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Wer sind die Eizellspenderinnen?

  • brandenburg
  • 14. Februar 2007 um 20:47
  • roulezrouge
    4-Zeller
    Beiträge
    66
    • 17. Februar 2007 um 23:40
    • #21

    Re: Frau Dr. Reichel und die natürlichen Killerzellen

    brandenburg,

    manche erhöhte werte erledigten sich bei mir mit der zeit von selbst. mein körper stellt sich hormonell mit zunehmendem alter offenbar um.
    ich hatte viele jahre stark erhöhte prolaktinwerte (über 1.200), wurde mit dostinex behandelt, das ich schlecht vertrug. es half nicht wirklich, ich kam nie unter 850. seit letztem jahr ist alles im normbereich, ohne tabletten.
    die endometriosezyste, ebenfalls eine langjährige treue begleiterin (trotz operation sehr anhänglich), ist seit letztem jahr spurlos verschwunden. dabei wurde mir prophezeit, dass sie durch die stimulation "angeheizt" würde. dauernd wurde die zyste gesucht - aber es fand sich keine.
    winkt da etwa schon die menopause?

    liebe brandenburg, da du die untersuchungen von fr. dr. reichel ja offenbar gemacht hast, und das ergebnis im vergleich so uneindeutig war - wie gingst du denn damit um? hast du das ergebnis überhaupt praktisch verwerten können?

    lg
    roulezrouge

  • brandenburg
    2-Zeller
    Beiträge
    41
    • 18. Februar 2007 um 18:09
    • #22

    Re: Frau Dr. Reichel und die natürlichen Killerzellen

    [quote author=roulezrouge link=topic=3506.msg28768#msg28768 date=1171752022]
    liebe brandenburg, da du die untersuchungen von fr. dr. reichel ja offenbar gemacht hast, und das ergebnis im vergleich so uneindeutig war - wie gingst du denn damit um? hast du das ergebnis überhaupt praktisch verwerten können?
    [/quote]
    Ja, bei der 4 ISCI (bis zur 3. ISCI war weder mir noch den Ärzten klar, dass es Probleme bei mir gibt) habe ich Trental und Prednisolon geschluckt. Da habe ich auch noch fest daran gelaubt, dass wir jetzt des Pudels Kern entdeckt haben. Was ich auch immer gemacht habe: Heparin gespritzt. Das muss ich sowieso, da ich mal eine tiefe Beinvenen-Thrombose hatte. Aber Heparin ist vielleicht allgemein keine schlechte Idee bei jeder Kiwu-Behandlung, da sie die Einnistung erleichtern soll, alles ist wohl besser durchblutet.

    Vor der 5. ISCI habe ich dann überlegt, vor und während der Behandlung eine immunologische Infusionstherapie zu machen. Da hat mich dann mein letzter Kiwu-Doc (habe Praxis gewechselt nach der 4. ISCI) gebremst und mir sehr vorsichtig von der Umstrittenheit der Reichel-Methoden berichtet. Er hat mir die Entscheidung überlassen, aber darauf gepocht, dass bei mir wahrscheinlich andere Gründe vorliegen. Ich bin froh, keine i. ITherapie gemacht zu haben. Geld, Nerven, medizinische Konsequenzen, etc. Es hätte in diesem Fall auch wirklich gar nichts genutzt, denn das Wichtigste, nämlich die Lebensfähigkeit des Embryos, war duch meine schlechten Eizellen gar nicht gegeben.

    Wenn ich jetzt eine EZS machen ließe und das Ergebnis wäre wieder negativ, obwohl ich z.B. zwei super entwickelte Embryos einsetzen lassen würde (3 ist für mich ein Tabu), geht das Thema der Ursachensuche evtl. wieder von vorne los. Vielleicht würde ich es aber auch einfach akzeptieren, dass ich nicht schwanger werden kann. Ich kann es heute nicht sagen.

