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Blutuntersuchungen von Ines

  • Ines + Chris
  • 24. Januar 2003 um 23:47
  • Ines + Chris
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
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    1.339
    • 24. Januar 2003 um 23:47
    • #1

    Hallo,

    wir wollen ja jetzt mal wieder eine andere Klinik ausprobieren, es geht nach Südafrika. Dem Doc kam es etwas komisch vor, dass wir schon so viele Versuche hatten, aber noch keinen Erfolg, daher sollte Ines noch ein paar Blutuntersuchungen machen lassen. Es gab zwei negative Befunde. Ines hat einen zu hohen Insulinspiegel im Blut. Dies soll sie jetzt mit Tabletten therapieren. Eine Folge davon ist eine Gewichtszunahme und ein größeres Problem beim abnehmen.
    Dann hat sie zuviele Antinukleare Antikörper (?). Die Therapie dagegen werden wir erst in Südafrika beginnen können. Vielleicht helfen diese Untersuchungen ja auch bei einigen von Euch, evtl. Probleme mit der Einnistung herauszufinden.

    Ines & Chris

  • mara
    2-Zeller
    Beiträge
    19
    • 26. Januar 2003 um 12:49
    • #2

    Blutuntersuchungen von Ines

    Hallo Ihr zwei,

    habe auch Antinukleare Antikörper (ANA), wird, falls der behandelnde Arzt an imunlogisch bedingte Gründe für "frustrative" IVF-Versuche glaubt, mit Cortison behandelt. Meist ist dies Prednisolon. Es gibt aber auch welche die sagen das sei alles "Schmuh". Ich glaube daran, hatte jeweils Einnistungen mit Cortison, leider nach Absetzen eine Abstoßung. Zudem nehme ich Heparin.
    Manche Ärzte, gerade in Dtl. geben eher ASS oder Heparin, denn auch die Gerinnung soll bei aktivem ANA negativ beeinflußt werden.

    Falls Du weitere Fragen hast, nur zu!

    Liebe Grüße
    mara

  • Anonymous
    Gast
    • 28. Januar 2003 um 18:46
    • #3

    Blutuntersuchungen von Ines

    Hallo Ihr beiden,

    habt Ihr jetzt alle diese Tests machen lassen, von denen Ihr geschrieben habt? Mußtet Ihr diese selbst bezahlen oder gibt es zufällig auch andere Gründe außer einer Schwangerschaft, solche Tests durchzuführen?
    Macht das der normale Hausarzt?

    Ich wußte übrigens gar nicht dass ein zu hoher Insulinspiegel eine Schwangerschaft verhindert...?

    Viele Grüße und viel Erfolg!
    Andrea

  • Ines + Chris
    Blastozyste
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    1
    Beiträge
    1.339
    • 29. Januar 2003 um 00:06
    • #4

    Blutuntersuchungen von Ines

    Hallo Andrea,

    da Ines ja einen Hypertonus hat, konnten wir einige der Untersuchungen über die KK abrechnen, so z.B. die Insulinresistenz, weil dabei wohl die Gefahr für eine Blutverdickung besteht, was sich wiederum wieder negativ auf den Blutdruck auswirkt. Die Untersuchungen sollten wir zum Teil beim Spezialisten machen lassen, aber das hat uns zulange gedauert, Termin frühestens Ende Februar, also haben wir unseren Hausarzt gefragt und der hat das dann selbst gemacht. Als einziges mussten wir bis jetzt zwei Schilddrüsenwerte sowie das Prolaktin zahlen.
    Ein erhöhter Insulinspiegel, kann eine erhöhte Insulinresistenz bewirken, dadurch wird dann mehr Insulin produziert, als normalerweise notwendig, d.h. der Körper braucht für die gleiche Arbeit mehr Insulin. Diese erhöhte Insulinreistenz kann mit einem PCOS einhergehen und unter Umständen den Eisprung verhindern. Es gibt da wohl einige amerikanische Studien, dass wenn die Insulinreistenz beseitigt ist, Frauen wieder auf normalem Wege schwanger geworden sind.
    Desweiteren ist ein erhöhter Insulinspiegel auch für eine geringere Gewichtsabnahme als bei normalen Menschen verantwortlich. Angeblich verliert man mit einem korrekt eingestellten Insulinspiegel viel leichter und schneller Gewicht, als mit einem erhöhten Spiegel.
    Wenn wir darüber mal was brauchbares finden, dann stellen wir es hier rein.
    Wir sind jetzt halt nur ein bischen auf die Ärzte sauer, die uns die ganze Zeit behandelt haben, auch die in Deutschland. Warum sind die nicht schon früher auf diese Untersuchungen gekommen, dann hätten wir uns unter Umständen viel Geld sparen können. In Deutschland, so haben wir festgestellt, sind viele der Untersuchungen, die wir für Südafrika machen sollen, scheinbar nicht normal, viele Ärzte meinten, dass wär totaler Quatsch, wem soll man jetzt glauben.

