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Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

  • sternli
  • 20. Januar 2009 um 19:40
  • Asti
    Morula
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    5
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    497
    • 23. Februar 2009 um 18:38
    • #21

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    Ich hoffe wirklich sehr, dass es klappt und Daumen drücken könne wir gut gebrauchen. Versuch startet im Mai wenn alles glattgeht. :flower:

    2x EZS + 3 x Kryo Gennet Liberec

    Geburt unserer süßen Tochter im August 2011

  • engelchen
    2-Zeller
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    • 4. März 2009 um 21:02
    • #22

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    Hallo Asti, Kleiner Löwe, Mathilda uu nd Britta,

    ich bin ganz neu hier im Forum dabei. Auch ich bin durch eine Chomotherapie in den Wechseljahren. Es ist schön hier jemanden zu treffen, dem es genauso ergangen ist. Bei mir gab es leider keine Chance Eierstocksgewebe einzufrieren. Und dann hofft man einfach, dass die Antihormonspritzen helfen und sich hinterher alles wieder einpegelt. Aber bei mir ist es jetzt 2 17" Jahre her und es hat sich nichts getan. Vor vier Monaten waren wir in einer Kiwusprechstunde, nachdem meine Gyn nicht so recht weiter wusste. Und dort haben wir dann den endgültigen Befund bekommen: Unfruchtbar! Mein Anti Müller Hormon liegt bei > 0,01 und auch die restlichen Werte sind nicht i.O., wenn ich keinen Hormonersatz bekomme. Daher versucht man gar keine Hormonstimulation. Aber man muss sich immer wieder sagen, dass man schon schlimmeres überstanden hat.

    Was mich interessiert ist, wie lange nach der Chemo ihr mit der Behandlung oder der Planung begonnen habt. Die Ärzte sind da ja so unterschiedlicher Meinung.

    Ganz liebe Grüße

    Engelchen

  • Cathrin66
    Blastozyste
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    2.001
    • 5. März 2009 um 13:44
    • #23

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    Hallo engelchen,


    wann hattest du deine Diagnose bekommen? Bei mir war der Diagnosezeitpunkt Mai 2001 und im Januar 2004 haben wir dann am Babyplan gearbeitet. Damals noch mit rosaroter Brille :)
    Meine letzte Antihormonspritze (Enantone Gyn) bekam ich im August 2003 und habe noch bis zum Ende des Jahres Tabletten eingenommen. Im Dezember habe ich diese dann abgesetzt und im Januar bekam ich meine Mens. Ich hatte auch sehr viel Angst, diese könnte ausbleiben.
    Ich hatte zwar einen sehr schnell wachsenden Tumor aber trotzdem eine gute Prognose. Daher hatte meine Onkologin wenig Bedenken. Sie hat die ganze Zeit gewusst, dass wir noch Nachwuchs wollen. Auf allen möglichen Kongessen und wiss. Treffen hat sie dieser Problematik viel Interesse gezeigt und mich beraten. Genauso wie meine Gyn.

    Alles Gute für dich!

    [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif]Liebe Grüße von der Löwenmama mit ihrem Löwenrudel [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif] [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif]

  • Asti
    Morula
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    497
    • 5. März 2009 um 19:25
    • #24

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    Hallo Engelchen,

    ich hatte die Diagnose Anfang 2004 und wir waren im Nov. 07 zum Erstgespräch in Alicante. Dort hat uns der Doc dann aber geraten noch bis Sommer 09 zu warten. Auch die Onkologen in Deutschland haben mir geraten insgesamt 5 Jahre abzuwarten. Ich war im Nov. 07 zunächst ziemlich entäuscht, dass ich nicht sofort losgegen konnte. Andererseits will ich ja auch auf jeden Fall gesund und fit sein. Und nun haben wir die Zeit ja fast rum und werden voraussichtlich im Mai zur EZS nach Spanien fliegen.