  • Weibsbild
    Eizelle
    Beiträge
    8
    • 25. März 2007 um 23:03
    • #23

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    Die Frage nach dem "genetischen Erbe" der Spenderin macht mir leider auch zu schaffen. :(
    Ich komme mir dann gleich wie so eine arrogante ,elitäre Weibse vor(Schäm)
    Aber jetzt haben wir ja schon 2 große Kinder.
    "Leider" beide super sozial, nett , blond ,groß und auch hochbegabt(Peinlich aber wahr).

    Ich habe Angst, das ich vielleicht unbewußt vergleichen könnte. Meinem Mann kann das ja egal sein, seine Erbanlagen trägt das Kleine ja dann.
    Aber was ist mit mir? Wird mich seine leibliche Mutter dann begleiten(gedanklich)? Woher ist die tolle Stimme, die schlanken Beine, das Temperament....

    Ich würde mir ehrlich gesagt gerne eine Spenderin aus dem Katalog aussuchen (Schäm!!!)
    Oder privat jemanden finden.
    In den Staaten gibt es da unendlich viele Vermittlungsagenturen, aber natürlich für normal Sterbliche nicht bezahlbar.Es gibt ja auch deutsche Frauen die im Ausland spenden.
    Wäre eine private Spenderinnensuche eigentlich ungesetzlich?

    Andererseits liebt man sein Kind wahrscheinlich einfach grenzenlos.
    Bin halt erst seit kurzem hier angekommen.

    Weibsi

    2Kids 99/97
    5Jahre KiWu
    IVI,3x ICSI,Kryo

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 26. März 2007 um 09:13
    • #24

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    Hallo Brandenburg und Roulezrouge,

    ich bin genau aufgrund der umstrittenen Reichel-Methoden schwanger geworden - mit der Infusionstherapie, in meinem 8. Versuch. Und ich bin nicht die einzige. Meiner Meinung nach haben die normalen Mediziner, (die einem erzählen, dass es das alles nicht gibt) - einen blinden Fleck. Bei mir war die Immunproblematik so eindeutig beobachtbar, dass mir keiner erzählen kann, dass es das nicht gibt.

    Ich würde bei NKs über 12 % immer was machen. Und bei mehr als 3 Fehlversuchen würde ich empfehlen, Dr. Reichel oder Dr. Heilmann zu konsultieren.

    Weibsbild, schäm dich nicht für diese Gedanken. Anderes Erbgut, das geht nun mal an die Substanz, irgendwie ist es ja gegen unsere Natur. Solche Gedanken kommen dann nun mal, das gehört zum Prozess dazu.

    In unserer Familie gibt es auch viele Hochbegabte und die Frage hat mich vorher auch beunruhigt, zumal es bei uns eine Emby-Spende war. Ein einfach strukturiertes Kind wäre aufgefallen, und es hätte mir auch etwas ausgemacht. Aber entweder habe ich viel Glück gehabt (und die Klinik ein gutes Händchen) oder aber die "Umweltfaktoren" machen doch eine Menge aus. Vermutlich alles zusammen. Jedenfalls kannst du das auch in der Klinik ansprechen.

    Ich bin sehr froh, meine Spenderin nicht zu kennen und auch kein Foto gesehen zu haben. Sobald du diese Folie im Kopf hast, siehst du deren Züge in deinem Kind. Ich würde das als trennend erleben. Nicht-Wissen hat viele Vorteile. Überleg dir das gut, denn das ist eine Einbahnstraße.

