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Klinikwahl, Bauchentscheidung oder harte Fakten, was zählt mehr für Euch

  • Ines + Chris
  • 10. Februar 2006 um 00:23
  • Ines + Chris
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.339
    • 10. Februar 2006 um 00:23
    • #1

    Hallo,

    wir hatten in einem anderen Thread eine kleine Diskussion und wollten dieses Thema jetzt nochmals für Euch alle aufmachen. Wäre interessant, Eure Standpunkt mal zu erfahren.

    Coogy, unserer Meinung nach ist es ein kleiner Unterschied zwischen "normaler IVF" und Eizellspende. Du schriebst: "Das auf den Patienten eingehen können, ist für die Erfolgsquote gerade einerlei. Die "emotionale Komponente", wie ihr es nennt, spielt doch eben gar keine Rolle!"
    Wir denken aber trotzdem, dass das Vertrauen in den Arzt eine sehr große Rolle spielt. Der Arzt ist derjenige, der die Spenderin aussucht und in diesem Punkt bin ich ihm als Patient vollends ausgeliefert. Gerade dabei kann aber auch sehr viel "geschoben" werden. Man bekommt in den Kliniken immer gesagt, die Spenderinnen sind untersucht, meist mit großem familiärem Background. Da muss ich dem Arzt einfach Vertrauen, dass das wirklich so ist, wie er mir das sagt. Selbst wenn im schlimmsten Falle die Spenderin nie untersucht wurde, kann ich dass dem Arzt/der Klinik nicht nachweisen. Und dabei spielt es absolut keine Rolle, wie supermodern und hochtechnisch die Ausstattung der Klinik ist.

    Spenderinnen in der Tschechischen Republik dürfen für Ihre Spende nich bezahlt werden, es darf nur eine Aufwandsentschädigung gezahlt werden und diese fällt dann aber mit ein paar tausend Euro doch sehr hoch aus. Wie definiert man eine "bessere" Spenderin? Ist diese möglichst jung, hat sie schon erfolgreich gespendet, wie oft hat sie schon gespendet, liegt es an der familiären Herkunft?
    Was erfährt man den über die Spenderin, wo sie gebürtig herkommt, wo sie jetzt wohnt, wie sie aussieht, wie groß,die Blutgruppe, usw?

    Sicherlich hast Du Recht, dass nicht nur der subjektive Eindruck entscheidend für die Empfehlung einer Klinik ist. Aber mal ehrlich, wer von den Patienten kann etwas damit anfangen, wenn man erfährt, dass die Klinik ein Mikroskop der Marke XY hat, mit einer 60.000fachen Vergrößerung, oder ein Nährmedium der Fa. XZ verwendet? Wir unterstellen mal, dass das nicht mehr als 10% sind. Es ist unheimlich schwer eine Klinik objektiv weiterzuempfehlen, weil die Patienten einfach unterschiedliche Ansprüche stellen, bzw. Anforderungen haben.

    Wenn Du das Verhalten der deutschen Kliniken/Ärzte anspielst, können wir Deine Erfahrung zum Teil bestätigen. Wir wurden meist nach dem 2. Stimu-Versuch abgeschoben, da wir wahrscheinlich die Statistik verschlechtert haben ohen Aussicht auf Erfolg. Aber wieso gibt es Paare, die 10 oder mehr IVF´s hier in D gemacht haben, weil Sie den Ärzten zum Teil vertraut haben, aber auch weil sie zum Teil nichts von der Möglichkeit einer Auslandsbehandlung gewusst haben. Diese werden ja erst zunehmen nach der Gesundheitsreform aktuell.

    Ein Wort noch zu den Statistiken, auch hier im Forum wurden schon viele erwähnt und bestimmt auch von uns. Nur hat sich unser Bild in der Zwischenzeit dazu stark gewandelt. Mir bringt eine Klinikstatistik absolut nichts, die eine Erfolgsquote von 60 oder 70 Prozent ausgibt. Rein statistisch müsste ich nach zumindest 3 oder 4 Versuchen in dieser Klinik schwanger geworden sein, und was ist wenn ich es aber nicht geworden bin? Lügt dann die Statisitk oder habe ich jedes Mal Pech gehabt, was ja statistisch wieder nur schwer möglich ist. Für uns z.B. gibt es keine Erfolgsquoten von 30% oder 70%, es gibt nur Eine die liegt bei 50%, entweder es klappt oder es klappt nicht.

    Gibt es vielleicht die Möglichkeit, dass man eine Aufstellung erarbeitet, die man als Grundlage für die Klinikauswahl nutzen könnte? Es wäre bestimmt für viele Paare sehr hilfreich, wenn es eine solche Entscheidungshilfe gäbe.

