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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Partner !!!

  • Paula33
  • 26. April 2003 um 19:54
  • Paula33
    2-Zeller
    Beiträge
    20
    • 26. April 2003 um 19:54
    • #1

    Ich bin neu hier (bis auf ein Posting) und es bleibt dabei: Es gibt tausend Fragen. Neuerdings zeigt mein Freund Widerstände (die er nicht genau benennen kann)wegen des Themas "Eizellspende". Ohne Spende werden wir garantiert nicht Eltern und ich hab mit 33 Jahren den SEHR großen Wunsch, Mutter zu werden (er auch Vater, schnallt aber nicht so recht die Unmöglichkeit und wartet auf ein Wunder). Ursprünglich war er dem Spendegedanken gegenüber sehr offen, jetzt habe ich aber den Eindruck, er bekommt riesige Angst (was er auch bestätigt). Irgendwie ist es gemein: Für eine normal herbeigeführte Schwangerschaft reicht unsere Beziehung super aus, weil es uns gut miteinander geht. Dennoch: Spendeeltern müssen scheinbar aus einem "anderen Holz" geschnitzt seín, was stabiler und tiefer ist, so mein Eindruck. Kennt ihr diese Rückzugstendenz von euren Männern ?
    Liebe Grüße und Danke. Paula33

  • Mimi
    Morula
    Beiträge
    362
    • 28. April 2003 um 10:22
    • #2

    Partner !!!

    Hallo Paula,

    seit wann ist denn bei Euch der Gedanke an Eizellspende aktuell? Ich habe die Erfahrung gemacht, daß es bei Männern oftmals etwas länger dauert, bis sie sich mit so einem Gedanken anfreunden können, das muß sich erst einmal in aller Ruhe setzen. Sie mit dieser Möglichkeit zu überrumpeln, funktioniert nicht. Bei uns war es so, daß ich auch schon am Anfang der normalen KiWu Behandlung, als sich immer zu wenige Follikel bei mir entwickelt hatten, mit der Idee kam, ob nicht meine Schwester uns Eizellen spenden könnte, damals in totaler Unkenntnis der rechtlichen Lage. Das lehnte mein Mann strikt und kategorisch ab. Nach Ende unserer erfolglosen KiWu-Behandlung hier wurde mein Mann immer trauriger angesichts der Tatsache, daß alle unsere jüngeren Freunde pausenlos schwanger geworden sind, es bei uns aber aussichtslos schien. Dann bin ich dank des Fernsehbeitrages von Ines & Chris auf die Möglichkeit der anonymen EZS im Ausland gestoßen. Auch hier dauerte es ca. 4 Wochen, bis sich mein Mann damit anfreunden konnte. Ich habe ihm einfach Zeit gelassen, keinen Druck gemacht und das Thema nicht mehr erwähnt.
    Seither steht er voll hinter der EZS und wir haben beide keinerlei Probleme damit. Ich muß sogar sagen, daß wir durch die gemeinsamen Termine im Ausland und eben die gemeinsamen Erfahrungen eher noch zusammengewachsen sind, wohingegen uns unsere Behandlung in Deutschland damals eher etwas auseinanderdividiert hat.

    Liebe Grüße und alles Gute
    Mimmie

  • Ines + Chris
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.339
    • 28. April 2003 um 10:37
    • #3

    Partner !!!

    Hallo Paula,

    im Prinzip kann ich die "Sorgen oder Bedenken" Deines Freundes verstehen. Denn leider ist die Kinderwunsch-Behandlung in Deutschland und hier insbesondere die Eizellenspende immer noch ein Randthema, mit dem man sich nicht gerne beschaeftigt.
    Bei uns war Ines damals auch die treibende Kraft, allerdings konnte ich mich sehr schnell mit dem Thema anfreunden, schliesslich wollte/will ich ja auch ein Kind haben.
    Waehrend der gesamten Behandlungen kann ich den Eindruck von Mimi nur bestaetigen unsere Ehe wurde immer fester, wir sind immer mehr zusammengewachsen.
    Es bringt aber nichts, wenn Du ihn draengst zu der Behandlung. Vielleicht sollte er sich einfach mal hier im Forum etwas umschauen und die Beitraege durchlesen, damit er die "Angst" vor dem Thema verliert. Leider schreiben hier nur sehr wenig Maenner, obwohl es uns doch auch betrifft.
    Vielleicht ist er ja auch dazu bereit, hier mal seine "Sorgen oder Aengste" zu aeussern. Die Frauen und wenigen Maenner in diesem Forum stehen mit Sicherheit mit Hilfe bereit.
    Lasst Euch auf jeden Fall nicht unterkriegen, Ihr beide schafft das bestimmt.

