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Beiträge von brandenburg

  • .

    • brandenburg
    • 25. April 2007 um 19:53

    Re: 65% aller Spenderinnen-Eizellen sind genetisch abnorm

    [quote author=gaensebomber link=topic=3714.msg31501#msg31501 date=1177067512]
    Hi Brandenburg,
    bei uns gibt es nur die Polkörperdiagnostik . Die Pid ist bei uns verboten.
    LG,
    Silvia
    [/quote]
    Sorry, hatte mich vertippt. Meinte Polkkörperdiagnostik.
    Was ich jetzt nicht genau weiß:
    Dürfen im Ausland auch nur eine bestimmte Anzahl von Eizellen für die ICSI verwendet werden oder alle gewonnenen?

    Wenn man also genetisch alles an Voruntersuchungen machen will bei der EZS, weil man davon ausgeht, dass hiermit die meisten Probleme am Schopf gepackt werden, müsste man ja folgendes machen:
    1) Eine Polkörperdiagnostik der Spender-Eizellen, um die auszusuchen die genetisch korrekt sind (nur falls eine Auswahl stattfinden muss).
    ---> Sperma des Ehemannes kann man ja bereits in Deutschland untersuchen (Fish-Analyse)
    2) Genetische Analyse des Embryos, um zu sehen, ob er genetisch korrekt ist (das ist dann ja im Ausland, z.B. Spanien oder Prag - erlaubt)
    ---> genetisch korrekt bezieht sich hier dann immer auf das, was untersucht werden kann und ist natürlich keine vollständige Sicherheit, dass es sich um einen lebensfähigen Embryo handeln wird.

  • .

    • brandenburg
    • 20. April 2007 um 12:28

    Re: 65% aller Spenderinnen-Eizellen sind genetisch abnorm

    Hallo Zusammen,

    ist es nicht auch so, dass aus Zeitgründen hier in Deutschland gar nicht alle Chromosomen untersucht werden können?
    Es gibt in Deutschland ja eine sehr strikte zeitliche Begrenzung der PID, ich dachte immer, deshalb werden nur die 5 wichtigsten Chromosomen untersucht.

    Übrigens: Danke Katja für diesen neuen Thread. Ich halte ihn für unglaublich wichtig. Klar, das Ganze ist irgendwie immer ein Glücksspiel, aber einer der meisten Gründe für ein nicht Schwanger Werden sind doch nunmal Genetik-Defekte der Samen oder Eizellen, oder etwa nicht? Deshalb bin ich auch ein Verfechter für die genetische Analyse des Spender-Materials.

    Stellt euch vor, eine Klinik macht EZS ohne genetische Analyse und niemand geht hin! Wäre das nicht ein gutes Motto?

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • brandenburg
    • 3. April 2007 um 11:53

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    [quote author=Ines + Chris link=topic=3506.msg30572#msg30572 date=1175273755]
    [quote author=brandenburg link=topic=3506.msg30548#msg30548 date=1175263524]
    antinukleare Autoantikörper mit Titer 1:320: Verdacht auf Autoimmunthyreoditis.
    [/quote]

    Dieser Wert hat sich bei Ines mit chinesischen Kräutern normalisiert. Auch die anderen Immunwerte haben sich positiv verändert. Auch wenn das die deutschen Ärzte nicht auf die Kräuter zurückführen, lt. deren Aussage wäre das normal bei Immunerkrankungen. Warum hat sich dann aber mit Cortison nichts geändert?

    Zeigt also, dass man nicht nur Medikamente benötigt um den Zustand zu verbessern, nur benötigt man halt mehr Zeit.

    Ines & Chris
    [/quote]
    Hallo Ines & Chris, also wenn ich mich richtig erinnere, dann ist die Aufgabe von Cortison in diesem Fall, das Immunsystem kurzzeitig zu überrumpeln. Es geht nicht darum, langfristig etwas zu heilen. Aber in der Zeit der Einnistung und den ersten SS-Wochen kann es ja durchaus sinnvoll sein, seinem Immunsystem etwas "vorzumachen".
    Was für Kräuter hat Ines denn genommen? Würde mich wirklich brennend interessieren.

    Sonnige Ostergrüße --- Brandenburg.