    Liebe Grüße von Asti

    2x EZS + 3 x Kryo Gennet Liberec

    Geburt unserer süßen Tochter im August 2011

  • engelchen
    2-Zeller
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    16
    • 5. März 2009 um 20:52
    • #25

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    Hallo Kleiner Löwe, Hallo Asti,

    danke für die schnellen Antworten. Die Diagnose bekam ich im Januar 06, die Behandlung (Chemo und Bestrahlung) lief bis August 2006. Bis zum Ende der Behandlung bekam ich dann auch Enantone Gyn. Bei mir war es kurz vor zwölf, daher hat man auch zwei Tage nach der Gewebeentnahme mit einem vorläufigem Laborergebnis schon mit der Chemo begonnen. Der Tumor war schon so groß, dass er Lunge und Herz verdrängt hatte. Aber trotz allem habe ich mich durchgekämpft und bin bis heute rezitivfrei. Auch sonst geht es mir gut. Wenn ich mal ein Tief habe dann denke ich immer daran, dass mir eine zweite Chance geschenkt wurde und dafür bin ich sehr dankbar.
    Wir wollen uns in ca. 10 Tagen in Prag bei Pronatal beraten lassen. Vor Mitte des Jahres wollen wir nicht mit einer Behandlung beginnen. Aber wir wollen schon mal alles erkunden und die Klinik auswählen. Bei mir stehen vorher auch noch ein paar Arztbesuche an. Ich habe durch die Chemo eine Osteoporose (verringerte Knochendichte). Das war während der Chemo so schlimm, dass zwei Wirbelkörper gebrochen und mehrere Deckplatten eingebrochen sind. Nächste Woche werde ich von meinem Orthopäden erfahren, ob ich eine natürliche Geburt haben könnte.
    Meine Onkologin hat selber ein Kind adoptiert und hält nicht viel von Hormonbehandlungen. Sie meint, dass man sich damit nur unnötig Stress macht. Von daher kann ich von ihr keine wirklich objektive Meinung erwarten. Meine Gyn und meine Hausärztin und die Kiwu-Ärztin sind da nicht so. Da ich rezitivfrei bin und ich ja auch keinen Tumor hatte, der durch Hormone beeinflusst werden könnte. Mal sehen, was beim Beratungsgespräch herauskommt. Ich will natürlich nicht meine Gesundheit aufs Spiel setzen. Damit wäre ja niemandem geholfen. Aber ich denke ihr könnt auch gut verstehen, dass der Wunsch sehr groß ist. Und wenn wir wirklich noch zwei Jahre warten müssen, dann muss es halt so sein. Aber ich hoffe schon, dass es wir früher anfangen können.

    Liebe Grüße

    Engelchen

  • Cathrin66
    Blastozyste
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    • 5. März 2009 um 21:07
    • #26

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    Hallo engelchen,

    dein Tumor war also nicht hormonabhänig, mich wundert dann, weshalb du die Antihormontherapie machen musstest und dadurch auch noch so starke Nebenwirkungen ertragen musstest. Zusätzlich ja nun auch bleibende ( Osteoporose )
    Hattest du befallene Lymphknoten ? Darf ich fragen wie alt du jetzt bist :oops:

    Nach unseren Behandlungen ist es wirklich schwer den richtigen Zeitpunkt zu finden. Es gehört auch ein wenig Mut dazu. Mit unseren Vorgeschichten bleibt es immer auch ein kleines Wagnis. Aber selbst bei gesunden Frauen kann eine ernsthafte Diagnose dazwischen funken, wer weiß das schon.
    Ich hatte eine so tolle Onkologin, ich glaube sie hat mich psychisch so stark aufgebaut, dass ich es mit vielen Dingen aufnehmen würde. Ich fühle mich unglaublich erstarkt durch diesen ganzen Weg. Manchmal habe ich Angst, weil derzeit alles so genial ist in meinem / unserem Leben. Angst es könnte irgendwas anderes kommen ... Aber wer kennt diese Ängste nicht.

    Mich hatte der Kinderwunsch durch die gesamte Therapie getragen und dir wird es sicherlich nicht anders gegangen sein. Wenn doch noch eine Wartezeit von nöten sein sollte, pah, die schaffst du dann auch noch.

    Ich war in Brünn bei RF und dort wussten die Ärzte auch von meiner Vorgeschichte. Glücklicherweise war nun bereits ein Zeitfenster von 7 Jahren geschafft.