    Wäre schön, wenn sich mehr zu diesem Thema äußern würden und wir dadurch vielleicht gemeinsam etwas erreichen könnten.

    Ines & Chris

  • manda
    Blastozyste
    Beiträge
    790
    • 10. Februar 2006 um 10:43
    • #2

    Re: Klinikwahl, Bauchentscheidung oder harte Fakten, was zählt mehr für Euch

    Für mich zählt beides.
    Natürlich ist es wichtig, dass eine Klinik gut arbeitet. Aber wichtig ist für mich ebenso, dass ich mich dort wohlfühle. Unter anderem wegen dem mangelnden Bauchgefühl haben wir uns nach dem Erstgespräch gegen eine Klinik entschieden, die angeblich hervorragende Erfolgsquoten hat. Diese Quoten sind mir in der Zwischenzeit auch nicht mehr wichtig, denn danach hätte ich schon längst schwanger sein müssen.
    Ich sehe es so wie Ines und Chris: entweder es klappt bei mir, oder es klappt nicht - und da habe ich einfach eine Chance von 50:50. Aber ich habe es in die Entscheidungsfindung miteinbezogen, dass bereits andere Userinnen "meine" Klinik kannten und dort schwanger wurden. Ich selbst hätte mich nicht getraut, eine "neue" Klinik auszuprobieren.

    Was ich auch sehr wichtig finde: es ist nahezu unmöglich, eine Klinik weiterzuempfehlen, da die Vorstellungen der Paare/Singles hier doch sehr differieren. In jeder Klinik wird sich außerdem jemand finden, der/die neben vielen zufriedenen Patienten auch unzufrieden war/en.

    Dass das Embryonenschutzgesetz in Deutschland überholt ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Mein KiWu-Arzt meinte einmal, er kann es mir nicht verdenken, dass ich im Ausland Versuche mache - und er hat mich dabei unterstützt. Er war von vornherein sehr ehrlich, aber vielleicht bin ich da auch an ein Ausnahmeexemplar gekommen.

    Eigentlich hätte ich noch einiges zu sagen, aber unser Mädel schreit gerade wieder, dass sie Hunger hat - jetzt heißt es Beine in die Hand nehmen und Flasche machen :)

    manda

  • sasuna
    Morula
    Beiträge
    499
    • 10. Februar 2006 um 12:28
    • #3

    Re: Klinikwahl, Bauchentscheidung oder harte Fakten, was zählt mehr für Euch

    ich probiers mal schlimmstenfalls kommt der Beitrag in Etappen.......

    Ich habe meine Klinik nach verschiedenen Komponenten ausgesucht: bei der 1. Klinik wo wir waren konnten wir vorab einen Besuch machen bei der 2. leider nicht. (wegen Kosten)

    Ich habe mich bei beiden auf Erfahrungsberichte aus diesem und einem anderen Forum (yahoo newsgroup) gestützt. (Außerdem haben wir in CZ einige Kliniken angesehen)

    Dann war für mich die e-mail Abwicklung ein wichtiger Punkt, wie ernst nahm man mich wie schnell antwortete man mir? Wie wurde mit infos umgegangen offen z.B. zum Alter der spenderinnen deren screening etc..... wie genau wollte man meine vorgeschichte kennen nach welchen befunden wurde gefragt das ist doch sehr wichitg oder nicht ?

    wie läuft das matching und vor allem mir war die blutgruppengleichheit sehr wichtig.

    sind die angegebenen erfolgsraten realistisch ??????????? 70 % z.b. erschien mir nicht realistisch.....


    und ich muss sagen dass auch der kostenpunkt für uns wichtig war und wir auf keinen fall eggsharing wollten.

    muss laufen der kleine mann duftet verdächtig.... :D

    sasuna

  • Josi
    Morula
    Beiträge
    596
    • 10. Februar 2006 um 14:42
    • #4

    Re: Klinikwahl, Bauchentscheidung oder harte Fakten, was zählt mehr für Euch

    Hallo,

    ein komplexes und auch emotionales Thema, das hier aufgegriffen wurde.

    Wenn man erst mal nur die Fakten ansprechen will, muß man berücksichtigen, daß Coogy mit der Mikroskopdebatte Recht hat, es gibt eine neuere Studie dazu, hier wäre für Interessierte der entsprechende link:
    http://www.wunschkinder.net/infosammlung/IMSI

    Auch was die Selektion und den Blastotransfer betrifft, habe ich die gleichen Ansichten, das Thema wurde vor kurzem bereits hier im Forum mal behandelt,
    http://www.eizellspende.de/forum/index.php?topic=2646.0


