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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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  3. Eure Behandlungsgeschichte

KIWU mit 50 Erfahrungen?

  • Walnut
  • 11. September 2025 um 12:26
  • Walnut
    2-Zeller
    Beiträge
    13
    • 11. September 2025 um 12:26
    • #1

    Hallo ihr Lieben,

    ich bin neu hier im Forum, und hoffe, daß ich hier richtig bin.

    Ich möchte kurz ein bißchen zu mir erzählen.

    Wie meine Überschrift schon sagt, bin ich nicht mehr die allerjüngtse mit 50 Jahren.

    Ich bin verheiratet, und es gab für mich sehr lange gar keinen Kinderwunsch. Warum , kann ich gar nicht genau sagen.

    Jedenfalls hatte es nichts mit dem gerne bemühten Klischee von geldgeiler Karrierefrau zu tun, die den Fokus nur auf teure Urlaube und Geld legt (daran glaube ich sowieso nicht ).

    Ab 40 kam dann so eine Ahnung davon auf. Durch privat/familiäre Umstände war ich allerdings bis Mitte 40 sehr belastet. Und die Zeit ab Mitte 40 bis jetzt ging verflixt schnell vorbei.

    Was ich jetzt schreibe erscheint mir rückblickend total naiv, aber ich dachte tatsächlich, mein Körper würde das vielleicht mit ein bißchen Unterstützung von gesundem Essen und ein paar Nahrungsergänzungsmitteln noch selber hinbekommen.

    Dummerweise hatte ich noch ein Myom in der Gebärmutter, nicht besonders groß, aber an einer sehr ungünstigen Stelle.

    Das Dumme war, daß bei der ersten Ausschabung das Myom (was man damals noch nicht als solches erkannt hatte) nicht entfernt werden konnte. Meine Ärztin hatte die Ausschabung nicht wegen eines evtl. Kiwu empfohlen, sondern weil sie das Gewebe durch US nicht eindeutig zuordnen konnte.

    Ich hatte meinen Kiwu damals nicht so eindeutig geäußert, eher " es wäre schön, wenn es noch passieren würde".

    Heute würde ich es anders machen. Meine Ärztin meinte dann, man könne "das" auch erstmal beobachten, wenn sich nichts verändern würde, müßte man erstmal keine Ausschabung mehr machen.

    Ich weiß nicht, ob ich deutlicher hätte sein müssen, oder ob meine Ärztin mich mit 45 sowieso schon abgeschrieben hatte, was das Thema Kiwu anging.

    Jedenfalls wurde mir nicht gesagt, daß dieses "Ding" vielleicht hinderlich sein könnte.

    Als ich dann kurz nach meinem 50. in die Praxis ging, meinte die Ärztin dann, daß sie ja doch evtl. nochmal über eine Entfernung nachdenken würde, da es ein klein bißchen größer geworden sei.

    Weil ich zu dem Zeitpunkt schon eine ganze Weile mit Traurigkeit zu kämpfen hatte (meine Wechseljahre klopften nun sehr deutlich an, und somit wurde mir unmißverständlich klar, daß der Zug nun endgültig abgefahren war), fragte ich sie, ob diese Gewebeveränderung vielleicht mit ein Grund dafür war, daß ich überhaupt nicht schwanger geworden bin.

    Die Antwort war "ja" , natürlich spielte auch mein Alter eine Rolle. Aber hätte es je eine Chance gegeben in der Zeit, hätte es diese Gewebeveränderung eine Einnistung auf jeden Fall verhindert.

    Ich weiß, daß sich das total, wie soll ich sagen, blauäugig und naiv anhört. Ich mache mir selbst große Vorwürfe, daß ich so leichtfüßig an das Thema herangegagen bin und nicht eher etwas unternommen habe.

    Ich war dann im Sommer in einer anderen Klinik, die haben sofort gesagt, daß es ein Myom ist und haben es entfernt.

    Trotzdem , ich bin 50, mit meinen eigenen Eizellen wird, wenn kein Wunder geschieht , nichts mehr passieren.

    Der Gedanke an eine Eizellspende arbeitet schon in mir, fühlt sich aber immer noch wie totales Neuland an, und ich komme mir irgendwie vor, als würde ich über ein Tabuthema nachdenken.