    So, muss aufhören, Kind will Frühstück.
    Gruß Romy

  • roulezrouge
    4-Zeller
    Beiträge
    66
    • 26. März 2007 um 14:45
    • #25

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    liebe romy,

    danke, dass du mich da wieder mal "anstößt".
    ich habe gemerkt, dass ich ganz gerne mal den einfacheren, "natürlicheren" (und auch günstigeren) weg gehe und mich kritik an dem verfahren von dr. reichel darin bestärkt diese ganze untersuchung gut sein zu lassen. und darauf zu hoffen, dass es trotzdem irgendwann mal was wird mit einer ss.
    ich werde mir das nochmal gut überlegen. mir ist auch aufgefallen, dass die schilddrüse bei mir schon seit 1 jahr nicht mehr untersucht wurde. damals hatte ich einen wert von 1,56 - ich lese immer über 1 ist es schon schwierig schwanger zu werden. die ganze th1/th2 shift u. th3/th4 shift problematik wurde bei mir überhaupt noch nie diagnostiziert. nur beim allerersten mal, im GK in Wien meinte Prof. Obruca, ich solle einen schilddrüsenbelastungstest machen lassen. da wir die klinik gewechselt haben und der neue doc allzuvielen untersuchungen ablehnend gegenüberstand ging das dann unter.

    leider habe ich vor ort keine frauenärztin/frauenarzt meines vertrauens, die auch in sachen repromedizin bewandert wären. meine frauenärztin meinte, sie ist so froh, mit mir was "dazuzulernen". schön für sie. leider fehlt mir dadurch ein ansprechpartner. ich bin froh, dass ich wenigstens euch im forum habe. ansonsten würde ich ganz schön :ertrink: " schwimmen".

    liebe grüße
    roulezrouge

  • Weibsbild
    Eizelle
    Beiträge
    8
    • 26. März 2007 um 22:42
    • #26

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    Romy, auch ich sage danke. Dein Beitrag hat mir echt geholfen.
    Du hast Recht, wenn man die Spenderin kennt sieht man wahrscheinlich viel mehr .
    Wo warst du ,du sagtest ich könnte das in der Klinik ansprechen.

    Grüße vom Weibsbild

    2Kids 99/97
    5Jahre KiWu
    IVI,3x ICSI,Kryo

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 27. März 2007 um 12:55
    • #27

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    Hallo Weibsbild,

    ich war bei Novum (Warschau). So rein vom Bauchgefühl her würde ich sagen, das könnte auch zu dir passen. Wenn du hier im Forum mal quergelesen hast, hast du festgestellt, dass Doc Lewandowski nicht jedermanns Sache ist. Man kann mit ihm oder man kann nicht mit ihm - er ist keine glatte Arztfigur, sondern eher der Typ "mit Ecken und Kanten".

    Dort kannst du das ansprechen. Vielleicht mit ein bisschen Vorsicht, damit es sich nicht wie ein Bestellzettel anhört. Ich könnte mir vorstellen, dass du auch selber noch ein bisschen Zeit für den "Prozess" brauchst. Eine Eizellspende ist keine Kleinigkeit, und gerade die, die sich schwerer damit tun, sollten sich genügend Zeit lassen, bis sie wirklich soweit sind.

    Dazu gehört auch der Gedanke: Ein Kind zu bekommen ist immer so etwas wie eine Lotterieteilnahme. Man muss das annehmen, was kommt. Du hast offenbar schon zwei Hauptgewinne bekommen. Auch bei eigenen EZ könnte dir kein Mensch garantieren, dass ein dritter hinterherkommt. Diese Bereitschaft, das Kind als deines zu akzeptieren, unabhängig von seinen Leistungen und Fähigkeiten, die musst du trotzdem aufbringen. Oder andersrum: mach erst dann die EZS, wenn du an diesem Punkt bist. Dann wirst du auch die richtigen Worte finden, um den Punkt "Intelligenz" in der Klinik deiner Wahl anzusprechen.

    Brandenburg, dich möchte ich noch fragen nach deinen NK-Zellen. Wie waren die? Du hast ja Trental bekommen.