  • EZS-Lyrik

    • brandenburg
    • 3. April 2007 um 11:44

    Re: EZS-Lyrik

    [quote author=brandenburg link=topic=3656.msg30739#msg30739 date=1175593395]
    Danke Romy für das Original!
    Sorry, ich meinte natürlich Josi
    [/quote]

  • EZS-Lyrik

    • brandenburg
    • 3. April 2007 um 11:43

    Re: EZS-Lyrik

    Danke Romy für das Original!
    Habe ja lange überlegt, ob ich das Thema hier überhaupt aufmachen soll, aber jetzt habe ich das wunderschöne Original dafür bekommen :)

  • EZS-Lyrik

    • brandenburg
    • 2. April 2007 um 15:05

    Hallo Zusammen,

    habe gerade ein lateinisches Sprichwort entdeckt, was gut zu uns passt:

    "Mater semper constat et vulgo concipit."
    deutsch: "Die Mutter steht immer fest, von wievielen sie auch empfangen hat."

    Da dachte ich mir, warum nicht mal ein Thema zu unserer Erbauung und Stärkung aufmachen.

    Dann kenne ich noch ein Gedicht, was mir nicht aus dem Kopf geht und was mich sehr anspricht, gerade weil es die Eigenständigkeit unserer Kinder thematisiert:

    Eure Kinder sind nicht eure Kinder
    Es sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst
    Sie kommen durch euch, aber nicht von euch
    Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht
    Ihr dürft euch bemühen wie sie zu sein
    Aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen
    Denn das Leben läuft nicht rückwärts
    Noch verweilt es beim Gestern
    Ihr seid die Bogen
    Von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • brandenburg
    • 1. April 2007 um 18:42

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    [quote author=romy link=topic=3506.msg30576#msg30576 date=1175276392]
    Brandenburg, meiner Meinung nach hast du bei deinen NK-Werten sowie Verdacht auf Hashimoto/Basedow NUR mit Globulinen eine Chance.
    [/quote]
    Hallo Romy, aber meinst du nicht, dass ich jetzt, wo sich die Schildrüse schon seit Monaten total normal verhält (alle Werte sind genau im Normalbereich) und auch keine Autoantikörper festgestellt wurden, ich erstmal den Ball flach halten sollte?
    Ich könnte natürlich auch Plan B in Angriff nehmen und alle Werte nochmal kontrollieren lassen, aber ich habe eben auch gehört, dass es nur Sinn hat, die NK-Zellen in der Gebärmutterschleimhaut zu überprüfen und nicht über das Blut. Gibt es jemanden, der ein solches Verfahren schonmal gemacht hat oder weiß, ob eine solche Untersuchung überhaupt durchgeführt wurde?
    Viele Grüße und schönes Restwochenende --- Brandenburg.

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • brandenburg
    • 30. März 2007 um 18:58

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    [quote author=roulezrouge link=topic=3506.msg30566#msg30566 date=1175271519]
    blieb. die allerdings immer sowas von ultraschön!!! PID in Ö. ja verboten. bei meiner nachfrage nach polkörperdiagnostik: "ein alter hut, glaubens nicht immer alles was in der zeitung steht, da macht wer ein riesengeschäft mit alten weisheiten im neuen gwand!
    [/quote]
    O.K., Polkörperdiagnostik ist natürlich nicht so effektiv wie PID, aber was anderes geht auch in Deutschland nicht. Es kommt mir so vor, als hätte ich es schon 1000x hier geschrieben, aber ich finds immer wieder den Hammer: Hätte ich beim 5. Versuch nicht den Kiwu-Arzt gewechselt und keine Polkörper-Diagnose machen lassen, würde ich jetzt vielleicht immer noch verzweifelt nach immunologischen Ursachen forschen oder eine weitere ISCI in Deutschland mit meinen eigenen EZ planen. Da werde ich schon stinkwütend, wenn ich an meine alte Ärztin denke.

    [quote author=roulezrouge link=topic=3506.msg30566#msg30566 date=1175271519]
    der aspekt, dass andrea einen endometrioseherd hat, der nur durch kernspintomografie zu erkennen ist, ist allerdings sehr interessant. gut, dass sie uns darüber informiert hat.
    [/quote]
    Ja, hab ich auch gerade gelesen und fand es sehr spannend. Das kriegt man doch aber bestimmt nicht von der KK bezahlt, oder? Zumindest, wenn es - wie in meinem Fall - bisher gar keinen Verdacht auf Endemetriose gibt.

