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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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PGT oder andere Tests

  • Yassi81
  • 29. Mai 2024 um 10:49
1. offizieller Beitrag
  • Yassi81
    2-Zeller
    Beiträge
    14
    • 29. Mai 2024 um 10:49
    • #1

    Hallo zusammen,

    da wir uns gerade intensiver mit dem Thema EZS auseinandersetzen, kommen natürlich auch immer mehr Fragen auf:

    - lässt man die Embryonen der EZS vor Transfer genetisch testen ?

    - lässt man bei positivem Schwangerschaftstest und während der Schwangerschaft nach EZS mehr/extra Untersuchungen machen?

    - besteht irgendwo medizinisch ein Risiko, wenn man der Frauenärztin/klinik nicht von der EZS berichtet (es wird voraussichtlich eine anonyme Spende mit gleicher Blutgruppe bei mir und Spenderin)

    Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.

    LG

    Yassi

  • C+C_Schmid
    Administrator
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    1
    • 29. Mai 2024 um 15:11
    • Offizieller Beitrag
    • #2
    Zitat von Yassi81

    Hallo zusammen,

    da wir uns gerade intensiver mit dem Thema EZS auseinandersetzen, kommen natürlich auch immer mehr Fragen auf:

    - lässt man die Embryonen der EZS vor Transfer genetisch testen ?

    - lässt man bei positivem Schwangerschaftstest und während der Schwangerschaft nach EZS mehr/extra Untersuchungen machen?

    - besteht irgendwo medizinisch ein Risiko, wenn man der Frauenärztin/klinik nicht von der EZS berichtet (es wird voraussichtlich eine anonyme Spende mit gleicher Blutgruppe bei mir und Spenderin)

    Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.

    LG

    Yassi

    Alles anzeigen

    Hallo Yassi,

    bei dem ersten Punkt gehen wir Meinungen auch unter den Experten weit auseinander. Manche sagen, es macht wirklich Sinn, andere sagen, da die Eizellen von einer jungen und gesunden Frau stammen, ist das Geldmacherei. Daher ist hier ein Tipp sehr schwer.

    Was willst Du für Untersuchungen machen lassen? Evtl. eine engmaschigere Kontrolle während der Schwangerschaft. Hast DU kein Vertrauen zu Deiner Frauenärztin? Wir haben hier die Erfahrung gemacht, dass ein offener Umgang bei der betreuenden Frauenärztin gut und sinnvoll ist.

    LG

    Claudia

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  • Yassi81
    2-Zeller
    Beiträge
    14
    • 29. Mai 2024 um 17:49
    • #3

    Wir werden jetzt wahrscheinlich mal ein Beratungsgespräch bei IVI Mallorca ausmachen, wenn unser aktueller Versuch scheitern sollte.

  • Fliege
    Blastozyste
    Reaktionen
    512
    Beiträge
    427
    • 29. Mai 2024 um 19:43
    • #4

    Es macht schon Sinn es zumindest den Ärzten zu sagen. Sie unterliegen der Schweigepflicht und müssen alles wissen um dich optimal betreuen zu können.

    Es gibt einfach Faktoren, die durch die EZS anders sind als ohne, wie zB ein erhöhtes Präklampsierisiko. Da wird dann am Ende der Schwangerschaft genauer geschaut.

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass genauer geschaut wird und auch mal ein US mehr gemacht wird, als die 3 kostenlosen, einfach um sicher zu sein. Das geht nur, wenn sie von deinem langen Weg wissen.

  • Oskar
    Morula
    Reaktionen
    67
    Beiträge
    309
    • 29. Mai 2024 um 20:26
    • #5

    Liebe Yassi

    das Präeklampsie-Risiko ist nach Einzelspende erhöht, daher ist es besser, die Spende gegenüber Ärzten nicht zu verschweigen. Ich würde versuchen eine(n) vertrauensvollen Arzt / Ärztin zu Hause zu finden, der/die Dich betreut.

    PGT ja oder nein ist für mich schwer zu beantworten. Ich denk mal drüber nach 😊!

    Liebe Grüße! Oskar

  • Conby
    Blastozyste
    Reaktionen
    1.226
    Beiträge
    603
    • 29. Mai 2024 um 22:12
    • #6

    Liebe Yassi81 , hatte es dir ja auch schon an anderer Stelle geschrieben, ich würde auf jeden Fall mit deiner Gyn darüber sprechen. Das ist schon wichtig in Hinblick auf mögliche erhöhte Risiken, wie die anderen auch bereits schrieben.

    Was die PGT angeht: es wird vielfach nicht dazu geraten. Wir haben es aber machen lassen, weil wir nicht in die Situation kommen wollten, eine Entscheiding treffen zu müssen bei einer eventuellen Chromosomenauffälligkeit. Außerdem erhöhten wir gefühlt zumindest unsere Chancen auf einen schnellen Erfolg, durch Transfer eines "gesunden" Embryos. Wir hatten drei blastos und zwei davon waren intakt. Es hat im ersten Versuch geklappt.

    BJ 1982, AMH 2020: 0,2. Partner: OAT Syndrom.

    1xIUI 08/20 neg. 1x TF nach ICSI 11/20 neg. Danach nur noch Nullbefruchtung und zweimal Nullpunktion.

    08/21 Erstvisite KIWU in Madrid.

