Den ersten Versuch haben wir noch klammheimlich gemacht. Nur ein enger Freund und Arbeitskollege von mir wusste Bescheid über die Fahrt nach Prag. Als ich dann schwanger war, sind wir offen damit umgegangen bei Familie, Ärzten und enge Freunde. Entfremdete Freunde wissen davon nichts. Urlaub muss man ja nicht unbedingt begründen. Wenn man rechtzeitig planen kann
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Liebe Tulpe80 , das ist so magisch, wie du über das kleine Herzchen schreibst, das du hast schlagen sehen. Das war bestimmt ein zauberhafter Moment und es freut mich so sehr für dich.
Pinky ja genau, die verlinkte Seite hilft bei der Klinikauswahl. So kam ich auf Kliniken, die ich dann angeschrieben habe und nach Bewertungen im Internet geschaut habe. Wenn man grob das Land weiß, wo man hin möchte, wird es schon etwas einfacher
hast du da schon eine Tendenz?Endi ich wollte nicht so Oberlehrermäßig rüberkommen mit meinem Text über die PGA. Das ist das, was ich dem Befund der PGA entnommen habe. Ich wollte keinesfalls, dass der Eindruck entsteht, ich wüsste alles besser, was mit PGA zu tun hat. Falls das so war, tut es mir sehr leid.
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Alles gut Conby 🤗 so habe ich das gar nicht aufgefasst 😊 es war informell für mich
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Du hast zwar einen viel längeren Weg hinter dir, aber dann sind wir war „das erste Mal den Herzschlag zu sehen“ gleich auf!
liebe Lalelu22
Mensch, das sind ja mal gute Nachrichten!

Ich freu mich, dass wir uns zusammen freuen können.



Es ist schön, dass bei Dir auch ein Herzchen schlägt. Das ist schon was besonders.
Eine Frage:
In der Kiwu-Klinik durfte mein Mann gestern leider nicht mit. Von meiner Gynäkologin hab ich gestern erfahren, dass mein Mann da auch nicht mitdarf.
Ist das bei Euch auch so?
Ich kann es zwar verstehen wegen Corona aber da demnächst ja sogar die Maskenpflicht fällt, muss ich sagen, bin ich darüber doch etwas verblüfft*. (*Ein Wort was man ja auch eher selten verwendet)
Wie werden heute mal ein paar Kliniken kontaktieren und mal schauen was zurück kommt...
Ich habe durch euch wieder echt mehr Hoffnung 😃 auch wenn ich noch relativ am Anfang von allem stehe!
ich wünsch Dir viel Erfolg bei der Kliniksuche.

Es ist leider ein Dschungel - aber Du schaffst das!

Ich weiß gar nicht was ich sagen soll... Es ist wie Du schreibst liebe Hope2021: total unwirklich, surreal. Jedes mal denke ich, dass ich es erst ab dem nächsten Arzttermin wirklich glauben kann. Wer hier kennt es nicht?

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Wie seid ihr damit im privaten Umfeld umgegangen?
liebe Pinky
im Moment wissen nur mein Mann, ich, die Ärzte und seit ein paar Tagen auch die Mutter meines Mannes bescheid. Mein Mann hat sie kurzerhand einfach aufgeklärt. Es regt mich allerdings weniger auf als ich dachte. Ehrlich gesagt ist es mir fast ein bisschen egal, dass sie es weiß. Und das ist auch gut so

Sie hat das auch wohl eher als Info zur Kenntnis genommen und nicht verurteilt oder sonst wie "komisch" reagiert.
Meine Mutter weiß lediglich, dass ich Kinder möchte, aber keine bekommen kann. Ich habe mit ihr die Vereinbarung dieses Thema zu "beschweigen".
Wenn ich ein "Redebedürfnis" habe, so hat mir hier das Forum sehr geholfen. Also ich rede/schreibe lieber mit Frauen, die ähnlich gelagerte Probleme haben. Das Forum hat mir in diesem Punkt mehr geholfen, als meine Beste Freundin. Sie weiß zwar, dass ich eigentlich keine Kinder haben kann, aber danach dann keine Details mehr.
