Ich bin mit Sicherheit auch eher eine der älteren Mütter in der KiTa, aber die erste die dort in feinen Schuhen und Büro-Rock aufs Klettergerüst rauf und die Rutsche runtergerutscht ist 😀😃
Tipps von Mommys-to-be
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Ich bin mit Sicherheit auch eher eine der älteren Mütter in der KiTa, aber die erste die dort in feinen Schuhen und Büro-Rock aufs Klettergerüst rauf und die Rutsche runtergerutscht ist 😀😃
😂😂😂😂😂 Könnte auch ich sein 😁
Ich gebe auch nichts darauf was andere denken und sagen. Solange mein Partner und ich diesen Weg gemeinsam so gehen wollen, ist alles gut ☺️ andere Meinung ist willkommen aber die Entscheidung treffen wir. Das haben wir jetzt auch bei der Namensgebung wieder gemerkt 😉
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Niemand sollte sich anmaßen, den Lebensweg eines anderen zu beurteilen. Davon abgesehen, dass wir hier alle keine Frauen sind, die bis 50 Party gemacht haben und sich dann für ein Kind entschieden haben. Ich gehe jetzt nicht unbedingt mit meinem Alter hausieren und habe zudem das Glück, nicht unbedingt so alt auszusehen, wie ich bin
aber ich verheimliche es auch nicht. Ich denke schon, dass ich jetzt schon die älteste Mutter in der Kita bin und sich einige Ihren Teil zu meiner aktuellen Schwangerschaft denken. Aber blöde Sprüche habe ich zum Glück noch nie gehört. Eher im Gegenteil, man freut sich und findet es toll (diese Reaktionen kommen allerdings meist von gleichaltrigen). Andere sollen denken was sie wollen. Ich denke, Frauen die mit Ende 20/Anfang 30 auf natürlichem Weg schwanger geworden sind, können unseren Weg einfach gar nicht nachvollziehen. Denn sie sind ihn nicht gegangen und haben demnach meines Erachtens auch kein Recht darüber zu urteilen.Schön geschrieben 😘
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😂😂😂😂😂 Könnte auch ich sein 😁
Ich gebe auch nichts darauf was andere denken und sagen. Solange mein Partner und ich diesen Weg gemeinsam so gehen wollen, ist alles gut ☺️ andere Meinung ist willkommen aber die Entscheidung treffen wir. Das haben wir jetzt auch bei der Namensgebung wieder gemerkt 😉
ja, den Namen sollte man besser niemandem mitteilen bevor das Kind auf der Welt ist. Auch so ein Punkt wo jeder seine Meinung dazu abgeben kann 🤭🤗
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Ich glaube, man kann den Leuten gar keinen Vorwurf machen, außer den, dass sie sich ungefragt einmischen (das ist unangemessen und verletzend!)
Ich z. B. habe früher mal gesagt, wenn ich keine Kinder bekommen sollte, dann würde ich das akzeptieren und nicht nachhelfen.. Ich war davon überzeugt... Und nun? erst IVF und dann EZS!

