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Wie sag ichs meinem Arzt?

  • 4jahre
  • 21. April 2008 um 21:42
  • 4jahre
    Morula
    Beiträge
    264
    • 21. April 2008 um 21:42
    • #1

    Liebe Forumsmitglieder,

    nachdem wir uns nach vier Jahren erfolgloser Versuche jetzt für eine Eizellspende entschieden haben (und inzwischen mit all den hilfreichen Informationen aus dieser Seite Kliniken kontaktieren, DANKE für alle Eure Beiträge ...:)) frage ich mich, was meine Gynäkologin wohl zu unserem Plan sagt. Kann man eigentlich damit rechnen, von seinen deutschen Ärzten Unterstützung zu erfahren? Wie ist es Euch ergangen?

    Ich bin mal gespannt auf Eure Erfahrungen...

    4jahre

    2 Kinder spontan
    ab 04 div. Behandlungen in D neg
    EZS Unica 07/08 neg
    spontane Schwangerschaft 12/08, MA 02/09
    Kryo Unica 10/09 neg
    EZS Gennet Liberec 03/10 pos, Geb. 11/10
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  • Bine
    Morula
    Beiträge
    210
    • 21. April 2008 um 22:11
    • #2

    Re: Wie sag ichs meinem Arzt?

    Hallo 4 Jahre,

    mein KI-WU Doc hat mir nach dem letzten gescheiterten ICSI zur EZP geraten....

    LG; Bine

    7 ICSIs, davon 2 FG
    5 Kryos, alle negativ
    1. EZP bei Reprofit Juni 08 - negativ

  • Narzisse2
    8-Zeller
    Beiträge
    151
    • 22. April 2008 um 07:13
    • #3

    Re: Wie sag ichs meinem Arzt?

    Mein Kiwu-Doc war froh, dass wir ihn auf Embryospende angesprochen haben (da wir ihm als "hoffnungsloser Fall" leid getan haben). Auch mein normaler Gyn hat die Info sehr gut aufgenommen.

    Ich kann deine Angst aber verstehen - das ging mir genauso. Aber - nur Mut!

    Narzisse

    3 Kinder durch Embryospende (1 Tochter, geb. 10/04 und Zwillingspärchen, geb. 9/07)

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 22. April 2008 um 08:53
    • #4

    Re: Wie sag ichs meinem Arzt?

    ... ich mach mal die Gegenstimme. Ich habe während meiner 1. EZS in der Vorbereitungsphase 2x den Gyn verloren, weil die sich weigerten, mich weiterzubehandeln. Einer der Ärzte hatte bereits die Kammer kontaktiert. Das war schlimm für mich, man ist ja sehr dünnhäutig in der Phase und steht dann ganz doof da, wenn man von jetzt auf gleich einen neuen Arzt braucht. Und ich hatte vorher schon den Gyn gewechselt, weil ich es meiner vorherigen Gyn gar nicht zutraute - sie war feministisch orientiert und die haben meist schon Probleme mit einer normalen IVF. Ich hatte also insgesamt 4 Gyns vor/während der 1. EZS.

    Ich würde versuchen, den Arzt einzuschätzen - ansonsten ist bei einem Arztwechsel eine Deckgeschichte vom "Kryotransfer" sinnvoll. Mein jetziger Gyn ist sehr unkompliziert und angenehm und weiß es dieses Mal auch (Kommentar "Gut, dass Sie mir das nicht erzählt haben", zwinker).
    Gruß Romy

  • peg
    Morula
    Beiträge
    289
    • 22. April 2008 um 11:12
    • #5

    Re: Wie sag ichs meinem Arzt?

    Sag es ihm einfach.
    Ich hab nur positive Erfahrungen gemacht. Sowohl bei den Kiwu-Ärzten, die mich unterstützt und auch auf die EZSP vorbereitet haben. Sie haben mich auch ausführlich beraten, nachdem ich die Sprache auf EZSP gebracht habe.
    Mein normaler Gyn hat es ebenfalls sehr positiv aufgefaßt und auch seine Hilfe angeboten. Ich wollte aber lieber die Vorbereitung durch die Kiwu machen lassen, weil die eben doch mehr Erfahrung auf dem Gebiet haben.
    Jetzt bin ich wieder zu meinem Gyn zurück und er freut sich auch ganz toll,d aß es so gut geklappt hat.