Es ist leider ein heikles Thema und richtig "verstehen" kann man viele Dinge nur, wenn man wirklich "drin steckt". Und so können auch gut gemeinte Äußerungen wie "dann kümmere dich doch um deine Patenkinder oder adoptiere eins" einen ziemlichen Schmerz verursachen, was Freundschaften auch nicht immer aushalten können.
Das Problem ist, dass unbedarfte Menschen oft nicht verstehen, warum wir über die Abwesenheit von etwas trauern was "ja nie da war". Schnell wird das dann banalisiert und das tut dann bisweilen ganz schön weh.
Immer wenn bekannte so durch die Blume oder direkt fragen antworte ich halt immer mit: Ich kann mir keine Herzaubern.
Ich habe mich jahrelang vor diesen Sprüchen "geschützt" indem ich gesagt habe "ach ich weiß gar nicht, ob ich Kinder will". Das wurde aber in den letzten Jahren zunehmend schwierig, weil es ja nicht das ist, was ich wirklich denke. Ich finde es nach wie vor wirklich schlimm, dass von Frauen zwischen 25 und 40 "erwartet" wird Kinder zu haben.
Mich hat das als ich 30 war schon massiv gestört, weil ich das Gefühl hatte, dass ich gar nicht weiß: Will ich Kinder oder will nur die Gesellschaft, dass ich Kinder habe. Mir fiel es schwer zwischen der meiner "inneren" und der "äußeren" Erwartung wirklich zu unterscheiden.
Es war immer so im Hinterkopf die Frage: WAS möchte ICH denn überhaupt?
Dadurch ist auch der Kinderwunsch bei mir erst spät "durchgedrungen". Im Grunde erst, als es schon zu spät war.
Das Leben ist leider keine Einkaufsliste, die man so einfach "abhaken" kann:
[ ] guter Job
[ ] Verlobung
[ ] Heirat
[ ] Kinder
Es ist so, als würde dieser innere Wunsch vom gesellschaftlichen Druck bisweilen auch stark übertüncht, so dass man erst mal sich selbst finden muss, um in dieser Frage Klarheit zu bekommen.
Ziemlich paradox.
Was würdet Ihr mir raten, wie ich damit umgehen soll ?
Und würdet ihr nochmal eine Stimulation mit Menopur versuchen obwohl sich schon beim 1* nichts (kein Folikel) getan hat auch kein Aufbau der Schleimhaut und selbst die Ärztin bei der KIWU- Klinik meinte das die wahrscheinlichkeit das bei einem erneuten Versuch sehr sehr gering ist.
Das ist eine sehr schwierige Frage.
Ich glaube, für das Kind das aus einer EZS entsteht, ist es sehr wichtig, dass man mit der Vererbung der eigenen Gene abgeschlossen hat und mit sich sozusagen im Reinen ist. Das ist leider ein (Trauer)Prozess.
Wenn Du das Gefühl hast, dass Du es mit eigenen Eizellen nochmals versuchen möchtest, dann würde ich es tun. (Bei mir war es wie du aus meiner Geschichte ja lesen kannst, relativ klar. Es wurde von Versuch zu Versuch schlechter)
Es hängt aber auch davon ab, wie viele Resserven man hinsichtlich Kraft, Zeit und Geld hat.
Der vierte Versuch war für mich z.B. notwendig, um für meine Seele "den Deckel" drauf zu legen und zu wissen: Ja, es geht nicht mehr. Es ist vorbei. Für immer. Und jetzt kommt was Neues.
Aber es tut weh. Niemand sagt einem vorher, wie weh es tut.
Es ist ein Abschied für immer.
Es wird niemals eine kleine Mini-Me-Tulpe geben. Meine Gesichtszüge und Eigenheiten werden niemals irgendwo auftauchen.
Mir hat geholfen mich mit der Frage zu beschäftigen: Warum möchte ich ein Kind?
Um das zu verarbeiten, habe ich mich außerdem bei DKMS angemeldet. Denn außer meinen Eltern gibt es niemanden mehr, der mir genetisch ähnlich ist. Sollte es also irgendwo da draußen meinem genetischen "Zwilling" irgendwann mal schlecht gehen, so würde ich gern helfen dürfen.
