Hallo,
meine Partnerin und ich haben einen Kinderwunsch, wir sind beide 39 Jahre alt, und probieren seit 18 Zyklen auf natürlichem Weg.
Mein Spermiogram war nicht perfekt, aber der Arzt sagte dass es okay ist.
Bei meiner Partnerin, haben die Ärzte gesagt, dass ihre Organe in Ordnung sind. Eileiter Gebärmutter etc. sieht okay aus.
Sie hat ihren Hormonstatus noch nicht überprüft.
Ich möchte eigentlich nicht in eine Kinderwunschklinik-Karriere (mit eigener Eizelle) geraten (IVF, ICSI etc.) um am Ende zermürbt und finanziell ruiniert zu sein.
Ich sehe es bei Arbeitskollegen, die durch diesen Weg andere Menschen geworden sind.
Die Eizellspende ist für mich der beste Weg, um zielgerichtet den Wunsch nach einer Familie zu erfüllen.
Ich merke aber, dass es eine Zeit der Trauer bedarf und sich selbst verzeihen, weil man es nicht auf natürlichem Weg schafft.
Meine Partnerin ist noch etwas in der Trauerphase und macht sich Vorwürfe.
Ich habe vorgeschlagen, dass erste Kind mit EZS zu machen und gern danach weiter auf natürlichem Weg zu probieren.
Meine Partnerin hat Angst vor den Hormonen, die sie bei einer Eizellspende zur Vorbereitung der Gebärmutter nehmen muss.
Sie hat Angst vor Krebs und Langzeitfolgen. Ich habe bei einer Klinik in Tschechien nachgefragt, die Klinik meinte, dass die Dosis sehr mild ist und nur dazu dient die Gebärmutter vorzubereiten. Die Klinik meint, dass es kein Risiko gibt.
Die Deutschen Ärzte sagen ihr Sprüche: "Ja Hormone sind immer ein Eingriff und ein Risiko" ich bin genervt deswegen, weil es sinnfreie Aussagen sind.
Ich bin der Meinung, dass die Eizellspende eine sehr schöne Möglichkeit sich diesen Wunsch mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit zu erfüllen.
Und ich sehe hier im Forum, dass alle Frauen die es über die EZS geschafft haben, sehr sehr glücklich sind.
Ist es vernünftig keine IVF ICSI etc mit eigener Eizelle zu machen und den direkten Weg zur Eizellspende zu gehen?
Ich sehe das Risiko, dass meine Partnerin und ich 42 Jahre alt sind, fertig mit den Nerven und nur unsere Zeit verschwendet haben werden.