    Das mein Kiwu letztendlich erst in den letzten Jahren zugenommen hat und ich so spät dran bin , gibt mir noch mehr das Gefühl, daß ich selber Schuld bin, und jetzt eigentlich kein Recht habe , mich zu beklagen.

    Dazu kommt, daß man für einen so späten Kiwu oft sehr angefeindet wird (s. Mitlesen in anderen Foren, z.T. auch Reaktion auf meinen eigenen Textbeitrag).

    Ich schreibe nicht, um eine Diskussion zum Thema "alte Eltern" loszutreten.

    Ich wollte in die Runde fragen, wie es euch ging, als ihr das erste Mal über eine Eizellspende nachgedacht habt.

    Kam euch das auch so "weit weg" vor? So neu?

    Es gibt so unendlich viele Infos.

    Z.B. würde ich eine nicht-anonyme Spende besser finden. Für die Länder , in denen das geht bin ich zu alt. Übersee kann ich mir nicht leisten.

    Wie war euer Weg, bis ihr euch entschieden habt?

    Ich würde mich auch sehr freuen, über Erfahrungen von Frauen, die vielleicht selbst erst spät/oder nochmal spät durch Eizellspende Mutter wurden.

    Ich bin so durcheinander. Fühle mich wie ein Alien:(

    Vielleicht auch nur ein paar tröstende Worte... es gibt auch nicht soviele Menschen , mit denen man offen darüber reden kann (außer natürlich mein Mann und enge Freunde; aber die kann man ja auch nicht ständig damit "nerven" bzw. möchte ich das auch nicht jedesmal zum Thema machen; und sie sind nicht in meiner Situation und haben sich nie damit beschäftigt).

    Sorry, für den langen Beitrag.

    Ich freue mich über Rückmeldungen:)

  • strawberry
    4-Zeller
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    • 11. September 2025 um 14:02
    • #2

    Hallo,

    erstmal tut es mir leid l, dass dich das Thema so belastet.

    50 und eigene EZ, davon kannst du dich sicherlich sofort verabschieden. Ich würde dir zu eine Embryonenspende/Embryonenadoption raten.

    Bitte mache vorher eine Mammographie um evtl Herde auszuschließen. Griechenland bietet mittlerweile offene Spenden an, aber es gibt wohl kaum Spenderinnen.

    Ansonsten gehen in deinem Alter noch die Slowakei und Zypern.

    Ich würde auf jeden Fall jetzt keine Zeit mehr verlieren, das Myom entfernen und dann starten.

  • Oskar
    Morula
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    • 11. September 2025 um 14:21
    • #3

    Liebe Walnut,

    erstmal herzlich willkommen hier!

    Griechenland hat kürzlich die Altersgrenze auf 54 erhöht, weil das Land zu wenig Geburten hat, in England gibt es auch bis 54 Eizellspenden. Du bist also noch nicht zu alt.

    Die Auseinandersetzung mit der Spende war wohl für sehr viele Frauen hier ein Thema und Du findest ganz viele Threats dazu hier im Forum.

    Ich würde mir an Deiner Stelle als allererstes einen guten Arzt / Ärztin hier in Deutschland suchen, mit dem Du das alles besprechen kannst.

    Liebe Grüße! Oskar

  • Oskar
    Morula
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    • 11. September 2025 um 15:26
    • #4

    strawberry: ich bin etwas verwundert über Deinen Satz zur Mammographie! Hast Du Erfahrung? Ich bin selbst nämlich ziemlich genervt, dass die Kliniken im Ausland das 1x im Jahr haben möchten, man in Deutschland die Mammographie aber nur alle zwei Jahre empfiehlt… ich kenne inzwischen auch zwei Frauen, die trotz negativer Mammographie Brustkrebs hatten, die Herde wurden erst im MRT gesehen. Ich frag mich daher, ob das Screening und die Strahlen wirklich so sinnvoll sind…

  • strawberry
    4-Zeller
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    • 11. September 2025 um 15:37
    • #5

    Ja, tatsächlich erhöht eine Schwangerschaft das Brustkrebsrisiko ziemlich. Das liegt zu einem an der hohen Östrogenproduktion, zum anderen am "runterschalten" vom Immunsystem, um den genetisch komplett fremden Embryo (bei EZS) nicht abzustoßen.