So lange man nicht in der Haut steckt, kann man es nicht nachvollziehen.
Es tut mir sehr leid zu lesen, was ihr durchmacht. Ich habe auch mehrfach versucht, Abschied vom. Kinderwunsch zu nehmen. Erfolglos.
Ich weiß nicht, ob man das hier schreiben darf. Ich kann eine Website empfehlen : http://www.elaineok.com Elaine erzählt von ihrer Geschichte, sie hat ihren Frieden gemacht.
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Danke für eure Feedbacks.
Meine Gedanken sind auch teilweise widersprüchlich denn solche Zitate wie "am Ende wird alles gut und wenn es dann nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende" sprechen mir auch aus der Seele.
Ich weiß zum Beispiel auch schon jetzt, dass ich bei einem weiteren Negativ die Klinik wechsel. Die aktuelle Spenderin hat übrigens schon mal gespendet und daraus ist eine SS entstanden.
Also jedenfalls will ich sagen, dass meine Hoffnung nach wie vor da ist und der Glaube eigentlich auch.
Ich verstehe mich halt selbst in diesen besagten Situationen nicht wenn ich den Glauben phasenweise nicht an mich selbst habe.
Bin aber auch jetzt schon gespannt ob der Immunhemmer im nächsten Versuch hilft 😊
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Annie 82 2012 war ich auch der Meinung, dass ich es einfach akzeptieren könnte, wenn ich keine Kinder bekommen könnte. Soviel zur Theorie 🤣
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Danke für eure Feedbacks.
Meine Gedanken sind auch teilweise widersprüchlich denn solche Zitate wie "am Ende wird alles gut und wenn es dann nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende" sprechen mir auch aus der Seele.
Ich weiß zum Beispiel auch schon jetzt, dass ich bei einem weiteren Negativ die Klinik wechsel. Die aktuelle Spenderin hat übrigens schon mal gespendet und daraus ist eine SS entstanden.
Also jedenfalls will ich sagen, dass meine Hoffnung nach wie vor da ist und der Glaube eigentlich auch.
Ich verstehe mich halt selbst in diesen besagten Situationen nicht wenn ich den Glauben phasenweise nicht an mich selbst habe.
Bin aber auch jetzt schon gespannt ob der Immunhemmer im nächsten Versuch hilft 😊
Ja, diese Widersprüche in einem selbst finde ich auch sehr irritierend 🙈 alles in allem denke ich aber schon, dass wir positiv und zuversichtlich sind, denn ansonsten würden wir es nicht so lange probieren und tun und machen! Denn für diesen Weg braucht man definitiv Zuversicht, ansonsten würde man es direkt lassen.
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Unsere Taktik nach zig gescheiterten Versuchen in D war dann in Spanien auch eher zu "jetzt in die Vollen gehen und alles testen lassen was geht" tendierend als wieder gem. Salamitaktik, erst dies, dann das zu versuchen. Bei uns ist die Taktik aufgegangen. Dazu gehört natürlich auch eine große Portion Glück und in meinem Fall war der Knackpunkt wohl tatsächlich einfach die schlechte Eizellqualität (aufgrund meines Alters). Aber hinterher ist man natürlich immer schlauer. Aber hätte man in D schon anfangs die EZ-Qualität überprüft, hätte man sich viele Jahre, viel Geld und viele Tränen sparen können...
Ich kann im Beitrag von athene18 übrigens gar keinen Angriff auf Dich feststellen, Vegemite ... Ihr habt einfach grundverschiedene Ansichten und es ist doch toll, dass Ihr uns beide daran teilhaben lasst. Und dass Ihr offensichtlich beide jeweils mit Eurer Taktik zum Ziel gelangt seid! Jede Userin dieses Forums kann sich doch das herauspicken, was sich für sie gut anfühlt.
Sie hat es editiert. Meinen Namen und Blödsinn rausgenommen. Das ist ein Angriff und dann reagier ich. Ich finde nämlich auch: jedem seine Meinung und die darf man kundtun, muss dann nicht jemand anders namentlich nennen und des Blödsinns bezichtigen. Aber alles gut. Es interessiert mich wirklich herzlich wenig. Mein Weg hat super funktioniert und stimmt für mich. Wir gehen alle unseren Weg und es muss uns gut dabei gehn. Ich denke einfach wir können uns aber auch ganz schön hineinsteigern und uns dann auch beeinflussen lassen aus Verzweiflung. Verständlich. Etwas zur Ruhe kommen, es mit Abstand anschauen und der Natur und seinem Körper vertrauen ist meiner Meinung nach immer gut. Es gibt hier einen tollen Austausch, der sehr wertvoll ist, aber wie ich finde, teilweise auch viel Stress. Ich blende vieles aus und geh ein bisschen auf Abstand, da meine Energie gerade für was anderes gebraucht wird. Ich werde dann meinen Erfahrungsbericht mit Sectio, stillen etc noch reinstellen als hoffentlich wertvollen Infoaustausch und Input. Danach klink ich mich dann komplett aus. Alle Finger sind weiterhin gedrückt für die Schwangeren und hoffentlich bald schwangeren.
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Oh okay, das wusste ich nicht! Das ist natürlich etwas anderes und da kann ich dich auch gut verstehen. Auf Dienen Geburtsbericht bin ich schon gespannt und freue mich, wenn Du ihn mit uns teilst!
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wie "du kannst es ja selbst nicht glauben, dass du je schwanger wirst" oder "ich habe zwar jetzt eine Blastozyste erhalten aber das klappt eh wieder nicht ". Diese gute selbst Zureden mach ich zwar aber tief im Inneren weiss ich, dass ich mir halt nur positives zuspreche, das aber eigentlich gar nicht glaube.
Kennt das eine von euch?
Oder kann das nachempfinden?
Ich frag mich dann wirklich ob ich noch richtig ticke
Liebe Wildflower
so ähnliche Gedanken kommen mir auch ständig: "Vielleicht habe ich tief in mir drin viel zu viel Angst vor Geburt/Verantwortung/Kind etc und mein Körper spürt dies und verhindert dann eine Schwangerschaft" oder "ich hab schlechtes Karma und ich hab vielleicht dieses Glück gar nicht verdient" oder "vielleicht bin ich eine miese Mama und das Schicksal will mir winken, dass ich mich einem Kind nicht zumuten sollte" oder "ich kann mir gar nicht vorstellen schwanger zu sein. Dann kanns auch nichts werden"
Das sind Gedanken, die einfach irgendwann da sind....
Auf einer rationalen Ebene weiß ich, dass das es Blödsinn ist. Aber die Gedanken kommen trotzdem immer wieder.
Ich drücke Dir ganz doll die Daumen, dass einer der Störche, die ich gestern gesehen hab, für Dich war