Liebe Grüße
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Tulpe80 mein Mann durfte mit, sogar mein Sohn durfte mit in die Praxis. Vielleicht ändert ja die Praxis noch ihre Meinung.
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Liebe Tulpe80 , Du hast es wunderschön auf den Punkt gebracht. Es ist ein Prozess, von den eigenen Genen Abschied zu nehmen und daher sehr individuell, was man noch versucht und wo man selbst den Schlussstrich zieht. Meine Entscheidung stand dann fest und trotzdem gibt es immer noch Momente, in denen ich traurig bin, weil es nie ein Kind geben wird, das meine Augen bekommt. Wenn ich etwas an mir wirklich mag, dann ist es meine Augenfarbe. Sie sind grün-blau und in der Sonne sehen sie türkis aus, was meine Lieblingsfarbe ist. Naja, auch das vergeht und kommt in Wellen, aber wichtig ist, liebe Pinky dass die grundsätzliche Entscheidung fest steht. Und wenn Du dir noch nicht sicher bist, dann ist es vielleicht noch nicht soweit. Du wirst es merken, da bin ich mir ganz sicher. Hör auf deinen Bauch.
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Liebe Tulpe80 :
Mein Mann war bei allen Terminen in der KiWu-Klinik mit dabei. Wir hatten sogar vorsorglich immer eine email bekommen, falls es wieder Ausgangsbeschränkungen geben würde. So waren wir beide immer auf der sicheren Seite.
Nächste Woche beim öffentlichen Arzt darf er voraussichtlich NICHT mit, außer die Maskenpflicht wird hier tatsächlich noch gekippt.
Aber bei den privaten Ärzten darf er eigentlich immer mit.
Was mir gerade schwer fällt, ist mit dem Hormonkarussell klar zu kommen : Müdigkeit - Hunger - keinen Appetit - keinen Bock auf Menschen - nicht essen können - dann doch essen - Übelkeit - extrem nah am Wasser gebaut sein - Freunde vermissen ……
Rinse and repeat…
Trotzdem bin ich einfach nur ungläubig und gleichzeitig unendlich dankbar! ❤️
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Liebe Tulpe80 ,
Das sind tolle Neuigkeiten!♥️ Ich freue mich sehr für Dich. Noch mehr freue ich mich, dass Deine sehr schönen Posts jetzt noch schöner und positiver werden. Ich lese sehr gern deine Worte, du triffst die Gefühle genau. Hab ganz viel gute Laune und genieße jeden Tag der Schwangerschaft! Die Zeit vergeht ganz schnell.
🍀🍀🍀🍀🍀
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ein Mann durfte mit, sogar mein Sohn durfte mit in die Praxis. Vielleicht ändert ja die Praxis noch ihre Meinung
danke liebe Gartenfee79
Das hoffe ich auch. Mein Mann ist darüber schon ein bisschen traurig. Und ich kann's verstehen.
Ich schicke Dir die allerbesten Genesungswünsche auch aus diesem Thread für Dein Baby-Schatz.



dankeschön.
Ich glaube, die Momente, in denen man dann doch mal kurz dran denkt, wie es gewesen wäre und wie ein genetisch eigenes Kind ausgesehen hätte, werden einem schon sehr lange begleiten. Ich denke, es ist Teil des Abschiedsprozesses. Ich musste heute auch an meinen ersten IVF-Versuch denken und an den Tag an dem es definitiv vorbei war.
Aber es ist gut wie es ist.
in der Kinderwunschklinik in Prag durfte mein Mann auch mit. Leider weder in Deutschland in der Kinderwunschklinik noch beim Gynäkologen. Ich hoffe sehr, dass es sich ändert. Denn es ist schon was anders, wenn man es live sieht.
Es wäre halt schön. Denn der Entstehungsprozess war ja nun schon sehr "OP-Licht-farben". (Wenn es Farben gäbe, mit denen man den Kiwu-Prozess beschreiben könnte, dann wäre "OP-Licht-farben "die" Farbe dafür ;-))
Von Hormonen merk' ich hier gar nichts. Es ist alles wie immer. Mir ist weder übel, noch rieche ich irgendwie anders. Und müde war ich auch nur mal einen einzigen Nachmittag. Wenn ich's nicht _wüßte_ würde ich sagen: ich bin nicht schwanger.