    Ich würde jeder Frau ab 50 eine Mammographie oder ein Brustsono von einem erfahrenen (!) Arzt oder Ärztin empfehlen, bevor man eine SS angeht.

    Quellen:

    Warum Risikofaktoren für Brustkrebs revidiert werden müssen
    Die aktuelle EbM-Kolumne von Ingrid Mühlhauser zeigt am Beispiel Risikofaktoren für Brustkrebs, wie Survivor Bias und andere systematische Fehler in…
    www.ebm-netzwerk.de
    Brustkrebsrisiko: Nach Geburt zunächst erhöht – Deutsches Ärzteblatt
    www.aerzteblatt.de
  • strawberry
    4-Zeller
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    • 11. September 2025 um 15:38
    • #6

    Bei einer Frau in den Wechseljahren kommt ein sowieso schon erhöhtes Brustkrebsrisiko dazu, ich denke ab dem Alter ist das schon sinnvoll eine Mammographie vorher zu machen.

  • strawberry
    4-Zeller
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    • 11. September 2025 um 15:39
    • #7

    Also jährlich ist das sicherlich NICHT sinnvoll, allerdings sollte einmalig bevor die Behandlung mit Hormonen startet schon geschaut werden, ob keine kleinen Herde in der Brust vorhanden sind.

  • Oskar
    Morula
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    • 11. September 2025 um 15:49
    • #8

    Danke ;)

    Ich hatte letztes Jahr im Oktober ne Mammographie und soll jetzt noch eine machen und finde das nicht so toll… ich weiß auch garnicht. Ob ich „darf“

  • Walnut
    2-Zeller
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    • 11. September 2025 um 16:11
    • #9

    Hallo zusammen,

    jae, eine Mammographie hatte ich gerade vor ca. 2 Monaten, alles okay.

    Das Myom wurde im August entfernt.

    Ja, wenn es "einfacher" ist würde ich auch über eine anonyme Spende nachdenken.

    Muß mich nochmal schlau machen, was jetzt der Unterschied zwischen EZS und Embryonenspende ist. Ungefähr kann ich es mir schon denken.

    Wäre das in meinem Alter sinnvoller?

    Also einen Mann habe ich ja:S Sorry, muß erstmal nachlesen...Alles noch recht neues Terrain...

    Danke für eure Tipps<3

  • Walnut
    2-Zeller
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    13
    • 11. September 2025 um 16:26
    • #10

    Danke auch nochmal für die Links zum Thema Brustkrebs! Unabhängig von meiner Situation sehr interessant!

  • Oskar
    Morula
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    • 11. September 2025 um 17:16
    • #11

    Liebe Walnut,

    ich würde nicht sagen, dass die Embryospende einfacher ist, aber preiswerter, viele Kliniken bieten das aber auch garnicht an.
    Dein Mann ist ja vielleicht auch schon etwas älter und dann kann es auch deswegen schwieriger werden… Dann wäre eventuell eine Doppelspende sinnvoll!

    Auch Ü50 geht noch nicht-anonym in England, ist aber sehr teuer! In Spanien gibt es keine gesetzliche Altersgrenze, die Kliniken entscheiden dies. Häufig ist die Grenze dort aber bei 50.

    Liebe Grüße! Oskar

  • strawberry
    4-Zeller
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    • 11. September 2025 um 19:38
    • #12

    Es kommt drauf an wie alt dein Mann ist, ab 50 Jahren werden die Spermien halt auch schlechter (DNA Fragmentierung). Eine Embryospende ist günstig und schneller erledigt, vorallem weil ihr bestimmt mehrere Versuche braucht.

  • Fliege
    Blastozyste
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    • 11. September 2025 um 20:45
    • #13

    Hallo und willkommen im Forum :)

    Ich bin nicht in deiner Situation, aber mir ist beim Lesen deiner Geschichte direkt unsere athene eingefallen. Sie ist mit 50 Solomama geworden, also ganz ohne Mann und hat sich das zugetraut und nicht zu alt gefühlt. Sie war lange hier im Forum aktiv und hat ganz ganz tolle, refklektierte und informierte Beiträge geschrieben. Vielleicht suchst du mal nach ihren Beiträgen und liest dich da etwas durch.

