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Schaden Unmengen von Estrofem?

  • tomnat1
  • 14. September 2009 um 14:04
  • Erledigt
  • tomnat1
    Blastozyste
    Beiträge
    940
    • 14. September 2009 um 14:04
    • #1

    Hallo Docs und natürlich alle, die sich damit auskennen,

    ich mache mir langsam Gedanken was meine Medis betrifft. Da meine Schleimhaut nicht "normal" wachsen will (habe mehrmals hier Fragen gestellt) nehme ich sehr viel Estrofem. Bis jetzt habe ich alle Medis gut vertragen, aber langsam bekomme ich Angst, dass ich meinem Körer damit vielleicht schade.
    Habe seit 2 Tagen leichte Nebenwirkungen: Kopfschmerzen und Übelkeit.
    Heute ist mein 8 Zt. Ich nehme TÄGLICH:
    8 Tabletten Estrofem oral (je 2mg)
    6 Tabl. vaginal
    2 Estradot Pflaster 100 mikrogramm (24 St. Pflaster)
    2 Tabl. Sildenafil (viagra) je 100 mg vaginal
    1 Tabl. Trental 600 mg
    1 Tabl. Prednison 5 mg
    1 Tabl. ASS 100 mg
    Vitamin B Komplex
    Eisen
    Vitamin C
    Colostrum

    Das Ergebniss von dieser Turbo Ladung werde ich am Donnerstag sehen. Ob es was gebracht hat.
    Aber meine Frage ist:
    könnte diese Menge an Medikamente irgendeiner Krankheit auslösen?
    Und auch wichtig: gibt es jemanden hier im Forum, der genau soviel Medis nehmen muss????
    Ich habe das Gefühl, dass ich die einzigste hier bin, die das tut......

    Über zahlreiche Antworten werde ich mich sehr freuen! Und natürlich wenn die Docs sich äußern.....

    LG tomnat

    Nach 12 Versuche

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  • stein-weiss
    4-Zeller
    Beiträge
    44
    • 14. September 2009 um 21:34
    • #2

    Re: Schaden Unmengen von Estrofem?

    Hallo Tomnat,
    was machst du da????Für mich hört sich das nach Selbstmord an. Ich hätte da auch Angst das mein Körper das nicht verträgt.
    Ich bin gespannt was die Ärzte darauf sagen!
    Ich bin ein Angsthase und nehme schön ganz brav nur das was mir ein Doc verschreibt.

    Ich drück dir alle Daumen, dass das gut geht.

    Liebe Grüße

    Andrea

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  • Tina31
    Morula
    Beiträge
    483
    • 14. September 2009 um 22:50
    • #3

    Re: Schaden Unmengen von Estrofem?

    Hallo liebe Tomnat,

    wir haben uns ja über dieses Thema schon mal ein bisschen unterhalten... Ich persönlich finde, dass eine derartig hohe Stimulation keinen besseren Effekt bringt als die von den Ärzten verschriebene Höchstdosis (liegt - glaube ich - so bei 3x2 Tabletten (2mg) pro Tag) bzw. habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass mein Körper blockiert wenn ich ihn zu stark mit Hormomen "vollpumpe". Kann sein, dass das auch Zufall war, aber zweimal habe ich diese Erfahrung schon gemacht.

    Darüber hinaus hat natürlich jedes Medikament seine Nebenwirkungen und bei einer derart massiven Hormongabe über einen längeren Zeitraum steigt meines Wissens nach auch das Krebsrisiko etc. (s. Beipackzettel). Und Cortison kontinuierlich so lange zu nehmen, finde ich sehr bedenklich!

    Man muss meiner Meinung nach nicht übertrieben ängstlich sein, sollte sich aber trotzdem lieber an die Medikation der Ärzte halten. Natürlich, auch sie irren sich mal und der eine weiß mehr, der andere weniger um unsere besondere Problematik Bescheid, aber sie haben ja auch nicht ganz umsonst so lange Medizin studiert...

    LG, Tina

  • Gloria 64
    2-Zeller
    Beiträge
    34
    • 15. September 2009 um 09:14
    • #4

    Re: Schaden Unmengen von Estrofem?

    Liebe Tomnat,

    nein, du bist beileibe nicht die einzige, die etwas höhere Dosen an Östrogenen einsetzen muß, um eine brauchbare Schleimhaut aufbauen zu können.


    Deine Medikation ähnelt der bei meinen Versuchen, ich habe auch auf 8 Tabl. 2mg-Estrifam gesteigert, Pflaster geklebt , und abends 2 - 3 Estrifam vaginal dazugenommen.