    [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif]Liebe Grüße von der Löwenmama mit ihrem Löwenrudel [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif] [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif]

  • engelchen
    2-Zeller
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    • 5. März 2009 um 21:33
    • #27

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    Hallo Kleiner Löwe,

    ich glaube, ich hab mich da falsch ausgedrückt. Mit Antihormontherapie meinte ich diese Spritzen (Enantone Gyn) die die Eierstöcke während der Chemo schützen soll. Hat wohl nix genutzt. Ich werde bald 27. Ich war gerade mal 23, als man mir die Diagnose stellte. Mit 25 wollte ich eigentlich immer Mama werden. Es war sehr schwer mit der Krankheit, den veränderten Zukunftsaussicht etc. umzugehen. Aber man ist froh, dass man noch lebt.
    Ich hatte ein großes Lymphom im Medastinum. Im PET-CT hat man im Beckenbereich zwei kleine Lymphknoten gesehen, die wohl befallen waren, aber ganz sicher sind die PET-Untersuchungen ja auch nicht, da dort auch kleine Entzündungen leuchten. Und die zwei Punkte waren in einem späteren PET nicht mehr nachweisbar und auch sonst unauffällig. Ich habe noch etwas Narbengewebe , aber das hatte sich sogar bei der letzten NU (zwei Jahre nach Therapie) noch zurückgebildet. Das hat mir sehr viel Mut gemacht.

    Ich kenne deine Gefühle, dass man denkt, dass alles einfach viel zu glatt läuft. Die Angst wird einen wohl immer wieder einholen. Aber ich kann mittlerweile etwas besser damit umgehen. Durch den Gedanken an eine Eizellspende und die vielen Untersuchungen und Vorkehrungen, die man vorher so treffen muss, ist die Angst vor einer neuen Erkrankung ein wenig in den Hintergrund gerückt. Das nenne ich positiven Stress :D

    Wie war es für dich als du erfahren hast, dass du in den vorzeitigen Wechseljahren bist?
    Ich glaube für meinen Mann war es richtig schlimm. Ich habe ja gemerkt, was in meinem Körper vorgeht, oder auch nicht. Und man weiß als Frau, wie der Körper eigentlich funktionieren sollte. Mein Mann hatte immer noch Hoffnung und war ziemlich am Boden, nachdem wir gemeinsam in der Kiwu-Sprechstunde waren. Die Ärztin hat uns dort sehr anschaulich noch mal erklärt was in meinem Körper passiert ist. Manchmal ist es auch gut Gewissheit zu haben, um sich auf einen neuen Weg zu machen.

    Liebe Grüße

    Katrin

  • Asti
    Morula
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    • 6. März 2009 um 13:09
    • #28

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    Hallo Engelchen,
    bei den hormonposiviven Brustkrebspatientinnen geht es glaub ich in erster Linie um die nicht erschünschte Hormonbehandlung, die den Brustkrebs wieder anheizen könnte, deswegen die langen Wartezeit. Da der Fall bei Dir anders gelagert ist, ist vielleicht eine so lange Wartezeit gar nicht nötig.

    Als ich die Diagnose mit den Wechseljahren bekommen habe, bin ich psychisch ziemlich zusammengebrochen, da ich doch sehr gehofft hatte, dass sich alles wieder normalisieren würde. Es ging mir psychisch fast schlechter als bei der Krebsdiagnose. Mein Mann war auch ziemlich fertig, aber letzendlich kann er glaub ich ohne die Erfüllung des Kinderwunsches besser leben als ich. Wir habe dann auch kurz über Adoption nachgedacht und sind dann ziemlich schnell bei der EZS gelandet und das ist für uns beide ok. Trotzdem bin ich die treibende Kraft bei der ganzen Geschichte.
    Viele Grüße von Astrid

    2x EZS + 3 x Kryo Gennet Liberec

    Geburt unserer süßen Tochter im August 2011

  • Cathrin66
    Blastozyste
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    2.001
    • 6. März 2009 um 15:18
    • #29

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    engelchen

    Ich habe ja das Glück, nicht so direkt in die vorzeitigen Wechseljahre gekommen zu sein. Zyklus ist da und ich wurde sogar einmal spontan schwanger mit meinen eigenen Eizellen, hatte aber dann leider eine Fehlgeburt.
    Trotzdem ist mein Zyklus stark schwankend - zumindest hormonell betrachtet - . Mal ist der FSH normal gewesen und im nächsten Zyklus wieder zu hoch. Zur Diagnose war ich 34. Ich habe die Enantone Gyn bekommen, um meine Östrogene - die ja jede Frau so produziert - so niedrig wie möglich zu halten und somit evtl. noch vorhandenen Krebszellen die "Nahrung" zu erschweren.
    Ich habe erst nach 2 Chemos die erste Spritze bekommen. Ich vermute, dass die Chemo meinen noch vorhandenen Eizellen, doch ordentlich zugesetzt hat.