    Da du einen Mann hast und Männer bekanntöich länger können als wir, könnt ihr auch einfach erstmal ein Spermiogramm machen lassen und schauen wie es so aussieht. Das ist nicht soo teuer.

  • Oskar
    Morula
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    • 11. September 2025 um 21:18
    • #14

    Liebe Strawberry, wo bekommt man denn Embryospenden? Mir wurde immer gesagt, in verschiedenen Kliniken, dass sie das zwar im Programm haben, aber eher selten machen, da es nicht wirklich viele gespendete Embryonen gibt. Und warum meinst Du dass das einfacher oder schneller ist? Wenn sind es ja die übriggebliebenen Embryonen aus einer vorherigen Behandlung und tendenziell sind die qualitativ besten Embryos ja der ursprünglichen Patientin transferiert worden, die dann ein Kind bekam und nun die restlichen Embryonen spendet….

    Liebe Grüße! Oskar

  • Peanuts.78
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    • 11. September 2025 um 22:29
    • #15

    Liebe Walnut,

    du bist nicht allein🫶 , und für einen Lebensweg finde ich muss sich keine Frau mit oder ohne Kinderwunsch erklären oder rechtfertigen. Und mit 50 gibt es ja zum Glück noch einige Optionen!

    Ich möchte dir auf jeden Fall Mut zusprechen und empfehlen, bezüglich Kinderwunsch nichts mehr auf die lange Bank zu schieben.

    Ich war in ähnlicher Situation, damals knapp 40, und EZS war für mich völlig(!!) abwegig.

    Was soll ich sagen, nach GVNP, diversen NEMs, Diagnostik rauf und runter, 5 ICSIs mit eigenen EZ und nur einer biochemischen Schwangerschaft war nach ein paar Jahren klar - so wird das nichts. In meiner Kiwu wurde ich durch die Blume nach Plan B gefragt, und so begann die konkrete Recherche in Foren - und ich las das Buch „Der zweite Strich“.
    Ich habe nicht wenige Tränen vergossen und ich weiß noch, wie ich mir nach der Vertragsunterzeichnung in der Klinik in Dänemark wie eine Verräterin meiner eigenen Eizellen vorkam.

    Heute bin ich einfach glücklich, dass ich Mama sein kann und fand diesen Lebensabschnitt aufregend und eine unglaubliche Bereicherung. Wenn auch mit Höhen und Tiefen, denn trotz EZS hatte ich einen frühen Abgang und erst der dritte TF hat geklappt. Der Spenderin bin ich wahnsinnig dankbar❤️, aber ansonsten spielt die Spende keine Rolle in unserem Leben. Wir könnten unseren kleinen Sohn nicht mehr lieben🥰.

    Ich drücke dir ganz fest die Daumen für euren Weg🍀

    LG Peanuts.78

  • strawberry
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    • 12. September 2025 um 15:11
    • #16
    Zitat von Oskar

    Liebe Strawberry, wo bekommt man denn Embryospenden? Mir wurde immer gesagt, in verschiedenen Kliniken, dass sie das zwar im Programm haben, aber eher selten machen, da es nicht wirklich viele gespendete Embryonen gibt. Und warum meinst Du dass das einfacher oder schneller ist? Wenn sind es ja die übriggebliebenen Embryonen aus einer vorherigen Behandlung und tendenziell sind die qualitativ besten Embryos ja der ursprünglichen Patientin transferiert worden, die dann ein Kind bekam und nun die restlichen Embryonen spendet….

    Liebe Grüße! Oskar

    In der Slowakei geht das total easy, da sind das oft Doppelspenden von 2 Spendern, die einfach übrig sind. Und die sind auch noch sehr günstig. Also mit 50 würde ich nicht mehr lange versuchen irgendwas anderes zu probieren.

