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Abbruch des Vorbereitungszyklus

  • Emma_
  • 20. September 2025 um 07:10
  • Erledigt
  • Emma_
    4-Zeller
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    • 20. September 2025 um 07:10
    • #1

    Liebes Vida Fertility - Team,

    heute wurde entschieden, meinen Vorbereitungs-/Aufbauzyklus für EZS-Transfer abzubrechen, da sich die Gebärmutterschleimhaut nicht weiter aufgebaut hat und zudem Flüssigkeit in der Gebärmutter gesehen wurde. Nach 10 Tagen Estradioleinnahme (Estrofem 2-2-2 + Gel 1-0-1) nur bei 3,5 mm und dann Dosiserhöhung (auf Estrofem 2-2-2 plus 2 vaginal plus Gel 1-1-1) keine Veränderung. Bisher hatte ich nie Flüssigkeit, keine OP, kein Myom, etc. In den vergangenen HRT-Zyklen kam ich auch schon mit wesentlich weniger Dosis immer auf 3,5 mm.

    Nun bin ich unsicher, wie ich am besten weiter vorgehen soll. Reicht es, wenn ich das Estradiol einfach absetze und dann eine Blutung abwarte? So hat es die Klinik beschrieben. Oder sollte ich zusätzlich noch für einige Tage - wenn ja wie viele? - Progesteron (z. B. Utrogest das habe ich als HRT) nehmen, damit eine definierte Abbruchblutung ausgelöst wird? Ich hatte bisher immer verstanden, dass nur die Gabe und das anschließende Absetzen von Progesteron eine „richtige“ Blutung gewährleistet und den Zyklus sozusagen abschließt. Und ich habe etwas Sorge, dass die Blutung sonst nicht ausreichend ist und ich dann vielleicht (wieder) nicht richtig abblute.

    Außerdem stellt sich für mich die Frage: Soll man nach der Periode direkt wieder mit einem erneuten Aufbauzyklus und höherer/angepasster Estradioldosis starten? Oder ist es besser, zunächst einen "HRT-Pausezyklus" einzulegen und dann erst im übernächsten Zyklus mit einem neuen Aufbau zu beginnen? Ich bin auf HRT angewiesen, da ich keinen natürlichen Zyklus mehr habe.

    Würde das an den Medikamenten oder am Protokoll etwas ändern?

    Vielen Dank für Ihre Einschätzung. Viele Grüße

  • Emma_
    4-Zeller
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    • 20. September 2025 um 13:50
    • #2

    Liebes Vida Fertility - Team,

    ich habe bereits eine ergänzende Frage und würde mich sehr über Ihre Einschätzung freuen.

    Meine Klinik hat mir erklärt, dass es bei einem abgebrochenen Aufbau-Zyklus normalerweise ausreicht, Estradiol einfach abzusetzen. Innerhalb weniger Tage sollte es zu einer Abbruchblutung kommen, die in der Regel genügt, um die Schleimhaut zurückzusetzen. Progesteron sei in diesem Fall nicht nötig, da es nur bei einem geplanten Transfer eingesetzt wird – so weit war ich ja noch nicht. Die Blutung ohne Progesteron könne zwar etwas leichter oder kürzer ausfallen, sei aber meistens ausreichend. Die Flüssigkeit in der Gebärmutter könnte mit einer unvollständigen Abstoßung zusammenhängen, müsse aber nicht zwingend problematisch sein. Ich überlege daher, vor dem nächsten Aufbau-Versuch per Ultraschall kontrollieren zu lassen, ob die Schleimhaut vollständig abgeblutet ist.

    Jetzt frage ich mich noch, ob man – wenn kein natürlicher Zyklus vorhanden ist – nach einem Abbruchzyklus auch einfach an einem beliebigen Tag mit einer höheren Estradiol-Dosis neu starten und den Transfertermin so im Vorfeld (natürlich bedingt) planen kann. Konkret: Ich setze jetzt Estradiol ab und warte die Blutung ab. Danach: entweder a) zunächst einen HRT-Pausezyklus oder b) direkt den neuen Aufbau-Versuch starten – und diesen nicht zwingend an Zyklustag 2, sondern z. B. auch eine Woche später, wenn es organisatorisch besser passt.