    Zwischenzeitlich hatte ich mal den Eindruck, daß die Kiwu-Ärzte ein bißchen "angepißt" sind, weil sie eben nicht die Möglichkeiten wie die Ärzte im Ausland haben. Aber das hatte ja nichts direkt mit mir zu tun. Wir haben uns trotz allem immer bestens verstanden und sie haben mich auch toll beraten.

  • Wombat
    8-Zeller
    Beiträge
    94
    • 22. April 2008 um 11:43
    • #6

    Re: Wie sag ichs meinem Arzt?

    Bei uns hat auch mein KiWu Doc mit der Eizellspende angefangen, da er sonst nur wenige Chancen sah. Hätte ihn sonst aber darauf angesprochen. Auch mein normaler Gyn weiß darüber Bescheid und hat überhaupt keine Probleme damit. Beide bedauern es, dass das in Deutschland nicht erlaubt ist.
    Wenn Du ein gutes Gefühl hast bei dem Doc, würde ich es ihm auf jeden Fall sagen.

    LG wombat

  • tina42
    2-Zeller
    Beiträge
    34
    • 22. April 2008 um 14:01
    • #7

    Re: Wie sag ichs meinem Arzt?

    Bei mir hat auch mein Kiwu-Doc nach etlichen vergeblichen Versuchen von allein den Vorschlag gemacht,
    eine EZS machen zu lassen. Er sah wohl auch keine andere Möglichkeit mehr.
    Find ich absolut prima, hat mir sogar Vorschläge für Kliniken gemacht.

    Nur Mut!
    tina

  • ute
    2-Zeller
    Beiträge
    44
    • 22. April 2008 um 16:55
    • #8

    Re: Wie sag ichs meinem Arzt?

    Liebe 4jahre,

    ich wollte eh vor meiner 1. EZS den Arzt wechseln, da meine bisherige Frauenärztin ihre Praxis etwas weiter weg hat. Bei der neuen Ärztin habe ich angerufen und nur um einen Gesprächstermin gebeten. Das fand die Arzthelferin zwar komisch, war aber kein Problem. Ich habe der Ärztin dann gesagt, was ich vorhabe und ob sie damit ein Problem hätte. Hatte sie nicht. Insgesamt hat sich diese Vorgehensweise als "praktisch" erwiesen, da ich so immer einen kurzfristigen Termin bekommen habe für US etc. Mittlerweile - ich habe gerade den 2. Versuch gemacht, beim 1. Mal hat's leider nicht geklappt - maile ich ihr nur noch, wenn ich ein Rezept oder einen Termin benötige.

    Allerdings hat ein KIWU-Doc den Vorteil, dass er vor Ort eingreifen kann, falls Probleme auftauchen. Das kann meine Ärztin dann nicht. Bei mir hat aber alles soweit geklappt. Bei Bedarf habe ich dann in der Auslandsklinik angerufen. Das Wichtigste ist, dass man sich absolut wohlfühlt.

    LG Ute

  • 4jahre
    Morula
    Beiträge
    264
    • 23. April 2008 um 12:45
    • #9

    Re: Wie sag ichs meinem Arzt?

    Liebe Forumsmitglieder,


    Danke für eure Antworten! :)
    gerade war ich bei meiner FÄ, die nicht nur sofort zur Unterstützung bereit war, sondern mir auch noch eine KiWu-Praxis empfohlen hat, die mir Adressen von Kliniken empfehlen könnte... :D Bei unserer Vorgeschichte sei der Schritt zur Eizell-/Embryonenspende der einzig medizinisch sinnvolle, und in vielen Nachbarländern kann man diesen Schritt ja auch gehen.
    Ich bin froh, Begleitung vor Ort gefunden zu haben und mich nicht alleine oder in der virtual reality orientieren zu müssen.

    Allen weiter gute Wege!

    4jahre

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    EZS Gennet Liberec 03/10 pos, Geb. 11/10
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  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 23. April 2008 um 12:46
    • #10

    Re: Wie sag ichs meinem Arzt?

    oh wie angenehm. Da bleibt dir das Lügen erspart. Das macht doch alles viel leichter.!
    Romy

  • NINNI27
    2-Zeller
    Beiträge
    19
    • 16. Mai 2008 um 21:29
    • #11

    Re: Wie sag ichs meinem Arzt?

