Hallo,
wir möchten hier nur nochmals kurz auf ein paar Dinge hinweisen.
Es geht um Medikamenteneinnahme nach Ratschlägen hier im Forum. Prinzipiell ist es toll, wie sich hier gegenseitig geholfen wird. Allerdings, und das beobachten wir schon länger, gibt es öfters Aussagen, wie „Nimm dieses Medikament“ oder „probier doch mal das aus“.
Wir haben mit evtl. auch schon solche Tipps/Ratschläge gegeben, das war jedoch unbedacht.
Jedes Medikament, egal ob ASS, Cortison, Bryophyllum, Colostrum usw. hat eine oder mehrere Wirkungen, es hat allerdings auch Nebenwirkungen und/oder Wechselwirkungen. Selbst wenn bei einer Frau, keine Nebenwirkungen und/oder Wechselwirkungen aufgetreten sind, heisst das noch lange nicht, dass das bei jeder Frau so ist.
Lest solche Aussagen, wie oben beschrieben und nehmt es als Tipp für ein Gespräch mit Eurem behandelnden Mediziner, denn NUR DER kann die Nebenwirkungen und/oder Wechselwirkungen der Medikamente, die Ihr einnehmen wollt/müsst einschätzen und Euch dazu oder davon abraten. Ärzte und/oder Apotheker haben von der Wirkunsgweise nunmal mehr Ahnung, als unser eins als Patient.
Die Pharmafirmen müssen in ihrer Werbung auf mögliche Nebenwirkungen hinweisen, hier im Forum werden diese meist nicht genannt.
Natürlich ist es Eure Gesundheit oder Euer Körper. Ihr müsst im Endeffekt selber entscheiden was Ihr nehmt oder was nicht. Nur denkt bitte bei einer möglichen Einnahme auch daran, dass Ihr alles macht um Euren Wunsch zu erfüllen. Das Kind hat aber nichts davon, wenn ihr später mal nicht mehr da seid.
Diejenigen, die diese Tipps geben, seid uns nicht böse, ob dieses Statements, es war uns nur ein Bedürfnis noch mal darauf hinzuweisen, dass solche Aussagen nicht als verbindlich anzusehen sind.
Vielleicht wäre es sinnvoll wenn Ihr einen neuen Ordner aufmacht und dort einfach die Medikamente aufführt, die Ihr geraden nehmt/genommen habt mit einer kurzen Diagnose. Das wäre evtl. für einige Frauen, die gerade auf der Suche nach Tipps/Anregungen für ein Gespräch mit dem Arzt über die weitere Vorgehensweise sind sehr hilfreich. Da man dann evtl. vergleichbare Vorbedingungen findet und auch, wie diese therapiert wurden. Diese Aussagen kann man dann ja für das Gespräch mit dem Arzt nutzen und diesen um seine Meinung bitten. Wir haben die letzten Jahre festgestellt, dass viele Ärzte leider nicht von alleine mal daraufkommen, die Vorbereitung minimal umzustellen.
Beispiel für dieses Ordner:
erhöhte NK-Zellen (22%) = Immunglobuline, Cortison
SD-Unterfunktion = L-Thyrox 100
Hyperinsulinismus = Metformin 500
Vorbereitung für GMS = Estraderm Patch
Progesteronpräparat = Utrogest 200
usw.
Ines & Chris