Ich hab zwar gelesen, dass "keine Symptome" nix heißen muss und ich bin auch nicht undankbar, dass alles normal ist. Aber es macht halt auch ein bisschen Angst, wenn man so gar nichts merkt. Andererseits kommt das vielleicht noch.
liebe Melpro
vielen
lichen Dank für Deine lieben Worte 
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Liebe Tulpe80 :
Ich hatte quasi ab Transfer Bauchdrücken, und dabei ist es geblieben. Und das Progesteron haut mich dermaßen um…
OP-lichtfarben trifft es auf den Punkt! Du hast so ein Talent, mit Sprache umzugehen: Hut ab! Es ist wirklich ein Erlebnis, deine Posts zu lesen, weil du dich immer so präzise, aber auch bildhaft ausdrücken kannst! Das wirst du deinem Krümel bestimmt mit auf den Weg geben!
Als mein Mann das erste Mal den Herzschlag hörte, meinte er, dass er sich anhört, wie dein Motorrad im Leerlauf 😏🤣. Männer halt!
Vielleicht kannst du das beim nächsten Mal aufnehmen??
Ich wünsche euch auf jeden Fall, dass ihr bald auch gemeinsam gehen dürft!!
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Liebe Tulpe80 :
Was mir gerade schwer fällt, ist mit dem Hormonkarussell klar zu kommen : Müdigkeit - Hunger - keinen Appetit - keinen Bock auf Menschen - nicht essen können - dann doch essen - Übelkeit - extrem nah am Wasser gebaut sein - Freunde vermissen ……
Rinse and repeat…
Trotzdem bin ich einfach nur ungläubig und gleichzeitig unendlich dankbar! ❤️
Lalelu22 Halte durch, es wird wieder besser! Ich bin heute in der 10. Woche angekommen, heute ist 9+0. Und seit etwa einer Woche fühle ich mich wieder menschlich
Die Übelkeit ist noch nicht ganz weg. Mal einen Tag komplett ohne, heute war wieder zeitweise Übelkeit da. Aber insgesamt doch deutlich besser.Letzte Woche durfte ich ein Gummibärchen im Ultraschall bewundern
, wunderschön. Mein Mann darf auch nie mit. Ich bekomme aber immer einen Ausdruck vom Ultraschall und so hängt das Gummibärchen nun am Kühlschrank 
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Hallo guten morgen zusammen,
Ja, ich glaube so wäre bzw. Ist es bei mir auch. Aktuell bin ich noch viel zu sensibel mit dem Thema und im ungewissen ob es jemals klappt. Was nicht heisst das ich keine Hoffnung habe.
Ich denke auch, das wenn ich mein Glück in dem Armen halte auch eher darüber sprechen kann. Denn nun reichen bei mir Kleinigkeiten aus die mich emotional so umschwanken lassen und ich weinen muss.
Aber im Nachhinein kann man denke ich definitiv besser darüber sprechen!
Und ja wie du sagst, entfremdete Freunde geht das schon garnichts an!
Ich habe noch keine Tendenz was die Klinik angeht. Aber das Land. Wir haben nun zwei Kliniken in Prag angeschrieben. Einmal Europe IVF & PFC. Die eine habe ich von meiner Cousine empfohlen bekommen und die andere habe ich damals im Inet ansprechend gefunden.
Die Europe IVF hat innerhalb 5 Stunden auf all meine Fragen geantwortet, das fand ich super. Was nicht bedeutet das ich gleich die erst beste nehmen möchte.
Ich werde definitiv über den Link noch ausprobieren was da für Kliniken für uns angeboten werden!
Danke für Deine Offenheit und Erklärung.
Du sprichst mir wirklich aus der Seele und wie Dich Lalelu22 schon für Deine Ausdrucksweise gelobt hat, das empfinde ich genauso. Du kannst ganz toll mit Worten umgehen! Du hast da wirklich ein Talent 😃 Dinge zu beschreiben, man kann sie sehen und fühlen. Mega 💐
Wenn ich ein "Redebedürfnis" habe, so hat mir hier das Forum sehr geholfen. Also ich rede/schreibe lieber mit Frauen, die ähnlich gelagerte Probleme haben.
