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Kinderwunsch mit 39

  • christian3939
  • 18. März 2025 um 10:20
1. offizieller Beitrag
  • christian3939
    Eizelle
    Beiträge
    2
    • 18. März 2025 um 10:20
    • #1

    Hallo,


    meine Partnerin und ich haben einen Kinderwunsch, wir sind beide 39 Jahre alt, und probieren seit 18 Zyklen auf natürlichem Weg.
    Mein Spermiogram war nicht perfekt, aber der Arzt sagte dass es okay ist.

    Bei meiner Partnerin, haben die Ärzte gesagt, dass ihre Organe in Ordnung sind. Eileiter Gebärmutter etc. sieht okay aus.
    Sie hat ihren Hormonstatus noch nicht überprüft.

    Ich möchte eigentlich nicht in eine Kinderwunschklinik-Karriere (mit eigener Eizelle) geraten (IVF, ICSI etc.) um am Ende zermürbt und finanziell ruiniert zu sein.

    Ich sehe es bei Arbeitskollegen, die durch diesen Weg andere Menschen geworden sind.

    Die Eizellspende ist für mich der beste Weg, um zielgerichtet den Wunsch nach einer Familie zu erfüllen.
    Ich merke aber, dass es eine Zeit der Trauer bedarf und sich selbst verzeihen, weil man es nicht auf natürlichem Weg schafft.

    Meine Partnerin ist noch etwas in der Trauerphase und macht sich Vorwürfe.
    Ich habe vorgeschlagen, dass erste Kind mit EZS zu machen und gern danach weiter auf natürlichem Weg zu probieren.

    Meine Partnerin hat Angst vor den Hormonen, die sie bei einer Eizellspende zur Vorbereitung der Gebärmutter nehmen muss.
    Sie hat Angst vor Krebs und Langzeitfolgen. Ich habe bei einer Klinik in Tschechien nachgefragt, die Klinik meinte, dass die Dosis sehr mild ist und nur dazu dient die Gebärmutter vorzubereiten. Die Klinik meint, dass es kein Risiko gibt.

    Die Deutschen Ärzte sagen ihr Sprüche: "Ja Hormone sind immer ein Eingriff und ein Risiko" ich bin genervt deswegen, weil es sinnfreie Aussagen sind.

    Ich bin der Meinung, dass die Eizellspende eine sehr schöne Möglichkeit sich diesen Wunsch mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit zu erfüllen.
    Und ich sehe hier im Forum, dass alle Frauen die es über die EZS geschafft haben, sehr sehr glücklich sind.

    Ist es vernünftig keine IVF ICSI etc mit eigener Eizelle zu machen und den direkten Weg zur Eizellspende zu gehen?
    Ich sehe das Risiko, dass meine Partnerin und ich 42 Jahre alt sind, fertig mit den Nerven und nur unsere Zeit verschwendet haben werden.

  • strawberry
    4-Zeller
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    Beiträge
    66
    • 18. März 2025 um 11:34
    • #2

    Hallo,


    wenn sie Angst vor Hormonen hat ist eine Vorbereitung der Gebärmutter viel weniger belastend als eine eigene Stimulation bei IVF/ICSI.

    Und eine Schwangerschaft noch viel belastender für den Körper, wenn man an die Hormone denkt.

  • Nini747
    8-Zeller
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    • 18. März 2025 um 11:44
    • #3

    Hallo Christian,

    Ich bin zwar um einiges älter, aber ich habe mich damals auch direkt für eine eizellspende entschieden und habe diese Entscheidung nie bereut. Meine Tochter kommt am 31.03 zur Welt.

    Meine Überlegungen waren genau dieselben - kann ich 2-3 Jahre mit Niederlagen leben, um danach doch zu eizellspende zu wechseln? Da gab ich mir nicht zu viele Chancen und die Zeit ist ja auch ein Faktor. Auch eigene Eizellen wären nicht mehr die jüngsten, was zu Komplikationen beim Baby führen könnte.