  • Oskar
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    309
    • 12. September 2025 um 15:40
    • #17

    Verstehe nicht ganz warum man mit 50zig keine Eizellspende mehr versuchen sollte? Was hat Embryospende versus Eizellspende mit dem Alter zu tun??? Walnut hat doch noch vier Jahre Zeit! Liebe Grüße! Oskar

  • strawberry
    4-Zeller
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    • 12. September 2025 um 16:31
    • #18

    Weil die Spermien des Mannes oft auch nicht mehr die besten sind und wie ich es verstanden habe, nicht unendlich viel Geld ausgegeben werden soll?

    Viele Urologen die nur ein Spermiogramm und gucken nicht auf die DNA Fragmentierung.

  • Walnut
    2-Zeller
    Beiträge
    13
    • 12. September 2025 um 16:36
    • #19

    Hallo ihr Lieben,

    nochmals vielen Dank für eure vielen Anregungen!

    Danke auch nochmal an Peanuts.78 für die aufbauenden Worte und danke auch Oskar und Strawberry für Nachfragen und Tipps.

    Bin gerade ziemlich müde von einer Fahrt zu der Kiwu-Praxis zurückgekommen, die die Entfernung des Myoms angeregt hat.

    Im Mai wurde dort das erste Mal ein Bluttest über die üblichen Hormone gemacht.

    Durch die Lange Sommerpause (bei mir, berufsbedingt) hat es etwas gedauert, bis wir uns telefonisch über die Werte austauschen konnten.

    Am Telefon wurde mir schon gesagt, daß das Prolaktin erhöht ist, die anderen Werte habe ich heute ausgedruckt bekommen. Und es wurde erneut Prolaktin getestet.

    Wie zu erwarten, entsprechen die Werte meinem Alter und einer leichten HRT, die ich seit März mache.

    Mein AMH ist verschwindend niedrig: <0,1; E2: 288; FSH:12,43; LH: 9,67; PRL: 54,04

    Obwohl das zu erwarten war, hat es mich heute schon ein paar Tränen gekostet.

    Das Prolaktin soll in sechs Monaten erneut getestet werden...

    Die Praxis ist sehr gut, mir wurde dort auch schon gesagt, daß sie hier in Deutschland nichts mehr für mich machen können, aber ich jederzeit mit Fragen kommen könnte.

    Eizellspende ist hier verboten, klar.

    Aber was ist mit den erforderlichen Untersuchungen vor einer Behandlung im Ausland bzw. der Nachsorge (Medikamente, Rezepte...)?

    Weil ich es nicht besser wußte, habe ich das heute am Praxisempfang angesprochen.

    Es hieß, sie dürfen keine Untersuchungen (Blutabnahmen, o.ä. machen, wenn die Ärzte wissen, daß eine Eizellspende geplant ist).

    Allerdings frage ich mich, wie das dann gehen soll.

    Ich meine, in der Regel muß man sich ja schon erklären, wenn man ein Ultraschall oder irgendwelche Blutwerte haben möchte.

    Selbst wenn man Selbstzahler wäre. Das war ja schon bei meinem Hausarzt so, wo es nur um Vitamin D ging... vielleicht habe ich auch seltsame Ärzte;-)

    Aber ernsthaft: wie setzt man das um, ohne in eine unangenehme Situation zu kommen oder nicht bei der Wahrheit zu bleiben?

    Wenn man zum Arzt geht und sagt, ich hätte gerne 1. ..., 2. ... ,3. ...wird ja schon eine Nachfrage kommen, wozu?

    Und auch nach der Spende muß man doch den Verlauf beobachten lassen und evtl. noch weitere Medikamente/Hormone nehmen...

    Tut mir leid, ich bin eben noch nicht lange bei dem Thema und wirklich "grün" hinter den Ohren, aber das geht mir jetzt ständig im Kopf herum...

    Ich ärger mich so über mich selbst...

    Liebe Grüße:S

  • Peanuts.78
    2-Zeller
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    Beiträge
    36
    • 13. September 2025 um 01:12
    • #20

    Liebe Walnut,

    nenne es in der Kinderwunschpraxis einfach „Behandlung im Ausland“. Ob es eine mit deinen eigenen oder mit Spendereizellen ist, muss die Ärzte erstmal nicht interessieren.


    Liebe Grüße, Peanuts.78

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