Ja, das kann ich verstehen das geht mir genauso. Es ist etwas ganz anderes!
Es ist leider ein heikles Thema und richtig "verstehen" kann man viele Dinge nur, wenn man wirklich "drin steckt".
Absolut, es ist tatsächlich so aussehenstehende können es nicht "richtig" verstehen. Natürlich trauern sie mit... als ich damals meiner besten Freundin gesagt habe das es bei uns schwierig ist und nicht sicher ob es klappt hat sie sofort Tränen in den Augen gehabt und es ist ihr sehe nahe gegangen.
Aber die Personen sind trotzdem nicht so in der Materie drin wie wir, sie sind nicht bei jedem Arzt besuch, jedem Gespräch dabei... usw. Und zudem haben sie Kinder. Deshalb denke ich auch ist das etwas ganz anderes.
Und ja dann gibt es eben noch die:
Und so können auch gut gemeinte Äußerungen wie "dann kümmere dich doch um deine Patenkinder oder adoptiere eins" einen ziemlichen Schmerz verursachen
Das ist doch nicht das selbe... !
Es ist absolut auch was ganz besonderes und schönes, aber es ist kein eigenes Genetisches Kind!
Deshalb finde ich auch sollte sich die Gesellschaft tatsächlich mal Gedanken machen wie man über solche Dinge wie "Kinder bekommen" das normalste der Welt und "Kinderwunsch" Gedanken machen wie man darüber redet!
Wie schon gesagt in meinem Freundes und Bekannten Kreis wird bereits gemunkelt... und gefiebert wann mein Mann und ich endlich Kinder bekommen.
Das wir uns Kinder wünschen ist kein Geheimnis... nur nicht jeder weis wann wir die Sache angehen wollen. Da wir ja noch ein paar Projekte haben... Vor einer Weile ist er mit seinem besten Kumpel unterwegs gewesen und sie hatten was getrunken. Dann sagte sein Freund es hat wohl irgendwie gepasst in dem Moment gesagt: ja, wann er mir mal ein "Braten" in die Röhre setzt. Dann sagte mein Mann zu ihm: Das es nicht immer so leicht sei... und darauf sein Kumpel warum? "Hose runter und rein..." dann erklärte mein Mann ihm das es "so einfach" nicht bei jedem geht und das wir in Behandlung sind. Ihm ist so dermaßen das Gesicht stehen geblieben und es tat ihm soo leid.
Warum ich das jetzt geschrieben habe soll einfach mal zeigen wie wenig in der Gesellschaft darüber gesprochen wird das es auch schwer sein kann, das viele Paare Schwierigkeiten haben Kinder zu bekommen.. es gibt nichts so "normales" im Alltag wo man Hinweise oder Hilfe bekommt. Man muss regelrecht selber aktiv werden und suchen wo man Anschluss und Hilfe bekommt. Die Option das es mal nicht klappen könnte ist in den Köpfen (zumindest) in den meisten nicht vorhanden. Und das finde ich sehr schade!
Denn ich weiß wie hilflos ich war 😔 und ich bin mir sicher einige von Euch ging es bestimmt ähnlich.
Das Leben ist leider keine Einkaufsliste, die man so einfach "abhaken" kann:
[ ] guter Job
[ ] Verlobung
[ ] Heirat
[ ] Kinder
eben genau das ist es nicht, aber ich habe so das gefühl das es alle so sehen...
Und NEIN ich wünsche mir kein Kind weil es die Gesellschaft will, ich Wünsche mir ein Kind, weil es was schönes ist Familie zu haben, Kinder geben einen so viel zurück. Ich möchte meine liebe weitergeben, erziehen, etwas von mir beibringen, etwas mit auf den Weg geben, ein Kind heranwachsen sehen, stolz sein, auf den Spielplatz gehen, mich mit anderen über die komischen Dinge unterhalten, für das Kind da zu sein, Freude daran haben, schimpfen, es ansehen, riechen, umarmen, wenigstens die Gene meines Mannes entdecken und vielleicht ein bisschen meine eigenheiten, talente (da es auch gute gibt) beobachten, die liebe meines Mannes und mir noch mehr Raum geben und entstehen lassen, meine eigene kleine Familie haben und glücklich sein ❤ das ist das was ich mir wünsche.