    Liebe Gruesse

    Chris

  • Paula33
    2-Zeller
    Beiträge
    20
    • 28. April 2003 um 16:50
    • #4

    Partner !!!

    Liebe Mimi und lieber Chris !
    Danke für eure Reaktionen. Erstmal hat es mir Mut gemacht, zu erfahren, dass ihr die Erfahrung ein wenig teilt. Mit dem dran- gewöhnen habt ihr sicher recht, schließlich lebe ich schon seit meinem 21. Lebensjahr mit dem Wissen, auf normalem Wege keine Kinder zeugen zu können und mein Freund macht sich erst seit gut einem Jahr mit dem Gedanken vertraut. Selbst, wenn ich ihn äußerlich nicht dränge, spürt er sicher meinen "brennenden" Wunsch (was ja manchmal auch verschrecken kann). Sonst sind wir aber ein gutes "Team".
    Viele warme Wünsche an euch.

  • Paula33
    2-Zeller
    Beiträge
    20
    • 28. April 2003 um 16:54
    • #5

    Partner !!!

    Jetzt wollte ich doch in die letzte Nachricht gehen und Deinen Namen ändern, Mimmie. Leider schnall ich die komplette Technik noch nicht. Also auf diesem Wege eine kleine Korrektur.

  • Mimi
    Morula
    Beiträge
    362
    • 28. April 2003 um 17:00
    • #6

    Partner !!!

    Liebe Paula,

    ich habe mich selbst falsch geschrieben heute vormittag - ich bin Mimi, Du warst schon richtig. Aber das ist ja sowieso alles nebensächlich.
    Übrigens, wenn sich Dein Freund erst seit einem Jahr mit dem Kinderwunsch vertraut macht, ist es m.E. kein Wunder, daß er noch Zeit braucht. Ich verstehe Dich gut, Du willst jetzt Mutter werden aber versuche, geduldig zu bleiben und mach ihm keinen Druck. Für EZS bleibt Dir ja noch sehr viel Zeit, da kommt es auf ein halbes Jahr nicht an. HIer im Forum sind ja viele, die etwas älter sind, auch ich gehöre mit meinen 44 dazu und bin noch voll (leider noch nicht guter) Hoffnung!

    Liebe Grüße
    Mimi

  • AJ
    8-Zeller
    Beiträge
    90
    • 28. April 2003 um 18:00
    • #7

    Partner !!!

    Hallo Paula,
    wir haben uns erst für eine Adoption beworben und sind einige Jahre später bei der Eizellspende gelandet. Ich will auf folgendes hinaus:
    Mein Mann und ich haben uns damit abgefunden, ein ganz fremdes Kind zu uns zu nehmen. Dank der Eizellspende kann es aber wenigstens das genetische und leibliche Kind meines Mannes werden, bei mir eben" nur " das leibliche. Vielleicht kannst Du dieses mit Deinem Partner klären, dass er ja wenigstens die Chance hat, ganz und gar Papa zu werden.
    Meistens geht bei uns die Initiative von mir aus. Wenn Du ihm sagst, dass Du Dich um die Organisation kümmerst, zieht er vielleicht schneller mit. Ich wünsche Dir viel Erfolg.
    AJ

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: AJ am 2003-04-28 18:01 ]</font>

  • Tessa
    8-Zeller
    Beiträge
    157
    • 28. April 2003 um 18:23
    • #8

    Partner !!!

    Hallo Paula,
    dein Problem kenne ich auch! Auch mein Göttergatte wollte davon anfangs nichts wissen. Aber im Laufe der Zeit hat er sich dann doch erweichen lassen. Das ausschlaggebende Argument war, dass man sich später vielleicht einmal Vorwürfe macht, nicht alles ausprobiert zu haben. Und immerhin hätte das kind dann &quot;seine&quot; Gene.

    Allerdings muss ich mich meinen Vorschreiberinnen anschließen: Wenn dein Freund erst 1 Jahr mit diesem Thema befasst ist, dann braucht er einfach noch etwas Zeit! Die würde ich ihm auch geben und ihn keinesfalls bedrängen. Aber steter Tropfen höhlt den Stein...

