Liebe Forumsärzte,
ich beschäftige mich gerade mit dem Thema PID und mich würde interessieren, wie hoch die Rate der nicht einwandfreien EZ bei Ihren Untersuchungen ist.
Gibt es dazu eine Statistik?
Viele Grüße!
Liebe Forumsärzte,
ich beschäftige mich gerade mit dem Thema PID und mich würde interessieren, wie hoch die Rate der nicht einwandfreien EZ bei Ihren Untersuchungen ist.
Gibt es dazu eine Statistik?
Viele Grüße!
Für den kommenden Mittwoch ist ein Webinar zu dem Thema eingestellt,vielleicht wird da was dazu gesagt...
Tulpe80 Wenn du über das Menü hier auf Kiwu-Webinare gehst dann erscheint es ganz oben...das Bild ist kleiner als die schon gehaltenen Webinare und leicht zu übersehen...
https://eizellspende.de/webinar-pgt-a/ is a Ich hoffe es funktioniert mit dem Link
Danke!!![]()
Ich hatte hier im Forum im Bereich "Webinare" wie ein Schwein ins Uhrwerk geschaut und nix gesehen. Aber mit dem Link habe ich nun die richtige Seite gefunden!
Ich habe dazu mal das von einer Klinik gefunden:
danke für den Link - das ist sehr spannend.
Ich bin allerdings grad verwirrt aufgrund der ganzen Begriffe
- PID/PGD
- PGS/PGT-A
Kennt jemand von Euch den Unterschied?
Im Netz habe ich zwar Verschiedenes gefunden, aber ich werde nicht so recht schlau draus, weil das zum Teil auch widersprüchlich ist.
Mal ist die Rede davon, dass bei PID der Embryo beschädigt wird, dann wieder lese ich das Gegenteil.
Der gleiche KiWu Blog beschäftigt sich auch damit
http://www.kinderwunsch-blog.com/pgd-pgs-pid-pg…chbehandlungen/
😁
Wobei die hier nur auf das deutsche Recht eingehen. Im Ausland braucht man für die Untersuchung keine Indikation 😊
Hier ein paar statistische Daten zur PGT-A https://www.singer.ch/gyne_invitro_pid.php
Danke dir BB84. Der Bericht ist sehr interessant.
Für mich stellt sich aber weiter noch die Frage wie hoch denn wohl der Prozentsatz der EZ ist, die genetische Defekte hatten im Vgl. zu gesunden EZ in der Alterklasse 20 bis 25 jährig.
Wildflower ja, finde es auch schade dass im Artikel das Alter unter 30 fehlt, was für uns hier ja interessant wäre...
Wildflower Das ist auch interessant: https://olgafertilityclinic.com/en/pgt-a/ Da steht dass PGT-A bei Eizellspenden die Schwangerschaftsrate nicht erhöht, da die Spenderinnen unter 35 sind. Was man aber denke ich nicht vergessen darf ist der männliche Faktor. Sollte der Fish-Test / Fragmentationstest oder ähnliches beim Mann nicht gut ausfallen, dann ist eine Aneuplodierate ja vermutlich trotzdem erhöht, auch wenn die Spenderin jung ist...🤷♀️
Bin gespannt was die Forumsärzte antworten...
Danke für die Links.
Interessant ist für mich aktuell die Frage, inwieweit die Blastozyste bei dem Ganzen beschädigt wird.
Bei Olga-Fertiliyt steht folgendes:
Blastozysten mit guter Morphologie werden an den Tagen 5-6 biopsiet. Während der Biopsie nimmt ein Embryologe 3-7 Zellen aus dem äußeren Teil der Blastozyste (Trophektoderm, TE). Die innere Zellmasse (ICM) der Blastozyste bleibt intakt, so dass dem zukünftigen Baby kein Schaden zugefügt wird. Biopsien aus jeder Blastozyste werden markiert und zur Analyse ins Genetiklabor geschickt. Dann werden die Blastozysten eingefroren und einzeln gelag
Irgendwo hab ich auch mal gelesen, dass je nach Verfahren die Zellen nicht mehr weiterverwendet werden können.
genau das was Du schreibs0,t sehe ich auch. Die Ärzte raten mir zwar bislang von diesen Methoden ab. Aber ich frag mich halt trotzdem, ob man dabei sich nicht zu sehr auf den weiblichen Part konzentriert.
Es kann ja durchaus sein, dass die Eizelle aufgrund des Alters der Spenderin intakt ist. Aber was ist wenn die Samenzellen ein genetisches Problem aufwerfen?
