Ich bitte vielmals um Entschuldigung und möchte hier niemanden beunruhigen, aber ich weiß nicht wohin mit meinen Fragen.
Daher empfehle ich diese Nachricht einfach nicht zu lesen, wenn ihr Angst vor dem Inhalt habt.
Liebes Ärzteteam,
ich hatte im Mai eine Übertagung von zwei Blastos. Habe alle Hinweise bzgl. Medikation dankbar umgesetzt, u.a. Crinone.
Habe Faktor Fünf homzygot.
In der 9.SSW stellten wir fest, dass sich beide Mäuse bei mir eingekuschelt hatten.
Ich hatte bräunliche Schmierblutungen, die aber wahrscheinlich von dem Crinone stammten.
Die Schwangerschaft verlief unauffällig. Wir konnten unser Glück kaum fassen.
Ab der 21. SSW fing eine Kurzatmigkeit und ein Bauchspannen an. Der Gyn. fand dies nicht beunruhigend, da es ja zwei wären.
In der 22.SSW hatte ich in der Nacht Blasendruck, nach dem Toilettengang tröpfelte es weiter.
Durch die weitere Bewegung lief es dann stark. Im Krankenhaus untersuchte man mich auf einen Infekt. den ich aber nicht hatte.
Bei unserem Jungen war die Fruchtblase gerissen,beim Mädchen war alles unauffällig.
Ich lag drei Wochen mit strikter Bettruhe im Krankenhaus, bis meine Infektwerte trotz Antbiose aufstiegen.
Per Notkaiserschnitt wurden beide geboren, beide 33 cm groß, Gewicht 750 gr. und 690 gr..
Da der Junge mit wenig Fruchtwasser auskommen musste hat er den Kampf, um seine Lungentätigkeit nicht geschafft.
Seine Schwester mussten wir fünf Tage später wieder hergeben. Wir sind am Boden zerstört, ich mache mir schreckliche Vorwürfe, dass ich das Schicksal herausgefordert habe. Es bleibt die große Frage:" war dies ein schreckliches Unglück, oder hätten wir mehr beachten müssen?".
Wir blicken ängstlich in die Zukunft und auch wenn wir uns zu einem weiteren Versuch entschließen sollten, stellt sich wieder die Frage, ob wie dies hätten verhindern können. Bin ich vielleicht nicht fähig Kinder auszutragen? Wurde es in meinem Bauch zu eng? Liegt es an einer früheren Endometriose? Oder liegt es an Faktor fünf, obwohl ich hier extra von einer Gerinnungsspezialistin eingestellt wurde. Ich musste zum Schluß zweimal tgl. 80 mg Heparin spritzen, was dann in der Klink aber wieder reduziert wurde?
Können sie mir vielleicht helfen? Wir sind so verzweifelt!
Ich danke herzlich für jede Antwort.
Alles Gute für alle Frauen, die mit Hoffnung in die Zukunft blicken, Emma.