    Vielen liebe Dank und liebe Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von Emma_ (22. September 2025 um 06:25)

  • Oskar
    Morula
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    309
    • 20. September 2025 um 17:23
    • #3

    Liebe Emma!

    Ich bin kein Arzt!!!! Antworte Dir nur weil WE ist!

    Hat man Dir denn garkein Progesteron gegeben? In einem normalen HRT-Zyklus gibt man ja erst ca 10 -14 Tage Östrogen und dann nochmal genauso lang Östrogen und Progesteron. Das Progesteron dient dem Schutz der Gebährmutter (und bremst auch potentielle Endometrioseherde).Ich weiß jetzt aber nicht, ob bei so niedriger Schleimhaut wie bei Dir auch bereits Progesteron gegeben werden sollte, aber ich glaub es kann auch nicht schaden. Man würde das Uterogest dann ca 10 -14 Tage nehmen.

    Deine Klinik hat dazu nichts gesagt????

    Liebe Grüße! Oskar

  • Emma_
    4-Zeller
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    • 21. September 2025 um 15:23
    • #4

    Danke dir Oskar für deine schnelle Antwort.

    Und danke, dass du das Risiko für Endometriumhyperplasie angesprochen hast.

    Ja sie haben gesagt, dass es bei einem Abbruch auch ohne Progesteron geht weil durch den Hormonabfall die Schleimhaut auch abgestoßen wird.

    Zum Risiko für Endometriumhyperplasie sagten sie, dass das nicht bei einem einmaligen Weglassen des Progesterons erhöht wird. Nur wenn Estradiol über einen längeren Zeitraum ohne Progesteron eingenommen würde.

    In meiner "normalen" HET nehme ich immer Progesteron.

    Ich hatte mich das mit dem Progesteron eben vor allem in Bezug auf den abgebrochenen Aufbauzyklus gefragt, nicht in erster Linie aus Sicht des Risikos für Endometriumhyperplasie, sondern eher, weil ich ja wie oben beschrieben, die Gedanken hatte, dass die SH vielleicht nicht richtig abblutet.

    Liebe Grüße

  • Vida Fertility Institute
    Morula
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    • 29. September 2025 um 16:49
    • #5

    Liebe Emma_ ,

    es tut uns sehr leid, dass Sie noch keine Antwort von uns erhalten haben.

    Das Benachrichtigungssystem des Forums scheint seit einigen Wochen nicht zu funktionieren, und wir haben Ihre Nachricht erst jetzt gesehen. Sobald wir von unserem medizinischen Team hören, werden wir Ihnen deren Antwort zukommen lassen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Vida Fertility Team

    Ihr Vida Fertility Team <3

  • Vida Fertility Institute
    Morula
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    187
    • 2. Oktober 2025 um 13:04
    • #6

    Liebe Emma_

    es ist immer schwierig, sich zu einem anderen Protokoll zu äußern, ohne alle Details Ihrer Krankengeschichte zu kennen. Daher lautet unser bester Rat, stets den Anweisungen Ihrer Klinik zu folgen und sie zu fragen, warum sie diese Entscheidung getroffen hat, wenn Sie Zweifel daran haben.

    Normalerweise benötigen wir zwar ein Progesteron-Protokoll, um die Menstruation einzuleiten, aber ich weiß nicht, ob Ihre Ärzte eine andere Idee oder einen anderen medizinischen Ansatz haben und dem Endometrium mehr Zeit zum Ausruhen geben möchten. In jedem Fall ist es für mich sehr heikel, mich in die Protokolle anderer Ärzte einzumischen.

    Was Ihr Endometrium betrifft, würde ich Ihnen, falls noch nicht geschehen, eine Hysteroskopie und eine Endometriumbiopsie empfehlen, um Infektionen auszuschließen, die eine Hydrometra und ein dünnes Endometrium verursachen könnten.

    Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Zermiani

    Ihr Vida Fertility Team <3

  • Emma_
    4-Zeller
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    Beiträge
    35
    • 2. Oktober 2025 um 15:01
    • #7

    Vielen Dank Vida Fertility Institute für Ihre ausführliche Antwort. Das hilft mir sehr weiter.
    LG

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