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Utrogestan vaginal und Transfer

  • svenny1978
  • 24. Februar 2008 um 11:21
  • Erledigt
  • svenny1978
    Blastozyste
    Beiträge
    1.958
    • 24. Februar 2008 um 11:21
    • #1

    Hallo Docs.

    Bei mir ist das so, das ich auf jeden Fall Utrogestan vaginal einnehmen werde, da ich oral immer vorzeitige Schmierblutungen habe. Zur Zeit mache ich es auch vaginal und komme da sehr gut mit klar. Bis heute keine Schmierblutung. ZT 23 :D Wie sieht das im Transferzyklus aus ? Kann ich da auch vaginal beginnen , oder ist es besser oral, damit beim Transfer keine Schmiererei da ist ????? Oder ist das kein Problem ?

    LG svenja :D

    positiv RF 2008
    Mama eines wundervollen Kindes
    April 2012 RF TF

  • Kiki
    Morula
    Beiträge
    515
    • 24. Februar 2008 um 18:40
    • #2

    Re: Utrogestan vaginal und Transfer

    Hallo Svenja!

    Bin zwar kein Doc, aber dachte ich schreib trotzdem mal. Bei meinen eigenen ICSIS habe ich immer
    das Utrogest vaginal genommen und das war nie ein Problem beim Transfer. Man wird vorher
    "ausgespült", bevor die Embies einziehen und danach wurde auch gleich immer noch ein oder zwei
    Kugeln (je nach Dosis) vom Doc nachgeschoben.

    Bei dem EZS-Transfer war es genauso. Habe morgens immer normal die Dosis genommen und die
    Mittagsdosis dann so lange rausgezögert bis zum Transfer, da ein bis zwei Stunden nicht soo
    schlimm sind, wenn es mal sein muss. So wurde mir das zumindest immer erklärt.

    Ich hoffe, ich konnte Dir damit ein wenig helfen. Bin aber auch mal gespannt, was die Docs dazu
    sagen.

    Liebe Grüße
    Kiki

    7 ICSIs (08/04 - 01/07)
    1. EZS (10/07) / 2. EZS (Kryos) (03/08)
    3. EZS bei Reprofit - 09.03.09 - endlich positiv

    <a href="http://lilypie.com"><img src="http://bd.lilypie.com/jR9Pp2.png" alt="Lilypie Ich erwarte ein Baby Ticker" border="0" /></a>

  • Dr.K.
    *****s-Doc
    Beiträge
    2.244
    • 24. Februar 2008 um 21:10
    • #3

    Re: Utrogestan vaginal und Transfer

    Hallo Svenja

    Obwohl wir in unserer Klinik Uterogest in der Eizellspende ueberhaupt nicht benutzen ist es kein Problem diese Tabletten im Transferzyklus vaginal zu nehmen !


    Gruss

    Dr.K.

  • svenny1978
    Blastozyste
    Beiträge
    1.958
    • 25. Februar 2008 um 09:06
    • #4

    Re: Utrogestan vaginal und Transfer

    Vielen Dank für die Antworten. Lieber Dr. K ich soll 600 mg Utrogestan nehmen, meiner Meinung nach zu wenig, ich möchte gerne mehr einnehmen. Wie kann ich das am besten machen. Ich würde gerne ab Punktion 600 mg nehmen und dann ab Transfer auf 800 mg erhöhen und dann ca 1 Woche später auf 1000 mg . Was meinen sie wie ich am besten vorgehen kann. Denn ich habe gelesen, das ein Embryo sich in einer progesteronarmen Gegend schlecht oder gar nicht einnistet.
    Habe dann zur Not auch noch Progesteron Depot 250 mg da , falls es doch zu Blutungen kommen sollte. Von meiner Klinik aus, wird nur 600 mg pro Tag empfohlen. Fast alle Frauen mit einer solchen Dosierung, haben Schmierblutungen oder starke Blutungen bekommen.

    LG Svenja

    positiv RF 2008
    Mama eines wundervollen Kindes
    April 2012 RF TF

  • Dr.K.
    *****s-Doc
    Beiträge
    2.244
    • 25. Februar 2008 um 10:41
    • #5

    Re: Utrogestan vaginal und Transfer

    Hallo Svenja

    Wenn es zu Blutungen nach dem Transfer kommt ist es meist schon zu spaet. Koennen Sie sich Crinone 8% oder Gestone 100mg besorgen, das Progesterone was in Progesteron Depot drin ist ist nicht absolut ideal.

    Sie koennten dann Uterogest morgens und mittags nehmen und Crinone abends, wenn Sie Gesone haben 100mg taeglich.

    Gruss

    Dr.K.

  • svenny1978
    Blastozyste
    Beiträge
    1.958
    • 25. Februar 2008 um 14:23
    • #6

    Re: Utrogestan vaginal und Transfer

    Danke für den Hinweis, werde versuchen das ich ein Rezept für das Gel bekomme. Kann ich denn so vorgehen. Ab Punktion 600 mg Utrogestan dann ab Transfer 800 mg und dann abends noch Crinone Gel ? Oder was für eine Medikation schlagen sie vor ? Denn oral möchte ich Utrogestan nicht mehr einnehmen, hatte da immer Schmierblutungen. Oder ist das dann alles vaginal zu viel ?
    Bin etwas verwirrt , sorry

    LG Svenja

    positiv RF 2008
    Mama eines wundervollen Kindes
    April 2012 RF TF

  • Dr. Zaytseff
    Morula
    Beiträge
    543
    • 27. Februar 2008 um 09:40
    • #7

    Re: Utrogestan vaginal und Transfer

    Hallo an Alle!

