Hallo Lioness , das hast du vollkommen richtig geschrieben. Der Blick hinter den Kulissen fehlt in jeglicher Sicht.
das Problem ist leider oft, dass Mütter oder Eltern manchmal auch nicht ehrlich erzählen, was für Tage/Wochen oder Monate es geben kann. Mit Dauergequengele, Geschreie und schaflose Nächte. Keiner erzählt so ehrlich wie du, wie es läuft zur Zeit. Zumindest hab ich noch nie so Jemanden getroffen.
Also bei meiner Tochter war das Kolliken Problem PLÖTZLICH einfach weg. Wie du sagst, von heute auf morgen.
sie hatte immer ewig gedrückt, wurde rot im Gesicht und hat meistens geweint. Pupsen musste sie ständig, und sie hatte wirklich stündlich Stuhlgang, auch wenn es nur ein Klecks war, und irgendwann war auch der Popo total wund. Und so ging es die ersten zwei Monate so. Und da war sie wirklich unerträglich. Weil sie auch viel geschrien hat, besonders nachts.
kann mich noch eine Nacht erinnern, da hab ich sie nachts um 4 meinem Mann gegeben, einfach weil ich keine Nerven mehr hatte. Und da hab ich schon gedacht wie das wäre, wenn Beide das Problem hätten. War so froh, dass mein Sohn nichts hatte.
aber seit sie keine Kolliken mehr hat ist sie auch vom Wesen her wie ausgetauscht, total gelassen und ruhig. Also löst sich das Problem bestimmt auch 🙏 es heisst ja, dass ca ab der 12. Woche alles gut wird 🙏
hab wirklich viel Respekt vor dir, da braucht man starke Nerven.
athene18 auf deine Frage hin: ich behaupte Mal ganz mutig, dass ich es auch alleine schaffe.
ein Mal hatten meinen Mann und ich einen kleinen Disput, weil ich manchmal seinerseits gerne mehr Unterstützung hätte, und da habe ich gesagt „ich könnte auch alleinerziehend sein und würde es schaffen, so fühle ich mich ja jetzt schon“
lass dich da nicht entmutigen, jeder wächst mit seiner Aufgabe 🍀