Liebe Expert*innen,
ich (30), mein Partner (40), Kinderwunsch seit 1 Jahr, schwanger im ersten ÜZ, leider ELSS mit Salpingektomie
Danach recht schnell in die KiWu Klinik: 5 IVFs/ICSIs, immer gutes Ansprechen auf die Stimulation, viele Eizellen reif, gute Befruchtungsrate, aber schlechte Embryonenentwicklung. Wir hatten sehr wenige Blastoszysten und die, die vorhanden sind, sind zwar von recht guter Qualität, aber immer viel zu langsam. Bisher war es so, dass sie immer erst an Tag 6 zu Blastozyste wurden und auch dann noch nicht expandiert waren. Also an Tag 6 haben wir immer 2BB, 2AB, 2BA etc. Bisher haben 5 Transfere von insgesamt 7 Blastos nie zu einer Einnistung geführt.
Meine Hormonwerte sind immer top, mein AFC ist bei zirka 22, mein AMH bei 3,1, ich habe keine Endometriose (BS wurde gemacht), auch die Hysteroskopie sowie Endometriumbopsie waren unauffällig. Mein Mann ist ebenfalls gesund, Spermiogramm ist okay, DNA Fragmentierung liegt bei 10%.
Irgendwie fühlt es sich so falsch an, nach "nur" einem Jahr schon eine EZS zu machen, zumal ich noch recht jung bin, viele Eizellen habe und natürlich schwanger wurde. Für mehr eigene IVFs habe ich allerdings keine Kraft mehr (vor allem mit der Aussicht), außerdem geht es ins Geld. Wir könnten es natürlich versuchen, allerdings sind die Chancen mit einem Eileiter noch geringer. Wir haben uns Clomifen überlegt, damit würde dann ziemlich sicher auch auf der Seite des Eileiters ein Ei springen. Aber hat das bei so einem Ergebnis der IVFs überhaupt Sinn?
Meinen Sie, dass eine Eizellspende in unserer Situation schon gerechtfertigt sind?
Vielen lieben Dank im Voraus!