Liebe Fachleute,
wir waren vor kurzem zum Erstgespräch wegen einer EZS. Ich habe bereits zwei spontan empfangene Kinder ausgetragen und werde jetzt seit Jahren wohl wegen meines fortgeschrittenen Alters nicht mehr schwanger (bin jetzt 43). Beide Schwangerschaften haben sich in der rechten Hälfte meines Uterus bicornis eingenistet, die Kinder waren deutlich rechts zu sehen und zu spüren. - Jetzt konnte der Arzt beim Erstgespräch bei einem vaginalen Ultraschall die rechte Hälfte meines Uterus (und auch das rechte Ovar) nicht darstellen. Die Untersuchung dauerte recht lange. Er deutete an, dass das beim Transfer Schwierigkeiten machen könne, da sich er weiche Katheter evtl gar nicht bis an den gewünschten Ort vorschieben lassen werde und man das auch nicht merke - Ultraschall beim Transfer ist in dieser Klinik wohl nicht üblich (ist es das sonst?).
Der Arzt empfahl eine "Sondage" einen gewissen Zeitraum vor dem Transfer (einige Tage? Wochen?) und ggf. eine leichte Dilatation, alles mit im Vergleich zum Transferkatheter harten Instrumenten, um ggf. den Weg zu ebnen. Das könne auch meine Frauenärztin vor Ort machen.
Ich habe im Laufe der IUIs in der Kiwu-Praxis in Deutschland eine Durchspülung der Eileiter mit Kontrastmittel gehabt (Anfang dieses Jahres), können die damals gemachten US-Bilder da weiterhelfen?
Und wie sinnvoll ist es, wenn ein Arzt hier die Verhältnisse in meiner Gebärmutter kennt, der transferierende Arzt aber nicht?
Muss ich mir wegen des Bicornis Sorgen machen, ob der Transfer überhaupt eine Chance hätte?
Über orientierendeAntworten würde ich mich sehr freuen.
4jahre