    Das ist eine schwierige Entscheidung. Ich kann nur sagen, dass die Entscheidung, sofort mit der eizellspende anzufangen, mir jedenfalls zum Mutteeglück geholfen hat und zwar in der kürzesten Zeit (mein 4. Versuch war erfolgreich).

    Ich wünsche euch alles gute!!🍀

    it's Kryo, Baby!

    17.07.23 - FET EZS (biochemisch)

    29.08.23 - Kryo Transfer EZS (BT am 08.09.2023)

    <3 <3 <3

  • Conby
    Blastozyste
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    • 18. März 2025 um 18:22
    • #4

    Hallo christian3939 ,

    Ich kann verstehen, dass diese Entscheidung für Deine Partnerin schwierig ist. Ich war 37, als wir in eine deutsche Kiwu gegangen sind. Meine Hoffnung war groß, dass es klappen würde. Aber die Ernüchterung folgte und die Misserfolge und das viele Geld, vor allem weil auch die Medikamente unfassbar teuer sind, waren sehr zermürbend und ich habe dann nach 1,5 Jahren die Reißleine gezogen und wir sind zur EZS gewechselt. Das hat sofort geklappt und ich kann dir gar nicht sage wie oft ich gedacht habe, hätte ich das bloß vorher gemacht. Ich hätte mir viel Leid erspart. Gerade mit 39 und dann vermutlich bald 40 kommt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft mit eigenen EZ noch einmal rapide ab. Nicht umsonst zahlen Krankenkassen den Zuschuss zur Behandlung auch nur bis zum 40. LJ.

    Ich weiß nicht, ob ich direkt den Weg zur EZS hätte nehmen können. Es ist schon ein Peozess des Abschiednehmens von einem eigenen genetischen Kind. Ich habe eine Tochter aus EZS, die ich über alles liebe und sich 100% wie mein Kind anfühlt. Aktuell bin ich frisch schwanger mit einem möglichen Geschwisterkind und es fühl sich alles gut und richtig an. Aber vielleicht könnt ihr ja einfach mal unverbindlich einen Ersttermin mit einer Klinik für eine EZS vereinbaren. Die sind der Regel kostenlos und vielleicht hilft das schon ei mal, um Sorgen und Fragen zu klären.

    Alles Gute für Euch!

    BJ 1982, AMH 2020: 0,2. Partner: OAT Syndrom.

    1xIUI 08/20 neg. 1x TF nach ICSI 11/20 neg. Danach nur noch Nullbefruchtung und zweimal Nullpunktion.

    08/21 Erstvisite KIWU in Madrid.

    Transfer einer wunderschönen 6AA Blasto am 25.3.22

    Urintest 3.4. Positiv

    BT 5.4. : HCG 570 :love:

    US 22.04. Das Herzchen schlägt <3

    Es wird ein Mädchen :smiling_face_with_hearts:

    Dezember 2022 Geburt unserer wundervollen süßen Tochter :smiling_face_with_hearts::heart_with_ribbon:

  • agagin
    2-Zeller
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    • 18. März 2025 um 18:52
    • #5

    Hallo,

    ich bin zwar ein bisschen junger (bald 36), bei KiWu seit 3 Jahren, jetzt 3 ICSI Versuch. Das wird auch unser letzter Versuch sein. Wir haben über Samenspende gesprochen, es war für mich aber kein Thema - da hätte mein Mann nichts dagegen. Für mich ist es anscheinend zu wichtig genetisch unser Kind zu haben,und wenn das nicht klappt,dann werden wir wohl keine Kinder haben. Auch EZS würde ich persönlich nicht wollen. Da sind wir Menschen unterschiedlich und die Entscheidung ist bestimmt nicht einfach. Ich hoffe ich werde nicht bereuen,dass ich mich für den Weg entschieden habe.