    Wir sind auf der einen Seite eigentlich ganz froh, dass was bei den Untersuchungen herausgekommen ist, da gibt es jetzt wenigstens einen Ansatzpunkt für die weitere Behandlung und eine evtl. Begründung für das scheitern der vorherigen Behandlungen.

    Ines & Chris

  • Claudia33
    Morula
    Beiträge
    225
    • 31. Januar 2003 um 09:59
    • #5

    Blutuntersuchungen von Ines

    Hallo Ines, hallo Chris,
    in der Tat verhindert ein zu hoher Insulinspiegel einen Eisprung. Auch verursacht er einen größeren Appetit. Bin ja seit längerem bei einem Psychologen in Behandlung der gleichzeitig Gyn + KIWU- Arzt ist und Naturheilverfahren macht- und er hat mir schon vor längerem "Miama" verordnet, Tropfen auf homöopathischer Basis, die ich morgens nüchern einnehme. Bekomme ich sogar auf Rezept. Allerdings habe ich dadurch auch in Sachen KIWU trotzdem keinen Erfolg, weil mein exotisches Problem wohl nicht therapierbar ist. Aber was den Hunger angeht, finde ich schon das es dämpft und dadurch ist abnehmen natürlich einfacher. Solltet Ihr echt mal mit einem Arzt bereden, zumal es wohl auch keine Nebenwirkungen hat. Mein Arzt meinte, die normalen KIWU- Ärzte bestreiten meistens, daß die Bauspeicheldrüse eine Bedeutung beim KiWU hat, weil sie in der Regel einfach zu wenig Ahnung davon haben und es mit "normalen" MEdikamtenten auch kaum zu behandeln(Homöopathie lehnen ja doch viele ab). Übrigens hat er auch noch gesagt, daß die meisten Blutabnahmen zur Insulinspiegel- Bestimmung falsch sind, weil allein der Stress, beim Arzt zu sitzen um sich pieksen zu lassen, läßt den Wert fälschlicherweiese ansteigen. Und auch Mahlzeiten,selbst wenn sie Stunden lang her sind. Er meint, man muß den Wert nachts bestimmen, also den Pat. wecken und dann sofort abnehmen (hat er aber bei mir nicht gemacht, weil es halt nicht möglich ist, außer man würde zufällig mal im KH liegen). Aber man kann das Miama auch "auf Verdacht" nehmen. Es schadet nicht. Gruß Claudia

  • Sigi
    8-Zeller
    Beiträge
    121
    • 31. Januar 2003 um 23:02
    • #6

    Blutuntersuchungen von Ines

    Hallo Ines und Chris,

    ich habe mich auch mal in puncto
    "Hyperinsulinismus" erkundigt.
    Mein "Kinderwunsch-Spezialist" sagt, man müßte mehrere Blutentnahmen für Insulin und Glucose während eines Zuckerbelastungstests machen um dies festzustellen. Alles andere sei zu ungenau und nur eine Momentaufnahme. Ist das bei Euch so gemacht worden?

    Wenn der Insulinwert wirklich erhöht ist, kann man Metformin (in Deutschland = "Glucophage") geben - ein Mittel gegen Altersdiabetes eigentlich. Dies verbessert nachgewiesenerweise das Ansprechen auf eine Stimulationsbehandlung egal ob mit Clomifen oder Spritzen zur direkten Stimulation besonders beim oft gleichzeitig vorliegenden PCO-Syndrom und Übergewicht. Ob und wie das bei Eizellspende helfen soll (wo die eigenen Eierstöcke ja nicht stimuliert werden) konnte
    er jedoch nicht sagen - schien ihm eher unwahrscheinlich, auch keine Studie dazu bekannt.

    Das ist, glaube ich, bei diesen nicht routinemäßigen Untersuchungen, die Euch empfohlen worden sind, das Problem. Es gibt meist keine großangelegten Studien, die einen Einfluß auf die Schwangerschaftsrate belegen. Außerdem sind es zumeist teure Untersuchungen und was Antikörper z.B. ANA angeht, gibt es auch keine Behandlungsmethode mit statisch gesichertem Erfolg. Probieren kann man unter ärztlicher Aufsicht bestimmt trotzdem einiges.

    Ich wünsche Euch beiden VIEL Erfolg und berichtet bitte weiter, falls es auch anderen helfen könnte.

    Liebe Grüße
    von Sigi

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