    Wenn dein Tumor nicht hormonabhängig war, so ist eine kürzere Wartezeit vielleicht vertretbar.

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  • engelchen
    2-Zeller
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    • 6. März 2009 um 20:00
    • #30

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    Hallo ihr Zwei,

    eure Antworten machen mir Hoffnung! Ich muss jetzt einfach das Gespräch abwarten und dann noch mal ganz in Ruhe mit meiner Onkologin alles besprechen. Die nächste Nachuntersuchung im April/ Mai will ich ja auch auf alle Fälle abwarten um so sicher wie möglich zu sein. Seid ihr eigentlich noch in der Nachkontrolle?

    Ich habe Enantone am Tag der ersten Chemo bekommen. Aber meine Chemo war wohl so agressiv, dass auch das die Eierstöcke nicht schützen konnte. Die Ärztin in der Kiwu-Sprechstunde hat mich auch gleich so bedauernd angesehen, als sie las, welche Behandlung ich hatte. Und sie meinte dann, dass man die Blutwerte noch mal kontrolliert, aber sie uns keine Hoffnungen macht. Das war der Moment, als mein Mann das erste Mal wirklich realisiert hat, dass ich unfruchtbar bin. So komisch das klingen mag, aber als er es so schwarz auf weiß hatte, war das für mich eine Erleichterung, weil er nun akzeptieren kann, dass da keine Hoffnung mehr besteht. Wir befinden uns praktisch auf einem Level.
    Dann hat man uns die EZSP vorgeschlagen. Ich war erst total dagegen. Das klang für mich sehr nach Hokuspokus und man hatte das Gefühl, dass es etwas schleches ist, da es in Deutschland verboten ist. Wir haben uns dann trotzdem mit dem Thema beschäftigt. Mit genügend Informationen war auch ich nun überzeugt, dass die EZSP der Adoption doch deutlich vorzuziehen ist. Zur Adoption haben wir uns ja bereits beraten lassen, aber dann wieder davon Abstand genommen, da das wirklich schwierig ist. Und so können wir ja die Schwangerschaft erleben, dem Kind schon während dieser Zeit zeigen, dass wir uns darauf freuen und es ist mehr unser eigenes Kind. Klingt vielleicht ein wenig blöd, aber ich glaube, ihr versteht mich schon.

    Liebe Grüße

    Engelchen

  • Cathrin66
    Blastozyste
    Beiträge
    2.001
    • 8. März 2009 um 11:49
    • #31

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    Hallo sternli - :tach: :hallo:

    Engelchen - deine Gedanken verstehe ich gut. Ado ist mit unserer Vorgeschichte auch nicht ganz so einfach. Die Ämter suchen schon perfekte Eltern, möglichst keine "vorgeschädigten".
    Ich drücke dir ganz fest die :zustimm: . Ich stelle denke selten daran, dass unser Sohn mit meiner Genetik eigentlich nichts zu tun hat, aber er war in meinem Bauch ... das ist das beste Gefühl für die Bindung. Eigentlich ganz einfach - für mich war es jedenfalls so.