    [quote author=roulezrouge link=topic=3506.msg30566#msg30566 date=1175271519]
    übrigens war ich bei EZS davon natürlich ausgegangen, dass genetisch die spenderin gecheckt ist. bei dr. l. in warschau konnte ich mir gar nichts anderes vorstellen. oder ist das etwa nicht so. mir scheint, damit wirbt doch eh jede klinik. lieg ich da falsch???
    [/quote]
    Tja, das habe ich auch gedacht, aber da bin ich eines besseren belehrt worden. Man muss eine PID der EZ bezahlen. Die wird nicht von den Kliniken gemacht. Das finde ich den Hammer. Und wenn man dann noch bedenkt, dass die noch nicht mal Frauen nehmen, die schon Kinder haben, so wie du das geschrieben hast. Es ist zum Verrückt werden.

    [quote author=roulezrouge link=topic=3506.msg30566#msg30566 date=1175271519]
    liebe brandenburg, was nimmst du gerade? oder sind deine werte wegen vorhergehender therapie so gut?
    [/quote]
    Liebe roulezrouge, ich nehme zur Zeit nur reines Zink und Bioreurella (das sind Algen, auf die mein Körper bei einer Therapie sehr gut reagiert hat - weiß nicht mehr wie die hieß - sowas manuelles, wo man die Medikamente auf den Bauch legt und guckt, ob der Arm Kraft hat). Ich hab vorher Spirulina von natura-vitalis genommen. Und die Heilprakterin meinte, das wäre wohl der Grund, warum mein Schilddrüsenproblem nicht die anderen Organe beeinträchtigt hat. Ich steh total auf Algen und Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen ;) Schildrüse ist total im Normalbereich, auch die Autoantikörper sind weg.

    Aber als ich deinen Beitrag mit den alternativ-mitteln gelesen habe, hab ich richtig Lust auf weitere alternative Drogen bekommen ;)

  • Glück beim 1. Versuch in Pilsen

    • brandenburg
    • 30. März 2007 um 16:53

    Re: Glück beim 1. Versuch in Pilsen

    Liebe Seerose,

    da wir ja schon mal über private Mitteilungen Kontakt hatten, denke ich nun hin und wieder daran, wie es dir wohl gehen mag.
    Alles in Ordnung? Hoffe doch sehr und drücke dir alle meine Daumen und Zehen.
    Liebe Grüße --- Brandenburg.

  • Frust

    • brandenburg
    • 30. März 2007 um 16:43

    Re: Frust

    [quote author=Ulla S. link=topic=3584.msg29875#msg29875 date=1174153979]
    Wir hatten schon einmal vor längerer Zeit einige Gespräche mit einem Psychologenpaar, das fand ich viel besser, weil dann mir und meinem Mann eine Frau und ein Mann gegenübersaßen und ich das Gefühl hatte, das beiden Seiten Rechnung getragen wird. Das hat unsere Beziehung schon nach sehr wenigen Gesprächen dreutlich verbessert.

    Viele Grüße
    [/quote]
    Liebe Ulla, danke für diesen Tipp. Im Moment habe ich aber erstmal genug von Psychologen - siehe meinen Beitrag hier von heute. Ich mach jetzt mal ne Pause und fahre nach Paris.
    Viele Grüße und ein schönes Wochenende --- Brandenburg.

  • Frust

    • brandenburg
    • 30. März 2007 um 16:41

    Re: Frust

    [quote author=roulezrouge link=topic=3584.msg29816#msg29816 date=1174048219]
    ich hoffe, bei euch auch, liebe brandenburg. die welt sieht sicher in den nächsten tagen wieder anders aus. ich hoffe, mein artikel hat dich nicht "erschlagen" - aber noch lieber als reden schreibe ich.

    alles liebe
    roulezrouge

    [/quote]
    Liebe roulezrouge, im Gegenteil, dein Bericht hat mich nicht erschlagen, sondern aufgebaut. An einigen Stellen musste ich wirklich lachen und habe mich dir sehr ähnlich gefühlt. Danke!!!