    Halli Hallo

    sag es ruhig mir hat es z.B. mein Doc gesagt dass es sowas gibt sonst würde ich jetzt tot traurig in der Ecke sitzen. Hier etwas was dich unterstützen kann fals du infos braucht.
    Sehr geehrte ,
    vielen Dank für Ihre Anfrage

    Die Eizellspende wird in der Klinik Pronatal Arleta, Pronatal Plus und der Klinik Pronatal Nord durchgeführ

    In der Klinik Pronatal Nord in Teplice belaufen sich die Kosten für die Eizellspende auf 3.700 € inkl. Medikamente, Blastozystentransfer und Kryokonservierung, in der Klinik Pronatal Arleta auf 3.700 € und in der Klinik Pronatal Plus auf 7.200 €. Sie können die Spenderin nach bestimmten Typmerkmalen (Augenfarbe, Haarfarbe, Größe usw.) auswählen und Sie erhalten alle Eizellen dieser Spenderin. Genetische und serologische Untersuchungen der Spenderin sind Voraussetzung. Es wird synchron der Zyklus der Spenderin angepasst, damit eine Frischeizellenspende möglich ist.
    In der Klinik Pronatal Nord in Teplice ist die Wartezeit auf eine Spenderin ca. 3-4 Monate, in der Klinik Pronatal Arleta ca. 2 Monate, in der Klinik Pronatal Plus besteht keine Wartezeit.
    Die Klinik Pronatal Arleta befindet sich 120 km östlich von Prag. Wir bieten einen Taxiservice vom Bahnhof oder Flughafen in Prag an. Der Taxiservice ist für das Beratungsgespräch (hin und zurück an einem Tag) in den Behandlungskosten inklusive. Die Kosten für den Taxiservice werden mit den Behandlungskosten verrechnet. Jede weitere Abholung von Prag kostet 150 € extra.
    In der Klinik Pronatal Plus ist ein Abholservice sowie Unterkunft und Verpflegung im Preis inklusive und ein Beratungstermin ist kurzfristig möglich.

    Kurz zum Ablauf:
    Nach der Terminvereinbarung reisen Sie nach Tschechien zur Beratung. Falls Sie sich für eine Eizellspende entscheiden, werden Sie auf eine Warteliste in der Klinik eingetragen oder Sie suchen direkt eine Spenderin nach bestimmten Typmerkmalen aus. Bei diesem Termin sollte bereits das Sperma des Partners kryokonserviert werden. Wenn eine Spenderin zur Verfügung steht, werden Sie von der Klinik informiert und erhalten weitere Informationen zur Vorbereitung auf den Embryotransfer.
    Für das Beratungsgespräch benötigen Sie in der Klinik Pronatal Nord und Pronatal Arleta folgende Befunde:
    1. Hormonstatus ( FSH, LH, Prolaktin PL, TSH, Anti –TPO, Estradiol -E2, fT4) – Frau (3. - 5. Zyklustag)
    2. vag. Abstrich (Chlamydien und Ureaplasma) - Frau
    3. Spermiogramm - Mann
    4. Serologie (Hepatitis B,C, HIV, TPHA) - beide Partner
    5. Blutgruppe und RH Faktor - Frau

    Informationen zu den Entfernungen der Kliniken finden Sie auf folgender Seite:
    (Beratungstermine sind in Prag ab Mai möglich, in Teplice ab dem 8.7., und in der Klinik Arleta ab dem 13.6.)

    [Blockierte Grafik: http://www.wunschkinder.net/forum/ssticker/sstick/20/08/2013/38/19/0/0/51.png]

  • Tina31
    Morula
    Beiträge
    483
    • 24. Mai 2008 um 23:53
    • #12

    Re: Wie sag ichs meinem Arzt?

    Ich war sogar bei drei Ärzten (wollte nicht glauben, dass man mit 28 schon in den vorzeitigen Wechseljahren sein kann) und alle 3 haben mir ausnahmslos die EZS empfohlen! Also: Ruhig offen sprechen, dein FA darf es zwar offiziell nicht, aber er/sie unterstützt und betreut dich mit Sicherheit so gut er kann!

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