Außerdem könnte die Spenderin ja schon 35 sein und dann wäre das Risiko ja ebenfalls (leicht) erhöht.
Ich hoffe, dass das Webinar da vielleicht ein bisschen Licht ins Dunkel bringt.
danke für den "Singer"-Link
Folgende Info finde ich ebenfalls interessant, da sie etwas ausführlicher beschreibt, was da so passiert:
Bild rechts: Embryo-Biopsie (sogenannte Trophectoderm-Biopsie) mit Laser. Dabei werden 5 bis 10 (von total 300) Zellen der Blastocyste entfernt, und zwar von jenem Teil, der zukünftig die Placenta bilden wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Embryo die Biopsie, das anschliessende Einfrieren und spätere Auftauen überlebt, beträgt über 90%.
Anschliessend wird das winzige Gewebestückchen fachgerecht ins beschriftete Röhrchen transferiert und per Kurier ins genetische Speziallabor der Firma Igenomix in Spanien transportiert. Die Ergebnisse liegen in etwa zehn Tagen vor.
Ich kann nicht sagen, wie häufig EZ genetische Defekte haben. Meine Schwägerin war mit dem ersten Kind mit 25 schwanger. Von 5 Schwangerschaften endeten zwei in Fehlgeburten und drei Kindern, wobei eins der Kinder hat einen Gendekt (mehrere Herzfehler, gehörslos und sämtliche innere Organe verkehrtrum im Bauch). während der SSW war es gar nicht erkennbar, dass das Kind behindert auf die Welt kommen wird. Ich würde sagen, EZ mit genetischen Defekten sind auch bei sehr jungen Frauen gar nicht so selten.
Hallo Talea
ja, das denke ich auch. Die Kiwu-Klinik in Österreich sagte mir zwar, dass die Spenderin "durchgecheckt" sei - aber ich weiß halt auch nicht, was das denn genau bedeutet. Und lt. Arzt macht eine genetische Analyse beim Samen meines Mannes keinen Sinn, weil dabei das untersuchte Spermium zerstört würde.
Das verstehe ich alles - aber wenn immer wieder Implantationen schief gehen, dann fragt man sich halt irgendwann schon, ob es nicht auch an sowas liegen könnte.
Für den vierten Transfer ziehe ich PID etc. noch nicht in Betracht, aber falls es dann auch nix wird, würde ich in die Richtung auf jeden Fall mal denken, weil dann auch ein Klinikwechsel ansteht.
Man braucht nach Beispielen nicht lange zu suchen. Carmen Geiss hatte 10 Fehlgeburten. Die erste mit gerade mal 17 Jahren. Ich gehe davon aus, dass die zwei Töchter aus EZS kommen. Die Geissens sind zwar komische Leute, aber 10 Fehlgeburten zu erleben war für das Paar sicherlich sehr heftig.
ja, das wäre überhaupt mal interessant zu wissen, wie oft Promis eine EZS machen. Also z.B. Caroline Beil oder Gianna Nanini etc.
Ich kann einerseits verstehen, dass sie das nicht öffentlich machen, andererseits würde es heben helfen das zu enttabuisieren.
Bei Leihmutterschaft gibt's gefühlt mehr öffentliche Bekenntnisse.
Aber ich denke auch, dass solche Probleme eben auch jüngere Frauen treffen können. Insofern könnten auch EZS Spenderinnen betroffen sein.
Falls Nr 4 negativ ist, dann wäre mir für den nächsten Versuch wichtig, zu wissen, ob eine neue Spenderin schon Kinder hat oder schon mal gespendet hat und daraus Kinder entstanden sind. Das grenzt ja auch schon mal ein bisschen was ein bzw. schließt ein bisschen was aus.
Also meine erste Spenderin war 33. Der erste Transfer war dann eine Trisomie 21. Die war aber spontan entstanden und nicht erblich bedingt. Das kann trotz genetischer Voruntersuchung der Spenderin immer passieren 😔 und die Spenderinnen in unserer Klinik müssen selbst schon Mutter sein, bevor sie sie annehmen. Also kann man danach auch nicht gehen. Unsere zweite Spenderin war jetzt 28 und hier ist alles gut gegangen. Bei unserem Abbruch erzählte uns der durchführende Arzt noch, dass er schon eine 21-jährige mit der gleichen Diagnose zum Abbruch da hatte. Wir haben trotz der Erfahrung auf PGT-A verzichtet.
Aber ich kann jeden verstehen, der es machen will. Man will ja auch nicht immer wieder vor einem negativ stehen
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