    Ich wünsche Euch alles gute und hoffe,dass es irgendwie funktioniert!

  • C+C_Schmid
    Administrator
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    • 18. März 2025 um 20:46
    • Offizieller Beitrag
    • #6

    christian3939 Ihr dürft Euch beide keine Schuld geben, es gibt beim unerfüllten Kinderwunsch niemanden, der Schuld hat. Es funktioniert halt aus irgendwelchen Gründen einfach nicht, aber dafür gibt es Lösungen und das ist positiv.

    Ja, hier haben schon unzählig viele Paare den Kinderwunsch erfüllt, wahrscheinlich sind es auch bereits mehrere tausend Babys, die hier dank des Forums oder im Forum das Licht der Welt erblickt haben.

    Ein erster Schritt auf Eurer Kinderwunschreise sind die Hormonwerte, weil diese schon eine sehr hohe Aussagekraft haben, gerade im Hinblick auf IVF mit eigenen Eizellen oder Eizellspende.
    Ein weiterer Schritt kann hier der Austausch mit anderen Betroffenen sein, wir bekommen immer wieder das Feedback, dass gerade dieser Austausch hier bedeutungsvoll ist und viel Halt gibt, auch für Deine Partnerin.

    Ihr solltet aber, ganz egal wo es Euch hinzieht, nie nur eine Klinik anschreiben. Die Kinderwunschklinik muss zu Euch passen, das ist ganz wichtig. Ihr könnt Euch ja schon einmal die Kinderwunschkliniken auf unserer Hauptseite http://www.eizellspende.de anschauen. Mit 39 stehen Euch noch fast alle Länder offen, zumindest, wenn Ihr verheiratet seid.

    In den letzten Jahren haben wir insgesamt 50 Kliniken bereist und dort Einblicke in viele Bereiche auf Video festgehalten, die sonst niemand, zumindest nicht vor dem Erstbesuch, sieht. Diese Videos haben wir alle in einem speziellen Mitgliederbereich veröffentlicht, da könntet Ihr Euch in Ruhe umschauen.

    Wenn Du noch Fragen hast, hier wird Euch gerne weiter geholfen.

    Grüße

    Claudia & Chris

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  • christian3939
    Eizelle
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    • 19. März 2025 um 08:02
    • #7
    Zitat von agagin

    Hallo,

    ich bin zwar ein bisschen junger (bald 36), bei KiWu seit 3 Jahren, jetzt 3 ICSI Versuch. Das wird auch unser letzter Versuch sein. Wir haben über Samenspende gesprochen, es war für mich aber kein Thema - da hätte mein Mann nichts dagegen. Für mich ist es anscheinend zu wichtig genetisch unser Kind zu haben,und wenn das nicht klappt,dann werden wir wohl keine Kinder haben. Auch EZS würde ich persönlich nicht wollen. Da sind wir Menschen unterschiedlich und die Entscheidung ist bestimmt nicht einfach. Ich hoffe ich werde nicht bereuen,dass ich mich für den Weg entschieden habe.

    Ich wünsche Euch alles gute und hoffe,dass es irgendwie funktioniert!

    Hallo Agagin,

    ich habe mich mit dem Thema der genetischen Verbindung beschäftigt. Habe auch mit ChatGpt darüber viel geschrieben. Die Studien zeigen, dass Mütter später die gleichen Gefühle zu dem EZS Kind haben wie zu einem normalen Kind.
    Ich denke, dass es ein sich selbst verzeihen und sich selbst vergeben bedarf.

    Ich hoffe du kannst deinen Weg nochmal überdenken.

  • Purehaeven
    Morula
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    • 19. März 2025 um 08:38
    • #8

    Guten Morgen Christian, guten Morgen Agagin!

    Es ist ein so subjektives Gefühlsthema.

    Ich für mich habe immer eine Adoption oder eine Pflegschaft ausgeschlossen - dieses hat sich auch vom Gefühl her nie aufgeweicht.