    Ich habe meinem Mann jetzt einfach mal ne Pause gegönnt und meinen "Fehler" von neulich ausgebügelt: er wollte mit mir an meinem Geburtstag eine kleine Reise machen und ich Dämel habe sofort vorgeschlagen, dass wir ja nach Prag oder Valencia fahren könnten. Die Enttäuschung stand ihm im Gesicht geschrieben. Dann habe ich nach ein paar Tagen und einem Gespräch mit einer Psychologin (zu der gehe ich regelmäßig seit ca 1. Jahr - so alle 4 Wochen im Moment) zu ihm gesagt, dass ich ja eigentlich schon immer mal nach Paris wollte. Da hat er sofort gestrahlt und meinte, dass er ein paar sehr nette Hotels dort kennt. Das hat mich tief berührt, ihn so aufleben zu sehen.
    Manchmal weiß ich auch gar nicht, ob ich wirklich am liebsten sofort mein letztes Geld zusammenkratzen, auf jeglichen Erholungsurlaub verzichten und stracks nach Valencia aufbrechen möchte. Ich denke, jetzt werde ich erstmal etwas Zeit verstreichen lassen, mit meinem Schatz nach Paris fahren und die Dinge wieder etwas gelassener nehmen. Außerdem fasse ich gerade beruflich wieder richtig gut Fuß - habe mich ja selbständig gemacht. Obwohl: es wird Zeit, das spüre ich. Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass ich mich diesbezüglich wieder beruhigen will und das Familie-Gründen aufgeben möchte. Ich bin ein sehr extremer Mensch und möchte alle Tiefen und Höhen einer Familie ausleben. Ich stelle es mir furchtbar anstrengend vor mit 41/42 Jahren noch Mutter zu werden, aber ich will das packen. Ich wünsche mir so sehr eine Familie.

    Meine Psychologin ist im Moment auf dem Tripp, mich von der EZS abzuhalten. Ich glaube, Sie findet EZS für sich genommen, nicht o.k. und Sie meint, mein Mann und ich als Paar müssten empfänglich sein für ein Kind und das wären wir im Moment nun mal nicht, da ich das auf Biegen und Brechen durchsetzen will. Das erregte in mir sehr großen Widerstand - in meinem Mann übrigens interessanterweise auch, hat er mir erzählt. Das lässt ja hoffen ;) Ich jedenfalls bin verdammt noch mal sehr empfänglich!!!

    Dann war ich auch noch bei einem Genetiker, um mir mal diese Perspektive auf die EZS anzusehen: der hat genau ins andere Horn geblasen: Frauen wie ich, die Kinder wollen, wären das Normalste auf der Welt und alle die, die solche Frauen wie mich nicht verstehen wollen, wären die Unnormalen, die Verdränger, und eigentlich hätten auch nur die Frauen darüber zu bestimmen, ob Sie EZS machen wollen oder nicht und weder Familien noch Freunde und erst recht nicht irgendwelche anderen Leute hätten Ihnen da reinzureden.

    Genetisch war er übrigens mal eine Zeit lang gegen die EZS, weil genetisch erwiesen ist, dass Kinder immer mehr von der Mutter als vom Vater erben. Es gibt da diese zusätzliche genetische Information in den Mitochondrien, die die Samenzellen so nicht haben. Jetzt hat er immer noch ganz kleine Bedenken deswegen, aber zum Größten Teil, meint er, wären die ausradiert worden. Er hat mir von einer hochinteressanten Studie erzählt, die im NACHHINEIN an Müttern/Kindern gemacht wurde, deren Kinder aus denselben Eizellen entstanden sind. Der eine Teil der Mütter hat seine Eizellen an den anderen Teil gespendet. Die SSen verliefen sowohl bei den "Original-" als auch bei den EZS-Müttern gleich gut, obwohl die EZS-Mütter natürlich älter waren. Die Kinder waren auch alle gleich gesund - mal ganz grob gesagt. Das hat seine Bedenken verfliegen lassen. Inzwischen sind die EZS-Kinder teilweise ja auch schon ca. 10 Jahre alt und er meinte, man könnte heute davon ausgehen, dass ESZ eine medizinisch sehr erfolgsversprechende Methode ist. Das hat mich schon sehr aufgebaut.

