Hallo ihr Lieben, Liebe Forums-Mediziner,
Ein kurzes Update von mir und bitte nicht wundern, wenn ich immer mal wieder aus dem Forum verschwinde und mich unregelmässig an Gesprächen beteilige.
Aktuell habe ich das Gefühl ich schaffe das alles nicht mehr. Ich hatte mich so gefreut jetzt mit dem Transfer und dann hoffentlich einer Schwangerschaft loslegen zu können und jetzt habe ich wieder nur schlechte Nachrichten. Ich lese hier immer so viel Positives und natürlich gönne ich Euch allen von Herzen die positiven Nachrichten, aber gleichzeitig wird es so manchmal noch schwieriger die eigenen schlechten Nachrichten anzunehmen… dann hilft mir nur der temporäre Rückzug.
Also, mein FA meint ich soll mich beeilen mit dem Thema Eizellspende, denn mein Myom wächst und wenn ich nicht Gas gebe, dann ist es bald in der Gebärmutter und stört. Naja, ohne Kommentar, ist ja klar dass ich die Uhr eh schon ticken höre und mir durchaus bewußt bin, dass meine Zeit abläuft.
Ich hatte im April & im Juni einen Transferversuch. Beide Versuche mußten abgebrochen werden, weil sich meine Gebärmutterschleimhaut nicht aufgebaut hat.
Ich hatte bei meinen Versuchen mit eigenen Eizellen immer 8-10mm GMS ohne Medikamente und jetzt mit 8mg Östrogen/Tag komme ich auf 6mm.
Beide Versuche sind fast identisch gelaufen. Beim zweiten Versuch habe ich meine Nahrungsergänzungsmittel zurückgefahren und mich auf die Empfehlungen der Klinik konzentriert und hatte außerdem noch meine Auffrischungsimpfung gegen Corona.
Tag 13 Zyklus (10 der Östrogeneinnahme) - Schleimhaut 6,0 mm aufgebaut, 3-schichtiger Aufbau
Tag 20 Zyklus (17 der Östrogeneinnahme) - Schleimhaut 6,0 mm aufgebaut, 3-schichtiger Aufbau – also keinerlei Veränderung in einer Woche
Abbruchempfehlung von Seiten der Klinik; 5 Tage Utrogest, damit die Blutung kommt.
Die Klinik hat mir nun geraten eine Hysteroskopie durchführen zu lassen, um zu sehen ob vielleicht Verklebungen/Verwachsungen da sind und diese dann gegebenenfalls entfernen zu lassen.
- Ehrlich gesagt, sagt mir mein Gefühl, dass ich keine Verklebungen/Verwachsungen habe. Ich hatte erst im November 2021 eine Hysteroskopie zur Beurteilung des Myoms und da wurde nichts von Verklebungen /Verwachsungen erwähnt, also habe ich die doch wahrscheinlich auch nicht, oder was meint ihr? Woher sollen diese kommen, denn die Schwangerschaften & FG waren vorher. Ich bin mir nicht sicher ob das die Klinik so auf dem Schirm hatte und kläre das Montag ab.
- Nahrungsergänzung schließe ich aus. Ich glaube nicht, dass ich damit was retten kann, mich gedanklich in dieser Richtung festzufahren.
- Denkt ihr das hat mit den Wechseljahren zu tun und der Zug ist dann einfach abgefahren. Wenn keine GMS aufgebaut werden kann, dann ist hier wohl Ende der Reise…
- Kennt ihr Alternativen zur Östrogeneinnahme. Gibt es Spritzen oder andere Medikamente, die bei mir vielleicht besser wirken könnten?
- Und mein letzter Gedanke, der von vielen immer als Quatsch abgetan wird, mich aber gedanklich sehr beschäftigt. Was ist mit Stress / Verspannungen. Ich habe immer super viel Stress im Job und bin oft am ganzen Körper verspannt. Deshalb gehe ich auch seit Jahren zur Physio, Osteapathie und Thai Massage. Die verbessern die Situation kurzfristig, aber das grundsätzliche Problem besteht natürlich weiterhin. Ich sitze jeden Tag beruflich bedingt bestimmt 9-10 Stunden, bin entsprechend verspannt… hat das nicht auf Auswirkungen auf die Durchblutung etc. Meint ihr wenn ich hier massiv was ändern könnte, bekomme ich noch 2-3 mm GMS oben drauf? Lacht mich bitte nicht aus deswegen!
Ganz liebe Grüße