    Als ich von ICSI zu ICSI (es waren sehr sehr viele) mitbekommen habe, dass es einfach nicht klappen will, kam immer mal der Gedanke Eizellspende - diese habe ich nie ausgeschlossen… aber ich musste für mich den langen Weg mit meinen eigenen Eizellen gehen, um abschließen zu können.

    Mein Mann hat die Eizellspende nicht absolut abgelehnt, hat aber nicht so die Notwendigkeit gesehen 😉. Er fand unser Leben auch ohne Kind gut und meinte, dass er nicht unbedingt ein zur Hälfte fremdes Kind braucht.

    In unserer Kinderwunschzeit, die insgesamt 11 Jahre gedauert hat, war uns immer wichtig, dass unser Leben absolut lebenswert ist und bleibt und das wir nicht als psychisches Wrack daraus hervorgehen. Wir sind alle Schritte und Wege gegangen von einer ICSI zur nächsten, aber die Lebensqualität war uns immer am wichtigsten…. Ich wollte nicht irgendwann sagen müssen, dass ich über 10 Jahre meines Lebens nicht gelebt habe und dann auch noch krank geworden bin!

    Nun bin ich nach einer EZS schwanger und mein Mann freut sich so - er freut sich so bald eine „richtige“ Familie mit Kind zu sein … (ich natürlich auch, aber ich erwähne ihn explizit, weil er die EZS eher nicht haben wollte.

    Und am Ende ist alles so subjektiv. Aber ich finde, dass es auch einfach Prozesse sind, die jeder für sich gehen muss. Erst als ich mitbekommen habe, dass sich unser Wunsch mit meinen Eizellen nicht erfüllen wird, kam eine ganz leise Stimme „denk mal über EZS nach, sonst wirst du nie Mama sein“…..

  • Conby
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    • 19. März 2025 um 10:05
    • #9

    Liebe Purehaeven , das hast du so schön geschrieben. Für mich kam auch niemals Adoption oder eine Pflegschaft in Frage. Andere finden damit ihr Glück. Es ist wirklich total subjektiv und ehrlich gesagt habe ich manchmal das Gefühl gehabt, dass Männer und Frauen einfach ganz unterschiedlich mit einem Kinderwunsch umgehen, als gäbe es doch eine biologische Komponente für das Muttersein, die unsere weibliche Psyche beeinflusst :see_no_evil_monkey:

    BJ 1982, AMH 2020: 0,2. Partner: OAT Syndrom.

    1xIUI 08/20 neg. 1x TF nach ICSI 11/20 neg. Danach nur noch Nullbefruchtung und zweimal Nullpunktion.

    08/21 Erstvisite KIWU in Madrid.

    Transfer einer wunderschönen 6AA Blasto am 25.3.22

    Urintest 3.4. Positiv

    BT 5.4. : HCG 570 :love:

    US 22.04. Das Herzchen schlägt <3

    Es wird ein Mädchen :smiling_face_with_hearts:

    Dezember 2022 Geburt unserer wundervollen süßen Tochter :smiling_face_with_hearts::heart_with_ribbon:

  • Purehaeven
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    • 19. März 2025 um 10:25
    • #10

    Liebe Conby , da gebe ich dir absolut Recht!

    Lange Zeit fühlte ich mich echt zu jung für Kinder und dann plötzlich war er da der Wunsch!

    Damals hab ich gedacht - das muss jetzt was biologisches gewesen sein, dass war nicht mein “bewusstes Ich”😉.