    Und dann habe ich noch das sehr interessante GEO-heft gelesen zum Thema "Was den Menschen prägt". Da geht es um die neue Disziplin der Epigenetik. Fazit: Jeder Mensch kann sogar noch, nachdem er geboren ist durch seine Ernährung etc. bestimmte Gene ein oder ausschalten. Schade, dass nichts im Zusammenhang mit der EZS drin stand, aber auch ich als Schwangere (wenn es denn nur mal schon so weit wäre) kann - nehme ich an, mein Baby genetisch beeinflussen.

    Also: EZS machen, viel grünen Tee trinken, viel Bewegung, Obst und Gemüse. QiGong und TaiChi und viel Gelassenheit und dann wollen wir doch mal sehen, ob diese Methode einem nicht zu dem besten Baby der Welt verhilft. Das ist jetzt nur halb-ironisch gemeint!

    Ich sehe gerade, dass das meiste in meinem Beitrag nicht mehr in diese Rubrik passt- keine Disziplin. Vielleicht sollte man einen Epigenetik-Thread aufmachen? Was meinst du?

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende --- Brandenburg.

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • brandenburg
    • 30. März 2007 um 16:05

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    [quote author=romy link=topic=3506.msg30351#msg30351 date=1174992923]
    Brandenburg, dich möchte ich noch fragen nach deinen NK-Zellen. Wie waren die? Du hast ja Trental bekommen.
    [/quote]
    Also das Ganze ist ja schon eine Weile her, also:
    Jan 2006: 22% natürliche Killerzellen
    April 2005: 30% (und irgenwann mal 13,1%)

    Außerdem stand in dem Reichel-Bericht:
    Deutlich erhöhte Peroxidase-Autoantikörper mit 1403 U/ml und antinukleare Autoantikörper mit Titer 1:320: Verdacht auf Autoimmunthyreoditis.
    erhöhter Anteil von NK und Verschiebung des T4/T8-Index sowie Nachweis eines erhöhten Anteils von zytotoxischen B-Zellen: Diese Konstellation wird nicht selten bei floriden oder sich entwickelnden Autoimmunthyreopathien gefunden.

    Die aktuelle Situation: Schilddrüse hat sich schon seit mehreren Monaten nicht gemuckst. Alle Werte genau in der Mitte des Normalbereichs, keine Autoantikörper (obwohl ich ehrlich gesagt nicht weiß, welche Autoantikörper mein neuer Schilddrüsen-Arzt genau untersucht und ob das die selben sind, die Frau Dr. Reichel untersucht. Ich merke auch selbst, dass es meinem Körper im Moment höllisch gut geht - im Vergleich zu früher.

    Ich glaube ja auch, dass an der Geschichte "Immunsystem verhindert SS" was dran ist. Es ist nur so höllisch komplex. Ich setze jetzt auf die Genetik-Schiene und ich werde wohl auch PID machen lassen bei der EZS. Ich will ganz sicher sein diesmal, dass genetisch alles o.k. ist. Wie gesagt, dann muss ich bei einem Negativ-Ergebnis mal sehen, wie und ob ich weitermache. Als Grenze habe ich mir 2 EZS-Versuche gesetzt.

    Sonnige Grüße und ein schönes Wochenende --- Brandenburg.

  • Wer sind die Eizellspenderinnen?

    • brandenburg
    • 30. März 2007 um 15:49

    Re: Wer sind die Eizellspenderinnen?

    [quote author=romy link=topic=3506.msg30280#msg30280 date=1174893229]
    Hallo Brandenburg und Roulezrouge,

