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Meine Kapstadt-Erfahrung

  • paula
  • 6. Mai 2006 um 16:50
  • paula
    4-Zeller
    Beiträge
    41
    • 6. Mai 2006 um 16:50
    • #1

    Hallo Nuniza und alle Südafrika-Fans, :)

    ...von wegen in Vorbereitung!

    Wir sind bereits wieder zurück und nun beginnt die Zeit des Wartens. Leider ist die Zeit in Südafrika sehr schnell vergangen. Es wird Dir bestimmt dort auch gut gefallen. Durch die tolle Umgebung ist man einfach entspannter. Wir hatten jedenfalls echte Urlaubsstimmung, sind viel rumgefahren und haben abends das bunte Treiben an der Waterfront genossen.

    Als uns Dr. Wiswedel auf unserem Handy anrief, um uns zu sagen, wie die Punktion ausgefallen war, waren wir z.B. gerade in Kirstenbosch (der riesige botanische Garten). Es ist dort wirklich traumhaft schön und idyllisch. So hat sich dann meine Aufregung wieder etwas gelegt und ich habe die grauen Eichhörnchen weiter beobachtet und die imposanten Wolken über dem Tafelberg.

    Bei meiner Spenderin konnten 19 Eizellen entnommen werden, 15 wurden befruchtet (mit ICSI) und von den 8 „Superguten“ ließ ich mir 2 Embryonen transferieren. Der Rest ist jetzt eingefroren.

    Die Cape Fertility Klinik ist modern, allerdings nicht so ein marmorner „Luxuskasten“ wie z.B. in VLC. Dafür ist es viel persönlicher und ich hatte nicht mehr das Gefühl „eine große OP“ vor mir zu haben. Hier wurde ich nicht von Kopf bis Fuß in OP-Sachen gesteckt und musste auch nicht mit voller Blase den Transfer „durchleiden“ (was nämlich richtig weh tut, wenn da der Schallkopf draufgedrückt wird).

    Der Doc hat uns alles noch mal genau erklärt (jetzt weiß ich endlich, dass die Kleinen im Uterus nicht wild herumschwimmen, sondern eher da „kleben“, wo sie hinkommen). Aber man kann sich auch gut mit dem Doc über Ausflugsziele unterhalten und ihn zur Not sogar anrufen, wenn man sich in irgendwelchen Townships verfährt.

    Dr. Wiswedel und seine Leute sind also wirklich alle sehr nett. Ich könnte ja jetzt hier auch mit seitenlangen Lobpreisungen fortfahren, wie kompetent und langjährig erfahren er auf diesem Gebiet ist und trotzdem so bescheiden (was alles wirklich stimmt) und und .., aber ich gehöre nicht zu der Art Schreiberin, wie man sie hier im Forum (in Bezug auf einen bestimmten anderen Doc) öfters findet. (Mensch, Mädels, bleibt doch mal ein bisschen sachlich, wir sind doch keine Teenies mehr, die für einen Filmstar schwärmen!)

    Dafür gehöre ich auch nicht zur Gegenfraktion, die über die Gewinnspannen der Docs debattieren. Ich glaube auch nicht, dass wir dafür genug Einblick haben. Jedenfalls sind die Preise in Kapstadt im Vergleich relativ günstig. Dort sind ja viele qualtiätsverwöhnte Amerikanerinnen und was für mich besonders wichtig war, dass es hier auch genug Erfahrung mit älteren Patientinnen gibt.

    Übrigens, was so die Gefühle von Dankbarkeit betrifft, für die Chance und Hoffnung die ich jetzt habe: Mir ergeht es viel mehr so, dass ich hierbei vor allem an meine Spenderin denke. Mir ist schon klar, dass diese Embies ohne die gute Arbeit vom Doc und seinen Leuten ( wie z.B. auch der Biologin, einer schönen mandeläugigen indischen Spezialistin) nicht entstanden wären. Aber den „Hauch von Leben“ habe ich doch von meiner Spenderin bekommen – und dafür bin ich ihr sehr dankbar.

    Allmählich wird aber alles von dort Vergangenheit und jetzt hoffe ich so sehr, dass sich die beiden Kleinen bei mir wohl fühlen. Immerhin ist der Gedanke beruhigend, dass noch Eisbären im (gar nicht so heißen) Afrika auf mich warten...

    Liebe Grüße
    Paula

  • Barbamama
    Morula
    Beiträge
    367
    • 6. Mai 2006 um 19:27
    • #2

    Re: Meine Kapstadt-Erfahrung

    Hallo, Paula !

    Ganz "gierig" habe ich Deinen Kapstadt - Bericht gelesen, denn auch ich habe vor, dorthin zu gehen!
    (weiß aber noch nicht, wann essein wird ...)
    Ich kann mich Andrea nur anschließen:
    Schön, dass alles so gut geklappt hat, dass Du Dich sehr wohl gefühlt hast !
    Natürlich interessiert es mich sehr, wie's weiter geht bei Dir/ Euch ! :ja:
    Der konkrete Preis würde mich auch noch mal sehr interessieren ... und vor allem auch:

    WO habt Ihr gewohnt ?
    Im Klinik - eigenen Apartement ? Wenn ja, in welchem ? Direkt an der klinik oder in einem der A's, die, direkt am Strand liegen ?
    Wie war es mit der "Sicherheit" in Kapstadt ? Fühltet Ihr Euch sicher bei Euren Ausflügen etc?
    Ich fage, weil ich ja allein dorthin reisen werde ...

    Freue mich schon jetzt, mehr von Dir & Kapstadt zu hören !

