Hallo Bussibär ,
erst mal vielen Dank für die ausführliche Erklärung ! Bist Du Biologin ? Oder hast Du in der Schule besonders gut aufgepasst ( 7. oder 8. haben wir das wohl in Bio durchgenommen ). Was mich beunruhigt , ist weniger , dass das Kind eine andere Blutgruppe hat , sondern vielmehr , ob mein Körper den Embryo nicht gleich abstosst .
Prinzipiell müßte man dann bei einer Schwangerschaft gleich mitkontrollieren lassen , ob das Kind einen anderen Rhesusfaktor hat (kann man ja auch mit heterologe Insemination erklären ).
Viele Grüße
Kathy
Blutgruppe
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Blutgruppe
Vielen Dank für die Blumen!
Nein, ich bin keine BiologIN, sondern InformatikER, aber Bio hat mich immer schon brennend interessiert, weshalb ich mich auch im schulischen Rahmen dort spezialisiert habe. Mein Partner bei den Experimenten damals (immer zu zweit) ist heute Reproduktionsmediziner.
Frohes Fest
Bussibär -
Blutgruppe
Hallo Bussibär ,
sorry , habe nun auch kapiert , dass Du keine Sie bist !
Danke nochmal für die Antwort !
Viele Grüße
Kathy -
Blutgruppe
Hallo Kathy,
mit dem Rhesusfaktor ist das heute eigentlich kein Problem mehr. Da brauchst Du keine Angst zu haben.
Nur wenn die Mutter rhesusnegativ ist und das Kind rhesuspositiv, kann es theoretisch Probleme geben, dadurch daß die Mutter Antikörper gegen den Rhesusfaktor des Kindes bildet. Antikörper gegen das Kind werden aber immer erst nach Blutkontakt gebildet und der findet üblicherweise erst bei der Entbindung (oder evtl.einer Fehlgeburt statt). Früher war dann oft das 2.Kinde einer rhesusnegativen Frau betroffen und braucht manchmal Austauschtransfusionen.
Heute gibt es dieses Problem kaum noch, denn alle rhesusnegativen Mütter bekommen in Deutschland in der ca. 28.SSW eine Spritze, die einer Antikörperbildung vorbeugt. Dies wird nach der Geburt nochmal wiederholt, falls das Kind wirklich rhesuspositiv ist.
Auch bei Fehlgeburten rhesusnegativer Mütter wird so eine Spritze gegegen. Das weiß ich genau.15% der Bevölkerung sind in etwa rhesusnegativ. Der Rest positiv - das Merkmal ist dominant. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, daß bei den rhesusnegativen Müttern die Embryoneneinnistung behindert sein könnt o.ä.
Also keine Angst, falls Du rhesusnegativ bist.
Gruß, Sigi