Liebes Vida Fertility - Team,
heute wurde entschieden, meinen Vorbereitungs-/Aufbauzyklus für EZS-Transfer abzubrechen, da sich die Gebärmutterschleimhaut nicht weiter aufgebaut hat und zudem Flüssigkeit in der Gebärmutter gesehen wurde. Nach 10 Tagen Estradioleinnahme (Estrofem 2-2-2 + Gel 1-0-1) nur bei 3,5 mm und dann Dosiserhöhung (auf Estrofem 2-2-2 plus 2 vaginal plus Gel 1-1-1) keine Veränderung. Bisher hatte ich nie Flüssigkeit, keine OP, kein Myom, etc. In den vergangenen HRT-Zyklen kam ich auch schon mit wesentlich weniger Dosis immer auf 3,5 mm.
Nun bin ich unsicher, wie ich am besten weiter vorgehen soll. Reicht es, wenn ich das Estradiol einfach absetze und dann eine Blutung abwarte? So hat es die Klinik beschrieben. Oder sollte ich zusätzlich noch für einige Tage - wenn ja wie viele? - Progesteron (z. B. Utrogest das habe ich als HRT) nehmen, damit eine definierte Abbruchblutung ausgelöst wird? Ich hatte bisher immer verstanden, dass nur die Gabe und das anschließende Absetzen von Progesteron eine „richtige“ Blutung gewährleistet und den Zyklus sozusagen abschließt. Und ich habe etwas Sorge, dass die Blutung sonst nicht ausreichend ist und ich dann vielleicht (wieder) nicht richtig abblute.
Außerdem stellt sich für mich die Frage: Soll man nach der Periode direkt wieder mit einem erneuten Aufbauzyklus und höherer/angepasster Estradioldosis starten? Oder ist es besser, zunächst einen "HRT-Pausezyklus" einzulegen und dann erst im übernächsten Zyklus mit einem neuen Aufbau zu beginnen? Ich bin auf HRT angewiesen, da ich keinen natürlichen Zyklus mehr habe.
Würde das an den Medikamenten oder am Protokoll etwas ändern?
Vielen Dank für Ihre Einschätzung. Viele Grüße