Re: Endstation Alicante / Spanien
Liebes Leerhuhn,
schön wieder von dir zu hören!
Die Gedanken zwecks EMS und Adoption kommen mir bekannt vor. Allerdings denke ich, es gibt zwischen beidem schon noch einen Unterschied. Bei der EMS hat das Kind keine Verlustgefühle erlitten. Ich frage mich manchmal, wie glücklich ein adoptiertes äthiopisches Kind hier werden kann. Meine schwarze Freundin hat in Kindheit und Jugend hier einiges mitgemacht an blöden Sprüchen, schiefen Blicken ... Und das ist heute noch so. Wenn dann noch eine Identitätskrise und -frage dazu kommt, weil nicht die leiblichen Eltern einen großziehen wird dies sicher nicht leichter. Dass man selbst dieses Kind liebt, wie sein eigenes ist keine Frage und umgekehrt wird das nicht anders sein. Ich frage mich nur, ob es nicht ungleich schwerer wird, weil einen das Umfeld immer wieder daran erinnert, dass man eine Patchwork-Familie ist. Es ist zu schaffen, aber sicher wahnsinnig schwer für beide Seiten.
wegen des geldes: Wenn du die Kosten für 6 EZS in Alicante rechnest hast du die 20.000 sicher schon gesprengt und bei der Auslandsadoption werden die ja nicht auf einmal sondern nach und nach fällig. Also finanziell ist das sicher stemmbar.
Ich send edir liebe Grüße und viel Glück für den 6. und sicher erfolgreichen Versuch in Alicante
STA