    Trental war bei meiner Medikation nicht dabei, aber ASS 100 zur Durchblutungsförderung ebenso wie die Minimaldosierung von 5 mg Prednisolon ( die therapeutische Indikation beginnt ab Dosen von 20 mg pro tag und mehr )

    Bei mir hat die Schleimhaut sehr gut darauf reagiert, statt der vorherigen 5 hatte ich damit 8 sehr gut aufgebaute optimal dreischichtige mm erreicht und der Versuch war positiv.


    Bei der Vorbereitung für einen Versuch von 2 -3 Wochen kann man ja nicht von einem längeren Zeitraum sprechen. Von erhöhten Krebsrisiken wird in den Studien für Hormonersatztherapien in den Wechseljahren z.B. ein Zeitraum von 5 Jahren genannt.

    Im übrigen produziert die Plazenta während einer Schwangerschaft, später Mithilfe der fetalen Nebennieren, weitaus höhere Mengen an Östrogenen als du während dieser zwei Wochen überhaupt zuführen könntest ;)

    Du hast zwar das volle Programm ausgeschöpft, aber grade beim Schleimhautaufbau gibt es eine sehr große individuelle Spannbreite, und jeder muß durch Versuch und Selbstbeobachtung die für ihn passende Medikation selber herausfinden.

    Hätte ich mich an die von der jeweiligen Klinik vorgegebene Medikation gehalten, wäre es bei mir mangels Schleimhaut wohl nie zu einem Transfer gekommen.......

    Ich wünsch dir für deinen US am Donerstag alles Gute und drück dir die Daumen, daß du die perfekte Medikamention hinbekommen hast - und mach dir bitte nicht allzuviel Sorgen, denn , wie gesagt, der Zeitraum ist m.E. viel zu kurz, um irgendwelche Auswirkungen zu haben . Während einer Schwangerschaft kannst du dann an dir selber merken, welche Hormondosen dein Körper selbst herzustellen vermag ;-)......


    Lieber Gruß, Gloria

  • tomnat1
    Blastozyste
    Beiträge
    940
    • 15. September 2009 um 13:43
    • #5

    Re: Schaden Unmengen von Estrofem?

    .....habe mich sehr gefreut über eure Antworten, DANKE!
    stein-weiss, ja, ich weiss, dass du alles machst, was Dr. K sagt. Würde ich auch machen, weil er sich mit unseren Problemen beschäftigt. Ich kann mir gut vorstellen, wie er sich um mich kümmern würde. Leider (oder zum Glück) habe ich noch 2 Versuche bevor ich nach Kapstadt gehe. Die jetzigen Ärzte interessiert das nicht so wirklich. Hautsache meine SH ist 8 mm hoch. Wie ich das hinbekomme, ist mein Problem.

    tina, deine Meinung kenne ich auch. Du hast aber auch glücklicherweise einn Arzt, der sich um dich kümmert oder du denkst das so. Sicher haben alle Medizin studiert, aber ich habe halt schlechte Erfahrungen. Eine FÄ, die nicht weißt was die Dreischichtigkeit bedeutet kann mir keine Hilfe sein.
    Kann sein, dass du Recht hast und am Donnerstag ist meine SH 4-5 mm hoch. Dann war alles umsonst, aber ich kann nicht sagen, dass ich es nicht versucht hätte.

    Gloria, du kannst dir nicht vorstellen wie du mich beruhigt hast.......danke dir dafür :bussi:

    LG tomnat

    Nach 12 Versuche

    [Blockierte Grafik: http://www.wunschkinder.net/forum/ticker/tick/18/06/2012/37/2/Melina/0/0/0/0.png]

  • Tina31
    Morula
    Beiträge
    483
    • 15. September 2009 um 17:48
    • #6

    Re: Schaden Unmengen von Estrofem?

    Hallo,

    Gloria, ich gebe dir recht, wenn du sagst, dass 2-3 Wochen als Zeitraum zu kurz sind, um Dauerschäden anzurichten, aber viele von uns sind schon seit Jahren hier unterwegs - ich bin z.B. seit 3 Jahren "auf Drogen" und so ne richtige "Hormonpause" hatte ich bisher noch nicht - und von solchen Zeiträumen (3 Jahre + x) bin ich halt ausgegangen... Ich weiß auch, dass man während einer Schwangerschaft noch mehr Hormone produziert, aber wie gesagt - das ist für mich ein Ausnahmezustand und ich möchte meinen Körper nicht über Jahre hinweg in einem nicht ganz so großen, aber doch deutlich erhöhten Hormonzustand lassen.

