Regel hatte, damals Diagnose: Primäre Amenorrhoe. Meine Entwicklung war mit 16 Jahren, die einer 13jährigen und mein Entwicklungsstand die einer 12jährigen. Ich wurde damals von Kopf bis Fuß untersucht. Ich bekam nur mit der Pille eine Regelmäßige Abbruchblutung. Die Gyn war sich damals auch nicht sicher ob ich jemals Kinder bekommen kann. Also setzte ich wegen meines Kinderwunsches die Pille im vorigem Sommer ab, aber ich bekam wieder keine Regel. Es folgten wieder Untersuchungen, 3 Blutuntersuchungen, sonst nichts, in verschiedenen Abständen, dann Diagnose: POF. Im Juli 03 hatte ich ja die Pille abgesetzt und meine letzte Blutunsuchung am 21.Oktober 03 ergab einen LH-Wert von 42,38 und FSH-Wert von 124,90, die Gyn hatte solche Werte noch nie zuvor gesehn, sagte Sie. Die Werte wären auch immer höher gestiegen wenn ich nicht wieder mit der Pille angefangen hätte, meinte Sie. Ich konnte mir es fast schon denken, das ich wenn ich die Pille absetze wieder keine Regel bekomme. Die Gyn sagte ich habe keine eigenen Eizellen und hatte auch niemals welche. Ich kann das bis heute noch nicht so recht glauben.
    Ja, ich habe auch schon daran gedacht, ob es vielleicht mit der langjährigen Pilleneinnahme etwas mit der Diagnose zu tun hat, ich nehme sie ja schon seit über 12 Jahren. Vielleicht hätte man bei mir damals nicht mit Hormonen bei meiner Entwicklung nachhelfen sollen, ich weis es nicht, das ist nur eine Vermutung.
    Mit der jeztigen Pille habe ich die 5 kg noch nicht wieder runterbekommen. Leider!

    Liebe Grüße
    Jane

    Bj.75, POF dx 11/2003,

  • frowlein
    Blastozyste
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    3
    Beiträge
    714
    • 4. Oktober 2009 um 13:16
    • #17

    Re: falsche Diagnose \

    ..mal nach oben geschubst...

    Dieser Beitrag stammt noch aus der alten Forumsversion (deswegen die in einigen Browserversionen auftauchenden Text-Hieroglpyhen), hat aber gerade wieder Aktualität erlangt - vor dem Hintergund der Frage nach den Auslösern von eingeschränkter Funktionalität der Eierstöcke --&gt; Bisphenol A.

    Wer mit unter 45 Jahren eine Diagnose mit &quot;vorzeitige Wechseljahre&quot; erhält, wird falsch beraten!

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --&gt; Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • svenny1978
    Blastozyste
    Beiträge
    1.958
    • 4. Oktober 2009 um 14:18
    • #18

    Re: falsche Diagnose \

    danke für den Einwand, ich habe die Diagnose mit 27 bekommen, wahrscheinlich war der Ofen schon vorher aus, habe sehr sehr lange die Pille genommen. Mit 15 habe ich angefangen. Vorher war die Mens normal stark, danach niewieder eine Mens ( oh doch , nach der Geburt kam sie 1 Mal alleine, danach auch nicht mehr )
    Mein Gyn weiß auch nicht wie das kann, das ich so jung keine Kinder mehr bekommen kann. Er sagte eigentlich unfassbar. Auf dem Laborzettel stand dann POF vorzeitiger Wechsel ( habe Werte wie eine Frau außerhalb der Wechseljahre )
    Das komische ist nur , der Inhibin B Wert ist bestens, der AMH Wert liegt bei knapp 0,9. Clomi hat nix gebracht, keine Eireife. KIWU Zentren haben mich behandelt wie eine Aussetzige, echt grausam. Es wird gar nicht geforscht warum eine so junge Frau keine Eizellen mehr produziert.

    LG

    positiv RF 2008
    Mama eines wundervollen Kindes
    April 2012 RF TF

  • Anna1074
    Morula
    Beiträge
    488
    • 5. Oktober 2009 um 10:58
    • #19

    Re: falsche Diagnose \

    Hallo Forwlein,

    danke für deinen sehr interessanten Beitrag. Es ist schon krass, wie man eilweise behandelt wird.

    Auch dein Hinweis auf IVM interessiert dich. Es gibt laut meinem Arzt in Deutschland mittlerweile einige Praxen, die IVM praktizieren, zum Teil aber auch wieder aufgehört haben. Nach meinen Informationen ist IVM noch im Versuchsstadium, aber es wurden auch in Deutschland schon Schwangerschaften erzielt. Man braucht dafür aber noch Eizellen und - so wie ich es jedenfalls verstanden habe - es reifen nicht unbedingt alle heran. Wenn man nur noch wenig Eizellen hat, sind die Chancen entsprechend niedrig. Kennst du jemanden, der IVM schon versucht hat?