    [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif]Liebe Grüße von der Löwenmama mit ihrem Löwenrudel [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif] [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif]

  • engelchen
    2-Zeller
    Beiträge
    16
    • 8. März 2009 um 15:44
    • #32

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    Hallo Sternli,

    ich kann gut nachvollziehen, dass dich das Thema beschäftigt. Aber ich bin mir sicher, dass du dein Glück bestimmt irgendwann findest und der Kinderwunsch sich dann auch erfüllt. Darf ich fragen wie alt du bist?
    Ich hatte auch mal eine Phase in der sich alles nur noch um den Kinderwunsch drehte. Da war ich ziemlich fertig. Das schlimme ist, dass man nicht wirklich jemanden hat, mit dem man darüber reden kann (Danke für das Forum!!!). In meinem Freundeskreis sind gerade drei Frauen schwanger, zwei haben frisch entbunden und einige ältere Kinder sind auch schon dabei . Wir sind so ziemlich die einzigen, die bei den wunderschönen Gesprächen über Schwangerschaft, natürliche Familienplanung, Kinderwagen, Windeln... mitreden können. :help:
    Und dann immer wieder die lästige Frage, wann es denn bei uns mal so weit ist. Aber seitdem ich die Hoffnung auf die EZSP habe, kann ich mit dem Thema wieder unverkrampft umgehen. Ich freue mich auch wieder für die anderen. Denk einfach immer daran, dass es auch für dich irgendwann so weit sein kann. Und so lange kannst du dein Leben als Singel ja genießen. Das hat auch seine Vorteile :rolleyes:

    Kleiner Löwe - Ich hoffe und denke auch, dass man die Genetiksache bestimmt vergisst wenn es erst einmal so weit ist. Um so mehr ich mich mit dem Thema befasse, um so mehr ist es für mich auch vollkommen normal. Morgen bin ich beim Orthopäden bestellt. Mal sehen was er sagt. Mir brennt vor allem auf der Seele, ob mein Körper bzw. meine Wirbelsäule auch eine Zwillingsschwangerschaft überstehen würde. und ob ich noch ein Fünkchen Hoffnung auf eine natürliche Geburt haben kann. Ich werde euch davon berichten!

    Liebe Grüße

    Engelchen

  • engelchen
    2-Zeller
    Beiträge
    16
    • 9. März 2009 um 21:33
    • #33

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    :tanz: Celebrate good Times :tanz:

    Hallo ihr Lieben,

    ich hatte heute die Auswertung meiner Osteoporosemessung. Meine Werte sind richtig gut. Also für meine Verhältnisse gut. Und der Arzt hat zumindest von der Wirbelsäule her schon mal grünes Licht gegeben. Er meinte, dass ich mich auf Rückenschmerzen einstellen soll, aber er meinte auch, dass ich das schon schaffen würde, denn da hätte ich ja schon anderes hinter mir. Das lässt mich wesentlich entspannter zu unserem Erstgespräch fahren.
    Ich hoffe euch geht es auch gut und alle sind gesund.

    Liebe Grüße

    Engelchen

  • Cathrin66
    Blastozyste
    Beiträge
    2.001
    • 9. März 2009 um 22:05
    • #34

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    Engelchen - das klingt prima :gut: :yau:

    [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif]Liebe Grüße von der Löwenmama mit ihrem Löwenrudel [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif] [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif]

  • engelchen
    2-Zeller
    Beiträge
    16
    • 21. März 2009 um 15:06
    • #35

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    Hallo kleiner Löwe,

    wie geht es dir und euem Löwenbaby?

    Mein Mann und ich hatten letzte Woche zwei Beratungsgespräche in Prag. Wir haben die Klinik Pronatal Plus und Gennet besucht. Zuerst ging es zu Pronatal. Es ist alles recht luxeriös dort aber sehr steril. Auch die Beratung war wenig persönlich. Es war alles gut verständlich aber wir hatten nicht das Gefühl, dass irgendjemanden dort unsere Geschichte und Persönlichkeit interessiert. Danach ging es zu Gennet. Dort war ich erst eimal sehr erschrocken. Dort war die Athmosphäre ganz anders. Es war trubelig wie in einem Bienenstock und ich wollte erst am liebsten wieder gehen. Aber nachdem wir wirklich ausführlich beraten wurden, war das Gefühl schon ein anderes. Und nun steht unsere Entscheidung fest. Wir werden morgen alle Unterlagen einscannen und diese dann an die KLink senden. Und dann hoffen wir, dass bis zum Sommer eine passende Spenderin gefunden ist und wir loslegen können. Bis dahin gibt es ja noch einiges zu erledigen und Untersuchungen hinter uns zu bringen.
    Mein Östrogenspiegel war den Ärzten etwas zu niedrig und so muss ich wahrscheinlich meine Femoston-Dosis erhöhen lassen. Davor graut mir noch ein wenig, da ich dann sicher wieder mit mehr Nebenwirkungen zu kämfen habe. Aber wenn ich daran denke, dass ich dafür vielleicht irgendwann unser Baby in den Armen halten kann, dann freue ich mich darauf.