    Im übrigen gehörten wir auch zu den Paaren, die wie von Ines + Chris angesprochen, hier in DE zahlreiche IVF-Versuche unternommen haben.Ebenso ist mir heute klar, daß ein deutscher Repromediziner seine Patienten bei der Stange halten will. Bei einer Klinik, die uns erst auf hartnäckiges Nachfragen unsere Patientenunterlagen zuschickte, war auch eine Zusammenstellung der transferierten Embryonen enthalten, da war alles b- und c- Qualität, uns hatte man bei jedem Transfer gesagt, das sähe "Alles ganz hervorragend " aus. Soviel zum Vertrauensvorschuß. Auch hatten wir bei den Bluttests 2x HCG-Werte um die 10, da wurde uns eingeredet, es hätte sich um eine biochemische SS gehandelt, also es wäre schon eine Schwangerschaft dagewesen, heute weiß ich , daß der Körper nicht in jedem Zyklus das HCG der Auslösespritze vollständig abbaut, so daß sich noch lange Reste davon halten, damals wurden wir damit bestärkt, nur ja weiterzumachen.
    Auch immunologische Untersuchungen wurden uns angeraten, es gäbe sicher eine "Einnistungsstörung" bei mir. Das haben wir dann doch nicht durchführen lassen, zumal mein damaliger Prof., Leiter der Uniklinik, einen Zusammenhang verneinte. Heute weiß ich,was das für ein Unsinn gewesen wäre, bei der EZS wurde ich beim ersten Versuch schwanger, soviel zu den "Einnistungsstörungen." Alles was es braucht, ist eine normal geformte GM ohne Myome, Verwachsungen o.ä., und einen vitalen Embryo.

    Von daher, von unseren Erfahrungen mit drei KiwuKliniken und den Ärzten dazu, tendiere ich viel mehr zur Harte-Fakten-Auswahl. Ob die Empfangsdame freundlich oder die Arzthelferin pampig ist, spielt keine weitere Rolle. Wie manda schon richtig sagte, war es auch für mich wichtig, entsprechende Erfahrungsberichte anderer lesen zu können.Von daher habe ich mir eine hinreichend bekannte Klinik ausgesucht, mit einer guten Erfolgsbilanz. Wir haben auch im Vorfeld einige KLiniken, soweit es uns möglich war, persönlich aufgesucht. Bei zweien davon hat mir mein Bauchgefühl sofort gesagt, daß uns hier kein Erfolg beschieden sein wird, da hat das ganze Umfeld nicht gestimmt.
    Man sollte den Eindruck haben, daß die Klinik verläßlich und verantwortungsvoll ist, wie hier bereits gesagt wurde, Untersuchungen, Befunde, und auch die finanziellen Möglichkeiten spielen eine Rolle.
    Ansonsten danke ich auch, daß man unter günstigsten Voraussetzungen bei jedem neuen Versuch eine 50:50-Chance hat. Wir können das dieses Jahr ausprobieren, für April sollen wir in Pronatal zur EZS drankommen. Klappt das nicht bzw. der Versuch ist negativ, probieren wir es anschließend wieder im IVI in Spanien. ( Dort erhalten die Spenderinnen übrigens eine Aufwandsentschädigung von 600,--€ ) Wobei auch die Kliniken in der Ukraine für uns mittlerweile in die engere Wahl kommen.


    Liebe Grüße

    Josi

  • ENIA
    Gast
    • 10. Februar 2006 um 19:54
    • #5

    Re: Klinikwahl, Bauchentscheidung oder harte Fakten, was zählt mehr für Euch

    Hallo,

    ich habe hier im Forum schon mehrfach über meine negativen Erfahrungen von Kinderwunschpraxen, in Deutschland berichtet. Ich muß allerdings gestehen, dass ich nicht zu erfolgsversprechenden Patientinnen gehörte.

    Ich ärgere mich immer noch ein wenig, fast zu spät von der Möglichkeit der EZS gehört zu haben. Das Alter der Frau spielt halt doch bei einigen Kliniken eine "moralische" Rolle, auch im Ausland.

    Zuerst bin ich, glaube ich, durch einige Artikel in Zeitschriften auf die EZS aufmerksam geworden. Dann tauchten in Berichten Namen von Reproärzten auf,...Mardesic, Lewandowski, Zech..... . Ich habe mich dann unabhängig von Statistiken, im Internet um Informationen bemüht. Die Zech-Klinik fiel leider ziemlich schnell weg, da wir uns das nicht leisten konnten. Pronatal hörte sich vielversprechend an. Dr. Mardesic wurde in einer deutschsprachigen, Tschechischen Zeitung als "Wunderdoc" und sehr angesehender Arzt beschrieben. In der Zeit (?) las ich, dass u.a. ein Düsseldorfer Reprodoc seine hoffnungslosen Fälle nach Pronatal schickt.

