Hallo Ihr lieben,
der Presse entnehme ich sehr besorgt in letzter Zeit vermehrt Berichte, in welchen von Schwangeren mit schweren Verläufen berichtet wird. Gerade im 3. Trimester sei die Gefahr besonders groß. Die Wissenschaftler erklären das zum Einen mit den ansteckenderen bzw. für schwerere Verläufe verantwortlichen Mutationen und zum Anderen mit der geringeren Immunabwehr und der herabgesetzten Sauerstoffzufuhr in der Schwangerschaft und appellieren auch Schwangere zu impfen: " "Diese Fälle sind besonders dramatisch. Wir sollten in Deutschland unbedingt auch Schwangere impfen." Kluge betonte: "Das Risiko der Impfung ist nicht Null, aber der Nutzen ist größer." Er appellierte an Schwangere, die Verhaltensregeln zum Schutz vor einer Ansteckung besonders strikt einzuhalten und eine Impfung gemeinsam mit dem Arzt in Erwägung zu ziehen, der Partner solle möglichst ebenfalls geimpft sein. In mehreren anderen Ländern werden mRNA-Impfstoffe bei Schwangeren eingesetzt und die Impfung empfohlen. https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/kra…10503-99-443168
Ich versuche mich natürlich so gut es geht zu schützen (Einkäufe macht mein Mann, Kind geht nicht in Kita, etc.). Aber ich kann natürlich nicht bis August nur noch zu Hause bleiben. Ich gehe (mit Maske) auf den Spielplatz, treffe mich (draußen) mit anderen Müttern, etc.
Meine FA ist absolut dafür, Schwangere generell zu impfen, ob Sie das Risiko allerdings auf sich nehmen würde ohne Empfehlung der STIKO wage ich zu bezweifeln. Und auch ich selbst bin natürlich hin- und hergerissen von der Risiko-/Nutzenabwägung. Was denkt ihr?