    Ich wollte hier nur sagen, dass ich es uebefhaupt nicht aussichtsloss finde, wenn eine Blutung vor dem SS-Test oder nach dem positivien SS-Test passiert. Das, was ich hier sage betrifft nur Eizellspende und Embryonenspende, nich das normale IVF.

    Wenn eine Frau nicht weiss, dass eine Blutung passieren kann, wird sie panisch, verliert die Zeit. Oder noch schlimmer: bekommt einen Rat in Heimatsland, Mediakmente abzusetzen, weill "wenn es Blutet, dann ist das Embryo pathologisch".

    Die Ursache der Blutung bei Eizellspende ist, meiner Meinung nach, nicht das Embryo, sondern die Gebaermutter. Weill alles in diesem Zyklus kuenstlich ist: es gibt keine eigene Progesteronproduktion mit allen kleinen eigenen Molekuelen, die dabei auch produziert werden. Die Frau bekommt von aussen nur die Hauptsubstanzen (Progesteron und Oestrogene), die die eigene Gelbkoerperaktivitaet kaum ersetzen koennen. Also die Ursache einer vorzeitigen Blutung liegt nicht an der Zahl von dem Medikament (das ist fuer Sie, Svenja), aber daran, dass unsere Unterstuetzungsmethoden zu weit von dem natuerlichen Ablaud der Dinge sind. Das ist nur eine der Ursachen. Man kann hier lange sprechen.

    Ich informiere alle meine Eizellspende - Patientinnen darueber, dass eine Blutung vor dem SS-Test oder nach dem positiven SS-test passieren kann damit sie auch wissen was in diesem Fall schnell gemacht werden kann. Wir haben sehr gute Erfarung mit der 2,5% Progesteronloesung (kein Depot), zusaetzlicher Oestrogenennahme und Bettruhe. Die Methoden sind grob, aber wir haben nichts besseres im Arsenal.
    Wenn Sie schnell reagieren, haben Sie grosse Chansen die Schwangerschft zu retten (wenn sie schwanger sind).

    Ich mache diese Beratung und gebe Allen die Medikamente nach Hause mit seit einem Jahr, nachdem ich verstanden habe, dass wir viele Schwangerschften bei der auslaendischen Eizellspende - Patientinnen unbegruendet verlieren.
    Gruss
    Dr. Zaytseff

  • Barbamama
    Morula
    Beiträge
    367
    • 28. Februar 2008 um 17:51
    • #8

    Re: Utrogestan vaginal und Transfer

    Hallo, liebe Frau Dr. Zaysteff !

    ... wollte nur mal sagen, dass ich Ihren Beitrag hier klasse finde !!!
    Genau das ist es, was viele von uns hier - als Medizin-Laien - so oft schon vermutet, gesagt haben:
    Man kann die Natur imitieren, aber das niemals perfekt ! Es ist eben eine künstlich hergestellte SS !
    Umso toller finde ich, dass Sie Ihre Patientinnen auf diese mögliche Komplikation vorbereiten, vor allem auch schon im Vorfeld mit den entsprechenden Medikamenten versorgen ... das spart Nerven & Zeit !
    Hier in Deutschland bei "nornalen Gynäkologen" etwas bei Blutungen zu unternehmen, ist sooo schwierig !
    Ich werde mir Ihren Beitrag hier zu diesem Thema kopieren ...

    Liebe Grüße und noch einen schönen Urlaub !!!
    MM

  • Kiki
    Morula
    Beiträge
    515
    • 28. Februar 2008 um 22:01
    • #9

    Re: Utrogestan vaginal und Transfer

    Hallo Frau Dr. Zaytseff!

    Auch ich möchte mich Barbamama anschließen und Ihnen für diesen Beitrag danken. Das läßt einen im Ernstfall dann
    vielleicht nicht gleich in Panik geraten.

    Könnten Sie bitte nochmal genau die Medikamente und Dosierungen aufschreiben, welche man für so einen Notfall schon
    zu Hause haben sollte um schnell reagieren zu können?

    Vielen lieben Dank und schönen Urlaub
    Kiki

    7 ICSIs (08/04 - 01/07)
    1. EZS (10/07) / 2. EZS (Kryos) (03/08)
    3. EZS bei Reprofit - 09.03.09 - endlich positiv

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  • Dr. Zaytseff
    Morula
    Beiträge
    543
    • 2. März 2008 um 12:14
    • #10

    Re: Utrogestan vaginal und Transfer

    Liebe Kiki!

    Das ist 2 ml Ampullen von 2,5 Progesteronloesung, die wir intramuskulaer anwenden, Progynova oder Estrofem 2 mg 4 Mal taglich und Bettruhe. Also nichts spezielles. Wichtig ist, dass Sie informiert sind und mit den entsprechenden Schritten schnell reagieren.

    Gruss
    Dr. Zaytseff

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