Beiträge von Andrea M.
-
-
Re: Endometriose und Einnistungsstörungen!
Dann möchte ich noch Auszüge von einem Artikel aus dem Wunschkinder-Forum kopieren:
Endometriose und Einnistungsstörungen:
Endometriose und immunologisch bedingtes Einnistungsversagen: eine rationale Basis für die Behandlung bei IVF und begleitender immunmodulierender Therapie
…… Die reduzierte Empfängnisrate bei Frauen mit Endometriose kann größtenteils erklärt werden durch:
2. immunologisch bedingte Einnistungsfehler:
Wir haben früher schon berichtet, daß 66% aller Frauen mit Endometriose (egal welchen Schweregrades) Antiphospholipid-Antikörper (im weiteren kurz: APA) in ihrem Blut haben. Ebenfalls, was vielleicht noch bedeutsamer ist, haben wir herausgefunden, dass etwa 30% der Frauen mit Endometriose (egal welchen Schweregrades) Hinweise auf eine erhöhte Aktivität der Killerzellen zeigen (im weiteren kurz: NKa = natural killercell activity) gemessen in ihrem peripheren Blut oder in der Endometriumschleimhaut. In diesen Fällen gibt es eine Wahrscheinlichkeit früher oder späterer immunologisch bedingter Einnistungsfehler. Im Falle der frühen immunologisch bedingten Einnistungsfehler, erfolgt die Abstoßung bevor der Embryo an die Gebärmutterwand andockt, gewöhnlich sogar bevor HCG im Blut nachweisbar ist. Streng genommen leiden diese Frauen nicht an wirklicher Unfruchtbarkeit, sondern haben „Mini-Fehlgeburten“ die so früh erfolgen, dass sie meist nicht einmal wahrgenommen werden, weil eine Schwangerschaft nicht bemerkt wurde. Im Falle eines späteren Einnistungsfehlers mag sich schlechte/fehlerhafte Einnistung in einer Fehlgeburt manifestieren. Es ist nicht gesichert ob die APAs selbst den Einnistungsfehler bewirken. Wir nehmen an, dass es „Marker“ geben könnte, die auf Frauen hinweisen, die diese immunologischen Einnistungsfehler haben könnten.
Selektive Immunmodulation mit Heparin und/oder Immunglobulin G (IVIG) kann oftmals effektiv gegen immunologischbedingte Einnistungsfehler wirken und zu einer erfolgreichen, durch die Anwendung von Techniken der assistieren Reproduktion, herbei gegführten Schwangerschaft führen bei Frauen, die erhöhte zelltoxische APAs und/oder erhöhte Killerzellen haben.
Weniger als ein Dutzend Labore in den USA sind in der Lage die Blutwerte von IgA, IgG und IgM-bedingten APAs zu messen, die sich gegen 6 oder 7 spezifische Phospholipide richten oder sind in der Lage die Killerzellaktivität in Bezug auf die Auswirkung auf K-562 Ziel-/Referenz-Zellen mit der nötigen Sensitivität zu messen. Daraus ergibt sich, dass alle immunologischen Tests in einem der besagten Labore gemacht werden sollten.Hier ist der ganze Artikel zu lesen: http://www.wunschkinder.net/infosammlung/I…BeiEndometriose
Immuntherapien bei Einnistungsstörungen:
Hier ist noch ein weiterer interessanter Artikel: http://www.wunschkinder.net/infosammlung/I…tungsstoerungen -
Da es hier mittlerweile immer mehr Endometriose-Frauen gibt, ist es an der Zeit einen eigenen Ordner für uns anzulegen! Leider kann es bei Endometriose, trotz EZS häufig zu Einnistungsstörungen kommen. Es muss nicht unbedingt so sein, aber nach mehreren erfolglosen Versuchen, kann es sein, dass auch ein immunlogisches Problem vorliegt.