    Ganz liebe Grüße

    Engelchen

  • hope81
    Eizelle
    Beiträge
    11
    • 29. November 2009 um 14:58
    • #36

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    Hallo zusammen,

    auch wenn in diesem Ordner schon seit längerem nichts mehr geschrieben wurde, so möchte ich doch zuerst hier etwas schreiben. Da mich die Chemotherapie vor 3 Jahren in die Wechseljahre brachte.
    Bei mir wurde vor 3 Jahren ein Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert. Zunächst hieß es, dass ich nach der Chemo Kinder bekommen kann. Allerdings musste anschließend noch ein Hochdosischemo durchgeführt werden. Mir wurde von Anfang gesagt, dass ich nicht mehr schwanger werden kann.
    Wir machen uns schon seit längerem Gedanken über eine EZS und sind uns nun auch sicher, dass wir diesen Weg gehen wollen. Allerdings haben mir die Gyns empfohlen noch 2 -3 Jahre zu warten.
    Mich würde einfach interessieren, ob es in diesem Forum gleichgesinnte gibt und wie ihr damit umgegangen seid, wie groß die Chancen sind, schwanger zu werden ....

    Über Antworten oder Tipps für andere Ordner würde ich mich freuen.

    LG hope81

  • fiskan
    Morula
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    463
    • 29. November 2009 um 22:22
    • #37

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    hallo hope

    ich hatte ein hodgkin-lymphom. war bereits im endstadium, 4 b. mir blieb nur noch hochdosierte chemo im jahr 2004/05. mir wurde da schon gesagt, dass ich danach keine ez mehr haben würde, direkt in die wechseljahre kommen würde. eigene ez spenden konnte ich nicht mehr, mir blieb keine zeit mehr dazu. ovarien-gewebe zu entnehmen wollten sie aus zeitgründen und da es bis dahin keine erfolge gab auch nicht machen. war mir alles egal.

    wie durch ein wunder wurde ich 2,5 jahre später, trotz äusserst seltenem zyklus und wechseljahrsymptome, ss. ich hätte das kind austragen dürfen, die chemo lag gerade genügend lange zurück... doch leider starb das kind in der 14. ssw. es hatte einen schweren chromosomenschaden - wohl aufgrund der sehr schlechten qualität der letzten ez. danach war der kiwu natürlich wieder präsent. es war eine schlimme zeit. den verlust des kindes verkraften und nun ganz in die wechseljahre gerutscht zu sein...

    zum glück war ich in guten händen und mir wurde schnell eine ezsp empfohlen. da das hodgkin-lymphom nicht hormonabhängig ist, steht aus dieser seite einer ss auch nichts im weg. einige weitere abklärungen folgten. und im sommer diesen jahres flogen wir nach spanien. jetzt bin ich bereits im 6. monat mit zwillingen ss. sie entwickeln sich prächtig und wir sind überglücklich! können unser glück und dieses wunder noch immer kaum glauben.

    aufgrund von folgeschäden, gibt es bei mir einiges zu beachten, wie z.b. werde ich leider nicht natürlich entbinden können, aber das nehme ich gerne in kauf. mittlerweile sind 4 1/2 jahre seit therapie-ende vergangen.

    ich wünsche dir viel glück auf deinem weg.

    alles liebe
    fiskan

    vorzeitige WJ nach Chemo
    EZS 7.09 IVI Madrid - POSITIV!!!