Liebe Endi
In die ersten Versuche bin ich auch voller Optimismus und Glaube an die moderne Medizin gegangen. Ich hab damals eher nur geträumt, dass es schön wäre mit einem Kind. Da es mit eigenen EZ nicht klappen wollte, das war alles rational erklärbar. Ich glaube solange man sein Denken mit "Ursache und Wirkung" zufrieden stellen kann, kann man irgendwie damit umgehen. Es ist zwar auch emotional schwer, sich vom genetisch eigenen Kind zu verabschieden. Aber damit konnte ich mich abfinden.
Ich hoffe, dass Gartenfee79 Recht hat und negative Gedanken Schwangerschaft nicht verhindern.
Im Moment lese ich ein Buch über das menschliche Denken. Dort wird erklärt, dass die Evolution das Ursache-Wirkungsmodell tief in unser Denken eingepflanzt hat. Und ich denke, dass diese negativen Gedanken leider auch daher kommen: es ist der Versuch, eine Erklärung für das "Nicht-Ereignis" zu "konstruieren".
Und da kommt manchmal ganz schön arges Zeug raus.

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Ich hätte mir wirklich eine reifere Mutter gewünscht. Eine, die den Namen verdient und dabei ist es eigentlich egal wie alt sie ist. Aber meistens kommt die Reife mit den Jahren. Entspann Dich - Du bist erst 41, dass die anderen reden. Es ist egal.
Liebe Gartenfee79
das tut mir leid, dass Du eine solche Erfahrung machen musstest. Ich stelle mir das sehr schlimm vor, wenn die Mutter die Familie verlässt.
Danke für Deine lieben Worte.
Meine Mutter war eher spät dran. Sie hatte drei Kinder mit 39, 41 und 42. Und ich war jahrelang im Glauben, dass ich mir keine Sorgen machen muss, weil meine Mutter auch recht spät dran war....
Und ich hoffte immer "das vererbt sich bestimmt". Was leider ein Irrtum war.
Als Kind einer älteren Mutter weiß ich im Grunde meines Herzens, dass das Alter keine Rolle spielt. Meine Mutter hat das gut gemacht. Sie war zwar oft beschäftigt. Aber sie hat sich immer sofort gekümmert, wenn es drauf ankam.
Aber ich weiß auch, dass sie sich immer wahnsinnig geärgert hat, wenn sie mal wieder für meine Oma gehalten wurde etc. Es gab damals auch immer mal blöde Sprüche von anderen Kindern. Vielleicht kommt auch daher meine Angst vor Anfeindung.
Da aber zum Glück ja auch eine Reihe von Promis spät Mama werden, hoffe ich dass sich das gesellschaftlich mittlerweile etwas geändert hat.
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Ich weiß nicht, ob man das hier schreiben darf. Ich kann eine Website empfehlen : http://www.elaineok.com Elaine erzählt von ihrer Geschichte, sie hat ihren Frieden gemacht.
Liebe Annie 82
danke für den Link.
ich finde sehr interessant. Über das Thema "Abschied vom Kinderwunsch" gibt es tatsächlich nur "das große Schweigen".
Ich habe gestern Abend noch ein bisschen dort gestöbert.
Es ist unglaublich schön geschrieben. Und es trifft vieles auf den Punkt. Es ist ein Sprach-Schatz im wahrsten Sinne des Wortes.
Sie bringt Gedanken zu Papier, für die mir oft die Worte fehlen. Sie hat wunderschöne Zitate eingeflochten, die sehr berührend sind.