Ich habe mal ein paar Informationen aus dem Netz hier zusammen getragen, die vielleicht für einige Interessant sein könnten:
Man unterscheidet die Endometriose in drei Arten:
Innere genitale Endometriose: Endometriosis genitalis interna = Adenomyose = primäre Endometriose:
Die Endometrioseherde befinden sich in der Gebärmuttermuskulatur oder im Eileiter. Es besteht eine direkte Verbindung zur Gebärmutterschleimhaut. Das ist die häufigste Form.Äussere genitale Endometriose: Endometriosis genitalis externa:
Die Endometriose-Inseln befinden sich im Genitalbereich aber ausserhalb der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) oder der Gebärmuttermuskulatur (Myometrium). Die häufigsten Lokalisationen sind hier die Eierstöcke oder der Douglas-Raum, der sich zwischen Mastdarm (Rektum) und Gebärmutter befindet. Daneben können auch die Gebärmutteroberfläche, der Bandapparat der Gebärmutter, die Scheide oder das äussere Genitale (Vulva) befallen seinExtragenitale Endometriose: Endometriosis extragenitalis:
Diese seltenste Form dieser Erkrankung kann überall auftreten. Hierbei findet sich Endometriosegewebe ausserhalb des Genitalbereichs. Dickdarm, Dünndarm oder Blase können betroffen sein. Selten kommen Herde zum Beispiel an der Bauchhaut oder in der Lunge vor. Als Rarität wird sogar ein Auftreten im Gehirn beschrieben[size=9pt](Informationen zu dieser Zusammenstellung unter: http://www.gesundheitsprechstunde.ch/index.cfm?rub=563)[/size]
Zu ersten Form möchte ich noch etwas ausführlicher schreiben, da diese Form der Endometriose sehr häufig zu Einnistungsstörungen führen kann! Bei mir war es der Fall.
Die Adenomyose ist die Bezeichnung für eine nicht entzündliche Erkrankung des Muskulatur in der Gebärmutter, bei der man mikroskopisch kleine Drüsenschläuchen aus der Gebärmutterschleimhaut wirr zwischen die Muskelfasern eingestreut findet. Wie kann das zustande kommen? Ganz genau geklärt ist der Mechanismus nicht. Tatsache ist, die Gebärmutterschleimhaut eine sehr unangenehme Tendenz hat, über ihre basale Grenzlinie, die sog. Basalmembran, hinaus in ihre Umgebung hineinzuwachsen und die Muskelschicht der Gebärmutter zu infiltrieren. Dort bildet sie entweder umschriebene Knoten oder ganz unscharf begrenzte grosse derbe Gebilde
Häufigkeit: ca. jede 4. Frau !
Diagnostik:
Meist ist entweder die Vorder- oder die Hinterwand deutlich verdickt, was im Ultraschallbild auffällt. Eine Wand ist dann typischerweise mindestens doppelt so dick wie die Gegenseite.
Meist ist die ganze Gebärmutter vergrößert. Im Kernspin-Bild (Magnetresonanz-Technik, NMR) bilden sich die Herde als relativ dunkle Areale ab, die etwas die gleiche Farbe haben wie die innere Wandschicht der Gebärmutter, welche der Gebärmutterhöhle zugewendet ist. Da der Prozess immer innen seinen Anfang nimmt, kann man die Diagnose durch eine Gewebeprobe beweisen, wenn man per Gebärmutterspiegelung aus der kranken Seite der Gebärmutter einen Gewebestreifen entnimmt. Das ist in der Regel ein kleiner Routineeingriff, der am besten in einer kurzen Narkose durchgeführt wird.[size=9pt](Informationen zu dieser Zusammenstellung unter: http://www.opz-huerth.de/index.php?menue=m2_&sm=20)[/size]
Würde mich über weitere Infos, Meinungen und Erfahrungen zu diesem Thema freuen!
Viele Grüße
Sieben
-
-
Re: Colostrum/Kolostrum-Frage an alle von Dr.L.
x
-
Re: Flüge nach Warschau?
x
-
Re: Flüge nach Warschau?
x
-
-
Re: Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau
x
-
Re: Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau
x
-
Re: Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau
x
-
Re: Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau
x
-
Re: Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau
x
-
Re: Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau
x
-
Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau
x
-
Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau
x
-
Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau
x
-
Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau
x
-
Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau
x
-
Ordner Dr. Lewandowski Novum in Warschau
x