    ich bin genau aufgrund der umstrittenen Reichel-Methoden schwanger geworden - mit der Infusionstherapie, in meinem 8. Versuch.
    Und bei mehr als 3 Fehlversuchen würde ich empfehlen, Dr. Reichel oder Dr. Heilmann zu konsultieren.
    Gruß Romy
    [/quote]
    Hallo Romy,
    o.k., das freut mich wirklich für dich. Aber ich würde gerne deiner Aussage etwas wichtiges hinzufügen:
    "... bei mehr als 3 Fehlversuchen, in denen die Qualität des genetischen Materials (Eizelle, Samenzelle) geprüft und als o.k. befunden wurde, würde ich empfehlen, Dr. Reichel oder Dr. Heilmann zu konsultieren."
    Ich finde es unverantwortlich von Frau Dr. Reichel (nur die habe ich erlebt) und meiner früheren Kiwu-Ärztin, mir immunologische Therapien zu empfehlen, ohne das einmal die Sprache auf das genetische Material kommt. Bei mir hätte es jedenfalls rein gar nichts genutzt oder noch schlimmer, ich wäre vielleicht schwanger geworden und hätte dann irgendwann eine Fehlgeburt bekommen, weil meine Eizellen genetisch eine Katastrophe sind. Bevor man sich in immunologische Therapien begibt, sollte man genetische Gründe ausschließen! Falls ich EZS mache, Samen und Eizellen o.k. waren, aber es hat wieder nicht geklappt, werde ich vielleicht auch nochmal über mein Immunsystem nachdenken, aber was mir eine wichtige Info zu sein scheint: eine Infusionstherapie kann evtl. auch genau das Gegenteil von dem bewirken, was man erreichen will: nämlich schwanger werden. Ich habe gelesen, dass die NK-Zellen, die man mit Immunologischen Therapien bekämpft evtl. sogar zur SS beitragen. Also ein ganz heißes Thema - und noch nicht genug erforscht!

  • Wer sind wir?

    • brandenburg
    • 23. März 2007 um 19:36

    Re: Wer sind wir?


    Hallo Zusammen,

    war länger nicht mehr hier im Forum und freue mich jetzt, dass meine Frage "wer sind wir" zu so interessanten Beiträgen geführt hat. Zu mehr Text reichts gerade nicht, aber ich melde mich nochmal ;)

    Nur ganz kurz: Ich glaube daran, dass es wichtig ist, sich vor der Behandlung einen Schlusstrich zu setzen. Nicht 1x (denn 1x ist keinmal), und ich kann mir auch vorstellen, dass man Schlussstriche wieder verschieben darf, aber nicht die Medizin soll bestimmen, wann wir aufhören, sondern ausschließlich wir Frauen selbst. Dass wir fühlen können, wann es soweit ist, da bin ich mir nicht so sicher. Die Psychologin bei der ich begleitend zu meinem Kiwu bin, meinte, Sie hätte schon Frauen gesehen, die in der Psychatrie gelandet sind. Sie hat über 20 Jahre Erfahrung mit Kiwu-Patienten. Sich psychologisch begleiten zu lassen, bei Kiwu-Versuchen und beim Aufhören ist auf jeden Fall ein Thema. Bin mir nur noch nicht ganz klar, wieviel die Männer mitbestimmen dürfen ;) Ich fühle im Moment, es ist noch nicht Schluss, mein Mann möchte aber gerne aufhören, da es ihm einfach zu viel wird.

    Ein schönes Wochenende!

  • Wer sind wir?

    • brandenburg
    • 14. März 2007 um 18:43

    Liebe Forumsteilnehmerinnen!

    Im Grunde ist es egal, warum wir alle hier den Weg EZS oder Embryonen-Spende gehen (wollen).
    Aber es beschäftigt mich, ob die Frauen, die diesen Weg gehen, ein bestimmtes Muster aufweisen.

    Keine Angst: bin keine Journalistin under cover ;-), sondern gebeutelte Kiwu-Frau mit 5 ISCIs, schlechten Eizellen, Sperma meines Mannes ist auch nicht berauschend.

    Ich selbst bin ein ungewolltes, uneheliches Kind. Mein Vater wollte meiner Mutter damals Geld für die Abtreibung geben, was Sie zwar sofort abgelehnt hat, aber Sie hat einen halbherzigen Versuch mit der heißen Badewanne gestartet.
    Meine Mutter und ich lieben uns, aber unsere Beziehung ist bis heute problematisch. Meinen Vater habe ich auf eigenen Wunsch einmal getroffen, aber er interessiert sich in keinster Weise für mich.