    Viele Grüße
    Romy

  • brandenburg
    2-Zeller
    Beiträge
    41
    • 30. März 2007 um 15:49
    • #28

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    [quote author=romy link=topic=3506.msg30280#msg30280 date=1174893229]
    Hallo Brandenburg und Roulezrouge,

    ich bin genau aufgrund der umstrittenen Reichel-Methoden schwanger geworden - mit der Infusionstherapie, in meinem 8. Versuch.
    Und bei mehr als 3 Fehlversuchen würde ich empfehlen, Dr. Reichel oder Dr. Heilmann zu konsultieren.
    Gruß Romy
    [/quote]
    Hallo Romy,
    o.k., das freut mich wirklich für dich. Aber ich würde gerne deiner Aussage etwas wichtiges hinzufügen:
    "... bei mehr als 3 Fehlversuchen, in denen die Qualität des genetischen Materials (Eizelle, Samenzelle) geprüft und als o.k. befunden wurde, würde ich empfehlen, Dr. Reichel oder Dr. Heilmann zu konsultieren."
    Ich finde es unverantwortlich von Frau Dr. Reichel (nur die habe ich erlebt) und meiner früheren Kiwu-Ärztin, mir immunologische Therapien zu empfehlen, ohne das einmal die Sprache auf das genetische Material kommt. Bei mir hätte es jedenfalls rein gar nichts genutzt oder noch schlimmer, ich wäre vielleicht schwanger geworden und hätte dann irgendwann eine Fehlgeburt bekommen, weil meine Eizellen genetisch eine Katastrophe sind. Bevor man sich in immunologische Therapien begibt, sollte man genetische Gründe ausschließen! Falls ich EZS mache, Samen und Eizellen o.k. waren, aber es hat wieder nicht geklappt, werde ich vielleicht auch nochmal über mein Immunsystem nachdenken, aber was mir eine wichtige Info zu sein scheint: eine Infusionstherapie kann evtl. auch genau das Gegenteil von dem bewirken, was man erreichen will: nämlich schwanger werden. Ich habe gelesen, dass die NK-Zellen, die man mit Immunologischen Therapien bekämpft evtl. sogar zur SS beitragen. Also ein ganz heißes Thema - und noch nicht genug erforscht!

  • brandenburg
    2-Zeller
    Beiträge
    41
    • 30. März 2007 um 16:05
    • #29

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    [quote author=romy link=topic=3506.msg30351#msg30351 date=1174992923]
    Brandenburg, dich möchte ich noch fragen nach deinen NK-Zellen. Wie waren die? Du hast ja Trental bekommen.
    [/quote]
    Also das Ganze ist ja schon eine Weile her, also:
    Jan 2006: 22% natürliche Killerzellen
    April 2005: 30% (und irgenwann mal 13,1%)

    Außerdem stand in dem Reichel-Bericht:
    Deutlich erhöhte Peroxidase-Autoantikörper mit 1403 U/ml und antinukleare Autoantikörper mit Titer 1:320: Verdacht auf Autoimmunthyreoditis.
    erhöhter Anteil von NK und Verschiebung des T4/T8-Index sowie Nachweis eines erhöhten Anteils von zytotoxischen B-Zellen: Diese Konstellation wird nicht selten bei floriden oder sich entwickelnden Autoimmunthyreopathien gefunden.

    Die aktuelle Situation: Schilddrüse hat sich schon seit mehreren Monaten nicht gemuckst. Alle Werte genau in der Mitte des Normalbereichs, keine Autoantikörper (obwohl ich ehrlich gesagt nicht weiß, welche Autoantikörper mein neuer Schilddrüsen-Arzt genau untersucht und ob das die selben sind, die Frau Dr. Reichel untersucht. Ich merke auch selbst, dass es meinem Körper im Moment höllisch gut geht - im Vergleich zu früher.

    Ich glaube ja auch, dass an der Geschichte "Immunsystem verhindert SS" was dran ist. Es ist nur so höllisch komplex. Ich setze jetzt auf die Genetik-Schiene und ich werde wohl auch PID machen lassen bei der EZS. Ich will ganz sicher sein diesmal, dass genetisch alles o.k. ist. Wie gesagt, dann muss ich bei einem Negativ-Ergebnis mal sehen, wie und ob ich weitermache. Als Grenze habe ich mir 2 EZS-Versuche gesetzt.

    Sonnige Grüße und ein schönes Wochenende --- Brandenburg.

