Hallo zusammen,
ich habe eine Frage aufgrund des in Deutschland geltenden Embryonenschutzgesetz. Ich hatte bei meiner ersten ICSI 7 punktierte Eizellen. 7 waren reif, 6 konnten befruchtet werden. Dann wurden 3 direkt von der Klinik im Vorkernstadium eingefroren (ohne detaillierte Rücksprache) und 3 in die Blastozystenkultur gegeben. Laut Klinik aufgrund des Embryonenschutzgesetz. Ich bin 38 und nicht mehr 25. Das bedeutet ca. jede dritte befruchtete Eizelle schafft es zur Blastozyste richtig ? Im aktuellen Zyklus falle ich scheinbar genau unter diese Statistik. 1 Embryo hat sich bereits seit 36 h nicht mehr weiterentwickelt. Der zweite Embryo ist entwicklungsverzögert an Tag 4 und der dritte habe sich sehr gut entwickelt und wird morgen für den Transfer verwendet.
Meine Frage, wie kann es sein, dass in anderen Kliniken bei Frauen im gleichen Alter 6 befruchtete Eizellen in die Blastozystenkultur gegeben werden? Wenn sich aus den 3 befruchteten Eizellen zb keine einzige Blasto entwickelt ,hat man dann einfach Pech? Meine Angst ist jetzt, dass die Embryonen, welche im Stadium der Blastozyste eingefroren werden deutlich bessere Ergebnisse liefern als die Vorkernstadien. Hat jemand diesbezüglich fundierte Erfahrungen? Würden Sie zur Chancenmaximierung einen Klinikwechsel in Betracht ziehen ?
Über eine Antwort freue ich mich.
Vielen Dank 🙏