    Ich habe den Verdacht, dass gerade Frauen aus solchen Konstellationen bzw. Pflege- oder Adoptionskinder den weiten Weg der EZS gehen, um das zu bekommen, was sie früher nicht haben konnten: eine eigene Familie. Nur das wir diesmal die Rolle der Mutter und nicht die des Kindes übernehmen.

    Ich glaube daran, dass ich/wir den richtigen Weg für mich/uns finde(n) und will mich auch nicht länger damit belasten bzw. dafür schämen müssen, dass ich keinen Schlussstrich unters Kinder-Kriegen ziehen kann. Mein Mann meinte neulich zu mir, dass er gefragt wurde, wie er es aushält mit mir bzw. diesem Thema. Er hat mir aber nicht gesagt, wer ihn das gefragt hat. Keiner weiß von der EZS, aber einige unserer Verwandten, Freunde weiß von den Kiwu-Behandlungen. Diese Aussage hat mich tief getroffen.

    Ich habe weder ernsthafte Depressionen noch bin ich verzweifelt. Allerdings manchmal etwas gefrustet und entmutigt, da das ganze Thema schon meine Ehe belastet und ich mir schon etwas exotisch vorkomme.

    Was meint ihr: sind die EZS-Frauen so individuell wie die Menschheit oder weisen wir bestimmte Korrelationsmerkmale auf ;)

  • Erfolgschancen in Valencia höher als Ostblock??

    • brandenburg
    • 14. März 2007 um 17:42

    Re: Erfolgschancen in Valencia höher als Ostblock??

    [quote author=katinka link=topic=84.msg29444#msg29444 date=1173269801]
    die Qualität der Kommunikation (sagt meiner Meinung viel über die Seriosität der Klinik aus)
    [/quote]
    Liebe Katinka, es kommt natürlich darauf an, was man mit "Qualität der Kommunikation" meint. Ich habe diesbezüglich inzwischen etwas resigniert und setze mehr auf die Fakten. Ein super Mediziner, der auch noch super kommunizieren kann, ist mir bisher kaum untergekommen.


    [quote author=katinka link=topic=84.msg29444#msg29444 date=1173269801]
    Berücksichtigung von „Sonderwünschen“,
    [/quote]
    Das ist in der Tat ein wichtiger Punkt. Wenn gar nicht individuell auf das Paar eingegangen wird, sondern man quasi von der Stange bedient wird, hätte ich auch ein komisches Gefühl.

    [quote author=katinka link=topic=84.msg29444#msg29444 date=1173269801]
    Das IVI Valencia wurde mir von meiner KIWU-Praxis empfohlen, weil der Gründer der Klinik eine „wissenschaftliche Autorität“ ist. Diesen Ruf lässt sich die Klinik allerdings auch fett bezahlen. Ich persönlich finde, mittlerweile rechtfertigt der Ruf die Kosten aber nicht mehr.
    [/quote]
    D.h., du warst schon Patientin im IVI Valencia? Hast du dazu schon gepostet?

  • Erfolgschancen in Valencia höher als Ostblock??

    • brandenburg
    • 14. März 2007 um 17:36

    Re: Erfolgschancen in Valencia höher als Ostblock??

    [quote author=Ines + Chris link=topic=84.msg29426#msg29426 date=1173214059]
    Wenn man die Preisgestaltung mal ganz nüchtern sieht, dann hängt der Preis vielmals von den allgemeinen Kosten in dem Land ab. In Spanien sind die Lebenshaltungskosten nun mal höher als in vielen Ostblockländern.
    [/quote]
    Kennt ihr ungefähr den preislichen Unterschied zwischen IVI Valencia und Prag?

    [quote author=Ines + Chris link=topic=84.msg29426#msg29426 date=1173214059]
    Wir wollten Dir, wie oben beschrieben nicht die Illusion nehmen, nur ein par Gedanken von uns dazu steuern.
    [/quote]
    Vielen Dank für euer Feedback! Illusionen hab ich eh kaum noch ;)

  • Frust

    • brandenburg
    • 14. März 2007 um 17:28

    Hallo,

    heute war ich mit meinem Mann bei einer psychologischen Beratung zur EZS.
    Ich hatte den Termin gemacht und meinen Mann gefragt, ob er mit will. War er dann und es ist total in die Hose gegangen. Ich bin gerade so gefrustet, dass ich überhaupt keine Lust mehr auf das Thema "Kinder mit meinem Mann" habe.