    Liebe Tomnat,
    auch dir gebe ich recht, eine FÄ, die noch nichts von einer dreischichtigen GMS gehört hat, wäre auch nichts für mich und ich fühle mich - im Gegensatz zu dir - wirklich optimal von meinem KiWu-Doc und Endokrinologen betreut. Macht natürlich viel aus...

    Mei - letzten Endes muss das jeder für sich entscheiden! Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du am Donnerstag ein gutes Ergebnis hast und sich deine Mühen gelohnt haben!

    LG, Tina

  • Gloria 64
    2-Zeller
    Beiträge
    34
    • 15. September 2009 um 19:21
    • #7

    Re: Schaden Unmengen von Estrofem?


    Jetzt mußte ich doch kurz überlegen, aber es stimmt, es waren 6 Jahre Kinderwunschzeit bis zu meiner ersten Schwangerschaft.
    Eine lange Zeit, in der ich über ein Dutzend Versuche mit eigenen Eizellen hinter mich gebracht habe, bis ich dieses wunderbare Forum und die Möglichkeit der EZS entdeckt habe.
    Die drei Versuche im Rahmen der EZS fand ich im Gegenzug zu den eigenen Stimulationen nicht sehr belastend, von der Medikation her gesehen.

    Aber der springende Punkt dabei ist, liebe Tina, daß Frauen wie Tomnat , ich und andere gar keine Wahl haben, wenn man eine Schwangerschaft und ein Baby haben möchte.
    Genauso wie es Frauen gibt, die wunderbar auf die Standarddosierungen ansprechen, genauso gibt es, wenn auch sehr viel weniger, uns Frauen, die wir Probleme und Schwierigkeiten mit dem Schleimhautaufbau haben.
    Was bleibt uns übrig, wenn wir mit einer Schleimhaut unter 6 mm gar nicht erst in der Klinik antreten brauchen ?
    Gerne und mit Genuß erhöhen wir nicht die Dosierungen und machen uns Gedanken über zusätzliche "Hilfsmittel" , die uns evtl. helfen könnten - aber es gibt keine Alternativen , wenn man seinen Kinderwunsch verwirklichen möchte.

    Von daher denke ich, man sollte alles in einer gemäßigten Relation sehen. Die tatsächlichen Faktoren für eine Krebserkrankung sind so vielfältig und wenig berechenbar, Nebenwirkungen sind wohl auch individuell verschieden, und auch die Psyche spielt eine Rolle dabei.

    Ein latent schlechtes Gewissen wegen der hohen Dosierungen haben wir , ehlicherweise gesagt, eh schon.

    Aber wenn ich mir vorstelle, daß es ohne meine "Selbst"medikamentation wohl nie einen Transfer gegeben hätte und ich somit meine wunderbaren Kinder nicht hätte bekommen dürfen, ist das ein geringer Preis.


    Lieber Gruß, Gloria

  • Tina31
    Morula
    Beiträge
    483
    • 15. September 2009 um 23:55
    • #8

    Re: Schaden Unmengen von Estrofem?

    Hallo Gloria,

    bitte versteh' mich nicht falsch - Vorwürfe mache ich keinem! 1. Weil mir das nicht zusteht, jede Frau muss für sich entscheiden, was und wie viel sie nimmt und 2. kann ich euch nur zu gut verstehen, weil sich meine GMS auch überhaupt nicht gut aufbaut. Der letzte Versuch wurde sogar abgebrochen, weil sie von 5mm auf 2mm eingebrochen ist (ohne Blutung)...
    Und was das schlechte Gewissen wegen der hohen Dosierung anbelangt - das kann ich auch zu 100% unterschreiben!
    Vielleicht bin ich auch nur deswegen vorsichtiger, weil ich auf die Medis immer körperlich sehr heftig reagiere und mir deswegen vermehrt denke "Das kann doch nicht gesund sein"... ich weiß es nicht!

    Auf jeden Fall wünsche ich jedem von uns, dass er sein Wunschziel erreicht und ein süßes, gesundes Baby im Arm halten darf! Schön, dass es bei dir schon mal geklappt hat... :)

    LG, Tina

  • Duplicate42
    Blastozyste
    Beiträge
    648
    • 16. September 2009 um 18:51
    • #9

    Re: Schaden Unmengen von Estrofem?

