Liebe Doc´s,
zur Medikation für Embryonenspenden brauche ich Ihren Expertenrat.
Ich plane eine Kryoembryonenspende. Da die Erfolgsquoten hierbei " relativ" niedrig sind gehe ich von 3-4 Versuchen aus. Die EMS soll im natürlichen Zyklus ( ohne Östrogenstimulation, nur Progesteron) erfolgen. Die Belastung durch weitere Medikamente möchte ich möglichst gering halten.
Was raten Sie zu folgenden Medikamenten:
1. Prednisolon
Die Klinik der EMS empfiehlt in jedem Fall Prednisolon 5 mg.
Meine KIWU-Ärztin in Deutschland ist skeptisch und meine Hausärztin rät von einer insbesondere längeren und wiederholten Anwendung wegen schwerer Nebenwirkungen ( Knochenentkalkung, Schilddrüse etc.) ab. Immunologische Problene ( ich habe bereits größere Kinder - keine Probleme bei Empfängnis , Schwangerschaften, keine Fehlgeburten ) sind bei mir nicht bekannt. Ist es sinnvoll ein solch schweres Medikament ggf. längere Zeit zu nehmen?
Gibt es eine homöopathische Alternative? Was Halten Sie von Phytocrin C2
( Discorea D4 80.0, Cheledonium D4 10,0, Bellis peren. D4 10,0- 10 Tage um die Einnistung 2.tgl. 30 Tropfen) ? Das wurde mir von einer Homöopathin empfohlen, ich habe aber bedenken, da wilde Yamswurzel enthalten ist, die traditionell zur Empfängnisverhütung angewendet wird.
2.Heparin/ ASS
Die Klinik der EMS empfiehlt ASS oder Heparin, um die Einnistung zu verbessern.
Da ich einen empfindlichen Magen habe , rät meine KiWu-Ärztin zu Herparin.Ist Ihrer Erfahrung nach die längerfristige Anwendung von Heparin sinnvoll oder sollte ich mit einem magensaftresistenen ASS abwechseln?
Danke für Ihre Antwort.
LG
babywunsch03