    Er meinte nach dem Termin, dass ich der Psychologin gar keine Gelegenheit gegeben habe, Ihre Fragen bzw. Themen zu äußern. Ich hätte die meiste Zeit geredet und er hat sich das alles ganz anders vorgestellt.

    Was kann ich verdammt nochmal dafür, wenn die Psychologin nur höflich ist und mein Mann sich nicht traut, mir ins Wort zu fallen. Sie und mein Mann hätten mich ja auch höflich unterbrechen können und das Gespräch in eine andere Richtung lenken können. Es stimmt, ich rede viel -sieht man ja auch an meinen Postings hier ;)

    Ich hatte das Gefühl, weil niemand am Anfang etwas gesagt hat, müsste ich das Heft in die Hand nehmen. Dann war ich auch nicht sonderlich überzeugt, von dem, was die Psychologin gesagt hat. Das waren eher Allgemeinplätze.
    Klar, ich habe bestimmt auch was falsch gemacht, aber nicht nur ich alleine.

    Lohnt es sich wirklich, seine Ehe aufs Spiel zu setzen? Wer hatte auch solche Probleme? Mittlerweile ist es schon so, dass mein Mann allergisch auf das Thema Kiwu ist, weil wir ja auch schon seit 6 Jahren (!) in Kiwu-Behandlung sind.

    Es ist alles so schwierig, wenn einem klar ist, dass der eigene Mann längst aufgegeben hätte und nur noch mitmacht, weil seine Frau einfach keinen Schlussstrich ziehen kann.

    Mir ist gerade zum Heulen - hoffe, morgen sieht die Welt wieder anders aus.

    Liebe Grüße an alle hier im Forum und die Kraft, weiterzumachen bzw. loszulassen!

  • Erfolgschancen in Valencia höher als Ostblock??

    • brandenburg
    • 6. März 2007 um 13:14

    Re: Erfolgschancen in Valencia höher als Ostblock??

    Hallo Zusammen,

    wollte hier nur nochmal das Ergebnis meines Gesprächs mit meinem Kiwu-Doc wiedergeben, den ich sehr schätze (Kompetenz, Seriösität, Praxis zertifiziert, etc.).
    Er hat mir folgende zwei Kliniken empfohlen: IVI Valencia und Pronatal in Prag.
    Grund: diese Kliniken entsprechen seinen Qualitätsstandards.
    Außerdem war das Fazit:
    * kein egg-sharing sondern lieber eine Spenderin auf eine Empfängerin
    * PID machen lassen

    Ich habe auch die Hoffnung, dass eine zertifizierte Klinik wirklich genau auf die Spenderinnen guckt und das Labor super ist. Das ist doch das A und O bei der ganzen Sache. Außerdem kann ich sicherer sein, dass sich daran gehalten wird, dass eine Spenderin nur begrenzt spenden darf UND auch nur eine begrenzte Anzahl von SS mit ihren Eiern möglich ist.
    Ich kann hoffentlich sicherer sein, dass mir diese Kliniken wirklich alle punktierten Eier aushändigt und nicht vielleicht doch egg-sharing unter der Hand gemacht wird??? Wer kann mir das garantieren? Niemand! Aber wo mehr Geld fließt, da ist man in diesem Punkt vielleicht sicherer.

    Viele Grüße --- Brandenburg.

  • Eizellempf. aus Hamburg gesucht

    • brandenburg
    • 26. Februar 2007 um 19:31

    Re: Eizellempf. aus Hamburg gesucht

    Hallo,

    hatte heute ein Gespräch bei meinem Kiwu-Doc.
    Er hat mir folgende zwei EZS-Kliniken empfohlen: IVI Valencia und Pronatal in Prag.
    Ich werde mich daran halten und diese beiden Kliniken kontaktieren.
    Außerdem war das Fazit:
    * kein egg-sharing sondern lieber eine Spenderin auf eine Empfängerin
    * PID machen lassen
    * eine Spenderin darf nur begrenzt spenden UND auch nur begrenzte Anzahl von SS mit ihren Eiern möglich

    Liebe Grüße an alle Hamburgerinnen.

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