  • roulezrouge
    4-Zeller
    Beiträge
    66
    • 30. März 2007 um 18:18
    • #30

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    Zitat

    Ich glaube ja auch, dass an der Geschichte "Immunsystem verhindert SS" was dran ist. Es ist nur so höllisch komplex. Ich setze jetzt auf die Genetik-Schiene und ich werde wohl auch PID machen lassen bei der EZS. Ich will ganz sicher sein diesmal, dass genetisch alles o.k. ist.

    liebe brandenburg,

    angesichts des POSITIV von andrea wird hier natürlich die diskussion um die immuntherapie belebt. ich selber habe festgestellt, dass ich eigentlich noch nie einen optimalen versuch hatte, bzw. die bedingungen nie optimal waren. der grund für die NEGATIVS könnte überall liegen.
    mein eigenes ez-material wurde genetisch auch nie gecheckt, aber da entwickelte sich so wenig, dass im endeffekt jeweils 1 einzige Eizelle übrig blieb. die allerdings immer sowas von ultraschön!!! PID in Ö. ja verboten. bei meiner nachfrage nach polkörperdiagnostik: "ein alter hut, glaubens nicht immer alles was in der zeitung steht, da macht wer ein riesengeschäft mit alten weisheiten im neuen gwand!

    der aspekt, dass andrea einen endometrioseherd hat, der nur durch kernspintomografie zu erkennen ist, ist allerdings sehr interessant. gut, dass sie uns darüber informiert hat. leide auch an endometriose. bei mir wurden ebenfalls keinerlei sichtbare herde mittels bauchspiegelung festgestellt.
    gerade bei endometriose wird ja vermutet, dass die GMS entweder:
    a) den embryo nicht erkennen kann oder
    b) eine starke abstoßungsreaktion zeigt

    die immunschiene ist wirklich komplex. bei ines&chris, die ja beide optimale vorbereitungen hatten kein erfolg. bei romy offenbar ein erfolg. bei andrea, bei..... ?
    die immuntherapie alleine kanns nicht sein. aber ev. ein puzzleteil.
    übrigens war ich bei EZS davon natürlich ausgegangen, dass genetisch die spenderin gecheckt ist. bei dr. l. in warschau konnte ich mir gar nichts anderes vorstellen. oder ist das etwa nicht so. mir scheint, damit wirbt doch eh jede klinik. lieg ich da falsch???

    liebe brandenburg, was nimmst du gerade? oder sind deine werte wegen vorhergehender therapie so gut?
    ich bin am durchforsten wo ich in Ö. mal von angesicht zu angesicht mit einer kompetenten person ein gespräch führen kann über diese dinge. dr. reichel war telefonisch für mich nicht erreichbar. ich habe nur den packen untersuchungsformulare zugeschickt bekommen. das ist mir zu wenig.

    nochmal die frage ans forum: wer ist dr. heilmann? und vor allem, wo ist er? sollte sie schon beantwortet sein: ich hab noch nicht alles neue gelesen.

    liebe grüße
    roulezrouge

  • Ines + Chris
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.339
    • 30. März 2007 um 18:55
    • #31

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    [quote author=brandenburg link=topic=3506.msg30548#msg30548 date=1175263524]
    antinukleare Autoantikörper mit Titer 1:320: Verdacht auf Autoimmunthyreoditis.
    [/quote]

    Dieser Wert hat sich bei Ines mit chinesischen Kräutern normalisiert. Auch die anderen Immunwerte haben sich positiv verändert. Auch wenn das die deutschen Ärzte nicht auf die Kräuter zurückführen, lt. deren Aussage wäre das normal bei Immunerkrankungen. Warum hat sich dann aber mit Cortison nichts geändert?

    Zeigt also, dass man nicht nur Medikamente benötigt um den Zustand zu verbessern, nur benötigt man halt mehr Zeit.