    [Blockierte Grafik: http://www.ticker.7910.org/as1cHji0g410012MjQyZHw1NTY4OGR8dW5zZXJlIHp3ZWkgU29ubmVuc2NoZWluZSBzaW5kIA.gif]

  • hope81
    Eizelle
    Beiträge
    11
    • 1. Dezember 2009 um 17:58
    • #38

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    Liebe fiskan,

    vielen Dank für deine Antwort. Es tut sehr gut endlich mal jemanden "kennen zu lernen", der in der gleichen oder ähnlichen Situation ist. Bisher hatte ich immer das Gefühl die einzige zu sein. In meinem Umfeld gibt es ständig neue Schwangerschaften und das hat mir teilweise sehr zugesetzt. Allerdings ist es nun besser, da ich weiß, dass die EZS eine Chance ist.
    Bei mir wurde vor der Hochdosischemo Eierstockgewebe entnommen und eingefroren. Meine damalige Ärztin machte mir vor 1 Jahr große Hoffnungen, dass ich damit dann schwanger werden kann und man damit anfangen kann, sobald die Onkologen das OK für eine Schwangerschaft geben. Als ich dann ein halbes Jahr später wieder in der KIWU Klinik war, um mich genauer zu informieren, war meine Ärztin nicht mehr an dieser Klinik. Ich bekam eine neue Ärztin, die mir dann sagte, dass das nicht so einfach geht mit dem Gewebe und dass wir uns auf jeden Fall einen Plan B - nämlich die EZS- überlegen sollten. Ihre Begründung war, dass das eingefrorene Gewebe ja schon normale Chemo mitgemacht hätte und deshalb vermutlich die EZ von sehr schlechter Qualität seien. Weiterhin wäre das ganze für mich sehr anstrengend, mit vielen OPs verbunden und von diesem Standpunkt her, würde sie mir eher eine EZS empfehlen. Wir, vor allem ich, waren zuerst sehr enttäuscht, nun doch keine eigenen Kinder zu bekommen. Mittlerweile sage ich mir, immerhin haben wir eine Chance noch Kinder zu bekommen.
    Wir tendieren auch zu Spanien. Obwohl ich sagen muss, dass hier viele in der Tschechei sind. Darf ich fragen, wo ihr wart und was die EZS gekostet hat? Unseren Informationen soll Valencia sehr gut sein. Wie lange war bei dir eigentlich die Wartezeit auf eine EZS?
    Es ist schön zu hören, dass es bei dir gleich geklappt hat. Das macht mir große Hoffnung. Auch wenn wir erst in ca. 2 Jahren so richtig anfangen dürfen.

    LG hope

  • bijou_79
    8-Zeller
    Beiträge
    83
    • 1. Dezember 2009 um 20:30
    • #39

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    liebe hope,

    ich hatte 2005 chemos, ganzkörperbestrahlung, und bin noch mit einigen anderen netten sachen vollgepumpt worden.
    ich habe damals ( :)...dabei ist es erst 4 jahre her) scherzhaft gesagt, ich strahle im dunkeln, so sehr bin ich verseucht.

    dank einer ezs bin ich nun seit einigen monaten mutter. ich würde diesen weg immer wieder gehen, egal wie steinig er war. denn mein kind ist das beste, tollste, schönste, was mir passieren konnte!

    bezüglich deiner weiteren fragen, lies dich einfach durch die verschiedenen ordner und frag nach. das bleibt niemanden erspart.... :)

    viel glück auf deinem kiwu-weg und immerwährende gesundheit!

    fortuna

    1. EZS 05/08 Negativ
    2. EZS 08/08 Negativ
    3. EZS (Kryo) 10/08 POSITIV :)

    Es gingen eine ganze Weile, vier große Füße ganz alleine.
    Nun gehen Schritt für Schritt, zwei winzig kleine Füße mit.

  • hope81
    Eizelle
    Beiträge
    11
    • 1. Dezember 2009 um 20:49
    • #40

    Re: Chemotherapie brachte mich in die Wechseljahre

    Liebe fortuna,

    vielen lieben Dank für deine Nachricht und vor allem für die immerwährende Gesundheit! Die kann man in unserer Situation immer gut gebrauchen. Auch dein Mutterglück macht mir Mut.
    Hab auch schon angefangen durch die Ordner zu lesen und würde am liebsten auch bald mit der EZS anfangen. Aber natürlich seh ich die Argumente der Ärzte ein: ich bin ja noch jung (28) und hätte schließlich Zeit die 5 Jahre nach Therapieende abzuwarten.

    Ich wünsche auch dir weiterhin alles Gute und genieß die Zeit mit deinem Kind!
    LG hope

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