Liebes Expertenteam,
wir versuchen seit bald 5 Jahren vergeblich schwanger zu werden.
Hier eine Zusammenfassung unserer bisherigen Geschichte:
• Ab Ende 2021 haben wir es 1 Jahr auf natürlichem Weg probiert. Aufgrund starker Schmerzen immer zu Zyklusbeginn fand im Oktober 2022 eine Bauchspiegelung statt. Diagnose: Endometriose, ein Eileiter verzögert durchlässig, zweiter nicht durchgängig. Seit Uns wurde zu einer Kinderwunschbehandlung geraten. (Seit OP schmerzfrei)
• Start Kinderwunschbehandlung im Februar 2023 (Alter: 32w, 31m). Das Spermiogram war einmal gut, das zweite mal grenzwertig okay. Uns wurde zur ICSI geraten.
• 1. & 2. ICSI: Stimulation mit Gonal F. Es gab 2 Tranfers aus 3 Tage alten Embryos aus der 1. ICSI. Ein Blastotransfer aus der 2. ICSI. Alle drei Versuche negativ.6 Wochen Zafrilla Einnahme.
• 3. ICSI mit Pergoveris. Aufgrund eines hohen Progesteronwerts Freeze all. Aus einem Kryo mit 2 Blastos kam es zu einer chemischen Schwangerschaft (HCG 35). Es folgten 3 weitere Kryos. Zweimal mit sehr guten Blastos. Einmal ein 2 Zeller. Alle Transfers negativ.
• 4. ICSi (Pergoveris & Triptofam/ Decapeptyl) in 2024: 3 A1 Blastos. Freeze all wegen zu hohem Progesteronwert. Transfer im Folgezyklus. Wieder eine chemische Schwangerschaft (HCG 10). Pause für weitere Untersuchungen:
• HOMA Index, Mikrobiom Untersuchung, KIR-Gene, Plasmazellen, Gentest: unauffällig
• September 2024: MRT vom Becken zur Abklärung Stand Endometriose: Befund Adenomyose
• Kryotransfer im November 2024 mit 4AA Blastozyste. Vorzyklus mit Zafrilla 4 Wochen. Vorab Transfer Infusion mit Privigen. Leider wieder negativ.
• Kryotransfer im März 2025 mit einer 3AA Blasto. Leider wieder negativ --> erneute Blutkontrolle, keine Auffälligkeiten.
• Vermutung: Störfaktor im Milieu, erneute Bauchspiegelung zur Klärung geplant. Vorab 5. ICSI mit geplanten Freeze all, Downregulierung mit Synarela, Punktion im Juli 2025.
• Bauchspiegelung im August 2025 inkl. Gebärmutterspiegelung, Entnahme Gewebe Gebärmutterschleimhaut und Eilleiterspülung: Endometriose Herde im Bauchraum gefunden und entfernt, Adenomyose lt. Chirurg leicht/mittel ausgeprägt. Einstufung lt. OP Bericht: RASRM: III, ENZIAN: P2 / T1-/1-FA. Leider wurde entdeckt, dass ein Eilleiter stark entzündet war (Salpingitis isthmica nodosa) und wurde daher entfernt. Der zweite war nicht mehr durchgängig. Die Gewebeprobe ergab keine Aufälligkeiten in Bezug auf Plamazellen oder eine Entzündung der Schleimhaut. Der BCL6 Marker war mit 1,6 allerdings leicht erhöht.
• Zur Vorbereitung des nächsten Kryos 7 Tage Doxycyclin. Downregulierung mit Ryeco für die Dauer von 9 Wochen.
• 11. Kryotransfer im Dezember 2025 mit einer 5AB Blastozyste (Letrozol, Duphaston 1-1-1, Clexane 200, ASS, Utrogest), Ergebnis negativ
• 12. Kryotransfer im Februar 2026 mit vorausgehender PRP Spülung. Gleiche Medikamente, bis auf Duphaston. Wieder erfolglos. Ein Monat Zafrilla Einnahme bis zum nächsten Kryo.
• 13. Kryotransfer im April 2026. Gleiche Medikamente. Diesmal höhere Letrozol Dosis. Vorab PRP Spülung. Wieder kein Erfolg.
• AMH-Wert liegt derzeit noch bei 5
Aktuell nehme ich zur Überbrückung Ryeco und wir überlegen eine 6. ICSI im Juli zu machen.
Wie würden Sie uns empfehlen weiter vorzugehen? Wie unterscheidet man, ob es rein am Milieu oder ggf. doch auch an den Embryonen scheitert? Wäre Eizellspende ggf. ein Weg mit mehr Erfolgsaussicht für uns?
Mittlerweile sind wir schon 36 und haben sehr große Sorge, kinderlos zu bleiben. Ich hoffe, Sie haben einen Rat für uns.
Liebe Grüße
M
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