--> Deshalb ich weis was ich will!
Und wenn es nicht mit meinen eigenen Eizellen geht, da ich vorraus. keine Reserven mehr habe. Dann bin ich bereit eine Spende anzunehmen und auch so glücklich zu werden!
Ich glaube, für das Kind das aus einer EZS entsteht, ist es sehr wichtig, dass man mit der Vererbung der eigenen Gene abgeschlossen hat und mit sich sozusagen im Reinen ist. Das ist leider ein (Trauer)Prozess.
Wenn Du das Gefühl hast, dass Du es mit eigenen Eizellen nochmals versuchen möchtest, dann würde ich es tun
Da gebe ich Dir recht, und da muss ich definitiv nochmal in mich gehen und entscheiden welchen Weg ich als nächstes gehe!
Es hängt aber auch davon ab, wie viele Resserven man hinsichtlich Kraft, Zeit und Geld hat.
aufjedenfall!!
Aber es tut weh. Niemand sagt einem vorher, wie weh es tut.
Es ist ein Abschied für immer.
Es wird niemals eine kleine Mini-Me-Tulpe geben. Meine Gesichtszüge und Eigenheiten werden niemals irgendwo auftauchen.
Genau das ist das was sooo sehr Schmerzt. Du sprichst mir aus der Seele! Und genau das ist das was die "anderen" die unbedacht so Dinge raus hauen mit "pass auf deine Patenkinder auf... adoptiere doch..." oder oder nicht verstehe oder nachvollziehen können.
Ich glaube, für das Kind das aus einer EZS entsteht, ist es sehr wichtig, dass man mit der Vererbung der eigenen Gene abgeschlossen hat und mit sich sozusagen im Reinen ist. Das ist leider ein (Trauer)Prozess.
Wenn Du das Gefühl hast, dass Du es mit eigenen Eizellen nochmals versuchen möchtest, dann würde ich es tun
Der vierte Versuch war für mich z.B. notwendig, um für meine Seele "den Deckel" drauf zu legen und zu wissen: Ja, es geht nicht mehr. Es ist vorbei. Für immer. Und jetzt kommt was Neues.
Ich der das ist einer der wichtigsten Dinge über die man sich im klaren sein sollte!
Eine Entscheidung für immer.
Und sich komplett darauf einlassen. Was nicht heisst das man auch mal wieder trauern darf!
Um das zu verarbeiten, habe ich mich außerdem bei DKMS angemeldet. Denn außer meinen Eltern gibt es niemanden mehr, der mir genetisch ähnlich ist. Sollte es also irgendwo da draußen meinem genetischen "Zwilling" irgendwann mal schlecht gehen, so würde ich gern helfen dürfen.
Hast darf ich das verstehen , wenn ich fragen darf ?
Vielen Dank jedenfalls für Deinen Text ❤.
Ich freue mich auf weitere Infos von Deinem Glück !
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Liebe Conby
Auch Deine Worte berühren mich sehr. Es ist unglaublich wie man es beim lesen innerlich spürt ...
Es ist ein Prozess, von den eigenen Genen Abschied zu nehmen und daher sehr individuell, was man noch versucht und wo man selbst den Schlussstrich zieht.
Genau... und das ist leider garnicht so leicht, auch wenn es schon auf der Hand liegt! Aber wem erzähle ich das...
Meine Entscheidung stand dann fest und trotzdem gibt es immer noch Momente, in denen ich traurig bin, weil es nie ein Kind geben wird, das meine Augen bekommt.
Ja, das darf auch sein! Man kann es akzeptieren aber nie vergessen. Aber das muss man auch nicht !
Ich kann es verstehen, mir geht es ähnlich.. ich habe Grün- Gelbe Augen und sie sind so rein äußerlich das schönste und besonderste an mir was ich selber am meisten liebe.