    Hallo

    Auch ich mache mir immer wieder viele Gedanken über die vielen Hormone, die ich ständig nehme. Ich brauche jeweils auch sehr viele Östrogene, Viagra..., um meine SH genügend (mind. 6.5mm) aufzubauen. Da es monatelang nicht geklappt hat, habe ich auch über Monate eine sehr hohe Dosis genommen. Die Angst ist immer wieder da, ob ich meinem Körper wohl schade damit. Aber - auch bei mir - ist der Kinderwunsch so gross, dass ich das alles in Kauf nehme und hoffe, dass es nicht mehr allzulange weitergeht. Ich nehme auch schon seit 2 Jahren immer wieder (kaum Pausen) sehr viele Östrogene.
    Das Interessante ist, dass ich nun einen Zyklus (zwischen 2 Versuchen hatte), in dem ich nur 6mg Progynova genommen habe und einen US am 11. ZT hatte. Da war die SH dann bei 6mm und schön aufgebaut. Das hat mich fast umgehauen und so gefreut. Ich habe mich schon auf knapp 4mm eingestellt, denn sonst habe ich ja ständig 8mg + Pflaster genommen und konnte froh sein, wenn ich auch 6mm erreicht hatte.
    Ich frage mich nun, ob es vielleicht einfach besser war, weil ich ganz entspannt war, unter absolut keinem Druck war, denn ich wollte ja nun gar nicht einen Versuch starten... Habe einfach die 6mg genommen und sonst rein gar nichts gemacht. Auch keine Akkupunktur wie sonst, nicht aufs viel trinken geachtet...
    Nun bin ich natürlich auch unsicher, wie ich den nächsten Versuch starten soll. Kann ich es wagen, mit weniger Östrogenen zu versuchen oder klappt es dann wieder nicht, wenn ich unter Druck stehe? War das nur Zufall und schade, dass es nicht bei einem Spendezyklus war? Viele Fragen... Ich möchte ja dann, wenn es wieder darauf ankommt, auch einen guten Aufbau erreichen. Aber vielleicht sind manchmals viele Medikamente auch hinderlich???

    Häsli

    4 EZS, 2mal Kryos: 2mal pos. mit FG, 4mal neg.
    1 EMS, POSITIV!!!

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  • tomnat1
    Blastozyste
    Beiträge
    940
    • 16. September 2009 um 20:42
    • #10

    Re: Schaden Unmengen von Estrofem?

    Liebe mädels,

    über die Diskussion hier freue ich mich sehr......
    Ich persönlich habe 7 Mal versucht meine SH aufzubauen. Da ich mir alles aufschreibe, kann ich behaupten: ich brauche vielle Hormone.
    Aber wie Häsli schreibt, ist vielleicht ein gewisser Druck da. Oder war es ein Zufall? Die Frage ist: will man weiter rumexperimentieren und sein gepl. TF riskieren?

    Ich nicht. Wenn morgen die SH weniger als 7 ist, dann weiß ich für mich, dass es an was anderem liegt.
    Ich habe schon überlegt, ob mein Leber vielleicht beschädigt ist und ich scheide alle Hormone ungenutzt aus. Sowas gibt es auch. Und die 6 Tabl. Estrofem vaginal sind dann auch zuwenig.
    Mir ist seit einigen Tagen richtig schlecht. Ich erfahre morgen ob es sich gelohnt hat.

    Aber Gloria hat mir viel Hoffnung gegeben, ich hoffe einfach.

    Liebe Grüüße an euch allen
    tomnat

    Nach 12 Versuche

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  • Tina31
    Morula
    Beiträge
    483
    • 16. September 2009 um 22:22
    • #11

    Re: Schaden Unmengen von Estrofem?

    Hallo Tomnat,

    wir drücken dir alle ganz, ganz fest die Daumen, dass sich deine Mühen gelohnt haben! :gut: :gut: :gut: :gut: :gut:

    Liebes Häsli,
    ich habe auch den Eindruck, als würden Aufregung und zu viele Hormone bei mir den Aufbau der Schleimhaut eher behindern, mein Arzt meinte aber, dass das nicht relevant wäre. Vielleicht weiß einer der Forumsärzte dazu mehr???

    LG, Tina

  • tomnat1
    Blastozyste
    Beiträge
    940
    • 17. September 2009 um 14:47
    • #12

    Re: Schaden Unmengen von Estrofem?

    Hallo an alle, die das noch interessiert:

    So:heute 11 ZT (Tabl. ab 3 ZT)

    meine FÄ, die die Dreischichtigkeit nicht kannte sagt heute: SH 3 mm.
    Am Boden zerstört war ich sofort danach in der Unifrauenklinik. Der Chefarzt dort sagt: 5,5 mm

    Bis Montag soll ich weiter Medis nehmen und wieder US. Wenn wieder wenig, dann bekomme ich alle OP s die ich brauche.

    Was könnte man untersuchen lassen? Wie nennen sich diese? Hysteroskopie? Und was noch?

    LG tomnat

    Nach 12 Versuche

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