Liebes Ärzte-Team!
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Die Behandlung mit Schwangerschaftshormon (hCG) scheint die Implantationsraten menschlicher Embryonen zu erhöhen.
Wie neuere Studien aus Spanien zeigen, steigen die Implantationsraten im Eizellspendeprogramm dann signifikant an, wenn vor dem Embryotransfer hCG gegeben wird. Hierbei muss es sich um einen direkten Effekt auf die Gebärmutterschleimhaut handeln, da im Eizellspendeprogramm mit künstlichen Zyklen gearbeitet wird, also ein körpereigener Gelbkörper überhaupt nicht vorhanden ist (Tesarik et al. 2003, Reprod Biomed Online 7: 59-64) .
Diese Erkenntnisse bestätigen eigene Daten, die zeigen konnten, dass hCG einen direkten, die Fruchtbarkeit fördernden Effekt auf die Gebärmutterschleimhaut zu haben scheint (Licht et al. 2001, Sem Reprod Med 19:37-47). So konnten wir zeigen, dass hCG einen direkten Einfluss die Einnistung des Embryos auf verschiedenen Wegen unterstützen kann. So werden durch hCG lokale Parameter verändert, die die Durchblutung (VEGF), die Ausreifung der Gebärmutterschleimhaut (IGFBP-1), die Einnistung selbst (LIF, M-CSF) und die Plastizität des Endometriums (MMPs) beeinflussen.
Insgesamt legen diese neuen Daten nahe, dem 'alten Bekannten' hCG wieder einen verstärkten Stellenwert im Rahmen der Fertilitätsbehandlung zukommen zu lassen.
PS: Auch an alle die diese hcg-spritze in ihre behandlung bekommen haben.
Irini