Da es hier mittlerweile immer mehr Endometriose-Frauen gibt, ist es an der Zeit einen eigenen Ordner für uns anzulegen! Leider kann es bei Endometriose, trotz EZS häufig zu Einnistungsstörungen kommen. Es muss nicht unbedingt so sein, aber nach mehreren erfolglosen Versuchen, kann es sein, dass auch ein immunlogisches Problem vorliegt.
Ich habe mal ein paar Informationen aus dem Netz hier zusammen getragen, die vielleicht für einige Interessant sein könnten:
Man unterscheidet die Endometriose in drei Arten:
Innere genitale Endometriose: Endometriosis genitalis interna = Adenomyose = primäre Endometriose:
Die Endometrioseherde befinden sich in der Gebärmuttermuskulatur oder im Eileiter. Es besteht eine direkte Verbindung zur Gebärmutterschleimhaut. Das ist die häufigste Form.
Äussere genitale Endometriose: Endometriosis genitalis externa:
Die Endometriose-Inseln befinden sich im Genitalbereich aber ausserhalb der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) oder der Gebärmuttermuskulatur (Myometrium). Die häufigsten Lokalisationen sind hier die Eierstöcke oder der Douglas-Raum, der sich zwischen Mastdarm (Rektum) und Gebärmutter befindet. Daneben können auch die Gebärmutteroberfläche, der Bandapparat der Gebärmutter, die Scheide oder das äussere Genitale (Vulva) befallen sein
Extragenitale Endometriose: Endometriosis extragenitalis:
Diese seltenste Form dieser Erkrankung kann überall auftreten. Hierbei findet sich Endometriosegewebe ausserhalb des Genitalbereichs. Dickdarm, Dünndarm oder Blase können betroffen sein. Selten kommen Herde zum Beispiel an der Bauchhaut oder in der Lunge vor. Als Rarität wird sogar ein Auftreten im Gehirn beschrieben
[size=9pt](Informationen zu dieser Zusammenstellung unter: http://www.gesundheitsprechstunde.ch/index.cfm?rub=563)[/size]
Zu ersten Form möchte ich noch etwas ausführlicher schreiben, da diese Form der Endometriose sehr häufig zu Einnistungsstörungen führen kann! Bei mir war es der Fall.
Die Adenomyose ist die Bezeichnung für eine nicht entzündliche Erkrankung des Muskulatur in der Gebärmutter, bei der man mikroskopisch kleine Drüsenschläuchen aus der Gebärmutterschleimhaut wirr zwischen die Muskelfasern eingestreut findet. Wie kann das zustande kommen? Ganz genau geklärt ist der Mechanismus nicht. Tatsache ist, die Gebärmutterschleimhaut eine sehr unangenehme Tendenz hat, über ihre basale Grenzlinie, die sog. Basalmembran, hinaus in ihre Umgebung hineinzuwachsen und die Muskelschicht der Gebärmutter zu infiltrieren. Dort bildet sie entweder umschriebene Knoten oder ganz unscharf begrenzte grosse derbe Gebilde
Häufigkeit: ca. jede 4. Frau !
Diagnostik:
Meist ist entweder die Vorder- oder die Hinterwand deutlich verdickt, was im Ultraschallbild auffällt. Eine Wand ist dann typischerweise mindestens doppelt so dick wie die Gegenseite.
Meist ist die ganze Gebärmutter vergrößert. Im Kernspin-Bild (Magnetresonanz-Technik, NMR) bilden sich die Herde als relativ dunkle Areale ab, die etwas die gleiche Farbe haben wie die innere Wandschicht der Gebärmutter, welche der Gebärmutterhöhle zugewendet ist. Da der Prozess immer innen seinen Anfang nimmt, kann man die Diagnose durch eine Gewebeprobe beweisen, wenn man per Gebärmutterspiegelung aus der kranken Seite der Gebärmutter einen Gewebestreifen entnimmt. Das ist in der Regel ein kleiner Routineeingriff, der am besten in einer kurzen Narkose durchgeführt wird.
[size=9pt](Informationen zu dieser Zusammenstellung unter: http://www.opz-huerth.de/index.php?menue=m2_&sm=20)[/size]
Würde mich über weitere Infos, Meinungen und Erfahrungen zu diesem Thema freuen!
Viele Grüße
Sieben