  • Fliege81
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    • 19. März 2025 um 11:57
    • #11

    Liebe Purehaeven , liebe Conby für mich kam auch weniger Adoption oder eine Pflegschaft in Frage. Obwohl wir Gespräche dazu hatten. Ich hatte auf Grund der Thematik bei meinem Mann NIE Versuch mit eigenen Eizellen. Die KiWu in Deutschland rat mir, durch den Prozess zu gehen und mich gleich mit EZS anzufreunden. Hst etwas gedauert aber nicht zu lang. Damit wir nicht unendlich viele Versuche brauchen. Ich war inzwischen 41 und mein Mann benötigte Tese. Leider erst da festgestellt er ist 8 Jahre jünger. Es hat trotzdem mit Doppelspende erst im 6. Versuch geklappt. Bei uns hat es so sein sollen. Mein Sohn ist so ein Klasse Typ. Ich wollte nie und nimmer ein anderes Kind. Bedingungslose Liebe pur und nie mit eigenen Eizellen probiert. Eigentlich muss ich der deutschen KIWu noch dankbar sein.

    christian3939 vielleicht würde es euch ähnlich gehen?

    @ conby Herzlichen Glückwunsch dieses Glück wurde uns leider verwehrt :( aber ich verstehe Deine Angst. Du bist bereits Mutter und Du möchtest ja das weitere Leben mit Deinem Erstgeborenen weiter genießen. Da kommen einfach mehr Ängste hoch. Geht mir schon so wenn ich alleine zur Behandlung fliege....

    ERMap auffällig-rezeptiv P +6,5, ImMap unauffällig, Mirobiologie und Pathologie unauffällig

    HSK im September: alles in Ordnung, unauffällig

    TF: 17.10.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 27.10: 18 schon wieder vorbei

    TF: 04.12.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 14.12: 376,6 :red_heart:

    08/2021 wir halten unseren kleinen Schatz in den Armen :red_heart:

  • agagin
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    • 19. März 2025 um 13:34
    • #12

    Ich habe mich auch erst nach 30. Geburtstag entschieden überhaupt Kinder zu haben. Für mich persönlich ist es sehr spät und jetzt mit 36 sowieso der letzte Moment schwanger zu werden. Ich mochte nie fremde Kinder:)und wenn ich selbst eins kriegen sollte,dann möchte ich "meine" Augen, Haare, Humor sehen,und nicht von einer Spenderin. Daher kommt für mich keine Spende oder Adoption in Frage. Meine Schwester hat zwei süße Mädchen und ich versuche einfach die beste Tante der Welt zu sein...es ist nicht einfach,aber noch schlimmer ist für mich die Angst,dass ich das unschuldige Kind nicht lieben könnte nur weil es nicht meine Genen sind...

  • Eva82
    Eizelle
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    • 19. März 2025 um 14:31
    • #13

    Ich bin auch den direkten Weg zur Eizellspende gegangen und habe versucht die Medikamente als etwas positives zu sehen , als eine Unterstützung, damit mein Körper das gut schafft und versucht dankbar zu sein , das es solche Medikamente gibt. Mir hat das gedanklich geholfen .

  • Nini747
    8-Zeller
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    • 19. März 2025 um 17:38
    • #14
    Zitat von agagin

    Ich habe mich auch erst nach 30. Geburtstag entschieden überhaupt Kinder zu haben. Für mich persönlich ist es sehr spät und jetzt mit 36 sowieso der letzte Moment schwanger zu werden. Ich mochte nie fremde Kinder:)und wenn ich selbst eins kriegen sollte,dann möchte ich "meine" Augen, Haare, Humor sehen,und nicht von einer Spenderin. Daher kommt für mich keine Spende oder Adoption in Frage. Meine Schwester hat zwei süße Mädchen und ich versuche einfach die beste Tante der Welt zu sein...es ist nicht einfach,aber noch schlimmer ist für mich die Angst,dass ich das unschuldige Kind nicht lieben könnte nur weil es nicht meine Genen sind...

    Hallo agagin

    ich respektiere jede Entscheidung, die ein Mensch, vor allem eine Frau, für sich trifft.