    Transfer einer wunderschönen 6AA Blasto am 25.3.22

    Urintest 3.4. Positiv

    BT 5.4. : HCG 570 :love:

    US 22.04. Das Herzchen schlägt <3

    Es wird ein Mädchen :smiling_face_with_hearts:

    Dezember 2022 Geburt unserer wundervollen süßen Tochter :smiling_face_with_hearts::heart_with_ribbon:

  • Coco_F
    8-Zeller
    Reaktionen
    115
    Beiträge
    115
    • 30. Mai 2024 um 09:04
    • #7

    Liebe Yassi81 ich denke das mit dem PGT ist individuell zu betrachten. Ich hatte es nicht gemacht, würde es aber mit den Erfahrungen die ich gemacht habe bei einer EZS machen. Ich hatte 3 Blastos und da ich mit meinen eigenen Eizellen immer schwanger wurde, aber dann halt auch immer Fehlgeburten hatte (alte Eizellen) und ich auch schon zwei Kinder habe, bin ich davon ausgegangen, dass es bei einer guten Eizelle von einer Spenderin keine Probleme geben würde und ich dachte, es klappt bei der ersten EZS. Hat es nicht, da dachte ich dann na gut bestimmt beim zweiten mal. Hat aber auch nicht geklappt. So und jetzt ging ein Untersuchungsmarathon los. Viel Geld und Nerven in mehrere Untersuchungen investiert, Behandlungen mit Antibiotika, Entscheidungen, was ich alles mache und nicht mache… Und ja es hat jetzt bei der Dritten Blasto geklappt. Aber natürlich weiss ich nicht ob es nur an der Blasto lag oder an den ganzen anderen Dingen, die ich noch gemacht habe. Und um das einfach ausschließen zu können, würde ich nur noch getestete Blastos wollen. Alleine schon mit den zwei Transferen, die ich ja auch zahlen musste, die Zeit und Kosten für die Ultraschalluntersuchungen vor jedem weiteren Transfer, wäre das Geld für den PGT Test wieder ausgeglichen. Klar wenn es gleich beim ersten mal geklappt hätte, wäre es rausgeschmissenes Geld gewesen, aber man steht einfach besser da, was Folgeuntersuchungen betrifft, wenn man weiß ob es getestete Blastos sind die sich nicht einnisten. Und Conbys Punkt finde ich auch einen wichtigen.


    Zum Thema Frauenärztin wurde ja schon viel gesagt. Die Frauenärzte dürfen bei einer EZS laut Gesetz ja keine Untersuchungen im Vorfeld machen, wenn man aber schwanger ist dann natürlich schon. Ich würde mir an deiner Stelle angucken warum du es der Frauenärztin nicht sagen möchtest. Ich bin auf großes Verständnis gestoßen. Sie fanden es teilweise sogar abwegig, dass man extra ins Ausland muss, um eine EZS zu machen. Hatte mit soviel positiven Feedback gar nicht gerechnet. Ich hätte es am Anfang halt nicht gesagt weil ich Angst hatte, dass dann die Ultraschalluntersuchungen nicht gemacht werden. Aber der Zahn wurde mir ja schnell gezogen. Vielleicht dauert es noch bisschen bis du dich mehr mit der EZS auseinander gesetzt hast und auch mit der Akzeptanz, eventuell wird es dann auch einfacher offen mit der Frauenärztin darüber zu sprechen. Ich finde es aus medizinischer Sicht wichtig, dass sie darüber Bescheid wissen. Und auch der Geburtsklinik werde ich Bescheid sagen.

    BJ 1975 er 1974

    Kind1 2015

    Kind2 2017

    4 * 2020-2022

    2 IUI in D 2021 neg.

    02/2023 Erstgespräch KIWU in Madrid Clinica Tambre

    05/2023 3 Blastos auf Eis

    07/2023 1.EZS negativ

    08/2023 2. EZS negativ

    Test mit Fertilysis, Behandlung mit Antibiotikum, Transferzyklus stimuliert ohne Östrogen, stattdessen im „natürlichen“ Zyklus mit Letrozol, Prednisolon, Aspirin

    04/2024 3 EZS positiver SST, BT Transfer+10 268 go go go kleine Blasto <3 8+4 Embryo ist 2,1 cm

  • Yassi81
    2-Zeller
    Beiträge
    14
    • 31. Mai 2024 um 20:59
    • #8

    Coco_F  Conby  Oskar  Fliege
    Hallo ihr alle, danke über eure Rückmeldungen.
    Was PGT angeht, tendieren wir gerade dazu, das machen zu lassen, auch wenn das wieder extra Kostej sein werden, ganz einfach weil ich hier von vielen lese, die das nicht haben machen lassen und mehrere negative Transfers hatten. Natürlich weiß ich dass das passieren kann, aber da Spenderinnen bis 35 spenden dürfen, kann es auch in jüngeren Jahren ja immer wieder zu Chromosomanomalien kommen und irgendwie will ich bei EZS so viele Risiken wie möglich ausschließen, um die Chancen zu erhöhen. Mal sehen, was die Klinik sagt.


    Ob ich es meiner FÄ erzählen werde, weiß ich noch nicht, ich habe oft das Gefühl, dass in dem kleinen Ort, in dem ich wohne, sich so was schnell herumsprechen würde, weil es irgendwie rauskommt, die Sprechstundenhilfe schaut mich jetzt nach drei Jahren Kiwu immer so mitleidig an oder äußert immer lautstark ihr Mitleid zu meiner Situation, dass das auch bei wartenden im Wartezimmer ankommt… Ich werde mal sehen, was die Klinik dazu rät.

    Ich komme bestimmt noch mit der einen oder anderen Frage auf euch zu!

    Nochmal danke!

    LG

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