    LG, Barbara

  • Ines + Chris
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.339
    • 6. Mai 2006 um 19:44
    • #3

    Re: Meine Kapstadt-Erfahrung

    Hallo Paula,

    es ist toll, dass bei Euch alles so gut geklappt hat, auch wenn es scheinbar auch schon etwas kühler war, aber doch immer eine Reise wert.

    Deinen Ausführungen über die Klinik und Doc K. können wir uns nur anschliessen.

    Für den Test drücken wir Dir natürlich ganz dolle die Daumen.

    Ines & Chris

  • paula
    4-Zeller
    Beiträge
    41
    • 8. Mai 2006 um 11:28
    • #4

    Re: Meine Kapstadt-Erfahrung

    Hallo Ihr Lieben,

    erstmal zu Euren Fragen:

    Man bekommt zu Beginn eine aktuelle Preisliste (Jan.06) von der Klinik zugeschickt, auf der auch die zusätzlich möglichen Leistungen aufgeführt sind. Sie ist in RAND, die Umrechnung in Euro hat dann natürlich geringfügige Kursschwankungen. Die Eizellspende inkl. Spenderin kosten also um 3.500 Euro. Interessant für Leute die PGD brauchen (Preimplantation genetic diagnosis) ist hier bestimmt der Preis (4500,00 Rand : 7,5 = ca. 600 Euro). Darüber kann ich aber nichts genaueres sagen, weil wir das nicht gemacht haben.

    Gewohnt haben wir in einem kliniknahen Appartment, in einem ruhigen Geschäftsviertel, neben dem Rugby-Stadion. Wir hatten ja ein Auto gemietet und sind damit vom App. in 10 min in Kirstenbosch gewesen, ca. 20 min. bis Waterfront (über Autobahn) oder Cape Town City, alles gut zu finden, ebenso die anderen Ausflugsziele.

    Wir haben uns bei unseren Ausflügen sicher gefühlt, haben aber auch alles befolgt, was gesagt wird. Nichts von Straßenhändlern gekauft, die an roten Ampeln ans Auto kommen, und keine nächtlichen Ausflüge in entlegende Gegenden oder Townships.

    Vergesst nicht vorher in Deutschland Euro Handys für Südafrika freischalten zu lassen. Mit der südafrikanischen SIM-Karte allein war bei uns die Sperrung jedenfalls nicht aufgehoben. Der einzige Laden, der das dann aber trotzdem hinkriegt, ist der Handy-Laden neben dem Internet-Cafe.

    ....so und jetzt habe ich nicht mehr so recht den Nerv zu ausführlicheren Beschreibungen, denn, ich kann es kaum glauben :eek:, heute morgen (10.Tag ab Transfertag) war mein Urintest positiv. Das Ergebnis des Bluttest muss ich jetzt noch abwarten. Ist also alles noch nicht amtlich...

    LG
    Paula

  • Barbamama
    Morula
    Beiträge
    367
    • 8. Mai 2006 um 17:17
    • #5

    Re: Meine Kapstadt-Erfahrung

    Mensch , Paula !

    Positiver Urin-Test, das ist ja klasse !
    Freue mich sehr für Euch !
    Ein "Kapstadt-Baby" , wie schön ! Herzlichen Glückwunsch, Paula!

    LG, Barbara

  • paula
    4-Zeller
    Beiträge
    41
    • 9. Mai 2006 um 15:35
    • #6

    Re: Meine Kapstadt-Erfahrung

    Hallo Ihr Lieben, :)

    danke für Eure Glückwünsche und Ermutigungen! Früher dachte ich immer „ein bisschen schwanger“ geht nicht – entweder oder. Aber tatsächlich bin ich es ja erst ein bisschen und bin jetzt echt am zittern, dass HCG vernünftig steigt.

    Also mein Blutwert von gestern morgen (am Abend erfahren) war 36 U/l (und Progesteron 45.3 microgramm/l). Meine Gyn. hat mich dann gleich gedämpft, indem sie meinte, Progesteron sei super, aber HCG „noch sehr dezent“. Nachdem ich sie dann erinnert habe, dass es erst der 10. Tag ab Transfer gerechnet ist, meinte sie wiederum, dann sei er doch nicht so schlecht und dass lasse hoffen.
    Inzwischen schrieb Dr. K. mir auch dazu: „guter Wert, bitte wiederholen...“.

    Die Kleinen sind keine Blastos, sondern waren 3 Tage alt. (Mi. Punktion, Sa. Transfer. Wir hatten aus berufl. Gründen nur noch bis So. Zeit).

    Wie oft hat denn die KrankenKasse bei Euch HCG-Schwangerschaftstests akzeptiert?
    Meine Gyn. war zwar einverstanden in 3 bis 4 Tagen noch mal, sagte aber gleich, dass man "nicht alle 2 Tage einen Test" machen kann. Ich will auf jeden Fall Do. früh den zweiten machen, damit ich vor dem Wo. ende weiß, ob HCG weiter gestiegen ist und wieviel...

    Bis bald
    LG
    Paula

  • bille47
    Morula
    Beiträge
    631
    • 2. Juni 2009 um 14:39
    • #7

    Re: Meine Kapstadt-Erfahrung

    Hallo MagicOPromotion,

    bist Du dir sicher das Du im richtigen Forum bist ? Deine Postings passen absolut nicht zu den Themen


    LG bille

    [Blockierte Grafik: http://www.hebamme4u.net/babyTicker/bT_pics/9931.gif][Blockierte Grafik: http://www.hebamme4u.net/babyTicker/bT_pics/9930.gif]

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