    Ines & Chris

  • brandenburg
    2-Zeller
    Beiträge
    41
    • 30. März 2007 um 18:58
    • #32

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    [quote author=roulezrouge link=topic=3506.msg30566#msg30566 date=1175271519]
    blieb. die allerdings immer sowas von ultraschön!!! PID in Ö. ja verboten. bei meiner nachfrage nach polkörperdiagnostik: "ein alter hut, glaubens nicht immer alles was in der zeitung steht, da macht wer ein riesengeschäft mit alten weisheiten im neuen gwand!
    [/quote]
    O.K., Polkörperdiagnostik ist natürlich nicht so effektiv wie PID, aber was anderes geht auch in Deutschland nicht. Es kommt mir so vor, als hätte ich es schon 1000x hier geschrieben, aber ich finds immer wieder den Hammer: Hätte ich beim 5. Versuch nicht den Kiwu-Arzt gewechselt und keine Polkörper-Diagnose machen lassen, würde ich jetzt vielleicht immer noch verzweifelt nach immunologischen Ursachen forschen oder eine weitere ISCI in Deutschland mit meinen eigenen EZ planen. Da werde ich schon stinkwütend, wenn ich an meine alte Ärztin denke.

    [quote author=roulezrouge link=topic=3506.msg30566#msg30566 date=1175271519]
    der aspekt, dass andrea einen endometrioseherd hat, der nur durch kernspintomografie zu erkennen ist, ist allerdings sehr interessant. gut, dass sie uns darüber informiert hat.
    [/quote]
    Ja, hab ich auch gerade gelesen und fand es sehr spannend. Das kriegt man doch aber bestimmt nicht von der KK bezahlt, oder? Zumindest, wenn es - wie in meinem Fall - bisher gar keinen Verdacht auf Endemetriose gibt.

    [quote author=roulezrouge link=topic=3506.msg30566#msg30566 date=1175271519]
    übrigens war ich bei EZS davon natürlich ausgegangen, dass genetisch die spenderin gecheckt ist. bei dr. l. in warschau konnte ich mir gar nichts anderes vorstellen. oder ist das etwa nicht so. mir scheint, damit wirbt doch eh jede klinik. lieg ich da falsch???
    [/quote]
    Tja, das habe ich auch gedacht, aber da bin ich eines besseren belehrt worden. Man muss eine PID der EZ bezahlen. Die wird nicht von den Kliniken gemacht. Das finde ich den Hammer. Und wenn man dann noch bedenkt, dass die noch nicht mal Frauen nehmen, die schon Kinder haben, so wie du das geschrieben hast. Es ist zum Verrückt werden.

    [quote author=roulezrouge link=topic=3506.msg30566#msg30566 date=1175271519]
    liebe brandenburg, was nimmst du gerade? oder sind deine werte wegen vorhergehender therapie so gut?
    [/quote]
    Liebe roulezrouge, ich nehme zur Zeit nur reines Zink und Bioreurella (das sind Algen, auf die mein Körper bei einer Therapie sehr gut reagiert hat - weiß nicht mehr wie die hieß - sowas manuelles, wo man die Medikamente auf den Bauch legt und guckt, ob der Arm Kraft hat). Ich hab vorher Spirulina von natura-vitalis genommen. Und die Heilprakterin meinte, das wäre wohl der Grund, warum mein Schilddrüsenproblem nicht die anderen Organe beeinträchtigt hat. Ich steh total auf Algen und Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen ;) Schildrüse ist total im Normalbereich, auch die Autoantikörper sind weg.

    Aber als ich deinen Beitrag mit den alternativ-mitteln gelesen habe, hab ich richtig Lust auf weitere alternative Drogen bekommen ;)

  • roulezrouge
    4-Zeller
    Beiträge
    66
    • 30. März 2007 um 19:07
    • #33

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?


