Hallo Fliege :
Ich schließe mich Jane-80 an! Es gibt einige Kliniken und die führen auch alle erfolgreiche Transfers die zu Schwangerschaft und Kind führen durch. Es ist nur manches mal so, dass man aus dem Urwald die für sich passende Einrichtung finden muss. Das ist meiner Meinung nach ein wichtiger und richtiger Schritt. Ich persönlich würde weder eine Empfehlung für eine Klinik aussprechen, noch von der anderen abraten. Es ist so eine persönliche Angelegenheit und nur weil es bei mir geklappt / nicht geklappt hat, heißt das nicht, dass es bei Dir genau so sein muss. Das Gegenteil könnte sogar der Fall sein!
Am Ende des Tages ist die Zufriedenheit mit einer Klinik auch stark vom Erfolg abhängig. Ich denke da sind wir alle etwas subjektiv. Klappt es gleich beim ersten mal, sind wir total überzeugt. Klappt es nicht gleich, dann kommen wir ins Nachdenken.
Meine persönliche Eizell-Spenden Geschichte sieht in Kurzversion so aus: 3 x erfolgloser Transfer (von insgesamt 3 Spenderinnen + 2 x Samenspende , am Ende war immer nur 1 Embryo zum Transfer übrig!) in Spanien, dann Klinik Wechsel zu Cube nach Prag. Nach dem AUS in Spanien haben mein Mann und ich nochmal jeden einzelnen Punkt hin und her überlegt und dann 3 Kliniken in Prag in die engere Auswahl genommen! Wir hatten mit allen Skype Erstgespräche und alle auf Herz und Nieren geprüft! Das kann ich Dir auch nur empfehlen! Frag ALLES was Du wissen möchtest, passt Dir die Reaktion nicht, oder die Antwort ist komisch, dann ist das vielleicht nicht die passende Klinik für Dich !
Wie Du beschrieben hast, gibt es bei CUBE eine Garantie für 2 Embryonen. Wenn also am Ende 2 übrig bleiben ist das doch eigentlich ok und es wird auch meistens so sein! Wenn sie in 90 % der Fälle 4 oder gar 5 Embryonen hätten, dann würden sie diese in ihre Garantie aufnehmen, und sich dann immens von der Konkurrenz absetzen. Aber es ist so, dass die meisten Kliniken tatsächlich nur 2 Embryonen garantieren. Natürlich wünscht man sich mehrere, um dann halt auch was auf `Lager 'zu haben. Von der Biologie her ist es leider so, dass bei der Entwicklung oftmals Embryonen auf der Strecke bleiben, und sich irgendwann zwischen Tag 1 und 3 nicht weiter entwickeln. Ich glaube ganz entscheidend ist hierbei Tag 3! Da muss ein Aktivierungsprogramm ablaufen, und wenn dies nicht anspringt, dann bleibt die Entwicklung stehen.
Wir müssen hier leider den Biologen unendliches Vertrauen entgegen bringen, dass sie mit äußerster Vorsicht mit unseren Schätzen umgehen und natürlich auch nix verwechseln. Ich persönlich glaube auch, dass alle Kliniken nur das Beste wollen und auch, wenn es ein lukratives Geschäft für diese sein mag, so haben sie doch alle das selbe Ziel, welches ist, glückliche Eltern aus uns zu machen.
Dass absichtlich Embryonen quasi ´geklaut 'werden um sie dann zur Embryonen-Spende frei zu geben, das halte ich doch tatsächlich für unmöglich und das wäre auch illegal und strafbar. Bezüglich Eggsharing, hatte ich bei CUBE auch nachgefragt, das machen sie nicht, wir haben alle Eizellen der Spenderin für uns erhalten. Es mag sein, dass Dir die Anzahl hier manches mal zu niedrig erscheint, aber wenn die Kliniken respektvoll mit den Spenderinnen umgehen und sie nicht bis aufs maximale Stimulieren, sondern ein softeres Protokoll verwenden, dann ist das auch ok, denke ich!
Zu meinem persönlichen Fall kann ich Dir nun leider keine Zahlen liefern,..... Auf unseren Wunsch wollten wir diese (noch) nicht wissen. Bei unserer Klinik in Spanien hatten wir jedes mal die (schlechten) Neuigkeiten, dass wir wieder nur 1 Blastozyste haben immer unmittelbar VOR dem Transfer erhalten. Da war der Zyklus für mich schon immer abgehakt, bevor der Transfer überhaupt statt gefunden hatte.
Daher hatten wir uns bei unserem ersten Versuch bei CUBE dafür entschieden, diese Zahlen und auch die Infos über die Spenderin erst zu erfahren, wenn der SS-Test negativ ausfällt, oder das Kind geboren ist. Das einzige, was doch früher erfragt hatte wegen dem Erst-Trimester Screening war das Alter der Spenderin. Jedenfalls bin ich aktuell in Woche 38 schwanger, vom ersten Transfer und in ein paar Wochen werde ich dann die verbleibende Information einholen.
Noch ein Punkt zum `Missverständnis`. Ich würde das nie ganz ausschließen, sowohl unsere Ärztin, als auch unserer Koordinatorin sprechen sehr gutes deutsch, aber es ist eben nicht deren Muttersprache, daher kann es immer zu Missverständnissen kommen und im Zweifelsfall hatte ich dann auch 3 oder 4 mal nochmal nach gehakt. Ich würde auch mit C+C_Schmid übereinstimmen, unsere Koordinatorin und unsere Ärztin halte ich für sehr empathische Menschen und sie haben sie super mit uns mit gefreut!
Ich hänge hier nochmal die Datei meines Erst-Gespräch-Fragebogens an, damit haben wir die ganzen Erstgespräche geführt, um so viele Infos wie möglich zu sammeln!
Ich wünsche Dir ganz viel Glück und Erfolg auf Deinem Weg und halte beide Daumen gedrückt!Erstgespräch - Notitz-Zettel.pdf