Aber Kopf hoch, richte Dein Körnchen! Ich bin ganz bei Dir 🍀.
Naja, auch das vergeht und kommt in Wellen, aber wichtig ist, liebe Pinky dass die grundsätzliche Entscheidung fest steht. Und wenn Du dir noch nicht sicher bist, dann ist es vielleicht noch nicht soweit. Du wirst es merken, da bin ich mir ganz sicher. Hör auf deinen Bauch.
Das tue ich aufjedenfall ❤ Danke für Deine Worte!
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Liebe Pinky,
ich kann bestätigen, dass es wirklich ein Entwicklungsprozess ist bis man sich auf die EZS einlassen kann.
Nachdem mir mein Kiwu Doc nach dem 5. gescheiterten Versuch den Vorschlag der EZS machte, war ich fast empört.
Er gab dann den Impuls, ich solle mich mal mit Epigenetik beschäftigen. Das war für mich so interessant, dass ich ein Seminar besuchte zu dem Thema EZS und anschließend meine Pro und Contra Liste erstellt habe.
Für mich kam dabei u. a. heraus, dass es doch wichtiger ist, Liebe zu schenken als seine eigenen Gene zu vererben.
Außerdem sind nicht all meine Gene so toll bzw das Thema Depressionen ist sehr verbreitet in meiner Familie und das Gen möchte ich niemals weitergeben.
Ich glaube auch, dass man sich bei dem Entschluss sehr von der Gesellschaft steuern lässt und was wohl das Umfeld sagt. Das ist aber auch wieder typisch deutsch denn ich habe in Dänemark das Gegenteil erfahren und dass junge Frauen rein aus altruistischen Gründen spenden und dabei von ihren Familien unterstützt werden.
Wir haben daher auch beschlossen, dass unser Kind ohne Gemunkel aufwachsen soll, wo es nicht heißt "guck mal das Kind von den beiden stammt aus einer EZS".
Ich finde außerdem, dass es das vorrangige Recht unseres Kindes ist, als erster Mensch überhaupt von der besonderen Entstehung zu erfahren. Und nicht noch im Kiga oder in der Grundschule einen blöden Spruch von irgendwem erhält, der oder die es vor unserem Kind weiß.
Es kommt natürlich auch immer auf die Lebensumstände an. In einer Großstadt ist alles etwas anonymer als bei uns hier auf dem Land, wo die Menschen es wahrscheinlich als "Sensation" oder sowas behandeln würden 🙄
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Liebe Pinky ,
Aber Kopf hoch, richte Dein Körnchen! Ich bin ganz bei Dir 🍀.
Das mache ich wie schon so oft. Das Krönchen hat hier und da ein paar Dellen, aber es sitzt immer noch auf den Kopf
ich habe durch die ganze Kiwu Geschichte viel über mich gelernt und weiß, dass auf Regen auch wieder Sonnenschein folgt und ich das überstehen kann. Das ist eine gute Erkenntnis.Dann sagte sein Freund es hat wohl irgendwie gepasst in dem Moment gesagt: ja, wann er mir mal ein "Braten" in die Röhre setzt. Dann sagte mein Mann zu ihm: Das es nicht immer so leicht sei... und darauf sein Kumpel warum? "Hose runter und rein..." dann erklärte mein Mann ihm das es "so einfach" nicht bei jedem geht und das wir in Behandlung sind. Ihm ist so dermaßen das Gesicht stehen geblieben und es tat ihm soo leid.
wow , die Wortwahl des Freundes ist schon ein wenig krass. Ich bewundere Deinen Mann, dass er es ihm in dem Moment tatsächlich gesagt hat. Ich glaube ich wäre verstummt oder hätte das übliche gesagt wie: Ach mal schauen. Wir haben ja noch ein bisschen Zeit.
Allerdings denke ich, dass diese Gedankenlosigkeit der Anderen nur durch solch eine Konfrontation zu stoppen ist. Ich gehöre selbst du denen, die früher andere gefragt hat, ob sie denn Kinder wollen. Heute schüttel ich nur den Kopf darüber, aber ich wusste es damals nicht besser und würde das mit dem Wissen von heute nie mehr tun. Deswegen mache ich den Menschen auch nicht unbedingt einen Vorwurf, wenn sie gedankenlos solche Dinge fragen. Wem ich es erzählen will, dem erzähle ich es. Und die anderen sind mir egal.
