Conby: Da sprichst du ein meines Erachtens wichtiges Thema an. Die physische und psychische Belastung nagt an mir auch noch stark obwohl ich momentan nicht in Behandlung bin, weil ich keinen weiteren Versuch mit eigenen EZ mehr möchte. Kannst du vielleicht kurz verraten was die Hypnose bewirkt? Das motiviert mich jedenfalls vielleicht doch tätig zu werden.
Merkwürdiges Erlebnis
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Das ist schwer zu beschreiben. In erster Linie ist es ein sehr entspannter Zustand, man kriegt aber alles mit. Die Therapeutin leitet einen mit den Worten, aber es können auch Bilder entstehen. Vorher gibt es ein Gespräch darüber, was das eigene Anliegen/Thema ist. Eine Sitzung dauert etwa 90 Minuten, inklusive Gespräch und Hypnose.
Bei meinem 2. Termin war mein Thema Zuversicht. Und zwar darin, dass mein Leben gut wird, egal ob die Kiwu Behandlung klappt oder nicht. Dass alles, wie es auch kommt, gut werden wird. Ich habe ein etwa 5 jähriges Kind gesehen in einem Keller, wahrscheinlich war ich das, aber ich hatte kein Gesicht dazu und auch keinen realen Keller aus meiner Kindheit. Das Kind war ängstlich und alleine in diesem dunklen Keller. Ich habe es in den Arm genommen und an der Hand nach draußen geführt. Da war dann Sonne und Wärme. Irgendwas hat sich da gelöst, denn plötzlich liefen mir Tränen über die Wange, ohne dass ich wirklich geweint hätte, also im Sinne von Traurigkeit. Hinterher war ich sehr gelöst, keine Spur von Trauer und bin mit dem tiefen Gefühl daraus gegangen, dass mein Leben gut werden wird, egal was kommt.
Das heilt natürlich nicht alle Wunden, aber ich konnte irgendwie inneren Frieden schließen.
Jeder hat sein individuelles Thema. Aber es ist beeindruckend, wie es wirken kann.
Für mich stand kurz nach diesem Termin auch fest, dass ich keinen weiteren Versuch mit eigenen EZ mehr machen werde. Und auch das war bei aller Traurigkeit eine unendliche Erleichterung nach all der Zeit.
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Conby: Danke für deine Schilderung. Das klingt wirklich toll. Mir geht es auch um inneren Frieden mit mir selbst. Die Versuche mit eigenen EZ habe ich auch verworfen, es tut aber noch weh. Den nächsten Schritt EZS schaffe ich gerade seelisch nicht. Man muss wahrscheinlich Glück haben um gute Therapeuten zu finden.
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Paw ich verstehe dich so gut. Auch mir tut es immer noch weh, dass ich nie ein eigenes genetisches Kind haben werde. Das ist ein Trauerprozess und daher ist es auch nachvollziehbar, dass du dir momentan noch keine EZS vorstellen kannst. Manchmal braucht es einfach ein bisschen Abstand zu den Kiwu Themen, bevor der Weg, wenn überhaupt, weiter gehen kann.
Von daher könnte es ein Versuch sein, über eine Hypnose inneren Frieden zu schließen, unabhängig davon, wie der weitere Weg dann sein wird.
M.E.G.-Hypnose: Therapeutensuche
Milton Erickson Institut | Hamburg
Hier zwei Möglichkeiten, wo du Therapeuten suchen kannst. Ich habe meine über den zweiten Link gefunden. Da gibt ws eine PDF Liste.
Liebe Grüße und viel Kraft für deinen weiteren Weg. Fühl dich gedrückt
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Conby danke für die Links!!
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Conby: Vielen lieben Dank!
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Gerne ihr Lieben.
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@Liebe Tulpe,
danke, dass du über das Thema einen Thread aufgemacht hast. Die Vorurteile anderer gehören doch auch zum gesellschaftlichen Diskurs über das Ganze.
Ich habe mich von einer 62-jährigen, sonst netten und sozialen Nachbarin entfernt, die eingeweiht war, aber nicht darüber, dass es ESZ war. Das wird sie, wie alle Nachbarn, auch erst erfahren, wenn meine Tochter aufgeklärt ist. Ich lasse es dann laufen.
Ihre Vorurteil, nachdem es nach dem 2. Versuch nicht klappte: "Du willst das ja unbedingt!" Im Gegenteil. Ich hatte davon gesprochen, dass ich nach vier Versuchen aufhören würde und es eine Entscheidung auf den letzten Drücker war, weil ich mir unschlüssig war: Kind ja oder nein.
Ihr Vorurteil, weil ich es ohne Partner durchziehe: "Du willst dein Kind nur als Partnerersatz. Das war bei mir auch so, mein Mann war arbeiten und nicht da."
Ihr Vorturteil, was meine Qualitäten als Mutter betrifft: "Du bist zu theoretisch, ein Kind braucht eine Praktikerin als Mutter."
Ihr Vorturteil gegenüber arbeitenden Müttern: "Mütter, die nicht Vollzeit für ihr Kind da sind, werden immer die schlechteren Mütter sein."
Fazit: Viele Leute wollen etwas zu sagen haben. Zum Zuhören sind sie unfähig, denn sie wollen ja hören, was sie hören wollen.
Ich habe mit ihr nichts mehr zu tun. Denn sie tut mir nicht gut. Ihre Tochter ist Ende 30, liebt ihren Job und hat ihrem Partner eingebläut, dass sie keine Kinder haben werden, denn sie wäre eine schlechte Mutter, würde sich beruflich nicht einschränken. Das hat mir ihre Mutter brühwarm auch erzählt ...
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athene18: Mir pulsiert die Halsader, wenn ich das lese. Das hast du richtig gemacht. Wenn man sich von diesen Menschen nicht abwendet müllen die dich ganz ungefragt immer wieder zu. Ich hatte auch so eine Nachbarin. Es kamen immer wieder ungefragt richtig blöde Erziehungsratschläge. "Tröste dein Kind nicht wenn es fällt, es fällt ja noch oft und muss abhärten." "Lass dein Kind bloss nicht in deinem Bett schlafen" Fürchterlich! Übrigens lieben wir es nach wie vor, dass unser kleiner nachts irgendwann rüber kommt zum kuscheln

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ich nenne das "Ratschläge aus der Rubrik - unverlangt eingesandt"
Außerdem bin ich überzeugt, dass Du eine tolle Mama werden wirst!
Ich kann ja hier laufend lesen, wie sehr Du Dich engagierst und alles mögliche tust, damit es Deinem kleinen Mädchen gut geht!
Jede Mutter, weiß was für ihr Kind gut ist. Denn jedes Kind und jede Familie ist individuell. One-size-fits-it-all-Denke ist in diesem Themenbereich unangebracht.
Du hast alles richtig gemacht, wenn Du diese Frau ignorierst!
Ich möchte hier ein Zitat anführen:
„Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null – und das nennen sie ihren Standpunkt.“ Albert Einstein (1879 – 1955), deutscher Physiker und Nobelpreisträger
LG
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