    @liebe andrea,
    danke nochmals für die info. ja, telnr. u. e-mail wären fein (per p.n.). DANKE!
    ich werde wegen us-untersuchung mit meiner frauenärztin reden, ob sich so was machen lässt.
    darf ich nochmals zur präzisierung nachfragen: du meintest kernspintomografie? das ist diese laut hämmernde röhre?
    thanx u. hoffentlich gehe ich dir nicht auf die nerven mit meiner fragerei. momentan "ratterts" richtig in meinen gehirnwindungen. :stupid:
    roulezrouge

    @liebe brandenburg,
    tut mir leid, habe erst so viele andere berichte gelesen - und jetzt deine beiden aktuellen.
    BIN GANZ WEG wegen deiner liebe worte. ich hatte darauf gar nicht mehr mit einer reaktion gerechnet (musste selber erst mal meinen bericht nachlesen).
    kann momentan noch nicht erschöpfend antworten. vor allem, weil du schon wieder schneller warst als ich und ein neuer bericht von dir drinsteht. werde dir eine p.n. schicken. dafür möchte ich mir aber ein bisschen zeit nehmen.

    :schreiben: :fastfood: :schreiben: :juggle: :gruebel: :schreiben: :snoopy: :schaf: : :schreiben:

    liebe grüße
    roulezrouge

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 30. März 2007 um 19:39
    • #34

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    Brandenburg, meiner Meinung nach hast du bei deinen NK-Werten sowie Verdacht auf Hashimoto/Basedow NUR mit Globulinen eine Chance. Meiner Meinung nach ist alles andere Zeit- und Geldverschwendung, von überflüssigem Leid gar nicht zu reden.

    Allerdings - damit hast du eine Chance. Es gibt hier mehrere Fälle, die nach vielen Fehlversuchen dann mit Globulinen schwanger geworden sind. Und die meisten beim ersten Versuch mit Globulinen. Versuche es.


    Das ist der Rat von
    Romy

  • gaensebomber
    Morula
    Beiträge
    562
    • 30. März 2007 um 20:25
    • #35

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    Hallo Romy,
    was meinst du mit Globulien. Was ist das für ein Mittel?
    LG,
    Silvia

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 30. März 2007 um 20:34
    • #36

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    Silvia, ich war zu faul, es auszuschreiben: Immunglobuline heißt es vollständig. Eine Substanz, die im menschlichen Blut vorhanden ist. Das Medikament wird auch aus Blut hergestellt.

    Dieses Mittel ist teuer und muss selbst bezahlt werden. Es wird normalerweise zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Bei uns KiWulerinnen ist es bei zwei Indikationen sinnvoll: erhöhte NK's und /oder Hashimoto.

    Wie du mitbekommst, ist das Mittel - und die ganze Problematik- umstritten.

    Viele Grüße
    Romy

  • brandenburg
    2-Zeller
    Beiträge
    41
    • 1. April 2007 um 18:42
    • #37

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    [quote author=romy link=topic=3506.msg30576#msg30576 date=1175276392]
    Brandenburg, meiner Meinung nach hast du bei deinen NK-Werten sowie Verdacht auf Hashimoto/Basedow NUR mit Globulinen eine Chance.
    [/quote]
    Hallo Romy, aber meinst du nicht, dass ich jetzt, wo sich die Schildrüse schon seit Monaten total normal verhält (alle Werte sind genau im Normalbereich) und auch keine Autoantikörper festgestellt wurden, ich erstmal den Ball flach halten sollte?
    Ich könnte natürlich auch Plan B in Angriff nehmen und alle Werte nochmal kontrollieren lassen, aber ich habe eben auch gehört, dass es nur Sinn hat, die NK-Zellen in der Gebärmutterschleimhaut zu überprüfen und nicht über das Blut. Gibt es jemanden, der ein solches Verfahren schonmal gemacht hat oder weiß, ob eine solche Untersuchung überhaupt durchgeführt wurde?
    Viele Grüße und schönes Restwochenende --- Brandenburg.

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 2. April 2007 um 17:42
    • #38

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    Ich habe mich damals erkundigt und bekam bei mehreren Kliniken den Bescheid, dass sie die NK's in der GMS nicht feststellen könnten. Kann sein, das hat sich geändert, ist bei mir ja 2 Jahre her.