Andererseits sind beim Lesen auch ziemlich viele Tränchen geflossen.
Aber manche Sachen müssen vielleicht Tränen wegspülen, damit man wieder klar sieht.
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Liebe Tulpe80
Vielen Dank für Deine lieben Worte, das waren tatsächlich nicht so tolle Zeiten. In meiner jetzigen Situation kann ich umso weniger verstehen, dass man als Mutter so ein Geschenk wie Kinder einfach zurück lässt. Seinen Partner verlassen ok, aber seine Kinder? Das Verhältnis zu meiner Mutter ist natürlich nicht wirklich existent. Normalerweise bin ich nicht wahnsinnig nachtragend, in dem Fall aber schon.
Zum Glück bin ich schon ein grosses Mädchen 😉.Kinder können manchmal wirklich auch sehr grausam sein. Die Welt hat sich verändert zum Glück- lass Dich davon nicht entmutigen. ❤️😘
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ja, den Partner zu verlassen ist was völlig anders als die Kinder zu verlassen. Für Kinder ist eine Trennung immer schlimm, denn sie haben ja beide Elternteile lieb. Und auch da ist ja die Frage nach dem "Warum?" so schrecklich unbeantwortet. Ein Kind zu zwingen, mit dieser ewig offenen Frage zu leben, ist brutal.
Kinder sagen oft einfach das , was sie von zu Hause "mitbekommen". Man kann auf diese Weise manchmal unfreiwillig "hinter die Fassaden der Familien" schauen. Und in den anderen Familien wurde bestimmte gerätselt, wie meine Mutter so spät noch zu einem Kind gekommen ist etc. Die Kinder hauen das halt so raus, was sie am Abend vorher am Küchentisch aufgeschnappt haben. Kann man ihnen nicht mal wirklich verübeln.
Aber das war vor 40 Jahren. Heute sehen die meisten 40 Jährigen nicht aus wie die 40 Jährigen vor 40 Jahren. Sondern die meisten sehen glaube ich jünger aus. Zumindest fühle ich mich nicht wie 40. Sondern eher wie 30.
Ich hab mir mal folgendes vorgenommen:
Wenn mich einer auf die Falten auf meiner Stirn anspricht, sollte ich einfach sagen
"Das sind keine Falten, das ist ein Sixpack vom Denken"

Den Spruch hab ich mal auf Twitter irgendwo gelesen und der hat mir echt gut gefallen.
Ich glaube, damit nimmt man vielleicht dem ein oder anderen ein wenig den Wind aus den Segeln,

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Liebe Wildflower
so ähnliche Gedanken kommen mir auch ständig: "Vielleicht habe ich tief in mir drin viel zu viel Angst vor Geburt/Verantwortung/Kind etc und mein Körper spürt dies und verhindert dann eine Schwangerschaft" oder "ich hab schlechtes Karma und ich hab vielleicht dieses Glück gar nicht verdient" oder "vielleicht bin ich eine miese Mama und das Schicksal will mir winken, dass ich mich einem Kind nicht zumuten sollte" oder "ich kann mir gar nicht vorstellen schwanger zu sein. Dann kanns auch nichts werden"
Das sind Gedanken, die einfach irgendwann da sind....
Auf einer rationalen Ebene weiß ich, dass das es Blödsinn ist. Aber die Gedanken kommen trotzdem immer wieder.
Ich drücke Dir ganz doll die Daumen, dass einer der Störche, die ich gestern gesehen hab, für Dich war