    Viele Grüße,

    Anna

    2008: Pille abgesetzt
    2009: Diagnose POF (AMH 0,06)
    2010: MA 5. SSW
    2011: 1. Eizellspende Reprofit Brünn – negativ
    2011: 2. Eizellspende ReproGenesis Brünn – positiv

  • frowlein
    Blastozyste
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    714
    • 5. Oktober 2009 um 14:27
    • #20

    Re: falsche Diagnose \

    Hallo, Anna,

    ja, ich kenne auch eine Frau persönlich, die erfolgreich mit IVM schwanger wurde. Habe aber bitte Verständnis dafür, dass ich deren Wunsch nach Anonymität selbstverständlich respektiere.

    Du kannst Dich aber selber schlau machen bei der Abteilung von Prof. Dr. Diedrich an der Frauenuniversitätsklinik Lübeck.
    Prof. Diedrich gilt u.a. auch als sehr engagierter Vertreter für die Aufhebung des Verbotes von PID und befürwortet gender screening (wie in Brüssel machbar) im Fall nachgewiesener Genträgerschaft potentieller Eltern von Erbkrankheiten wie beispielsweise Ducheng.

    Als Hamburgerin war ich ebenfalls gern dort &quot;zu Gast&quot;, allerdings bei Prof. Gembruch, einer echten Koryphäe auf dem Gebiet der Pränataldiagnostik, der nun als Direktor der Abteilung für Geburtshilfe und Pränatalmedizin am Universitätsklinikum Bonn wirkt..

    Hier eine Info für Dich und alle Anderen, die es interessiert:

    In-vitro-Maturation: Optimiertes Behandlungsprotokoll und Senkung des Unkostenbeitrags auf 390.- €

    &quot;Die Universitätsfrauenklinik Lübeck bietet Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch, bei denen eine künstliche Befruchtung durch IVF oder ICSI erforderlich ist, seit Beginn 2005 die Teilnahme an einer innovativen Variante der Sterilitätsbehandlung an.
    Grundlage des Verfahrens ist die Gewinnung unreifer Eizellen nach kurzer und niedrigdosierter Hormongabe im natürlichen Menstruationszyklus der Frau und deren Nachreifung sowie Befruchtung außerhalb des Körpers.
    Dieses international bereits etablierte Verfahren soll erstmals in Deutschland unter wissenschaftlichen Studienbedingungen untersucht und angewandt werden.
    Paare, die Interesse an einer Teilnahme haben, können sich gerne zu einem unverbindlichen Informationsgespräch in unserer Kinderwunschsprechstunde anmelden.

    Unverbindliches Erstgespräch:

    Telefon: 0451 / 500 4418

    Fax::0451 / 500 2170&quot;

    Quelle: http://www.uk-sh.de/index.phtml?La=3&amp;mNavID=241.30&amp;ffsm=1&amp;object=tx|676.914.3&amp;FID=676.914.3

    Hier noch was zur Vita von Prof. Diedrich:

    Direktor der Universitäts-Frauenklinik Lübeck

    2009 Ehrendoktor der Aristoteles Universität Thessaloniki
    2008 Wiederwahl zum Prodekan der Universität zu Lübeck
    2006 Gründung der Deutsch-Griechischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Präsident: Prof. Dr.
    Agorastos, Vizepräsident: Prof. Dr. Diedrich
    2006 Mitglied des Royal College of Obstetrics and Gynecology
    2006 Prodekan der Universität zu Lübeck
    2004 2. Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
    2002 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
    2001 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina
    2000 Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
    1999 Vorsitzender der Klinik- und Institutsdirektoren der Medizinischen Universität zu Lübeck
    1996 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesärztekammer
    1994–2000 Schriftführer der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
    1993 Übernahme des Lehrstuhles an der Medizinischen Universität zu Lübeck für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
    1993–1995 Präsident der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE)
    1991–1993 Vicepresident (chairman-elect) der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE)
    1985–1991 Sekretär der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE)
    1984 Gründungsmitglied der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE)
    1984 Leitender Oberarzt an der Universitätsfrauenklinik in Bonn und Ernennung zum Professor
    1981 Habilitation für das Fach Frauenheilkunde und Geburtshilfe
    1979 Oberarzttätigkeit an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Medizinischen Universität zu Lübeck
    1974–1978 Facharztausbildung an der Universität Hamburg
    1972 Einjährige Medizinalassistentenzeit in den Fächern Chirurgie und Innere Medizin
    1971 Ärztliche Prüfung
    1966 Beginn des Medizinstudiums an der Universität Hamburg

    Mitglied von 18 nationalen und internationalen Editorial Boards
    Publikationen: 480 in nationalen und internationalen Zeitschriften

    Kurz und gut: Der Mann weiß, was er tut.. ;)


    frowlein,

    die sich nachwievor darüber ärgert, dass der ganze übergeordnete Ordner hier immer noch die Bezeichnung &quot;vorzeitige Wechseljahre&quot; trägt...

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --&gt; Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • Vida Fertility Institute

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  • Klinik Eugin

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  • CRA Barcelona

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  • Clinica Tambre

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