    Ich habe deswegen nur eine Frage an Dich: weiß du wie es wirklich mit der EZS funktioniert, und hast du schon etwas von Epigenetik gehört? Vor allem etwas wie Humor, Charakter, Sprecheigenschaften werden ja vom Elternteil übernommen, der das Kind großzieht. Und das Baby wird 9 Monate in deinem Bauch sein, also "fremd" ist hier wirklich ein falsches Wort. Deine Genen aktivieren die anfänglich in dich platzierten fremden Genen, treffen eine Auswahl (weswegen viele EZS-Babies ihren Müttern später auch ähnlich aussehen). Du bist nach wie vor die biologische Mutter und kannst dem Kind sowohl eine (vererbbare) Krankheit, als auch deine Gesundheit mitgeben. Wenn du Stress hast, wirkt das sich auf das Kind und seine Gesundheit / Psyche aus, und umgekehrt.

    Es ist kein Diskussionsversuch mit dir oä, nur ist mir beim Lesen aufgefallen, dass deine Vorstellung von der EZS vielleicht zu "alles oder nichts" ist.

    Alles Liebe Dir!

    it's Kryo, Baby!

    17.07.23 - FET EZS (biochemisch)

    29.08.23 - Kryo Transfer EZS (BT am 08.09.2023)

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  • Fliege81
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    • 20. März 2025 um 10:06
    • #15

    Danke Nini747 für diesen Beitrag. Selbst ich hab noch was dazugelernt :red_heart: Unser Sohn ist bereits über 3 so ein lustiges humorvolles cleveres Kerlchen. Das hat er von Papa. Meine Schwiegermama betont immer wieder wie sehr ähnlich mir der Kleine Große inzwischen sieht. Zu Anfang sah er Papa als Baby zum Verwechseln ähnlich (Beweisfotos). Und wir gingen den Weg der Doppelspende!

    ERMap auffällig-rezeptiv P +6,5, ImMap unauffällig, Mirobiologie und Pathologie unauffällig

    HSK im September: alles in Ordnung, unauffällig

    TF: 17.10.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 27.10: 18 schon wieder vorbei

    TF: 04.12.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 14.12: 376,6 :red_heart:

    08/2021 wir halten unseren kleinen Schatz in den Armen :red_heart:

    Einmal editiert, zuletzt von Fliege81 (20. März 2025 um 10:11)

  • Purehaeven
    Morula
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    • 20. März 2025 um 10:41
    • #16

    Liebe Fliege81, ich muss schmunzeln - kennt deine Schwiegermutter die Hintergründe - wahrscheinlich eher nicht, oder ?!

    Lg

  • strawberry
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    • 20. März 2025 um 11:13
    • #17

    Es ist total oft das die Menschen was in den Kindern erkennen wollen, ganz ehrlich: wenn da so ein verschrumpeltes Baby frisch rauskommt, ähnelt es doch eher einer Kartoffel als dem Papa/Opa/Tante 1 Grades😜

  • Nini747
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    • 20. März 2025 um 15:18
    • #18
    Zitat von Fliege81

    Danke Nini747 für diesen Beitrag. Selbst ich hab noch was dazugelernt :red_heart: Unser Sohn ist bereits über 3 so ein lustiges humorvolles cleveres Kerlchen. Das hat er von Papa. Meine Schwiegermama betont immer wieder wie sehr ähnlich mir der Kleine Große inzwischen sieht. Zu Anfang sah er Papa als Baby zum Verwechseln ähnlich (Beweisfotos). Und wir gingen den Weg der Doppelspende!

    Das ist ja richtig lustig und auch schön!