    Viel Erfolg, Tessa

  • zoe
    8-Zeller
    Beiträge
    108
    • 28. April 2003 um 19:26
    • #9

    Partner !!!

    Hallo Paula,
    bei mir und meinem Mann war es so, dass wir zunächst einen Kontakt nach Belgien wegen einer Embryonenspende hatten, was meinen Mann eigentlich nicht so behagt hat, wie sich im Nachhinein herausgestellt hat. Erst durch das Gespräch mit einer Freundin haben wir überhaupt von der Möglichkeit der Eizellspende erfahren. Für ihn war das dann eine ideale Möglichkeit, weil er sich bei dieser Methode nicht so ausgeschlossen fühlt, denn es hat seine Gene und ich trage es aus, so wird es rundherum zu unserem Kind.

    Meine prinzipiellen Erfahrungen mit diesem Thema sind, auch wenn es um ganz normale Schwangerschaften geht, dass die meisten Männer immer etwas länger brauchen um sich an neue Situationen zu gewöhnen. Ich glaube, das Frauen häufiger darüber nachdenken und vielleicht auch an ihrem eigenen Körper näher dran sind und sich deshalb schneller auf neue Gedanken einlassen können. Lass ihm also noch ein wenig Zeit sich an den Gedanken zu gewöhnen, wenn er wirklich Kinder will wird er sich auf alle Fälle dazu entschließen. Männer deren Frauen auf normalem Wege Kinder bekommen haben es da schon einfacher weil sie nicht so „aktiv“ – jedenfalls nach außen, etwas tun müssen. In unserer Situation steht am Anfang immer ein ganz dezidierter Entschluss, und dafür braucht es seine Zeit.
    Vielleicht versuchst Du es mit dem Vorschlag erst mal zu einem Beratungsgespräch zu gehen. Da könnt ihr erst mal alle Fragen stellen, die einen so bewegen um dann mit einer kenntnisreicheren Grundlage neu nachdenken zu können. Dann ist der erste Schritt aber schon gemacht und das Gespenst Eizellspende hat einen Namen und ein Gesicht.

    Halte Durch es lohnt sich bestimmt
    liebe grüße zoe

  • Akua
    2-Zeller
    Beiträge
    37
    • 30. April 2003 um 16:52
    • #10

    Partner !!!

    Hallo Paula,

    mir geht es ähnlich wie Dir. Mein Mann und ich sind seit 4 Jahren zusammen, während ich schon seit 23 Jahren versuche, ein Baby zu haben. Als wir uns kennenlernten, sagte er mir, er will unbedingt ein Kind und ich sagte ihm, ich kann keine haben, aber vielleicht klappt es mit medizinischer Behandlung. Er stellte sich wahrscheinlich vor, wir machen einen Versuch und schon haben wir ein Baby! Die erste Eizellspende hat er ohne Probleme mitgemacht, bei der zweiten mußte ich ihn schon drängen. Jetzt habe ich selbst auch aufgegeben, denn ich habe Myome und sogar Eizellspende hat wenig Erfolgsaussichten und meine letzte Hoffnung ist Leihmutter. Mein Mann will das garnicht, aber andererseits sagt er, ein Kind MUSS her. Er hat in letzter Zeit öfter mit seinem Pastor geredet und glaubt jetzt anscheinend an ein Wunder! Ich bin auch christlich, aber an so ein Wunder kann ich doch nicht glauben, ohne Eileiter schwanger zu werden! Mein Mann will aber garnicht über diese Sache reden und ich habe jetzt auch noch dazu Angst das unsere Ehe darüber zerbricht. Ich weiss nicht, wie es weiter gehen soll! Wäre für jeden Rat dankbar, wie ich meinem Mann meine Seite verständlich machen könnte und das er einem Versuch mit einer Leihmutter offen gegenüber steht. Ich muß noch dazu sagen, mein Mann ist Afrikaner und kommt aus einer Kultur, wo man Kinder haben MUSS, wo der Mann der &quot;Herr des Hauses&quot; ist und wo manche Männer noch mehrere Frauen haben.

    Grüße, Akua

  • Melissa
    2-Zeller
    Beiträge
    28
    • 30. April 2003 um 18:19
    • #11

    Partner !!!

    Hallo Akua,

    kann man die Myome bei dir nicht entfernen.