Liebe Endi
In die ersten Versuche bin ich auch voller Optimismus und Glaube an die moderne Medizin gegangen. Ich hab damals eher nur geträumt, dass es schön wäre mit einem Kind. Da es mit eigenen EZ nicht klappen wollte, das war alles rational erklärbar. Ich glaube solange man sein Denken mit "Ursache und Wirkung" zufrieden stellen kann, kann man irgendwie damit umgehen. Es ist zwar auch emotional schwer, sich vom genetisch eigenen Kind zu verabschieden. Aber damit konnte ich mich abfinden.
Ich hoffe, dass Gartenfee79 Recht hat und negative Gedanken Schwangerschaft nicht verhindern.
Im Moment lese ich ein Buch über das menschliche Denken. Dort wird erklärt, dass die Evolution das Ursache-Wirkungsmodell tief in unser Denken eingepflanzt hat. Und ich denke, dass diese negativen Gedanken leider auch daher kommen: es ist der Versuch, eine Erklärung für das "Nicht-Ereignis" zu "konstruieren".
Und da kommt manchmal ganz schön arges Zeug raus.

Danke liebe Tulpe, du schreibst wirklich schöne Worte und ich bin ganz gerührt über den Storch

Ich bin übrigens auch der vollen Überzeugung, dass gute Wünsche lieben Mitmenschen in schwierigen Lebenssituationen helfen. Je mehr desto besser

Von daher wünsch ich dir von Herzen, dass dein größter Wunsch bald in Erfüllung geht