    Man sagt ja, Kinder aus EZS usw. übernehmen sowieso den Gesichtsausdruck und die Manieren der Eltern, das macht die Ähnlichkeit noch stärker :) Das ist ein echt spannendes Thema. Mir persönlich ist die Ähnlichkeit nicht so wichtig, aber ich höre es immer wieder von Frauen nach EZS dass Kinder ihnen tatsächlich ähneln (Fremdaussagen). Bin gespannt wie meine kleine Maus wird :) Ich hatte mal mit einem renommierten Experten auf dem Gebiet gesprochen, und er meinte auch, Sie als Empfängerin sind da nicht ganz raus :)

    Mein Neffe (natürlich gezeugt) hat zum Beispiel jegliche Ähnlichkeit mit beiden Eltern mit der Zeit verloren. Er ist jetzt 9 und ich sehe weder Ähnlichkeit zu meinem Bruder oder zu seiner Frau :D :D :D

    it's Kryo, Baby!

    17.07.23 - FET EZS (biochemisch)

    29.08.23 - Kryo Transfer EZS (BT am 08.09.2023)

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  • agagin
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    • 20. März 2025 um 16:21
    • #19
    Zitat von Nini747

    Hallo agagin

    ich respektiere jede Entscheidung, die ein Mensch, vor allem eine Frau, für sich trifft.

    Ich habe deswegen nur eine Frage an Dich: weiß du wie es wirklich mit der EZS funktioniert, und hast du schon etwas von Epigenetik gehört? Vor allem etwas wie Humor, Charakter, Sprecheigenschaften werden ja vom Elternteil übernommen, der das Kind großzieht. Und das Baby wird 9 Monate in deinem Bauch sein, also "fremd" ist hier wirklich ein falsches Wort. Deine Genen aktivieren die anfänglich in dich platzierten fremden Genen, treffen eine Auswahl (weswegen viele EZS-Babies ihren Müttern später auch ähnlich aussehen). Du bist nach wie vor die biologische Mutter und kannst dem Kind sowohl eine (vererbbare) Krankheit, als auch deine Gesundheit mitgeben. Wenn du Stress hast, wirkt das sich auf das Kind und seine Gesundheit / Psyche aus, und umgekehrt.

    Es ist kein Diskussionsversuch mit dir oä, nur ist mir beim Lesen aufgefallen, dass deine Vorstellung von der EZS vielleicht zu "alles oder nichts" ist.

    Alles Liebe Dir!

    Hey, danke für deine Antwort, ich sehe es überhaupt nicht als "Diskussionsversuch"- also nicht negativ:) es ist auch schwierig für mich es zu beschreiben (live ist es ja einfacher zu erklären). Es ist auch nicht so,dass ich davon ausgehe,dass ich das Kind nicht akzeptieren werde. Ich habe einfach sehr große Angst davon,und möchte damit ein unschuldiges Kind nicht belasten. Mein Kollege hat einen Sohn adoptiert (2 Jahre alt)- das Kind sieht identisch aus-wir haben schon gelacht,dass es vielleicht doch sein eigenes ist,was er von der Ehefrau geheim gehalten hat:) Ich weiß auch,wie es mit Charakter usw. funktioniert. Und habe trotzdem Angst. Da ich aber auch schon fast 36 bin,werde ich es auch nicht mehr versuchen, dafür werden sich die Katze und Hund freuen,dass sie "die Mama" mit niemandem teilen müssen;)

    Ich bewundere jeden Mensch,der den Weg geht. Ich bin einfach psychisch am Ende und merke langsam,dass ich auch mein Leben weiter leben muss, bevor es zu spät ist und mich die Situation fertig gemacht hat.

  • C+C_Schmid
    Administrator
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    • 20. März 2025 um 18:07
    • Offizieller Beitrag
    • #20

    Hallo Ihr Alle,

    Ihr habt hier so einen schönen Austausch, was haltet Ihr davon, wenn wir für Euch mal ein Meeting veranstalten. Ihr könntet Euch dann zu einer bestimmten Zeit in einem Meetingraum treffen und dann "Live" austauschen.

    Wer möchte, kann seine Kamera freischalten, dass ihn auch alle anderen sehen. Das Meeting wird nicht aufgezeichnet, wenn ihr das nicht möchtet.

    Grüße

    Claudia & Chris

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