    Ich hatte auch drei Myome in der Gebärmutterhöhle sitzen, die leider erst mit 42 erkannt und entfernt wurden. Mit diesen Myomen wäre ich laut Arzt nie schwanger geworden . Hatte zu diesem Zeitpunkt schon 4 ICSI´s bei anderen Ärzten hinter mir.

    Liebe Grüße
    Melissa

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Melissa am 2003-04-30 18:20 ]</font>

    Liebe Grüße
    Melissa

  • Akua
    2-Zeller
    Beiträge
    37
    • 30. April 2003 um 21:52
    • #12

    Partner !!!

    Hi Melissa,

    danke der Nachfrage. Ich hatte schon dreimal Operationen um Myome zu entfernen. Hatte schon 8 IVF (inkl. 2 Eizellspenden)Hatte schon Immunology Tests, nahm Prednisone, nehme Thyroid Medikament und Prolaktion Hemmer. Ich glaube also ich habe schon fast alles versucht. Da kommt dann die Frage, wann hört man auf? Ich fühle mich, als ob ich körperlich, seelisch und auch finanziell nicht mehr kann. Aber der Babywunsch besteht immer noch. Mit der Zeit gibt man sich mit immer weniger zufrieden. Erst IUI, dann IVF, dann Eizellspende und jetzt Leihmutter. Ich muß auch noch sagen, ich bin jetzt 45 und versuche das schon seit 23 Jahren. Habe aber immer noch nicht aufgegeben, versuche jetzt einen Weg zu finden, meinen Mann zu überzeugen, Leihmutterschaft einen Versuch zu geben.

    Liebe Grüße, Akua

  • Melissa
    2-Zeller
    Beiträge
    28
    • 30. April 2003 um 22:42
    • #13

    Partner !!!

    Hallo Akua,

    es tut mir sehr leid, dass es mit den Operationen nicht geklappt hat und was du alles durchgemacht hast. Hoffentlich klappt das mit einer Leihmutter bald. Ich wünsche es dir so.

    &quot;Kopf hoch&quot;
    Melissa

    P.S. Bin auch jetzt erst mit 47 in der 11. Woche schwanger.

    Liebe Grüße
    Melissa

  • Paula33
    2-Zeller
    Beiträge
    20
    • 2. Mai 2003 um 21:34
    • #14

    Partner !!!

    Hallo, Ihr lieben (unbekannten) Frauen und Männer !
    ich bin sehr dankbar, dass ich eure Erfahrungen mitbekomme. Als ich all das gelesen habe, ist mir ein Brocken vom Herzen gefallen, weil ich innerlich schon gefürchtet habe, es liegt an mir, an unserer Beziehung, dass das Einlassen so schwer fällt. Die Idee mit dem Beratungsgespräch finde ich gut- er selber hat das alles schon in einer Gruppe zum Thema gemacht- daher bin ich sehr &quot;getröstet&quot; und glaube an die Ernsthaftigkeit der Auseinandersetzung. Es klickert sozusagen, dass auf natürlichem Weg nichts geht.
    Anbei, ich habe eine Nichte aus Indien, die seit ihrer Babyzeit in ihrer (Adoptiv)Familie lebt. Sie ist super- und- obwohl sie ganz dunkelhäutig ist, sieht sie ihren Eltern ähnlich. Der Einfluss in Mimik und Gestik ist unübersehbar. Sie ist drei Jahre und voller Energie. Sicher ist Adoption auch ein guter Weg, aber eine Schwangerschaft erleben wäre schon schön.
    Viele liebe Grüße an euch alle da draußen
    Paula

  • roland_j
    2-Zeller
    Beiträge
    14
    • 4. Juli 2003 um 18:16
    • #15

    Partner !!!

    Hallo allerseits,

    bin absolut neu hier und bitte daher um etwas Nachsicht, wenn meine Frage &quot;ein alter Hut&quot; sein sollte: Meine Frau kann wahrscheinlich nicht schwanger werden. Sie hat schon mehrere IVF- und eine ICSI-Behandlung hinter sich und ist mit ihrer Kraft ziemlich am Ende. Wir wollen jedoch schon gern ein Kind haben. Daher meine Frage: hat jemand Erfahrungen mit Leihmutterschaft (Rechtslage, Kosten etc.).
    Viele Grüße
    Roland

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: roland_j am 2003-07-04 18:16 ]</font>

  • sunny
    Morula
    Beiträge
    251
    • 4. Juli 2003 um 18:46
    • #16

    Partner !!!