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Das ganze Thema Kinderwunsch ist so wahnsinnig emotional und ich kann hier die Gedanken jeder einzelnen nachvollziehen und hatte diese selbst zum größten Teil schon mal gedacht!
Es ist einfach einet totale Grenzerfahrung. Ich sehe Menschen, die mit ihrer Lebenssituation unzufrieden sind, zb einen Job haben, den sie hassen! Da frage ich mich immer, warum tun die nichts, um wieder glücklicher/zufriedener zu sein!
Und genau das ist es, was es mir manches mal so schwer macht mit dem Kinderwunsch! Ich bin bereit (fast) alles zu tun und zu geben! Ich habe schon mehr Geld investiert als ich wollte, mehr Zeit bei Ärzten verbracht als in meinem ganzen Leben zuvor, meinen Lifestyle umgestellt, mich von Menschen zurück gezogen, die mir nicht mehr gut getan haben, sogar meine Karriere zurück gestellt! Ich würde auch noch 10 erfolglose Behandlungszyklen überstehen, wenn ich wüsste, dass es am Ende klappt! Aber diese Garantie kann mir leider keiner geben!So hart die Zeit ist, so habe ich mittlerweile doch auch etwas gelernt! Zum einen, kann man sich nicht wirklich in die Lage eine anderen versetzten, es sei denn, man hat dieselbe Erfahrung gemacht! Das hat dafür gesorgt, dass ich viel mehr Respekt und Akzeptanz vor der misslichen Lage (jetzt nicht nur KiWu betreffend) meiner Mitmenschen gesorgt!
Und zum anderen sehe ich auch so langsam das Licht am Ende des Tunnels! Das heißt ich kann mir so langsam auch ein Leben ohne Kinder vorstellen. Am Anfang wollte ich das nicht, hab mich mit Händen und Füßen gewehrt! Mittlerweile muss ich aber als Alternative annehmen. Das Bild von diesem Leben liegt zwar noch ziemlich verschwommen vor mir, aber ich kann mich damit anfreunden, dieses Leben auch auszugestalten. Ich sehe doch auch viele Vorteile ein Leben ohne Kinde zu leben. Ohne sich Sorgen um Schulbildung etc zu machen und frei zu sein, alles zu tun und sich alles zu erlauben! Ich habe mich mal mit einer (kinderlosen) Freundin hin gesetzt und die Vor-und Nachteile aufgezählt! Es gab tatsächlich mehr Vorteile bei einem kindelosen Leben! Aber der Kinderwunsch ist trotzdem sooo groß, das hat einfach nicht mit Logik zu tun, sondern sitzt ganz tief in mir drin!
Diese Wunsch motiviert mich jeden Tag, weiter zu machen! Nach einem Rückschlag wieder zu hoffen und zu träumen! Wie lange noch, dass wird sich zeigen! Das einzige was hilft, ist versuchen positiv zu bleiben und sich immer mal wieder auch mit anderen Dingen zu beschäftigen und das Leben trotzdem zu genießen!
*Die Hoffnung stirbt zuletzt* - Eigentlich ein doofer Spruch, aber er trifft bei mir tatsächlich zu!
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liebe bubble
Ich sehe Menschen, die mit ihrer Lebenssituation unzufrieden sind, zb einen Job haben, den sie hassen! Da frage ich mich immer, warum tun die nichts, um wieder glücklicher/zufriedener zu sein!
als ich vor ein paar Jahren in den Kinderwunsch gestartet bin dacht ich: jetzt Jobwechsel wäre blöd. Erst Kind, dann Kindergarten und dann such ich mir was tolles.
Aber naja wie Woody Allen mal sagte:
Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, erzähle ihm von Deinen Plänen.
Jedes Jahr dachte ich dann - ok nächstes Jahr klappt es und danach Plan wie gehabt.
Im Rückblick hätte ich mir vor 6 Jahren was cooles neues suchen können. Hab ich leider nicht getan.
Aber der Kinderwunsch ist trotzdem sooo groß, das hat einfach nicht mit Logik zu tun, sondern sitzt ganz tief in mir drin!
Ich weiß nicht, ob es eine gute Argumentation ist. Aber ich denke, dass dieser Wunsch tief in uns verwurzelt ist. Wenn "kein Kinderwunsch" ein Evolutionsvorteil gewesen wäre, dann wäre ja relativ schnell Schluss gewesen mit der Menschheit

Für mich selbst habe ich festgestellt, dass es auch eine Form von Selbstbezug ist. Man will irgendwas nützliches von sich selbst weitergeben in eine neue Generation. Und man sieht mit dem Nichterfüllen des Kinderwunschs dem eigenen Tod und der eigenen Endlichkeit für einen Augenblick zu lange in die Augen.
Denn das eigene Ende ist auch auch das Ende der eigenen Werte und Ideen.
Ein Mensch ist erst dann tot, wenn man auch nicht mehr über ihn spricht, das ist auch so eine Geschichte die ich vor 20 Jahren mal gelernt habe. Wer spricht über mich, wenn ich tot bin?
Ich habe keine Geschwister mehr (alle beide tot). Wenn ich also nicht mehr bin, und wenn auch kein Kind da ist, dann bin ich sowas wie das letzte Einhorn in meiner Familie.
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Diese Wunsch motiviert mich jeden Tag, weiter zu machen! Nach einem Rückschlag wieder zu hoffen und zu träumen! Wie lange noch, dass wird sich zeigen! Das einzige was hilft, ist versuchen positiv zu bleiben und sich immer mal wieder auch mit anderen Dingen zu beschäftigen und das Leben trotzdem zu genießen!
*Die Hoffnung stirbt zuletzt* - Eigentlich ein doofer Spruch, aber er trifft bei mir tatsächlich zu!
Liebe bubble
ja, das kann ich voll nachvollziehen. Ich wünsche Dir dass Deine Wünsche in Erfüllung gehen und dass der nächste Versuch ein Volltreffer wird!
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Liebe Tulpe
Ich kann Deine Gedanken gut nachvollziehen.
Es tut mir leid, dass Du Deine Geschwister schon verloren hast.
Ich drücke Dir die Daumen, dass das Einhorn 🦄 bald Einhorn-Fohlen bekommt ❤️ -