    Dr.L.,einige werden mich jetzt bestimmt erschlagen wollen, war nicht mein Fall. Ich glaube, entweder man kann mit seiner Art umgehen oder nicht, bei mir war es das letztere.

    Mein Mann und ich entschieden uns für ein Erstgespräch bei Pronatal. Dr. Mardesic, war genau der richtige Arzt für uns. Sachlich, kompetent ohne "Schnörkel" und vielversprechend. Sogar mein Mann war von ihm begeistet. Die Chancen lagen 50:50. Das war natürlich auch ein Grund, uns für ihn zu entscheiden, nach den mageren Aussichten in Deutschland (3-6%). Den "Preis" konnten wir auch bezahlen, wenn es sein mußte auch noch eine zweite Behandlung, finde ich auch wichtig.

    Im Nachhinein war uns sehr wichtig, das Bauchgefühl, die harten Fakten und der Preis.

    Allerdings ist Pronatal eine Klinik, die bestimmtes Wissen (meiner Meinung nach) vorraussetzt und eine gewisse Begleitung, die uns ein Arzt vor Ort nicht vermittelt hat. Das war dieses Forum,...welche Pille nehme ich, wie lange, wenn es knapp wird bis zum syn. Zyklus..... .

    Bei uns hatte es dann beim ersten Mal gepaßt, aber das stellt sich ja leider erst im Nachhinein herraus.

    Viele Grüße, Enia.

  • Goos
    2-Zeller
    Beiträge
    34
    • 13. Februar 2006 um 11:49
    • #6

    Re: Klinikwahl, Bauchentscheidung oder harte Fakten, was zählt mehr für Euch

    Hallo zusammen,

    Zunächst mal Enia,... Das du dich kritisch gegenüber Dr. Lewandowski äusserst ist dein gutes Recht ! Es sollte hierzu keine Diskussionen geben auch er ist nur ein Mensch (wie alle anderen auch) und mit seiner Art ist sicher nicht immer leicht zurechtzukommen.

    Wie wir in unserem Tagebuch schon aufgeführt haben, zählen für uns harte Fakten und überzeugende Argumente. Wir können uns da nur wiederholen: "Wir wollen eine Dienstleistung abrufen die einen natur gegebenen Umstand austrickst." Zum Händchenhalten haben wir uns selbst.

    Für uns waren Kriterien wie Erreichbarkeit, Kosten, "timeliness response", Wartezeit (man sitzt ja auch so schon auf Kohlen) usw.

    Was statistiken betrifft halte ich es da mit der Aussage von Franz-Josef Strauss (ehm. Ministerpräsident von Bayern) :"Wenn 2 auf's Oktoberfest gehen und der eine isst 2 Hänchen, der andere trinkt 2 Maß, so hat statistisch jeder ein Händel und ein Maß gehabt, Komischerweise hat der eine aber immernoch durst, der andere immer noch Hunger"

    Gruß
    Goos

  • Claudia33
    Morula
    Beiträge
    225
    • 15. Februar 2006 um 15:49
    • #7

    Re: Klinikwahl, Bauchentscheidung oder harte Fakten, was zählt mehr für Euch

    Hallo,

    für uns waren mehrere Faktoren entscheidend. Aufgrund unserere begrenzten Mittel war mit der wichtigste Punkt der Preis für einen EZP- Versuch. Wenn ich in z.B. Spanien einen Versuch mache und für das gleiche Geld in CZ drei Versuche, habe ich lieber drei Chancen als eine.

    Von uns aus, kann man problemlos jederzeit nach Prag reisen (einfach in den nächsten Zug steigen, notfalls den Nachtzug nehmen), in den meisten anderen Kliniken hätte man einen Flug gebraucht und da ist man ziemlich unter Druck, das man das so kurzfristig organisiert bekommt. Und mein Mann ist berufsbedingt zeitlich nicht flexibel.

    Ansonsten war für mich noch wichtig, das ich aufgrund der Berichte anderer Frauen hier im Forum, schon wußte, was mich erwartet und wie alles abläuft.

    Das man in der Klinik Deutsch spricht, war auch wichtig, weil mein Englisch nicht so gut ist. Und das es eine Person gibt, die als Ansprechpartner fungiert (Frau Brecinova).

    Die tatsächliche Entscheidung haben wir aber erst nach dem Erstgespräch gefällt, wo uns Dr. M. sehr offen und ehrlich alles erläutert hat. Wir hatten einfach nach dem Gespräch das Gefühl, wenn es jemals klappt, dann hier.

    Fakten, wie Erfolgsquoten etc. sind für mich sekundär, weil ich einerseits vielen Statistiken ohnehin mißtraue und was nützt mir die Tatsache, das es bei X% geklappt hat und ich gehöre nicht zu denjenigen.

    Liebe Grüße

    Claudia

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