    Hallo Roland,

    zwar habe ich kein Wissen zu Deinen Fragen die Leihmutterschaft betreffend, doch warum besorgst Du Dir nicht die Zulassung für das Leihmutterschaftsforum hier?
    Das geht ganz einfach und schnell: Du musst Dich nur unter Nennung Deiner bzw. Eurer Begründung freischalten lassen.
    Ich könnte mir sehr gut vorstellen, daß Du in dem Spezialforum Antworten finden kannst.

    Du hast nicht viel über Euren Fall geschrieben, so daß ich nicht weiß, ob es redundant ist, Dich auf die Möglichkeiten der EiZellenSpende (EZS) hinzuweisen.
    Diese Chance nutzen viele hier, nach erfolglosen IVF ind ICSI-Behandlungen und werden dennoch Eltern :smile:

    Viel Mut, viel Kraft und viel Glück

    Sunny

    Liebe Grüsse
    SunnY

  • frowlein
    Blastozyste
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    714
    • 4. Juli 2003 um 20:44
    • #17

    Partner !!!

    Hallo, Roland,

    ich möchte Sarahs Hinweis noch ergänzen:

    Ich meine einige Querverweise zum Thema &quot;Leihmutterschaft&quot; sowohl bei

    http://www.wunschkinder.de

    als auch bei

    http://www.klein-putz.de

    gesehen zu haben.

    In jedem Fall lohnt sich bestimmt auf beiden sites ein posting, um mehr zu erfahren!

    VIEL GLÜCK + TOI-TOI-TOI! :smile:

    frowlein

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --&gt; Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • monique
    Eizelle
    Beiträge
    5
    • 9. Oktober 2006 um 22:37
    • #18

    Re: Partner !!!

    Ich (32) kann das auch gut nachempfinden. Wir versuchen es seit ca 4 Jahren (und ich vorher bereits seit insges. 11 Jahren (!) mit IVF´s sogar! Nichts!! Außer das dieses Jahr Mai unerwartet zwischen 2 IVF´s der Test zufällig positiv war. Ich wollte mich für die Ägyptenreise impfen lassen und weil meine Tage so lange (2 Wochen) anhielten aber ungewöhnlich schwach waren, haben wir einen Test gemacht. (Weil man für die Imfpung sicher sein muß, nicht schwanger zu sein). Tja. Hoch und Tiefs folgten. Aber nach 3 Tagen erneuter Blutkontrolle Wert ins bodenlose gesunken, vorbei. Tja.
    Seit dem wartet auch mein Mann scheinbar lieber auf ein Wunder, als auch der letzte IVF Versuch im September gescheitert ist. Erst mal auf die Umschulung (geht noch bis Mai 07) konzentrieren. Bla bla.
    Und Adoption hätte er auch sofort gemacht. Nur haben wir dafür definitiv nicht die Voraussetzungen um auch nur in die nähe eines positiven Sozialbericht vom Jugendamt zu kommen.
    Naja, mein Mann hat ja auch schon 2 Kinder (jungs, 14 und 18) aus erster Ehe. ER bleibt ja nicht sein Leben lang kinderlos und kennt auch die grauenvolle Angst davor.
    Das Thema Leihmutter war sofort auch sein Thema. Aber plötzlich &quot;fühlt er sich schlecht dabeim, für ein Kind zu bezahlen&quot;. &quot;Ein Kind zu kaufen&quot;... Bla, bla! Ich dachte mich trifft der Schlag. Scheinheiliges Getue, Frechheit. Ich war total verletzt. Weil ich keine Kinder bekomme werde ich gleich doppelt bestraft weil ich nur eine Chance auf ein Kind habe, die nun einmal mit Geld verbunden ist? Er weiß wie kein anderer wie sehr ich leide. Jeden Tag. Umgeben von &quot;Super&quot;müttern. Die alle ach so viel opfern und nicht nachvollziehen können, dass mein Mann sich diesen Stress noch mal antun will (auf alles verzichten, Geld und Zeit, wo die Jungs doch aus dem gröbsten raus sind...) Aber die gleichzeitig so was von Obergluckenhaft sind mit ihren Kindern und ohne ihre Kinder keinen Lebens- und Existenzberechtigung hätten.
    Gerade die! Das mußte ich mir übrigens meinen hart verdienten Jahresurlaub 24 Stunden anhören und ertragen, da auch meine Schwägerin (Witwe) mit ihren Kidß´s dabei war die Dauerstreß verbreitet hat. Ganz toll...
    Und dann so was!

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