Das ist doch schon mal prima, dass du dich für ein Land entschieden hast
dann geht es jetzt ja tatsächlich darum, einen Eindruck von den Kliniken zu sammeln. Ich habe letztlich gar nicht zu vielen Kotnakt aufgenommen:-) bei mir ist es imemr so, wenn das Bauchgefühl stimmt, dann suche ich nicht weiter. War bei meinem Hochzeitskleid auch so. 1. Kleid war es gleich. Habe dann aus Anstand aber eher halbherzig noch zwei weitere anprobiert und am Ende das erste gekauft 😉 -
Mensch Tulpe80 ich kann mich auch nur für die wunderschönen Bilder bedanken die deine Worte hier immer auslösen ❤️
Ich wollte auch unbedingt dass mein Kind (Kinder, wollte früher immer drei haben) meine weißblonden Locken (hatte ich selbst als Kind, heute rotblond) bekommen. Davon musste ich mich auch verabschieden. Dafür habe ich auch ein paar Monate nach der ersten Beratung zur EZS gebraucht. Andersrum starb mein Vater an Darmkrebs. Den kann ich nun schon mal nicht mehr vererben. Wobei man ja nie weiß wie es in der Spenderfamilie aussieht 🤔
Äußere Ähnlichkeiten wird es ja wegen der Phänotypsuche geben. Und beim Charakter bin ich echt erstaunt wie ähnlich er uns beiden ist 🙈 ehrgeizig und schnell frustriert wenn es nicht so einfach klappt 🤭😅 und sehr willensstark 🙄 er will alles und am besten sofort 😅 sch... auf meine Gene, mein Sohn ist perfekt wie er ist!!! 😍 Auch wenn es mit dem älter werden auch anstrengender wird 😊
Als ich mit 25 geheiratet habe kam von meiner Schwiegermutter ziemlich schnell und danach auch immer wieder die lästige Frage nach Nachwuchs.... Auch andere fragten immer wieder. Wenn man selbst nicht betroffen ist, denkt man sich ja auch nichts dabei, die Frage zu stellen. Aber generell ist die Erwartung ja immer gleich, man vermehrt sich. Vor allem wenn man heiratet... Die Ex-Schwiegermutter war aber mit 17 "ungewollt" schwanger. Ich glaube das nicht mehr nachdem ich sie ein paar Jahre kannte. Alles in ihrem Leben war Berechnung. Aber das ist ein anderes Thema 😉 sie hatte Glück dass es klappte. Später haben wir dann immer direkt geantwortet dass es bei uns nicht so einfach ist. Ich bin kein Freund von ausweichenden Ausreden. Liegt vielleicht daran dass ich als Pottkind sehr direkt bin 🤭 was auch nicht immer gut ist 🙈
Genießt die Schwangerschaft wenn es irgendwie geht. Sie ist so schnell vorbei 😉
Und ich hatte auch keine Symptome und musste immer wieder bis zum Ultraschall warten um eine Bestätigung zu bekommen dass alles gut ist 😃
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Hallo Wildflower
Danke für Deine Nachricht 😃.
Liebe zu schenken als seine eigenen Gene zu vererben.
Das ist eine total schöne Sichtweise 😍!!!!
Wir haben daher auch beschlossen, dass unser Kind ohne Gemunkel aufwachsen soll, wo es nicht heißt "guck mal das Kind von den beiden stammt aus einer EZS".
Das finde ich gut, ich würde es genauso schützen wollen. Ich glaube meiner Mama und meinen Schwiegereltern würde ich es sagen, da ich/ wir sie als Unterstützung (vorallem emotionale) brauchen und man dann einfach offen sprechen kann und ich mich nicht vorstellen muss.. aber sonst finde ich den gedanken gut es einfach für sich zu behalten!
Wie du sagst... die Leute reden und reden und man und evtl. das Kind ist dadurch immer angreifbar und verletzlich!
Darf ich denn fragen wie weit du du nun bist ? 😃
LG
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