    Bei mir waren die Blut-NK-Werte jedenfalls ausreichend signifikant. Ok, die Schilddrüse hat sich normalisiert? Hmm - Du bist auf jeden Fall ein schwerer Verdachtsfall für Globuline, ich hatte auch NK 2o und damit heftige Immunreaktionen. Ich würde an deiner Stelle das auf jeden Fall vorher untersuchen lassen, und wenn deine Blut-Nks über 13, 14% liegen, würde ich die Globuline nehmen. Wenn sie drunter liegen, kann man vielleicht auch mit Kortison oder Trental was machen. aBER Fehlversuche sind teuer und schmerzhaft. Und wenn dein Immunsystem nicht mitspielt, klannst du dich auf den Kopf stellen und wirst nicht schwanger. Das Immunsystem ist eine mächtige Instanz im Körper, da kommt die beste EZ nicht gegen an.

    Ich will dir das nur klar gesagt haben - der Rest ist natürlich deine Sache, und wie auch immer du dich entscheidet: Meine Daumen hast du!

    Gruß Romy

  • brandenburg
    2-Zeller
    Beiträge
    41
    • 3. April 2007 um 11:53
    • #39

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    [quote author=Ines + Chris link=topic=3506.msg30572#msg30572 date=1175273755]
    [quote author=brandenburg link=topic=3506.msg30548#msg30548 date=1175263524]
    antinukleare Autoantikörper mit Titer 1:320: Verdacht auf Autoimmunthyreoditis.
    [/quote]

    Dieser Wert hat sich bei Ines mit chinesischen Kräutern normalisiert. Auch die anderen Immunwerte haben sich positiv verändert. Auch wenn das die deutschen Ärzte nicht auf die Kräuter zurückführen, lt. deren Aussage wäre das normal bei Immunerkrankungen. Warum hat sich dann aber mit Cortison nichts geändert?

    Zeigt also, dass man nicht nur Medikamente benötigt um den Zustand zu verbessern, nur benötigt man halt mehr Zeit.

    Ines & Chris
    [/quote]
    Hallo Ines & Chris, also wenn ich mich richtig erinnere, dann ist die Aufgabe von Cortison in diesem Fall, das Immunsystem kurzzeitig zu überrumpeln. Es geht nicht darum, langfristig etwas zu heilen. Aber in der Zeit der Einnistung und den ersten SS-Wochen kann es ja durchaus sinnvoll sein, seinem Immunsystem etwas "vorzumachen".
    Was für Kräuter hat Ines denn genommen? Würde mich wirklich brennend interessieren.

    Sonnige Ostergrüße --- Brandenburg.

  • glueck07
    Morula
    Beiträge
    570
    • 3. April 2007 um 12:07
    • #40

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    Liebe Brandenburg, Ich bin auch bei einer TCM-Ärztin in Behandlung. Sie hat mir einen Kräutermix aus 25 Inhaltsstoffen ( Wurzeln, Hühnerknochen...) verschrieben, schmeckt widerlich, hilft aber. Das erste Anzeichen ist das Abklingen meines Zahnfleischblutens. Der Trunk stärkt die Nieren-Energien. Meine Kollegen bemerkten gestern bessere Haut und nicht mehr ganz so tiefe Augenschatten.
    Ich bim im TCM-Zentum in Berlin, es ist nicht billig, allein die Analyse hat 150 € gekostet, das Rezept 25 € und dann der Tee 24 €, der reicht für max 1 Monat, dann sind wieder 50 € fällig, aber wie gesagt, es wirkt. Dazu habe ich auch noch meine Ernährung bißchen verändert, wenig Kaffee und ein warmes Frühstück ( warmen Hirsebrei mit Rosinen und Äpfel......Männe kanns nicht mehr sehen, er will sein Salamibrötchen, aber mir tut das Essen gut). LG von Bourgon

    Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.
    Demokrit, griech. Philosoph

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