Hallo,
wir haben eine Tochter, die durch eine ICSI entstanden ist. Wir machen gerade dritte ICSI für das Geschwisterkind, ich rechnen mir aber keine grossen Chancen aus, da ich bereits 40 geworden bin. Deshalb haben wir einen Termin bei Reprofit zur EZS vereinbart, Anfang 2010 ist es so weit.
In der Wartezeit grübele ich natürlich andauernd über die Eizellspende nach: Wie das Leben mit dem "fremden" Kind sein wird, ob ich einen Unterschied zwischen den beiden Kindern machen werde, ob es überhaupt klappt. Werde ich das zweite Kind wirklich genauso lieben können wie unsere Tochter?
Ich finde die genetische Abstammung wirklich nicht so wichtig. Sonst würde ich eine EZS gar nicht Erwägung ziehen. Ich bin bereit, das Kind so anzunehmen und zu lieben wie es ist, ein Kind ist immer eine Überraschung. Da ist es vollkommen gleichgültig, ob es meine 23 Chromosomen hat oder nicht!! Trotzdem bin ich unsicher. Gibt es hier vielleicht Eltern die nach einem leiblichen noch ein EZS-Kind bekomen haben? Vielleicht könnt ihr mal beschreiben wie es Euch geht und ob Ihr auch diese Ängste hattet?
Liebe Grüsse,
Clara